PolitikFotografie
Rot-Grün (Symbolbild)

German Zukunft

“Über­haupt hat der Fortschritt das an sich, dass er viel größer auss­chaut als er wirk­lich ist.”
– Johann Nepo­muk Nestroy

In den NachrichtenPolitik
Kurz verlinkt CLI: Wer hat uns verraten?

Ihr habt es sich­er schon gele­sen: Die Ablehnung des Leis­tungss­chmutzrechts wird im Bun­desrat wohl keine Mehrheit find­en. Dass Peer Stein­brück anlässlich der CeBIT 2013 noch zu Pro­tokoll gab, er denke, die SPD sei gut berat­en, dieses Leis­tungss­chmutzge­setz im Bun­desrat zu kip­pen, ist Schnee von gestern. Es gilt stattdessen, was die Presseabteilung ver­fügt:

Das Gesetz ist im Bun­desrat lediglich ein Ein­spruchs­ge­setz und kann daher angesichts der noch beste­hen­den Mehrheitsver­hält­nisse im Bun­destag jet­zt nicht aufge­hal­ten wer­den. Es gibt deshalb keine Aus­sicht­en auf ein erfol­gre­ich­es Ver­mit­tlungsver­fahren. Die erforder­liche neue Mehrheit dafür kann mit der Bun­destagswahl am 22. Sep­tem­ber her­beige­führt wer­den.

In anderen Worten: Natür­lich kön­nte die SPD dage­gen stim­men, aber da sie im Bun­destag noch nicht die Mehrheit hat, möchte sie das nicht. Wer das ändern möchte, soll doch bitte zur näch­sten Bun­destagswahl die SPD wählen, dann wird sie das CDU-Leis­tungss­chmutzrecht, dem sie selb­st zuges­timmt hat, gern wieder abschaf­fen und stattdessen ein SPD-Leis­tungss­chmutzrecht durch­winken:

Ein neues, tauglich­es Gesetz wird zu den ersten Maß­nah­men ein­er neuen rot-grü­nen Regierung gehören. Das Ziel muss sein, einen fairen Aus­gle­ich zu find­en zwis­chen den Schöpfern der Inhalte — also Jour­nal­is­ten oder Kün­stlern -, den berechtigten Inter­essen der Ver­lage und den eben­so berechtigten Inter­essen der neuen dig­i­tal­en Dien­ste sowie den Ansprüchen der Inter­net-User auf Infor­ma­tions­frei­heit.

Und die Piraten­partei? Nun, sie schreibt der­weil Pressemit­teilun­gen über Trinkwass­er und Frauen­rechte.

Früher hat man so was ja noch mit Fack­eln und Heuga­beln gelöst. Gute, alte Zeit.

NetzfundstückeNerdkrams
Verführerisch schlechtes Webdesign

Aus Verse­hen habe ich über diesen Beitrag zum zehn­jähri­gen “Geburt­stag” von Word­Press die Web­site von Moni­ka Thon-Soun, nach eige­nen Angaben “Fach­frau & Autorin” in Word­Press-Din­gen mit “Beratung & Humor”, gefun­den. In der Tat finde ich sie sehr lustig.

Bere­its der ini­tiale Aufruf mit aktiviertem NoScript (lei­der in der heuti­gen Zeit unverzicht­bare Erweiterung zum Schutz vor nervtö­ten­den Ani­ma­tio­nen und unfre­undlichen Zeitgenossen) lässt mich schal­lend lachen: Frau Thon-Soun set­zt auf Com­ic Sans. Com­ic Sans. Kann man als Web­de­sign­er machen, muss man nicht. Sollte man vielle­icht auch nicht.

Webdesign-in.de ohne JavaScript

Mit aktiviertem JavaScript wird die hässliche Com­ic Sans durch eine hässliche Schrif­tart aus dem Inter­net erset­zt. Dem aufmerk­samen Betra­chter ent­ge­ht wahrschein­lich nicht, dass die Vielzahl an Schriften nicht nur nicht son­der­lich zur grafis­chen Aus­ge­wogen­heit beiträgt, son­dern dass einige Schrif­tarten auch ziem­lich kaputt ausse­hen. Aber ich habe keine Ahnung, ich bin ja keine Fach­frau.

Webdesign-in.de mit JavaScript

Bere­its auf dieser Start­seite erk­lärt Frau Thon-Soun, was sie unter “mod­ernem Web­de­sign” (“Web­De­sign”, ebd.) ver­ste­ht:

mod­ernes Web­De­sign (…)

» ist nie per­fekt und nie fer­tig — aus­baufähig
» bietet Textgestal­tung — lese­fre­undlich

“Aus­baufähige Textgestal­tung”. Hüb­sch zusam­menge­fasst. Und sie selb­st kommt diesen eige­nen Forderun­gen wie nach? Nun, auch das erfährt der geneigte Besuch­er:

der Web­De­sign­er in mir…

» Web­stan­dards
» CSS3 und HTML5 genau­so wie XHTML strict
(…)
» ihre Kun­den ver­führen

Ein kurzes Lacherchen (ja, Humor hat’se) über das mit dem Ver­führen und dann zurück zur Sache.

Web­stan­dards und CSS3 will Frau Thon-Soun also beherrschen. Das ist für den Besuch­er vielle­icht nicht ganz so lustig, die Fehlerkon­sole von Fire­fox bekommt aber schon fast keine Luft mehr vor Lachen. Da ste­hen dann so Zeilen wie:

War­nung: Dekla­ra­tion erwartet, aber ‘*’ gefun­den. Über­sprun­gen bis zur näch­sten Dekla­ra­tion
Quell­datei: http://www.webdesign-in.de/wp-content/themes/mts-webdesign-12/style.css
Zeile: 332

Der Code in besagter Zeile: .wp_page_numbers ul{display: inline-block; *dis­play: inline; *zoom: 1;width:100%;}. Was immer das machen soll, direkt irgendwelche Stan­dards erfüllt es nun nicht unbe­d­ingt. Das gle­iche passiert Frau Thon-Soun noch an ver­schiede­nen anderen Stellen.

Gut, einen Fehler verzei­ht man schnell, auch, wenn er mehrmals gemacht wird. (Aus Fehlern zu ler­nen ist nicht verpflich­t­end, auch dann nicht, wenn man irgend­was mit Web­de­sign macht.) Fire­fox verzei­ht aber weniger leicht als der Men­sch. Diesen Fehler eben­falls:

War­nung: Fehler beim Ver­ar­beit­en des Wertes für ‘bor­der-radius’. Dekla­ra­tion ignori­ert.
Quell­datei: http://www.webdesign-in.de/wp-content/themes/mts-webdesign-12/style.css
Zeile: 183

Frau Thon-Soun schreibt dort border-radius:none. Kann man machen, ist halt falsch. In eine ähn­liche Kat­e­gorie fall­en Fehler wie dieser:

War­nung: Farbe erwartet, aber ’noneim­por­tant’ gefun­den. Fehler beim Ver­ar­beit­en des Wertes für ‘bor­der’. Dekla­ra­tion ignori­ert.
Quell­datei: http://www.webdesign-in.de/wp-content/themes/mts-webdesign-12/style.css
Zeile: 551

War­nung: Farbe erwartet, aber ’noneim­por­tant’ gefun­den. Fehler beim Ver­ar­beit­en des Wertes für ‘bor­der’. Dekla­ra­tion ignori­ert.
Quell­datei: http://www.webdesign-in.de/wp-content/themes/mts-webdesign-12/style.css
Zeile: 552

Zweifel­sohne: noneim­por­tant ist keine Far­bangabe. Gemeint war vielle­icht: border:none !impor­tant; — aber Frau Thon-Soun macht was mit diesem Web­de­sign, die macht solche Fehler nicht. Und schon gar nicht mehrfach.

Sie ist halt Profi. Wenn sie was ver­siebt, dann wenig­stens richtig:

War­nung: Iden­ti­fika­tor für Pseudok­lasse oder Pseu­doele­ment erwartet, aber ’ ’ gefun­den. Regel­satz wegen ungültigem Selek­tor ignori­ert.
Quell­datei: http://www.webdesign-in.de/wp-content/themes/mts-webdesign-12/style.css
Zeile: 734

War­nung: Uner­wartetes Dateiende beim Suchen nach Abschließende } eines ungülti­gen Regel­satzes.
Quell­datei: http://www.webdesign-in.de/wp-content/themes/mts-webdesign-12/style.css
Zeile: 736

(Für die grauen­volle Gram­matik in Fire­fox-Fehler­mel­dun­gen kann sie zumin­d­est wahrschein­lich nichts.)

Die zahllosen “War­nun­gen” auf­grund von Prä­fix-CSS-Angaben (etwa -moz-bor­der-radius) möchte ich hier gar nicht weit­er auseinan­dernehmen, obige Beispiele soll­ten genü­gen.

Frau Thon-Soun hat ihrer Web­site den Seit­en­ti­tel “pro­fes­sion­al Web­De­sign bar­ri­ere­frei” gegeben. Ja, doch, Humor hat sie.


Nach­trag: In den Kom­mentaren zu ein­gangs erwäh­n­tem Beitrag wirft mir Frau Thon-Soun vor, mich hin­ter eventueller Satire zu ver­steck­en. Ich teile diese Auf­fas­sung nicht.

SonstigesIn den Nachrichten
Kurz verlinkt CL: Säkularismus wann anders.

Art. 137 Abs. 1 der Weimar­er Reichsver­fas­sung (weit­er­hin gültig gemäß Art. 140 GG):

Es beste­ht keine Staatskirche.

SPIEGEL ONLINE zur Amt­se­in­führung von Papst Franz (unge­fähr jet­zt ger­ade):

Unter den Besuch­ern auf dem Peter­splatz waren viele Pil­ger, aber auch Del­e­ga­tio­nen aus 132 Län­dern, Staats- und Regierungschefs, Poli­tik­er, Reli­gions­führer. Darunter waren Bun­deskan­z­lerin Angela Merkel (evan­ge­lisch, A.d.V.), Bun­desrat­spräsi­dent Win­fried Kretschmann und Bun­destagspräsi­dent Nor­bert Lam­mert, US-Vizepräsi­dent Joe Biden und Argen­tiniens Präsi­dentin Cristi­na Kirch­n­er.

Merkt ihr selb­st?

In den NachrichtenNerdkrams
Medienkritik in Kürze: ZEIT ONLINE und sein Ressort Analog

Zum Ende vom Google Read­er hat auch Kai Bier­mann, seines Zeichens Redak­teur im “Ressort Dig­i­tal” für das frag­würdi­ge Onlineblatt “ZEIT ONLINE”, auch was geschrieben. Was bedeutet das Ende dieses RSS-Dien­stes? Tja, ganz ein­fach:

Nun ver­bre­it­et allein Face­book News – und das ist nicht offen.

Nachricht­en gibt es nun nur noch per Face­book, schreibt Kai Bier­mann. Natür­lich: Gin­ge es nach den großen Zeitungsver­la­gen (die ZEIT gehört allerd­ings meines Wis­sens nicht zu den aktiv­en Unter­stützern des Leis­tungss­chutzrechts), ist das Inter­net sowieso keine valide Quelle, um sich zu informieren. Dort wird ja nur raubkopiert.

Wir ler­nen: Wer Nachricht­en online lesen will, muss sich jet­zt bei Face­book anmelden. News­Blur, Tiny Tiny RSS, Feed­ly und (nicht zulet­zt) die “Live-Leseze­ichen” von Fire­fox gibt es nicht. Bilder wie dieses sind gefälscht:

FeedDemon

Danke, Kai Bier­mann, für diesen Ein­blick in Ihr “Ressort Dig­i­tal”. Darauf wäre ich ohne Sie nie gekom­men.

(via Alarm­knopf, dort aus­führlich­er nachzule­sen)

Piratenpartei
#ökogate

Im vorigen Dezem­ber schrieb ich:

Sagt mir, Pirat­en: Warum sollte man uns wählen? Weil wir uns so toll für Umwelt und Bil­dung ein­set­zen und weil wir irgend­was mit sozial im Pro­gramm haben?

Anti-Atom­strom-Aktivistin Kine Haasler, bekan­nt gewor­den durch aller­lei wirre Wahlkamp­fak­tio­nen, hat nun unter großem Tam­tam ihren Aus­tritt bekan­nt­gegeben. Ihre Begrün­dung: Sie sei Aktivistin und keine Poli­tik­erin. Ja, das stimmt so.

Viele Wäh­ler haben ihre Stimme bei der Land­tagswahl 2013 in Nieder­sach­sen nur deshalb nicht der Piraten­partei gegeben, weil es ihr an einem klaren Pro­fil man­gelte. In den Wahlkampf wurde mit Energie- und Bil­dungspoli­tik gezo­gen — nichts, was die Grü­nen oder die Linke nicht schon seit langem selb­st vertreten wür­den. Das Prob­lem der Piraten­partei waren niemals die “inner­parteilichen Stre­it­ereien”, denn die gibt es selb­st in der alles andere als trans­par­enten CDU (“Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen”, “Ich kann den Scheiß nicht mehr hören”, “Du machst mit dein­er Scheiße alle Leute ver­rückt” — so weit bekan­nt). Das Prob­lem der Piraten­partei waren und sind die Aktivis­ten, die aus den unter­schiedlich­sten Strö­mungen stam­men.

Zweifel­los wurde die Piraten­partei selb­st von Aktivis­ten für freien Dateitausch gegrün­det. Das ist kein Grund, weit­ere Aktivis­men hinzuzufü­gen, denn es ver­wässert ihre Ziele. Der Aus­tritt Kine Haaslers, obschon bejam­mert als “Zeichen für den Unter­gang”, da mit ihr auch ein aktives Mit­glied die Partei ver­lässt, set­zt ein klares Zeichen: In der Piraten­partei ver­wurzelte Aktivis­ten für “grüne” The­men sehen sich mit­tler­weile außer­stande, ihre Ziele als Pirat zu erstre­it­en.

Die Behaup­tung, mit der Piraten­partei gin­ge es bergab, kann nun nicht mehr unwider­sprochen hin­genom­men wer­den. Tat­säch­lich hat das Abschnei­den bei der nieder­säch­sis­chen Land­tagswahl nun zur Folge, dass sich das Pro­fil der Partei endlich wieder schärft, da diejeni­gen, die voll­mundig “wir brauchen ein Voll­pro­gramm und auf jede noch so dumme Frage eine Antwort” skandierten, ganz klein­laut gewor­den sind. Schwarmintel­li­genz funk­tion­iert manch­mal eben doch.

Vielle­icht über­lege ich mir das mit der Bun­destagswahl ja doch noch mal.

In den NachrichtenNerdkrams
Google, der Kundenfresser

Dies­mal hat Google seine Kun­den unter­schätzt. In welchem Zusam­men­hang? Tja, am 1. Juli wird beim Google Read­er der Steck­er gezo­gen. Der Google Read­er war jahre­lang ein ver­bre­it­eter RSS-Leser (siehe auch), der irgend­wann so erfol­gre­ich wurde, dass eine Vielzahl an Desk­top-RSS-Lesern (etwa RSSOwl) und Online­di­en­sten (etwa das lei­der ziem­lich scheußlich zu bedi­enende Feed­ly) ihn als Syn­chro­ni­sa­tion­squelle ver­wen­de­ten.

Googles Begrün­dung für den Schritt belustigt mich: Man wolle zum Einen seine Energie in weniger Pro­duk­te steck­en müssen (selb­st fahrende Auto­mo­bile, elek­tro­n­is­che Brillen und ein soziales Net­zw­erk für Brasil­ian­er haben offenkundig Pri­or­ität; nach meinem Ken­nt­nis­stand hat jedoch seit Jahren nie­mand mehr an Google Read­er Entwick­lungsar­beit betrieben), zum Anderen nutze ohne­hin nie­mand mehr RSS. Bere­its wenige Minuten nach der Ankündi­gung waren die Serv­er von Feed­ly, News­Blur und der selb­st zu hos­ten­den Alter­na­tive Tiny Tiny RSS mit einem Vielfachen der gewohn­ten Server­last nur noch schw­er bis gar nicht zu erre­ichen. Der Ansturm der Nie­mande war offen­bar gewaltig.

Für viele auf den Google Read­er auf­bauende RSS-Leser sieht die Zukun­ft auch nicht rosig aus. Feed­De­mon wird eingestellt, RSSOwl wird zumin­d­est nicht mehr syn­chro­nisieren kön­nen. Die diversen “gRead­er”- und ähn­lich­nami­gen apps unter Android wer­den ver­mut­lich auch kein langes Leben mehr vor sich haben. Zumin­d­est Feed­ly hat bere­its angekündigt, rechtzeit­ig ein dem Google Read­er ähn­lich­es API zur Ver­fü­gung zu stellen, das Entwick­lern solch­er Pro­gramme eine ein­fache Migra­tion (wahrschein­lich: ein­fach URI ändern und läuft wieder) ermöglichen wird. Ich ver­mute, weit­ere Anbi­eter wer­den fol­gen. Für den ein­fachen Anwen­der, der keine Syn­chro­ni­sa­tion benötigt, wird sich ohne­hin wahrschein­lich nicht viel ändern.

Diese Entwick­lung ist erneut ein Beleg dafür, dass es eine fatale Fehlentschei­dung sein kann und meist sein wird, seine dig­i­tale Exis­tenz in die Hände eines einzi­gen Anbi­eters zu leg­en — das Funk­tion­ieren des eige­nen work­flows liegt dann allein in seinem Ermessen. Alter­na­tiv­en gibt es zuhauf. Selb­st, wer darauf angewiesen ist, seine RSS-Feeds auf mehreren Geräten ver­fol­gen zu kön­nen, kann zu Feed­ly oder News­Blur greifen. Empfehlenswert ist es aber aus genan­ntem Grund, auf dem eige­nen Serv­er oder eige­nen Web­space Tiny Tiny RSS oder das recht hüb­sche, jedoch nicht kosten­lose Fever zu instal­lieren. Das ist ziem­lich ein­fach, das bekomme sog­ar ich hin. Der Vorteil: Man wird keine unan­genehmen Über­raschun­gen erleben. Gute (also über­sichtliche und einiger­maßen kom­fort­able) Clients für mobile Geräte gibt es meines Wis­sens für jeden der genan­nten Dien­ste.

Warum Google noch an Google Mail fes­thält? E‑Mail ist in Zeit­en “sozialer Net­zw­erke” doch längst so gut wie tot. Aber dann wis­sen wir ja jet­zt schon, welch­er Dienst beim näch­sten Google-Früh­jahrsputz aus­sortiert wird. Sollen die Leute doch zu Google+ wech­seln, sagt Google, denn über Google+ kann man sicher­lich auch das eine oder andere Blog lesen; natür­lich nicht ansatzweise so kom­fort­a­bel und über­sichtlich wie mit einem brauch­baren RSS-Leser, aber das ist nun mal die Zukun­ft. Und nie­mand braucht mehr etwas anderes.

Vielle­icht braucht aber auch ein­fach nie­mand Google. Das kön­nte sich allmäh­lich herumge­sprochen haben.

In den NachrichtenWirtschaft
Eiderdaus: Es ist ein Papst!

Nach­dem die Öffentlich-Rechtlichen den gestri­gen Tag damit ver­bracht­en, die 26 Prozent Katho­liken in Deutsch­land von öffentlichen Geldern vol­lum­fänglich zu bespaßen, indem immer wieder Bilder von Schorn­steinen und ver­schieden­far­bigem Rauch einge­blendet wur­den (däm­lich genug), fiel die Über­raschung eher nüchtern aus: Es ist erneut ein alter männlich­er Katho­lik gewor­den.

Anhänger des deutschen (nun ja, bayrischen) Pap­stes Benedikt XVI., die angesichts seines argen­tinis­chen Nach­fol­gers eher skep­tisch waren, kön­nen beruhigt sein: Nichts wird sich ändern.

Und die Mil­lio­nen, die begeis­tert auf dem Peter­splatz froren und auf weißen Rauch warteten, sie alle sind längst ver­loren für die reine Ver­nun­ft. Ach, Men­schen. Sie sind so vorherse­hbar.


In weit­eren Nachricht­en: Für die Steuerzahler war die Ret­tung der Com­merzbank ein Desaster, wie es heißt; das hat ja vorher nie­mand ahnen kön­nen!

Warum diese Mel­dung gestern kaum Auf­se­hen erregt hat? Nun, der Anteil an Steuerzahlern in Deutsch­land ist zwar deut­lich größer als der der Katho­liken, aber an der Spitze der Com­merzbank ste­ht eben kein alter Mann in Frauen­klei­dern, son­dern ein gewöhn­lich­er Banki­er. Den mag doch kein­er im Fernse­hen sehen.

Ach, Men­schen.

In den NachrichtenPolitik
Medienkritik in Kürze: SPIEGEL ONLINE, die SPD und der Neoliberalismus

SPIEGEL ONLINE haut mal wieder so richtig auf die Kacke:

Warum die Agen­da 2010 eine unver­standene Reform ist

Man bekommt spon­tan Mitleid! Und die Demon­stran­ten …

Die Geg­n­er gab es von Anfang an. Bis heute demon­stri­eren sie mon­tags in Freiburg, Bre­men oder Eisen­hüt­ten­stadt gegen eine Reform, die aus ihrer Sicht vor allem eines gebracht hat: einen “rück­sicht­slosen Sozialkahlschlag”.

… sind sicher­lich alle­samt nur zu kurzsichtig, um die Vorteile der Agen­da 2010 zu erken­nen. Da haben andere einen besseren Durch­blick:

Doch in jüng­ster Zeit zeigen sich vor allem die Fre­unde der Agen­da 2010. Zu ihnen gehört (…) [d]er Chef des US-Konz­erns Gen­er­al Elec­tric, der sagte: “Wir müssen mehr wie Deutsch­land wer­den.”

Dass ein Arbeit­ge­ber es gut find­et, wenn die Löhne angenehm niedrig bleiben und auch massen­haft Ent­lassene nur teil­weise als arbeit­s­los gel­ten, ist doch ein sicheres Zeichen dafür, dass alles richtig gemacht wurde.

Ist das noch sozialdemokratisch? Aber sich­er!

Und neuerd­ings auch Schröders Parteifre­unde. “Wir kön­nen sehr stolz auf die Agen­da 2010 sein”, sagte SPD-Chef Sig­mar Gabriel im Inter­view mit SPIEGEL ONLINE.

Ja, das habt ihr gut gemacht.

Der Ger­hard Schröder war übri­gens nicht sehr lange Kan­zler. Aber das habt ihr sich­er nur vergessen.

KaufbefehleMusikkritikMontagsmusik
Umphrey’s McGee — In The Puppet Kitchen

Die US-amerikanis­che Musik­gruppe Umphrey’s McGee veröf­fentlichte ihr erstes Album bere­its 2002, trotz­dem gehen sie in der großen Welle der “irgend­wie so Rock­bands” selb­st nach dem europäis­chen Durch­bruch mit dem Album “Anchor Drops” (2005) ein wenig unter. Das ist schade, denn abwech­slungsre­iche Rock­musik abseits der Pro­gres­sive-Rock-Pfade sucht manch­er Musik­fre­und dann doch vergebens. Was das hier ist? Beat und Funk und Jazz und AOR und Pop und Melod­ic Rock und was auch immer man eben ger­ade so find­en mag. Der Laune kommt’s ent­ge­gen.

“In The Pup­pet Kitchen” (video)

And there’s no argu­ment
for wast­ing time much bet­ter spent
com­pla­cent­ly replac­ing a melody with smoke.

Guten Mor­gen.

Persönliches
Regen.

Und dieser Regen, der an die Scheiben klopft und (geräuschlich dafür sorgt, dass man drin­gend aufs Klo muss, und) den Schnee immer­hin ver­drängt, der sich nach eini­gen Son­nen­t­a­gen über­raschend aus dem Urlaub zurück­meldete, denn eine alte Bauern­regel besagt, es gibt stets sieben Win­ter zwis­chen Som­mer und Som­mer, und das ist dann jet­zt der siebte gewe­sen, dieser Regen also lässt Vergessenes wieder aufleben wie ein Déjà-vu oder doch eher ein Menetekel, denn manch­es war nicht grund­los vergessen: Man stand ja irgend­wann schon mal knutschend und/oder bedrückt (im Rhein­land sagt man nicht umson­st bedröp­pelt) im Regen und verbindet mit dem Regen nicht vor allem ’ne Erkäl­tung.

Regen bedeutet Son­nen­schein, aber eben auch erst später, und bis dahin ste­ht man am leeren Bahn­hof und (friert und) wartet und/oder knutscht, je nach­dem. Meis­tens ist’s Oder.

Zufrieden­heitssta­tus: Satt (wie in: ~ sein — siehe auch: es ~ haben); beziehungsweise: Sehn-Sucht.

“I can’t stand the rain against my win­dow, bring­ing back sweet mem­o­ries.”
– Tina Turn­er

In den Nachrichten
Mehdorn wird Weltfrauentag.

Aktuell in den deutschen Twit­ter-Trends laut Trendsmap.com:
Der Welt­frauen­tag, Frauen­tag oder wie auch immer man ihn nen­nen möchte.

Twitter-Trends Trendsmap

Aktuell in den deutschen Twit­ter-Trends laut WhatTheTrend.com:
Der Welt­frauen­tag. Und Germany’s Next Top­mod­el.

Twitter-Trends WhatTheTrend

Mario Barths ohne­hin bere­its recht vorherse­hbare Witze wer­den ger­ade von euch selb­st unter­boten, Mädels. Weit­er so.

Der Welt­män­nertag find­et übri­gens wie jedes Jahr am 3. Novem­ber statt. Fro­hes Fest!

MusikIn den Nachrichten
Kurz verlinkt CXLIX: “Immer mitten in die Fresse rein!”

(Vorbe­merkung: Die Musik­gruppe Frei.Wild ist mir nur namentlich bekan­nt, ich finde die meis­ten gegen­wär­ti­gen Deutschrock­grup­pen untal­en­tiert bis belan­g­los und habe daher bish­er darauf verzichtet, mich aber­mals davon zu überzeu­gen.)

Derzeit wird außer Johannes Pon­ad­er, über den man auf SPIEGEL ONLINE, dem renom­mierten Desin­for­ma­tion­s­magazin zur Piraten­partei, dieser Tage wieder aller­lei nicht Ver­linkenswertes berichtet, auch eine andere Sau durchs Dorf getrieben, näm­lich die Rock­band “Frei.Wild”:

Die Recht­srock­er von Frei.Wild sind für einen Echo nominiert. Für Kraftk­lub ein Grund abzusagen. Auch Die Ärzte find­en das “poli­tisch frag­würdig”. (…) Die Ärzte lassen sich durch Frei.Wild den Echo nicht verder­ben.

Frei.Wild waren bere­its vor eini­gen Wochen in die Schlagzeilen ger­at­en, als das zumin­d­est musikalisch beacht­enswerte Musik­magazin “Visions” seine Förderung eines Fes­ti­vals absagte:

Mit Frei.Wild hat das With Full Force eine Band bestätigt, die sich mit nation­al­is­tis­chen Ten­den­zen in der Mitte der Gesellschaft posi­tion­iert. VISIONS will das nicht unter­stützen und zieht sich deshalb aus der Präsen­ta­tion des Fes­ti­vals zurück.

Als ein­er der Belege für nicht unter­stützenswertes Ver­hal­ten seit­ens Frei.Wilds wird dort ein Lied­text ange­führt:

Das Video zum Song „Halt die Schnau­ze“ von 2008 zeigt eine weit­ere Seite der Band, die wir in einem hohen Maße ablehnen. Dort heißt es: “Du hast mich provoziert/ Nichts als Hass geschürt/ Und mich nichts als schikaniert/ Jede Mei­n­ung ignoriert/ Es war dir scheißegal/ Ganz im Gegenteil/ Pro­voka­tion total/ Und feurig fatal/ Ich sag’s dir ein aller­let­ztes Mal/ Halt die Schnau­ze!” (…) Hau die um, die dich provozieren, und tritt rein, wenn sie am Boden liegen. Ab wann Gewalt zum pro­bat­en Mit­tel wird, ist dabei nur noch abhängig von der Länge der Zünd­schnur des Provozierten.

Die von SPIEGEL ONLINE als pos­i­tives Beispiel genan­nten Ärzte — im Hause “Visions” vielfach geschätzt — veröf­fentlicht­en 1995 das Album “Plan­et Punk”, deren “Schun­der-Song” auf­grund des großen Erfol­gs mit ein­er Gold­e­nen Schallplat­te aus­geze­ich­net wurde. In diesem Lied heißt es:

Jet­zt liegst Du vor mir und wir sind ganz allein,
und ich schlage weit­er auf Dich ein.
Das tut gut. Das mußte ein­fach mal sein.
Immer mit­ten in die Fresse rein!

Gle­ich­er Inhalt, ander­er Kon­text (bzw. eben jew­eils gar kein­er). Gewalt ist ein pro­bates Mit­tel, wenn’s Die Ärzte besin­gen; oder wenn der Ironiede­tek­tor der “Visions” halt ger­ade mal nicht defekt ist.

“Halt die Fresse! Red’ kein’ Stuss, wenn du nicht musst! Mein Gott, wen juckt’s? Hey, Schnau­ze!”
– Die Fan­tastis­chen Vier: Schnau­ze

Netzfundstücke
Krieger des Lichts

Auf der CeBIT 2013 gibt es außer viel leerem Geschwätz übri­gens auch Pro­duk­t­neuheit­en zu betra­cht­en. Dazu zählt unter anderem “Chang­ers”. “Chang­ers?” Ja, “Chang­ers”:

Über ein mobiles, flex­i­bles Solar­mod­ul, das kaum größer ist als ein DIN A4-Blatt und nur wenig mehr als 100 Gramm wiegt, kann der Nutzer über­all auf der Welt seine eigene Energie erzeu­gen.

Natür­lich zum Patent angemeldet, denn dass etwa getDigital.de so ein Gerät bere­its seit Jahren ziem­lich preiswert ver­scher­belt, heißt ja nicht, dass es nicht trotz­dem eine total orig­inelle Idee sein kann. Noch orig­ineller ist eigentlich nur die Web­site, deren Sprachauswahlfeld rechts oben momen­tan nur Englisch anbi­etet. Trotz­dem danke für den Ver­such. (Die Erzeu­gung von Energie aus dem Nichts ist mit diesem Gerät übri­gens höchst­wahrschein­lich auch weit­er­hin nicht möglich; ich nehme an, gemeint war die Umwand­lung von Son­nen- in elek­trische Energie.)

Worum es geht, wird bere­its auf der Start­seite deut­lich:

Please meet our intel­li­gent and pow­er­ful solar charg­er, Kalhuo­h­fum­mi and the super light and flex­i­ble solar pan­el Maroshi. Togeth­er they are known as the Chang­er Starter Kit.

“Kalhuo­h­fum­mi”. Hihi. Und: Soso, ein “Starterk­it”. Das heißt, man kann es upgraden, indem man ein­fach noch mehr Geräte mit einem blö­den Namen kauft. Oh. Mehr Bat­te­rien haben also auch mehr Ladung. Schön, dass wir darüber gesprochen haben.

Aber was ist das? Oh, eine Seite namens “Com­mu­ni­ty”! Dort tre­f­fen sich also die kurzsichti­gen Ökonar­ren und tauschen getreu dem Mot­to “ich hab’ den län­geren (Stromzäh­ler)” ihre ver­meintliche Erspar­nis aus. Momen­tan haben die gesam­melten Kräfte etwa 86 Kilo­gramm Energie erzeugt. Ja, im Hause Black­squared (Name der Her­steller­fir­ma) misst man Energie in Gewicht. So eine Waage hätte ich auch gern.

Changers - Energie in Kilogramm

Noch nicht vol­lends überzeugt? Dann ab in den “Shop”! Den gibt es zwar auch auf Deutsch (als — ich wieder­hole — Teil der englis­chsprachi­gen Web­site, auch den Pfad in der Adresszeile beacht­en!), aber warum sollte man als Weben­twick­ler auch so etwas wie die Sprache­in­stel­lun­gen des Browsers nutzen? Das wäre doch abwegig. Aber das ist nicht schlimm, der englis­chsprachige “Shop” ist bescheuert genug.

Ein ziem­lich guter Witz ist bere­its oben auf der Seite zu find­en: So ein “Starterk­it” wird mal eben mit 149 Euro ver­an­schlagt. Der geneigte Leser möge par­al­lel oben ver­link­te get­Dig­i­tal-Pro­duk­t­seite öff­nen und sich wun­dern. 2.200 mAh sind auch nicht wesentlich mehr als 1.500. Aber vielle­icht sind im Preis die abzuse­hen­den Paten­tk­la­gen von Apple bere­its enthal­ten: Weiß, Plas­tik, abgerun­det, nur 1 Schalt­fläche. Das ist heutzu­tage sehr gefährlich.

Dazu passt, dass man daneben mit diversen bere­its errun­genen Preisen wirbt: “Prod­uct Design Award 2012”, “Good Design” (ah ja) sowie “Ger­man Design Award 2013”, let­zteres erst als Anwärter. Für Inno­va­tion­spreise reicht es offen­bar nicht. Wieder so eine Par­al­lele zu Apple: Wenn’s nicht neu ist, machen wir’s wenig­stens hüb­sch und teuer. Die Leute wer­den es lieben! Nicht umson­st wird unter “Fea­tures” nochmals mit dem erwor­be­nen “IF design award 2012” in der Kat­e­gorie “Leisure and Lifestyle”, “Freizeit und Lebensstil”, gewor­ben. In diese Kat­e­gorie fall­en auch Lavalam­p­en und Sudokuhefte, nehme ich an.

Und was ist so alles im Liefer­um­fang enthal­ten? Kalhuo­h­fum­mi, Maroshi und Pikachu, diverse Kabel sowie ein Poster namens “Wir sind das Volk!” (genau so gut kön­nte es natür­lich “zicke zacke Hüh­n­erkacke” heißen), auf dem ange­blich erk­lärt wird, warum die Einzel­teile so behäm­merte Namen tra­gen. Außer­dem ist dort, das ist in der Vorschau gut zu sehen, der Werbe­spruch “Storm­ing the Bastille.” zu lesen. Wie wir aus dem Geschicht­sun­ter­richt wis­sen, endete der Sturm auf die Bastille mit ziem­lich vie­len Enthaup­tun­gen. Das wird lustig. — Apro­pos “unpassende Zitate”: Unter “Expe­ri­ence” (denn man ist ja kein ein­fach­er Benutzer eines Kalhuo­h­fum­mi) lässt man Dritte die Wer­be­trom­mel rühren, zitiert etwa irgend­je­man­den aus dem Dis­cov­ery Chan­nel mit den Worten “One Solar Chang­er to Rule them All”, “ein Solar­ladegerät, sie alle zu knecht­en”. Da hat jemand den “Her­rn der Ringe” nicht zu Ende geguckt.

Son­st so? Ach ja: “Envi­ron­ment”. “Umwelt” also. Darum geht es ja nor­maler­weise, wenn man so ein Solarteil an den Mann brin­gen will. Dass Her­stel­lung und Trans­port eines Kalhuo­h­fum­mis wohl mehr Kohlen­stoff­diox­i­dausstoß verur­sachen als das Pro­dukt während sein­er gesamten Lebens­dauer einzus­paren ver­mag, wird mein­er­seits gnädig überse­hen. Mit Apolo­geten der Solaren­ergie über den Umweltschaden durch Solarzellen zu disku­tieren ist in der Regel unge­fähr so aus­sicht­sre­ich wie einem mil­i­tan­ten Veg­e­tari­er die Vorzüge des Fleis­chkon­sums schmack­haft zu machen. Unter “Umwelt” find­et sich übri­gens in der deutschen Ver­sion des “Shops” auch ein weit­er­er guter Grund, warum man sie nicht benutzen sollte:

Wir neu­tral­isieren den Trans­port unser­er Geräte.

(Her­vorhe­bung von denen.)

Das würde ich ja schon gern sehen.

Nun, zurück zum “Envi­ron­ment”. Was wird noch geboten? Ah, der kohlen­stoff­freie Flug:

We fly car­bon neu­tral with Atmos­fair

Gut, um Kohlen­stoff geht es eigentlich nicht, son­dern um Kohlen­stoff­diox­id, aber das ist wom­öglich über­zo­gene Kri­tik. Was ist dieses Atmos­fair genau? Atmos­fair — Eigen­schreib­weise “atmos­fair” — neu­tral­isiert nicht den Kohlen­stoff­diox­i­dausstoß eines Flugzeugs, son­dern führt pro Flug einen angemesse­nen Betrag an Kli­maschutzpro­jek­te ab, also vielle­icht an Krom­bach­er. Dass das den Flug nicht kohlen­stoff­diox­id- und schon gar nicht kohlen­stoff­frei macht, ist allerd­ings auch wieder so etwas, was man in Gegen­wart von manchen so genan­nten Kli­maschützern vielle­icht nicht laut sagen sollte, wenn man friedlich­es Miteinan­der bevorzugt.

Aber von Fak­ten wollen wir uns mal nicht unseren Lebensstil ruinieren lassen. Wie fordert doch die Start­seite an promi­nen­ter Stelle?

Become a war­rior of the light

Den Kriegern des Lichts gehen eben manch­mal nur Energies­par­lam­p­en auf.

(Mit Dank an B.!)