In den Nachrichten
Kurz ange­merkt zu Morden (zum Beispiel in Hanau)

So lan­ge das Wer und das Wen das Was und das Warum in der media­len, poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Betrachtung eines oder meh­re­rer Morde jedes Mal über­wie­gen, so lan­ge ist zwi­schen den Guten und den Bösen, die jeweils dar­auf hof­fen, es möge der Richtige jeman­den von den Richtigen gemeu­chelt haben, nur wenig Unterschied feststellbar.


Nachtrag: Überraschend stellt sich her­aus, dass die stän­di­ge Überwachung aller Lebensbereiche gar nicht hilft.

Netzfundstücke
Eimerfraß

Bei „Nordsee“ - Werbespruch: „Wir sind Fisch.“ - scheint man sich des Rufs, den fast food wenig­stens hier­zu­lan­de hat, bewusst zu sein: Man kann dort neu­er­dings stil­echt aus dem Eimer fressen.

Eimerfraß

Pardon: Aus dem bucket. :irre:

In den NachrichtenNerdkrams
Mit der DSGVO gegen Passworttotalitarismus

In vie­ler­lei Blogs ist der­zeit zu lesen, dass die Bundesregierung in Sachen EDV jetzt end­gül­tig die Grenze zum Unrechtsstaat über­schrit­ten habe:

In Deutschland soll es künf­tig eine kla­re Auflage für Anbieter von Telemediendiensten wie WhatsApp, Gmail, Facebook, Tinder & Co. geben, sen­si­ble Daten von Verdächtigen wie Passwörter und IP-Adressen an Sicherheitsbehörden herauszugeben.

Damit sei einer heim­li­chen Überwachung der pri­va­ten Lebensbereiche jedes Bürgers Tür und Tor geöff­net wor­den. Mitunter wird gar ange­nom­men, es sei fort­an ille­gal, Passwörter nicht im Klartext zu speichern.

Dabei ist das Gegenteil der Fall: Dass es seit Jahrzehnten nicht mehr dem Stand der Technik ent­spricht, Passwörter im Klartext zu spei­chern, hat zwar kaum jeman­den dar­an gehin­dert, es trotz­dem zu tun - aber die DSGVO hat und wird es. Gemäß Art. 32 DSGVO ist für eine Verschleierung des Passworts und der IP-Adressen zu sor­gen. Tut man das nicht, so wird es teuer.

Die Regierung stellt nun aber klar, dass Telemedienanbieter im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und IT-Sicherheitsbestimmungen Passwörter ver­schlüs­selt spei­chern müs­sen. Ermittler kön­nen also nur dar­auf hof­fen, dass Dienstleister die­se Vorschriften nicht befol­gen oder dass sie die vor­han­de­nen Hashwerte selbst mit hohem tech­ni­schen Aufwand ent­schlüs­seln können.

(Dass man Hashwerte nicht ent­schlüs­seln kann, weil sie nicht ver­schlüs­selt sind: Nebensache. Ist ja bloß EDV, da weiß man nicht viel drüber.)

Wer also dem Ansinnen der Verfasser des Gesetzesvorschlags ent­spricht und der Strafverfolgung - ganz bra­ver Bürger - Benutzerpasswörter lie­fert, der beweist dadurch sei­ne Missachtung gel­ten­den EU-Rechts. Die „Pflicht zur Passwortherausgabe“ könn­te inso­fern auch ein geschickt gemach­ter Trick von Juristen sein, sich mit Abmahnungen ein klei­nes Zubrot ver­die­nen zu kön­nen; oder ein wei­te­rer Eintrag auf der lan­gen Liste der myste­riö­sen Gründe dafür, war­um Deutschland sich als Digitalstandort zu behaup­ten kläg­lich scheitert.

In den NachrichtenMir wird geschlechtWirtschaft
Diversenquote für Mieter!

Ein Gesetz, das aus Gleichberechtigungsgründen unbe­dingt refor­miert gehört, ist Art. 6 Abs. 4 GG:

Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

Dieser Anspruch stammt zwei­fel­los aus einer Zeit, als die Rollenverteilung noch klar gere­gelt war: Die Männer waren in rus­si­scher Kriegsgefangenschaft und die Frauen waren haupt­be­ruf­lich Mutter. Nun hat sich die Gesellschaft in Deutschland seit­dem merk­lich gewan­delt, sowohl hin­sicht­lich der Rolle von Vätern als auch der von Müttern. Ein Ersetzen von „Jede Mutter“ durch „Jedes Elternteil“ scheint also gebo­ten. Dass Art. 12a GG einen Einzug zum Militär trotz­dem nur für Männer vor­sieht, ist im Übrigen ein ärger­li­cher Anachronismus, der aller­dings mit der hof­fent­lich bal­di­gen Abschaffung der Bundeswehr ver­ges­sen wer­den kann.

Einen wenig­stens ent­fernt ähn­li­chen Gedanken hat­te Franziska Giffey, Mitglied der SPD und trotz­dem Ministerin, näm­lich die­je­ni­ge für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und somit kei­nes­wegs für Väter, die auf­grund der geän­der­ten gesell­schaft­li­chen Rolle von Müttern das Ärgernis, dass Unternehmen von Männern auf­ge­baut und erfolg­reich gemacht wur­den, wes­halb Frauen nicht auto­ma­tisch vom Kuchen naschen dür­fen, zu bekämp­fen sucht:

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will für Vorstände gro­ßer Unternehmen eine Quote von min­de­stens einer Frau ein­füh­ren. (…) Reine „Männerclubs“ sei­en nicht mehr zeit­ge­mäß; frei­wil­li­ge Bekenntnisse reich­ten nicht aus.

Dass das Wirken gegen Männerclubs, wie oben bereits ange­deu­tet, nicht für die der­zeit lei­der wie­der aktiv geför­der­te Bundeswehr, son­dern nur für einen Bereich, in dem mit mini­ma­lem Aufwand maxi­ma­ler Ertrag winkt, näm­lich für nam­haf­te Unternehmensvorstände, gel­ten soll, spricht für sich: Keineswegs geht es dar­um, die Frau als ganz nor­ma­len Mitbürger in den Alltag zu inte­grie­ren, son­dern dar­um, ihr den beruf­li­chen Aufstieg auf­grund ihrer bio­lo­gi­schen Merkmale gegen­über Menschen mit ande­ren bio­lo­gi­schen Merkmalen zu erleich­tern. Parallelen zur natio­nal­so­zia­li­sti­schen Kraniometrie zu zie­hen wäre sicher­lich ver­mes­sen. Für bemer­kens­wert hal­te ich aller­dings die Implikation, Trans- und Intersexuelle müss­ten sich künf­tig im Berufsleben wie­der ent­schei­den, ob sie Mann oder Frau sein wol­len. Da hat sich die Übereinkunft, künf­tig auch „/d“ in Stellenausschreibungen zu schrei­ben, ja wie­der mal beacht­lich gelohnt.

Da aber gleich­zei­tig der Berliner Verband der­sel­ben SPD mit zwei ande­ren Klamaukparteien beschlos­sen hat, dass es bis auf Weiteres dem städ­ti­schen Wohnungsmarkt hel­fen könn­te, wenn man das Sanieren von Wohnungen für den Vermieter teu­rer macht als bis­her, wovon wie­der­um beson­ders Frauen betrof­fen sind, die von Vermietern - glaubt man einem 2017 ver­öf­fent­lich­ten Interview im „Stern“ - auf­grund ihres oft eher ruhi­gen Verhaltens bevor­zugt behan­delt wer­den: Wäre es nicht rat­sam, man führ­te in Berlin eine Nichtfrauenquote für Mieten ein, damit auch Nichtfrauen eine fai­re Chance auf eine der zuse­hends begehr­te­ren Wohnungen haben?

In den NachrichtenMontagsmusik
Noseholes - Snowsuit Ranger // Hamburger Dunkelziffern

"Heute ist Montag?!"Es ist Montag. Die bri­ti­sche Polizei ver­kün­det, dass, wer Kali Linux nut­ze, unter Verdacht ste­he, ein Hacker zu sein. Ich hal­te dage­gen: Wer Kali Linux nutzt, der ist ein unta­len­tier­ter Heini. Man nut­ze lie­ber Pandabären. Die hacken zwar auch nicht, sind aber wenig­stens put­zig anzusehen.

Apropos put­zig: Beim inzwi­schen bekann­ten Hamburger Linken Tom Radtke hat ein sozi­al­me­di­al als „pfui, weil CDU“ zusam­men­ge­fass­ter Jurist fest­ge­stellt (Seite 22, Spiegel hier), dass eine per WhatsApp ver­schick­te Nachricht aus Datenschutzgründen als eigent­lich öffent­li­che Information zu behan­deln ist. Ich freu‘ mich auf die Gerichtsentscheidung.

Die Stadt Hamburg, berich­tet die dort ansäs­si­ge „Hamburger Morgenpost“, die sich aus Leistungsschutzgründen das Verlinktwerden ver­bit­tet, sol­le im Bezirk Mitte künf­tig eine Quote für Jugendeinrichtungen bekom­men: Da 71,7 Prozent („72 Prozent“, „Hamburger Morgenpost“) der dor­ti­gen Jugendlichen einen Migrationshintergrund haben, sol­len auch ihre Betreuer bevor­zugt eine „sicht­ba­re Migrationsgeschichte“ (ebd.) auf­wei­sen. Endlich macht sich Schwarzarbeit bezahlt! Scherz bei­sei­te: Dass Hautfarbe künf­tig wie­der eine Rolle beim Einstellungsprozess spie­len soll, hal­te ich für eine Entwicklung, von der es wün­schens­wert wäre, fän­de sie statt­des­sen woan­ders statt. Schade um das schö­ne mensch­li­che Fortkommen.

Bei der Wahl des Nachfolgers von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Vorsitzende - Jens Spahn, Armin Laschet oder Friedrich Merz - wird von „der CDU“, ist zu lesen, eine „Teamlösung“ ange­strebt. Etwa aus Jens Spahn, Armin Laschet und Friedrich Merz?

Ach - Musik.

Noseholes - Snowsuit Ranger (Official Music Video)

Guten Morgen.

In den NachrichtenPolitik
Mietseitenwechsel

Und dann war da noch Dr. Johannes Fechner von der SPD, die im Januar 2018 100.000 Euro von einem Herrn Dietmar Bücher, sei­nes Zeichens Immobilienanbieter („10.000 Wohnungen in 40 Jahren“, ebd.), gespen­det bekom­men hat, der in einer Rede gegen­über einer Konkurrenzpartei die­ser Tage vor­wurfs­voll wet­ter­te, wer 100.000 Euro an Spenden von einem „Baulöwen“ anneh­me, bei dem sei „klar, auf wes­sen Seite er steht“, näm­lich: „Ganz sicher nicht auf der Seite der Mieterinnen und Mieter.“

Wie ist es eigent­lich in von der SPD regier­ten Regionen um das Wohnungsangebot bestellt?

ComputerIn den NachrichtenNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 14. Februar 2020

Ah, Valentinstag. Der per­fek­te Tag, um viel Zeit mit dem Internet zu verbringen!

Dort gibt es gele­gent­lich lesens­wer­tes:

Experten für IT-Security haben im Moment grob zwei Ziele. Erstens: Geräte sau­ber von Hintertüren hal­ten. Zweitens: Starke, veri­fi­zier­te Kryptografie ohne Hintertüren aus­rol­len. Ihr tut das glat­te Gegenteil davon. Die Schnittmenge zwi­schen dem was ihr tut und dem was Experten tun ist leer.

Manche nen­nen es Headbangen, ich nen­ne es ange­mes­sen zustim­men­des Nicken.


Apropos EDV:

Mangelnde IT-Sicherheit führt zu Rekord-Datenverlusten, berich­tet IBM in einer aktu­el­len Studie.

Wer nicht auf sei­ne Daten auf­passt, dem gehen die Daten auch mal ver­lo­ren? Hoffentlich war die Studie nicht so teu­er! Dasselbe hof­fe ich im Übrigen hin­sicht­lich des Gehalts von Markus Feilner („iX“), der im sel­ben Artikel schrieb:

Der aktu­el­le IBM X-Force Threat Intelligence Index 2020 von IBM Security berich­tet von einer deut­li­chen Zunahme der Anzahl der gestoh­le­nen Datensätze 2019.

Dem Bericht zufol­ge sind im letz­ten Jahr aus falsch kon­fi­gu­rier­ten Systemen 8,5 Milliarden Datensätze ent­wen­det wor­den[.] Für den Einbruch die­nen Hackern über­wie­gend gestoh­le­ne Passworte und bekann­te Softwareschwachstellen.

(Hervorhebungen von mir.)

Das Problem ist doch nicht, dass Datensätze und Passwörter („Passworte“) gestoh­len wor­den sind, was schon fach­lich schwie­rig sein dürf­te. (Nachtrag: Zur Definition des Diebstahls emp­feh­le ich den Konsum der hie­si­gen Kommentare.) Das Problem ist, dass sie kopiert wor­den sind. Der Besitzer der Datensätze und Passwörter („Passworte“) ist noch immer der­sel­be, aber jemand hat eine Kopie davon und kann auch reingucken.

Was macht Markus Feilner („iX“) eigent­lich beruflich?


Darf man Björn Höcke einen Faschisten nen­nen? Das hängt davon ab.


„Westliche Werte“ des Tages:

Ein katho­li­scher Priester sag­te, Pädophilie töte nie­man­den, nach­dem er Unterstützer von Abtreibung von der Kommunion aus­ge­schlos­sen hatte.

(Freie Übersetzung von mir.)

Der beste Tag für einen Kirchenaustritt war schon immer der gestrige.


Apropos Religion:

Verteidiger Rudolf Mayer hielt fest, dass die Beschuldigten beim Ableben der 13-Jährigen nicht nur am Bett geses­sen sei­en, son­dern „im festen Vertrauen dar­auf, dass Gott ein­grei­fen wird“, gefa­stet und gebe­tet hät­ten. „Es ist nicht absurd, an Wunder und Wunderheilungen zu glau­ben“, sag­te der Jurist – „sonst wäre unter ande­rem auch die katho­li­sche Kirche absurd“.

Undenkbar! :ja:

Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Die netz­po­li­ti­sche Ursache ist gefunden.

Beim „SPIEGEL“ läuft zur­zeit offen­bar ein sozi­al­theo­re­ti­sches Experiment mit dem Ziel, her­aus­zu­fin­den, wie Geheimdienste und ande­re Verbrecher es schaf­fen, so schein­bar ohne jeden Widerstand Schadsoftware auf dem Computer ihrer Opfer zu instal­lie­ren. Teilnehmer sind Menschen, die JavaScript zu deak­ti­vie­ren zu ängst­lich sind, denn die­se erhal­ten statt des gewohn­ten Qualitätsjournalismus zunächst ein rus­si­sches Roulette angeboten.

Ein Narr, wer oben drückt.

In den NachrichtenMontagsmusikNetzfundstücke
Plini - Pastures

Untertitel? Was für Untertitel?Es ist Montag. Sony hat gru­se­li­ge Patente. Auch gru­se­lig: Bei der CDU hat jemand einen rich­ti­gen Satz gesagt (mei­ne Leser sind gehal­ten, die­sen Satz selbst zu ermit­teln) und das ärgert mich sehr. Ich will denen doch nicht zustim­men! Wo ist nur der Notfallpandabär, wenn man einen braucht?

Der „SPIEGEL“ schrieb zu einem ganz ande­ren Thema, ein Mädchen sei „von einem Auto“ „töd­lich ver­letzt“ wor­den. Wird echt Zeit, dass mal jemand mensch­li­che Fahrer für Autos vor­schreibt. Die Dinger schei­nen ja, wenn man nicht auf sie auf­passt, brand­ge­fähr­lich zu sein. Andererseits schreibt der „SPIEGEL“ auch, vie­le Jahre nach dem „Zensursula“-Mem, Menschen, die Verschlüsselung ver­bie­ten wol­len, sei­en Kinderschützer und nicht etwa Kanaillen.

Hinsichtlich der Gesetzgebung zu Digitalthemen sieht es zur­zeit aller­dings ohne­hin nicht gut für frei­heits­lie­ben­de Bürger aus, wie der EU-Abgeordnete Patrick Breyer lau­fend doku­men­tiert. Ein schwa­cher Trost: Die Musikindustrie ist immer noch trau­rig, weil sei­ne Mandatsvorgängerin ihr das Internet voll­ends unter­tan zu machen sich gewei­gert hat. Ich weiß noch nicht, wie ich das fin­de, aber Bedauern emp­fin­de ich nicht.

Linkssein muss man sich lei­sten kön­nen, schreibt man im „Guardian“: Anscheinend bezah­len wei­ße Frauen in den Vereinigten Staaten gro­ße Geldsummen dafür, dass man ihnen beim Essen erzählt, war­um sie Rassisten sind. Als Film wäre die­se Realität ein Kassenschlager. Wer macht’s?

Ich mache so lan­ge etwas, was weni­ger Geld kostet: Ich höre Musik.

Plini - „Pastures“ (2016)

Guten Morgen.

Politik
Thür- (2)

Über Thüringen zu reden ist noch immer ohne Reiz für mich, daher möch­te ich statt­des­sen in die ande­re Himmelsrichtung gucken, näm­lich ins Europäische Parlament:

Ihren Wahlsieg hat Ursula von der Leyen vor allem den Rechtspopulisten zu ver­dan­ken. Denn die Stimmen aus den pro­eu­ro­päi­schen Fraktionen hat­ten nicht für eine Mehrheit gereicht.

Ist es nicht ein beäng­sti­gen­der Gedanke, wenn deut­sche Politiker mit den Stimmen von Rechtspopulisten in hohe Partei- (die Präsidentin der Europäischen Kommission ist qua Amt Mitglied des CDU-Bundesvorstands) oder gar Staatspositionen gelan­gen? Zum Glück hat sie sich unter dem Eindruck der an ihr geüb­ten Kritik schnell rich­tig ent­schie­den und das Amt nicht abge­legt. Sonst wür­de das am Ende noch Schule machen.

Netzfundstücke
„Only in Germany“: EC-Karten? Maestro, darf ich bitten?

Mich amü­siert es doch ein wenig, dass im glo­ba­li­sier­ten 2020, auf dem Weg zur Abschaffung des Bargelds, die Kartenzahlung mit­un­ter an der Sprachhürde scheitert:

Kassenmann schreit mich an: „Wir neh­men nur EC-Karte!“ (…)

Drei Leute gucken ihre Karten an, fin­den aber nur Maestro, vPay und Girocard.

Der Kassenmann: „Steck halt rein, das wird nicht funktionieren!“

Der ver­stör­te Schwede steckt die Karte rein, gibt die PIN ein und die Kasse druckt.

Dann bin ich dran und zah­le frech mit Apple Pay.

Für den Kassenmann eben­so wie für drei Leute stell­te sich über­ra­schend her­aus, dass es sich gemäß momen­ta­nem Markenrecht bei einer „EC-Karte“ nicht etwa um eine Maestro- oder son­sti­ge Debitkarte, son­dern um eine Kreditkarte han­delt. Es ist ver­mut­lich müßig zu erwäh­nen, aber mit Bargeld wäre das nicht passiert.

In den Nachrichten
Westliche Werte des Tages (5)

Die Halbzeitrevue beim dies­jäh­ri­gen Super Bowl mit Shakira und Jennifer Lopez, die auf der Bühne in gewag­ter Kleidung tanz­ten, zog Zorn von rech­ten Christen auf sich[.] (…) [E]in christ­li­cher Aktivist, Dave Daubenmore, geht noch wei­ter. In sei­nem Podcast „Pass the Salt“ sag­te Daubenmire, dass er vor­hat, die National Football League zu ver­kla­gen, weil die Halbzeitrevue ihn dar­an zu hin­dern droht, „in das Königreich des Himmels zu gelangen“.
„Raw Story“

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Thür-

Ich könn­te mich an die­ser Stelle über die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen oder über den Umgang der poli­ti­schen Wettbewerber mit dem Wahlsieger aus­las­sen, über die Vorzüge der direk­ten Demokratie selbst dann, wenn der eige­ne Kandidat vorn liegt, und dar­über, dass Hass sel­ten sym­pa­thisch macht.

Oder ich könn­te hier ein nied­li­ches Tiervideo zei­gen. Das wäre weni­ger bescheuert.

Guy Catches Adorable Groundhog Eating His Veggie Garden | The Dodo Wild Hearts

Guckt mal!


Während alle Welt die FDP in Thüringen belä­stigt, macht die SPD in Niedersachsen übri­gens Dinge im Internet kaputt. Nur wei­ter so, alle Welt. Nur wei­ter so.