KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Narcosatánicos

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus Aarhus (Dänemark) stammt das wenig geheimnisvoll heißende Noiserocksextett Narcosatánicos, dessen anscheinend namenloses („selbstbetiteltes”) Debütalbum (Amazon.de, Bandcamp.com) im Mai 2014 erschienen ist und ungefähr die Art von Musik enthält, die man bei diesem Namen erwarten würde. Das klingt vorhersehbar und langweilig? Nein, mitnichten. Von den „Noisespezialisten” (Jim Carroll) Einheitlichkeit …

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Kurzkritik: VAK – Budo

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Im Jahr 2008 gründete Schlagzeuger und Perkussionist Vladimir Mejstelman in Frankreich, dem Heimatland des Zeuhls, eine Musikgruppe namens VAK, die gelegentlich eine neue Besetzung bekam, aber wenig veröffentlichte. 2018, inzwischen als Quartett, veröffentlichte sie ihr erstes Vollzeitalbum „Budo” (Bandcamp.com). Für die drei Stücke zwischen acht und fast 28 Minuten …

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Kurzkritik: Babylon

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Bis vor etwa zweitausend Jahren bestand die Stadt Babylon, wo es Türme und eine merkwürdige Sprache gab. Das hat aber nichts mit dem heutigen Thema zu tun. Von 1976 bis 1978 bestand die Band Babylon, die kurioserweise eine Art Musik hervorbrachte, die damals wahrscheinlich am ehesten „Krautrock”, heute aber …

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KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Monophonist – Über die Freiheit der praktischen Unvernunft

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Langjährige Leser und persönliche Bekannte haben meine Freude an Jazz einer-, schrägem Lärm andererseits sicherlich bereits in der Vergangenheit bemerkt. (Ich bitte um Vergebung.) Jetzt ratet mal, was ich im Internet gefunden habe! – Richtig: Das diesjährige Album des Kölner Quartetts Monophonist, das den philosophisch wertvollen Titel „Über die …

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Kurzkritik: Emma Ruth Rundle – Marked for Death

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Gelegentlich hat auch ein durchweg als witzig auftretender Mensch, wie ich es bin, so seine Momente. Manchmal entstehen dann bedauerliche Prosatexte, dumme Tweets oder ärgerliche Exzesse, meist aber ist die gute, alte Musik da. Musik lässt nie allein, Musik fragt nicht, Musik stellt keine unangenehmen Fragen. Ich würde Musik …

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KaufbefehleMontagsmusik
Kurzkritik: Cojones – Sunrise

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Cojones, wir brauchen Cojones! Trotz des Namens stammen Cojones aus Kroatien und haben mit dem Jahresbeginn 2010 ihr Vollzeitdebüt „Sunrise” (Bandcamp.com) vorgelegt. Mittlerweile sind sie mit „Resonate” (2016) beim dritten Album angekommen, aber darum soll es gerade mal nicht gehen. Es scheint sich um ein Quartett mit wechselnden Mitgliedern …

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Kurzkritik: Guerilla Toss – Eraser Stargazer

Musikalben. Es gibt solche und solche. „Eraser Stargazer” von Guerilla Toss (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp) ist ein solches. Bei Guerilla Toss scheint es sich um ein 2010 gegründetes Quintett aus den USA (einst Massachusetts, heute New York) zu handeln, das seit Bestehen bereits drei Keyboarder und fünf Bassisten verschlissen hat. Seit 2012 ist Sängerin Kassie Carlson …

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Kurzkritik: Árstíðir – Nivalis

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus dem Lande Sigur Rós’ stammt das Trio Árstíðir, dessen Namen ich mangels Sprachkenntnissen des Isländischen nicht mal aussprechen kann, aber das macht nichts. Anfang Juli 2018 erschien ihr drittes Vollzeitalbum „Nivalis” (Amazon.de, TIDAL). Die Texte zum Album sind im Blog der Band zu finden, was aber nur bedingt …

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Kurzkritik: Abraham – Look, here comes the dark!

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. In der Schweiz ist vieles anders als in anderen Ländern: Die Sprache ist bizarr, die Bierpreise sind absurd, die Züge sind pünktlich, die Landschaft ist mitunter bezaubernd und die Musikszene ist kreativ und produktiv. Im Verlauf der vergangenen Jahre, von mir bislang unbemerkt, erspielte sich die im französischsprachigen Teil …

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Kurzkritik: Aivery – Because

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Regelmäßige Leser wissen, dass Musik eine Profession der Überraschungen ist. Daher sollte es auch kaum erstaunen, wenn ausgerechnet Österreich sich immer wieder als Heimatland von Musikern, deren Werke nicht zu kennen bedauerlich wäre, herausstellt. Aivery klingen nämlich eigentlich gar nicht nach Österreich, ich hätte sie eher in Australien verortet. …

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Kurzkritik: Verstärker – Aktivität

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Um 1972 herum, in der Blütezeit des „Krautrocks” also, formierte sich eine lose Gruppe von Musikern, die das Benutzen klassischer Musikinstrumente für zu beschränkend hielt und stattdessen anderweitig Geräusche erzeugte. Zu diesen Musikern gehörten Klaus Schulze und Dieter Moebius ebenso wie Bands wie Tangerine Dream und Kraftwerk, die etwa …

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Kurzkritik: Tony Conrad & Faust – Outside the Dream Syndicate

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Im Jahr 1963 entstand, wie aufmerksame Leser längst wissen, in den USA das von La Monte Young geführte Theatre of Eternal Music, ein Kollektiv von Musikern, das minimalistische Kompositionen darbot. Drei ihrer Aufnahmen wurden später in der Reihe „Inside the Dream Syndicate”, überwiegend unter dem Namen John Cales, der …

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Musik 06/2018 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil von 20 der Serie Jahresrückblick

Kaum ist es mal schier unerträglich warm geworden, schon ist wieder ein halbes Jahr vorbei. Das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für die besten Musikalben des ersten Halbjahres 2018. Dass seit der letzten Rückschau sowohl Mark E. Smith und mit ihm wohl auch The Fall als auch Dennis Edwards (The Temptations) und …

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Kurzkritik: David Cross & David Jackson – Another Day

Was macht eigentlich David Jackson? Nachdem seine einstige Stammband Van der Graaf Generator sich, wie man hört, einigermaßen unfriedlich von ihrem überragenden Saxophonisten trennen musste, hatte er meine Aufmerksamkeit nur noch selten bekommen, etwa 2013 mit dem fürchterlichen „Gridlock”. 2018 ist ein gutes Jahr, daran etwas zu ändern, denn im Frühjahr dieses Jahres erschien „Another …

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Kurzkritik: Messa – Feast for water

Die Musikgruppe Messa hatte auf diesen Seiten erst Ende April den Platz als Spenderin der Montagsmusik eingenommen, ihr feines „Babalon” gehört sicherlich nicht zu den schlechtesten Stücken italienischer Musikkunst. Im Jahr 2018 erschien ihr neues Album „Feast for water” (Amazon.de, Bandcamp, TIDAL), das ich auf keinen Fall unempfohlen lassen möchte. Es beginnt mit einem Plätschern: …

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