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Kurz­kri­tik: Swans – The Glo­wing Man

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. 1982 grün­de­te Micha­el Gira, der bis dahin nicht nen­nens­wert musi­ka­lisch in Erschei­nung getre­ten war, in New York die Musik­grup­pe Swans, zu deren kaum zu über­hö­ren­den Ein­flüs­sen die damals auf­kom­men­den New-Wave-Bands wie New Order zähl­ten. Im Lau­fe ihres Bestehens gehör­ten der Grup­pe nam­haf­te Musi­ker wie Thurs­ton Moo­re (Sonic Youth) und …

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Kurz­kri­tik: Nǽnøĉÿb­bŒrğ VbëřřĦōlökäävsŦ

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Zufäl­lig erfuhr ich, dass es – so will es die Erzäh­lung – zwei Polar­for­scher gibt, die in einem For­schungs­zen­trum am Süd­pol fest­ge­stellt haben, dass sie einen ähn­li­chen Musik­ge­schmack haben, und seit­dem gemein­sam unter dem nahe­lie­gen­den Namen Nǽnøĉÿb­bŒrğ VbëřřĦōlö­kääv­sŦ (sti­li­sier­te Schreib­wei­se von „Nano­cy­borg Uber­ho­lo­kaust”) Musik auf­neh­men, die sie „Post-Noi­­se” und/oder …

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Kurz­kri­tik: Motor!k – 3

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Bei dem Wort „Moto­rik” den­ke ich grund­sätz­lich an den ver­stor­be­nen Jaki Lie­be­zeit, das „mensch­li­che Metro­nom” von Can. „Motor-Aus­­­ru­­fe­­zei­chen‑k”, ein bel­gi­sches Instru­men­tal­trio, zol­len ihm auf ihrem drit­ten Stu­dio­al­bum „3” (Amazon.de, Bandcamp.com), wie schon auf den bei­den Vor­gän­gern, wenig­stens sti­li­stisch und viel­leicht auch ein­fach aus Ver­se­hen Tri­but: In fast 40 Minuten …

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Kurz­kri­tik: Hiroe – Wrought

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Hiroe ist eine fünf­köp­fi­ge Postrock­band aus Penn­syl­va­nia, deren Bass natür­lich von einer Frau gespielt wird. Irgend­wann wer­de ich her­aus­fin­den, war­um – auf­fal­lend oft nied­li­che (ich berich­te­te) – Frau­en in die­sem und art­ver­wand­ten „Gen­res” fast aus­nahms­los den Bass spie­len und Män­ner die Gitar­ren. Viel­leicht ist das so ein Gefühls­ding. Hiroe …

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Kurz­kri­tik: Cas­par Brötz­mann Mas­sa­ker – Koksofen

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Jahr 1993 ver­öf­fent­lich­te der Gitar­rist Cas­par Brötz­mann, Sohn des Jazz­mu­si­kers Peter Brötz­mann, mit sei­ner dama­li­gen – und mitt­ler­wei­le wohl wie­der bestehen­den – Band, die er schlicht „Mas­sa­ker” (nicht mit der eben­falls sehr guten Expe­ri­men­tal­grup­pe Mas­sa­c­re zu ver­wech­seln) nann­te, ein Album namens „Koks­ofen”. Ben­ja­min Mol­den­hau­er vom „Neu­en Deutsch­land” befand …

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Kurz­kri­tik: CNJR – I Can See the Church Bur­ning Through the Binoculars

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Die trans­at­lan­ti­schen Grü­nen haben, über­ra­schend wohl nur für nai­ve Idio­ten, ent­ge­gen ihren groß­mäu­li­gen Ver­spre­chen vor der Wahl gar kein Pro­blem damit, wenn unse­re „Freun­de” in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten die Pres­se­frei­heit weg­sper­ren wol­len. Es ist wun­der­voll, alles brennt. Was ich auch gar nicht so schlecht fän­de: Bren­nen­de Kir­chen. Natür­lich nur …

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Kür­zest­kri­tik: Mole­so­me – Dial

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Wollt ihr eine 32 Minu­ten lan­ge, avan­t­­gar­­di­­stisch-ele­k­­tro­­ni­­sche Klang­col­la­ge hören? Natür­lich wollt ihr eine 32 Minu­ten lan­ge, avan­t­­gar­­di­­stisch-ele­k­­tro­­ni­­sche Klang­col­la­ge hören, sonst wärt ihr nicht hier. Hier, eine 32 Minu­ten lan­ge, avan­t­­gar­­di­­stisch-ele­k­­tro­­ni­­sche Klang­col­la­ge! Ver­tont wer­den sol­le „eine Klangrei­se durch Radio­ka­nä­le”, lässt das Inter­net wis­sen. Passt. (Künst­ler: Mat­ti­as Ols­son [ehem. Schlag­zeu­ger von Äng­la­gård], Jahr: 2016, …

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Kurz­kri­tik: Euter­na­se – l’Amour

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Mai 2018 erschien, selbst von der unto­ten „SPEX” posi­tiv betrach­tet, das Debüt- und immer noch aktu­el­le Album „l’A­mour” (Band­camp, Amazon.de) der Mün­ste­ra­ner Her­ren­grup­pe Euter­na­se, die einen Namen hat, der bereits ein erstes gutes Argu­ment zugun­sten die­ses Albums ist, weil er sowohl wit­zig ist als auch als Schimpf­wort benutzt …

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Kurz­kri­tik: Ufo­mam­mut – Fenice

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Es gibt Arten von Musik, die pas­sen zu einer ganz bestimm­ten Wet­ter­la­ge. Im Herbst ist zum Bei­spiel melan­cho­li­scher Post­rock genau mein Fall, aber sobald es wär­mer wird, mag ich es auch mal etwas fröh­li­cher. Nun wird es gera­de wär­mer, ich höre aber trotz­dem (und freue mich über) das diesjährige …

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Kurz­kri­tik: Big’n – Disci­pli­ne Through Sound

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. 1995 oder 1996, die Zahl vari­iert, ver­öf­fent­lich­te die Chi­ca­go­er Noi­­se-Rock-Band Big’n ihr zwei­tes Stu­dio­al­bum „Disci­pli­ne Through Sound” (Amazon.de, Band­camp). Ange­nehm bescheu­ert ist, dass es nach 26 oder 27 Jah­ren unter dem Namen „DTS 25” neu auf­ge­legt wird, anläss­lich des­sen auch ein paar wei­te­re Stücke ange­fügt wur­den. Sonst könn­te ja …

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Kür­zest­kri­tik: Zone Six – Kozmik Koon

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Auf „Kozmik Koon”, dem noch aktu­el­len 2019er Stu­dio­al­bum von Zone Six (Band­camp, Ama­zon), wird fast eine Drei­vier­tel­stun­de lang fein­ste Trip­mu­sik zele­briert, musi­ka­lisch gemalt wer­den Aus­flü­ge von Welt­raum­rei­sen („Kozmik Koon”) bis hin zu Wald­spa­zier­gän­gen im Früh­som­mer („Still”). Ich bin ange­tan und rei­se mit. Hui.

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Kurz­kri­tik: JIRM – The Tun­nel, The Well, Holy Bedlam

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. JIRM, ein mit gru­se­li­gen Fotos im Web zu fin­den­des Quar­tett aus Schwe­den, ver­öf­fent­lich­te Anfang März die­ses Jah­res sein fünf­tes Album „The Tun­nel, The Well, Holy Bed­lam” (Amazon.de, Band­camp, TIDAL). Dich­te Gitar­ren (Stoner-Freun­­­den mag’s gefal­len) wer­den beglei­tet von oft unauf­fäl­li­gem, mit­un­ter auch blues­rock­ge­eig­ne­tem Gesang. Ver­glei­che? Deep Pur­p­le (viel), Pink Floyd …

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Kurz­kri­tik: Bell Witch – Mir­ror Reaper

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. In uner­war­te­tem Kon­text emp­fahl man mir als Begleit­mu­sik zum Whis­ky­kon­sum Musik von Bell Witch. Bell Witch ist ein Duo aus Seat­tle, das 2017 mit „Mir­ror Rea­per” (Amazon.de, Band­camp, TIDAL) ein Album mit der, wie ich fin­de, opti­ma­len Anzahl an Stücken her­aus­ge­bracht hat: Das Titel­stück, „Mir­ror Rea­per”, ist 83 Minuten …

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Kurz­kri­tik: empath – Visitor

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Drü­ben bei gutes­hö­re­nist­wich­tig (des­sen „in english”-Teil ande­rer­seits auch nicht das yel­low from the egg ist) fand ich einen Hin­weis auf ein Album, das manch­mal klin­ge, „als lie­fen zwei Musik­spu­len neben­ein­an­der”. Das ist bekannt­lich genau mei­ne Musik. Die Rede ist von „Visi­tor”, dem im Febru­ar die­ses Jah­res ver­öf­fent­lich­ten Zweit­ling des …

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Kurz­kri­tik: Die Krupps – Stahlwerkrequiem

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Zu den von mir bis­lang ver­kann­ten Grup­pen zähl­ten, bevor mir neu­lich ihr Klein­al­bum „Trig­ger Warning” ins Abspiel­ge­rät rutsch­te, die Krupps. Der Name klingt schon so nach Deutsch­rock. Schla­ger. Pop. Schlimm­sten­falls Mal­lor­ca. (Ich habe manch­mal Vor­ur­tei­le. Manch­mal freue ich mich, wenn sie nicht stim­men.) Da mir der Band­na­me anson­sten nur …

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