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Kurzkritik: Sunn O))) – Life Metal

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Das Kutten tragende Gitarrenduo Sunn O))) schaffte es bisher nur wenige Male, mich besonders zu überraschen. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass es sein Erfolgskonzept – jedes seiner Alben besteht im Wesentlichen daraus, dass zwei Gitarren wenige Töne hervorbringen – kaum nennenswert verändert, sieht man von solchen …

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Kurzkritik: Raketkanon – RKTKN #2

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus Belgien drängt die Gruppe Raketkanon auf Beachtung und diese will ich ihr gewähren. Bisher hat sie drei Studioalben namens „RKTKN #1“, „RKTKN #2“ und „RKTKN #3“ veröffentlicht, letzteres erst 2019. Auf meiner Jahresbestenliste wird es vermutlich nicht vorkommen; nicht, weil es nicht gut wäre, sondern, weil ich hier …

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Kurzkritik: Hug – Neon Dream

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Im Jahr 1962 gründete Manfred Mann zusammen mit Mike Hugg eine Blues-Jazz-Band namens Mann-Hugg Blues Brothers, die 1963 einen Plattenvertrag mit EMI unterzeichnete und sich in Manfred Mann umbenannte. Das war sicherlich sehr merkwürdig für den Namensgeber, der andererseits eigentlich auch anders hieß. Über Manfred Manns Wirken ist hinreichend …

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Kurzkritik: Merzbow, Keiji Haino, Balázs Pándi – An Untroublesome Defencelessness

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Zu den hier wiederkehrenden Musikern der letzten Zeit zählt der Gitarrist , von dem ich inzwischen beinahe annehmen möchte, dass es physikalisch unmöglich ist, ihn auf einem schlechten Musikalbum spielen zu lassen. Seit 2016 kann man ihn auch auf „An Untroublesome Defencelessness“ (Amazon.de, TIDAL) hören, auf dem er an …

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Kurzkritik: Faust – Rien

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Die deutsche Avantgardeband Faust, die bis Mitte der 1970er Jahre diverse Musik, sowohl im Gruppengefüge als auch mit anderen Musikern wie Tony Conrad, aufgenommen hatte, verstummte danach für längere Zeit, sieht man von der Archivaufnahme „71 Minutes Of…“ (1979) ab. Bis 1990 verschwanden Faust völlig von der Bildfläche, danach …

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Kurzkritik: Goat – Commune

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Die schwedische Band Goat, anscheinend ein Quintett absichtlich unbekannter Besetzung, veröffentlicht seit ihrem Bestehen gelegentlich Alben, Singles und Konzertaufnahmen, zuerst 2012 das treffend benannte Album „World Music“. Heute soll es hier um das 2014 veröffentlichte Studiowerk „Commune“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp) gehen. Das hätte allerdings ebenso treffend auch „World Music …

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Kurzkritik: Regal Worm – Pig Views

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. 2011 gründete Jarrod Gosling, der zuvor seine vielinstrumentalen Fähigkeiten andernorts ausüben durfte, sein eigenes Bandprojekt Regal Worm, das bis heute nominell nur aus ihm selbst besteht. Auf dessen aktuellem Studioalbum „Pig Views“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp), im Juli 2018 erschienen, sind es über zwanzig verschiedene Instrumente von Mellotron bis Schlagzeug. …

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Kurzkritik: Laktating Yak – Origin of the Yak

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Bei Laktating Yak, was übersetzt „Milch absondernder Yak“ heißt, handelt es sich um ein texanisches Sextett, das sich selbst in RIO-Tradition sieht und 2018 mit „Origin of the Yak“ (Bandcamp) sein bisher anscheinend einziges Album veröffentlicht hat. Was es mit dem Yak auf sich hat, erläutert der Pressetext: Anscheinend …

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Kurzkritik: The Claypool Lennon Delirium – South of Reality

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Der musikalische Nachlass von John Lennon wird zu vieler Menschen Bedauern weitgehend von Yoko Ono weitergeführt. Davon unberührt sei die Feststellung, dass ihr gemeinsamer Sohn Sean – Witze über Namen sind ungehörig – seit 2015 gemeinsam mit Les Claypool, dem Sänger und Bassisten der bemerkenswerten Rockband Primus, unter dem …

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Kurzkritik: Dead Vibrations

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Schweden kennt man in Musikfreundeskreisen ja unter anderem als produktiven Ursprung von guter Instrumentalarbeit und schwachsinniger Politik. Im Jahr 2015 fanden sich dort vier junge Menschen mit Musikhintergrund als Dead Vibrations zusammen, was ein recht treffender Name ist. Nach dem/der Debüt-EP „Reflections“ (2016) kam es im Januar 2018 schließlich …

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Kurzkritik: Kavrila – Blight

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Nun ist es Teil des Wesens von Musik, dass ihre Rezeption dem Anlass folgt: Dummer Elektrokrach bereitet auf Tanzfesten mehr Freude als im Großraumbüro, sanfter Postrock ist an warmen Sommerabenden interessanter als zwischen Glockengebimmel unter einem Tannenbaum. Und heute – heute ist Valentinstag, der Tag der Liebe. Was passt …

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Kurzkritik: Mono – Nowhere Now Here

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Die japanische Postrockband Mono existiert seit 2000 und hat sich innerhalb ihrer musikalischen Nische einen Ruf als Band erarbeitet, deren Musik man sich durchaus mal anhören könnte. Selbige zeichne sich dadurch aus, dass sie zumeist völlig instrumental stattfinde und japanische Mythologie zum Thema habe, behauptet die Wikipedia. Ebendort findet …

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Kurzkritik: Tangents – New Bodies

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Nach einer Tour, auf der unter anderem Auftritte mit den angesehenen Postrockgrößen Mono und Tortoise stattfanden, fand sich das australische „Post-alles“-Quintett Tangents 2018 zusammen, um ein neues Studioalbum aufzunehmen, das im Juni unter dem Namen „New Bodies“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp.com) erschien. Aus dem Jazz haben Tangents sich die Leichtigkeit …

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Kurzkritik: Oak – False Memory Archive

Unter dem Namen Oak hat die Welt schon mancherlei Musikgruppe kommen und gehen sehen, darunter eine englische Folkband aus den 1970ern. Die Oak, um die es hier heute gehen soll, kommen aus Oslo, haben ebenfalls als Folkgruppe begonnen und veröffentlichten im vergangenen Oktober nach fünf Jahren ihr zweites Studioalbum „False Memory Archive“ (Bandcamp.com, Amazon.de, TIDAL), …

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