KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Jarl – Spec­trum Con­fu­si­on

Jarl - Spectrum Confusion

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Erik Jarl – ein Name wie Don­ner­hall, jeden­falls bei den Wikin­gern – ist ein schwe­di­scher Musi­ker, der sei­ne Wer­ke, glaubt man dem Pres­se­text, kom­plett ana­log ein­spielt und dabei Syn­the­si­zer, ana­lo­ge Sequen­zer, Wel­len­form­ge­ne­ra­to­ren und Oszil­la­to­ren sowie ver­schie­de­ne Echo-/Re­verb- und Delay-Effekt­ge­rä­te ein­setzt. Im Okto­ber 2021 ver­öf­fent­lich­te er mit „Spec­trum Con­fu­si­on“ (Bandcamp.com) sein lei­der nur als CD und Down­load erhält­li­ches fünf­tes Album, das aus drei Stücken von zwi­schen 12 und 21 Minu­ten Län­ge besteht.

Jarl: Spec­trum Con­fu­si­on – Part 3 (Extra­ct)

Zu hören gibt es an- und abschwel­len­de Klang­land­schaf­ten, in Teil 1 eher an die Ant­ark­tis als an Gal­li­frey erin­nernd, im kür­ze­sten Teil 2 jedoch wenig­stens vor­über­ge­hend ins Spa­ci­ge über­ge­hend. Klaus Schul­ze kommt in den Sinn. Müss­te ich in die­ser Land­schaft woh­nen, ich wür­de sie als trost­los bezeich­nen; mehr Duis­burg als Han­no­ver frei­lich, weil’s zwar archi­tek­to­nisch kühl, aber nicht im Gering­sten lang­wei­lig ist.

Ein gutes Album für einen ent­spann­ten Sonn­tag­nach­mit­tag im Mai.