KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: double nelson – erreur 89450

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus Frankreich: double nelson. Klingt wie: Sonic Youth / Neu! / Kraftwerk. Noise und Elektronisches mit unblöden Vokalbeiträgen. Zu viel Text? Wer hören kann, der höre. Aktuelles Album: „erreur 89450“ (Amazon.de, Bandcamp, TIDAL), rausgebracht: 2019. Stücke kurz, Rezension auch kurz. Album gut, Hörer erfreut. Trotz Frankreich.

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Kurzkritik: bensnburner – noclip

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Weil ein Stück dieses Albums mir zur Montagsmusik taugte, habe ich mir mal das ganze Album angesehen. Es stammt von bensnburner aus Freiburg, das ein Einmannprojekt zu sein scheint (also bensnburner, nicht Freiburg), und heißt, benannt nach einem Cheatcode aus dem Spiel Doom, „noclip“ (Amazon.de, Bandcamp.com, TIDAL). Dennoch hat …

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Kurzkritik: Cranial – Alternate Endings

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Als ich die üblichen Periodika nach musikalischen Neuerscheinungen durchkämmte, fand ich inmitten von diesen auch den Hinweis auf das diesjährige Album „Alternate Endings“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp.com) von Cranial aus ausgerechnet Würzburg. Bei Cranial scheint es sich um ein Quartett zu handeln, das aus einer mir bislang unbekannten Gruppe namens …

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Kurzkritik: Aardvark

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aardvark ist Afrikaans und bedeutet „Erdferkel“, es war aber außerdem eine britische Orgelrockband, die – wie man am Coverbild ungefähr bereits erkennen kann – 1970 ihr einziges Album (Amazon.de, TIDAL) veröffentlichte und danach weitgehend spurlos verschwand. Dieses Album zeichnet sich bereits beim ersten Hören dadurch aus, dass es, nicht …

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Kurzkritik: Morgen

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. In der florierenden US-Musikszene des Jahres 1969 – das ist jetzt genau 50 Jahre her – war es vergleichsweise leicht, als Musikgruppe kaum aufzufallen. Zu denjenigen Gruppen, die bislang nicht mal einen Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia bekommen haben, gehört Morgen. Morgen war ein von 1968 bis 1969 bestehendes …

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Kurzkritik: The Kentish Spires – The Last Harvest

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Der Canterbury Style (kurz: Canterbury), eine lockere, humorvolle Spielart des Jazzrocks, hat in den letzten vierzig Jahren einige Federn (hier: Marktanteil) lassen müssen. Dank der Vertriebsmöglichkeiten des Internets, das den Schritt, erst eine Plattenfirma von sich überzeugen zu müssen, bevor man ein größeres Publikum für sich gewinnen kann, erblühen …

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Kurzkritik: glistening leotard – six butterflies slightly moving an elephant in a theatre

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. glistening leotard – „glitzernder Gymnastikanzug“ – ist ein seit 2007 bestehendes Quintett aus Duisburg, das gelegentlich mal einen Tonträger in physikalischer oder virtueller Form veröffentlicht. Album/EP/Veröffentlichung Nummer 6, zurzeit aktuell, erreichte die Öffentlichkeit im November 2018 und heißt nach dem Vorgänger „GL5“ erneut durchnummeriert, nämlich „six butterflies slightly moving …

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Kurzkritik: Föllakzoid – I

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Zu den Ländern, aus denen es vergleichsweise wenig neue Musik zu geben scheint, die mir als beachtenswert erscheint, gehört Chile. In dessen Musikantenwelt tummeln sich auch Föllakzoid, eine ulkig heißende Musikgruppe zurzeit unbekannter Besetzung, deren selbst gestecktes Ziel, so weit es das Internet zu wissen behauptet, es sei, mit …

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Kurzkritik: Onségen Ensemble – Awalaï

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. In der Zeuhlwelt gibt es außer den unvermindert großartigen Magma ja eine vergleichsweise kleine Auswahl an Musikgruppen, die sich daran versuchen, diesem doch recht einmaligen Stil eine eigene Note hinzuzufügen. Oft stammen diese wenigen Gruppen aus Frankreich oder Japan. Auch, aber nicht nur deshalb, ist das Onségen Ensemble erwähnenswert, …

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Kurzkritik: Maïak – A Very Pleasant Way to Die

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Ausgerechnet in der Schweiz wurde 2010 das Quartett Maïak gegründet, über das ich zu meinem Bedauern wenig Neues finden kann, weshalb ich bis auf Weiteres davon ausgehe, dass es schon wieder nicht mehr existiert. Zwischendrin, 2015 nämlich, veröffentlichte es jedoch das Album „A Very Pleasant Way to Die“ (Amazon.de, …

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Musik 06/2019 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 22 von 22 der Serie Jahresrückblick

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Das erste halbe Jahr 2019 ist vorbei – schon jetzt bietet sich daher eine Gelegenheit, ein paar Worte über die passabelsten Musikalben des Jahres zu verlieren. Wie üblich erhebe ich keinen Anspruch darauf, eine vollständige Liste vorzulegen, zumal noch – zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Absatzes – ein halbes …

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Kurzkritik: Nine Treasures – Wisdom Eyes

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Seltsame Umstände und der Hinweis, es müsste mir gefallen, ließen mich in den Besitz des Albums „Wisdom Eyes“ von Nine Treasures (Bandcamp.com) geraten. Dass ich laute Gitarren und ebensolche Alben unter dem Einfluss von asiatischer Folkmusik mag, ist ja inzwischen vermutlich bekannt. Nine Treasures ist ein mongolisches Quintett, das …

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Kurzkritik: indignu [lat.] – Odyssea

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Trotz ihres Namens stammt die Postrockband indignu [lat.] – das „[lat.]“ ist anscheinend Teil des Namens – aus Portugal. Das lateinische Wort „indignu“ bedeutet „unwürdig“ und passt überhaupt nicht zu der hier gehörten Musik. Auf ihrem anscheinend zweiten Studioalbum „Odyssea“ (Amazon.de, Bandcamp.com) nämlich bietet sie Musik dar, die vor …

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Kurzkritik: Sunn O))) – Life Metal

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Das Kutten tragende Gitarrenduo Sunn O))) schaffte es bisher nur wenige Male, mich besonders zu überraschen. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass es sein Erfolgskonzept – jedes seiner Alben besteht im Wesentlichen daraus, dass zwei Gitarren wenige Töne hervorbringen – kaum nennenswert verändert, sieht man von solchen …

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