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Kurzkritik: Babylon

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Bis vor etwa zweitausend Jahren bestand die Stadt Babylon, wo es Türme und eine merkwürdige Sprache gab. Das hat aber nichts mit dem heutigen Thema zu tun. Von 1976 bis 1978 bestand die Band Babylon, die kurioserweise eine Art Musik hervorbrachte, die damals wahrscheinlich am ehesten „Krautrock”, heute aber …

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Kurzkritik: Monophonist – Über die Freiheit der praktischen Unvernunft

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Langjährige Leser und persönliche Bekannte haben meine Freude an Jazz einer-, schrägem Lärm andererseits sicherlich bereits in der Vergangenheit bemerkt. (Ich bitte um Vergebung.) Jetzt ratet mal, was ich im Internet gefunden habe! – Richtig: Das diesjährige Album des Kölner Quartetts Monophonist, das den philosophisch wertvollen Titel „Über die …

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Kurzkritik: Emma Ruth Rundle – Marked for Death

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Gelegentlich hat auch ein durchweg als witzig auftretender Mensch, wie ich es bin, so seine Momente. Manchmal entstehen dann bedauerliche Prosatexte, dumme Tweets oder ärgerliche Exzesse, meist aber ist die gute, alte Musik da. Musik lässt nie allein, Musik fragt nicht, Musik stellt keine unangenehmen Fragen. Ich würde Musik …

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Kurzkritik: Guerilla Toss – Eraser Stargazer

Musikalben. Es gibt solche und solche. „Eraser Stargazer” von Guerilla Toss (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp) ist ein solches. Bei Guerilla Toss scheint es sich um ein 2010 gegründetes Quintett aus den USA (einst Massachusetts, heute New York) zu handeln, das seit Bestehen bereits drei Keyboarder und fünf Bassisten verschlissen hat. Seit 2012 ist Sängerin Kassie Carlson …

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Kurzkritik: Árstíðir – Nivalis

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Aus dem Lande Sigur Rós’ stammt das Trio Árstíðir, dessen Namen ich mangels Sprachkenntnissen des Isländischen nicht mal aussprechen kann, aber das macht nichts. Anfang Juli 2018 erschien ihr drittes Vollzeitalbum „Nivalis” (Amazon.de, TIDAL). Die Texte zum Album sind im Blog der Band zu finden, was aber nur bedingt …

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Kurzkritik: Abraham – Look, here comes the dark!

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. In der Schweiz ist vieles anders als in anderen Ländern: Die Sprache ist bizarr, die Bierpreise sind absurd, die Züge sind pünktlich, die Landschaft ist mitunter bezaubernd und die Musikszene ist kreativ und produktiv. Im Verlauf der vergangenen Jahre, von mir bislang unbemerkt, erspielte sich die im französischsprachigen Teil …

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Kurzkritik: Aivery – Because

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Regelmäßige Leser wissen, dass Musik eine Profession der Überraschungen ist. Daher sollte es auch kaum erstaunen, wenn ausgerechnet Österreich sich immer wieder als Heimatland von Musikern, deren Werke nicht zu kennen bedauerlich wäre, herausstellt. Aivery klingen nämlich eigentlich gar nicht nach Österreich, ich hätte sie eher in Australien verortet. …

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Kurzkritik: Verstärker – Aktivität

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Um 1972 herum, in der Blütezeit des „Krautrocks” also, formierte sich eine lose Gruppe von Musikern, die das Benutzen klassischer Musikinstrumente für zu beschränkend hielt und stattdessen anderweitig Geräusche erzeugte. Zu diesen Musikern gehörten Klaus Schulze und Dieter Moebius ebenso wie Bands wie Tangerine Dream und Kraftwerk, die etwa …

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Kurzkritik: Tony Conrad & Faust – Outside the Dream Syndicate

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Im Jahr 1963 entstand, wie aufmerksame Leser längst wissen, in den USA das von La Monte Young geführte Theatre of Eternal Music, ein Kollektiv von Musikern, das minimalistische Kompositionen darbot. Drei ihrer Aufnahmen wurden später in der Reihe „Inside the Dream Syndicate”, überwiegend unter dem Namen John Cales, der …

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Musik 06/2018 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil von 20 der Serie Jahresrückblick

Kaum ist es mal schier unerträglich warm geworden, schon ist wieder ein halbes Jahr vorbei. Das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für die besten Musikalben des ersten Halbjahres 2018. Dass seit der letzten Rückschau sowohl Mark E. Smith und mit ihm wohl auch The Fall als auch Dennis Edwards (The Temptations) und …

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Kurzkritik: David Cross & David Jackson – Another Day

Was macht eigentlich David Jackson? Nachdem seine einstige Stammband Van der Graaf Generator sich, wie man hört, einigermaßen unfriedlich von ihrem überragenden Saxophonisten trennen musste, hatte er meine Aufmerksamkeit nur noch selten bekommen, etwa 2013 mit dem fürchterlichen „Gridlock”. 2018 ist ein gutes Jahr, daran etwas zu ändern, denn im Frühjahr dieses Jahres erschien „Another …

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Kurzkritik: Messa – Feast for water

Die Musikgruppe Messa hatte auf diesen Seiten erst Ende April den Platz als Spenderin der Montagsmusik eingenommen, ihr feines „Babalon” gehört sicherlich nicht zu den schlechtesten Stücken italienischer Musikkunst. Im Jahr 2018 erschien ihr neues Album „Feast for water” (Amazon.de, Bandcamp, TIDAL), das ich auf keinen Fall unempfohlen lassen möchte. Es beginnt mit einem Plätschern: …

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Kurzkritik: Humulus – Reverently Heading Into Nowhere

Wenn die Italiener nicht gerade merkwürdige Politik hervorbringen, machen sie stattdessen oft vernünftige Musik. Wenn sie dabei auf Gesang verzichten oder ihn in einer anderen als der Landessprache vorbringen, die beim Singen wirklich nicht mehr schön klingt, dann ist mir das mitunter eine Empfehlung wert. Das Trio Humulus etwa, das seine Musik als eine „Kombination …

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Kurzkritik: The Brian Jonestown Massacre – Don’t Get Lost

Das US-amerikanische Septett The Brian Jonestown Massacre – ein nicht unkluges Wortspiel unter Einbeziehung von Brian und Jim Jones – ist eine feste Instanz, wenn es um die musikalische (wenn auch nicht kulturelle) Nachfolge der unvergesslichen Velvet Underground geht. Außer schlechter Musik ist ihnen aber auch eine Pause fremd: 2017 erschien schon wieder ein Studioalbum …

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Kurzkritik: Sounds Of New Soma – Moebius Tunnel

Was verbindet man mit Krefeld? Was auch immer hier die erste Antwort gewesen sein mag, sie lautete wahrscheinlich nicht „Krautrock”. Genau solchen aber bringt seit einigen Jahren das Krefelder Duo Sounds Of New Soma („Klänge des neuen Körpers” o.s.ä.) hervor. Das 2016 veröffentlichte Album „Moebius Tunnel” (Bandcamp.com, Amazon.de) legt hierüber ein Zeugnis ab, das kaum …

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