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Kurzkritik: Aivery – Because

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Regelmäßige Leser wissen, dass Musik eine Profession der Überraschungen ist. Daher sollte es auch kaum erstaunen, wenn ausgerechnet Österreich sich immer wieder als Heimatland von Musikern, deren Werke nicht zu kennen bedauerlich wäre, herausstellt. Aivery klingen nämlich eigentlich gar nicht nach Österreich, ich hätte sie eher in Australien verortet. …

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Kurzkritik: Verstärker – Aktivität

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Um 1972 herum, in der Blütezeit des „Krautrocks” also, formierte sich eine lose Gruppe von Musikern, die das Benutzen klassischer Musikinstrumente für zu beschränkend hielt und stattdessen anderweitig Geräusche erzeugte. Zu diesen Musikern gehörten Klaus Schulze und Dieter Moebius ebenso wie Bands wie Tangerine Dream und Kraftwerk, die etwa …

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Kurzkritik: Tony Conrad & Faust – Outside the Dream Syndicate

Lange nichts mehr über Musik geschrieben. Im Jahr 1963 entstand, wie aufmerksame Leser längst wissen, in den USA das von La Monte Young geführte Theatre of Eternal Music, ein Kollektiv von Musikern, das minimalistische Kompositionen darbot. Drei ihrer Aufnahmen wurden später in der Reihe „Inside the Dream Syndicate”, überwiegend unter dem Namen John Cales, der …

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Musik 06/2018 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil von 20 der Serie Jahresrückblick

Kaum ist es mal schier unerträglich warm geworden, schon ist wieder ein halbes Jahr vorbei. Das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für die besten Musikalben des ersten Halbjahres 2018. Dass seit der letzten Rückschau sowohl Mark E. Smith und mit ihm wohl auch The Fall als auch Dennis Edwards (The Temptations) und …

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Kurzkritik: David Cross & David Jackson – Another Day

Was macht eigentlich David Jackson? Nachdem seine einstige Stammband Van der Graaf Generator sich, wie man hört, einigermaßen unfriedlich von ihrem überragenden Saxophonisten trennen musste, hatte er meine Aufmerksamkeit nur noch selten bekommen, etwa 2013 mit dem fürchterlichen „Gridlock”. 2018 ist ein gutes Jahr, daran etwas zu ändern, denn im Frühjahr dieses Jahres erschien „Another …

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Kurzkritik: Messa – Feast for water

Die Musikgruppe Messa hatte auf diesen Seiten erst Ende April den Platz als Spenderin der Montagsmusik eingenommen, ihr feines „Babalon” gehört sicherlich nicht zu den schlechtesten Stücken italienischer Musikkunst. Im Jahr 2018 erschien ihr neues Album „Feast for water” (Amazon.de, Bandcamp, TIDAL), das ich auf keinen Fall unempfohlen lassen möchte. Es beginnt mit einem Plätschern: …

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Kurzkritik: Humulus – Reverently Heading Into Nowhere

Wenn die Italiener nicht gerade merkwürdige Politik hervorbringen, machen sie stattdessen oft vernünftige Musik. Wenn sie dabei auf Gesang verzichten oder ihn in einer anderen als der Landessprache vorbringen, die beim Singen wirklich nicht mehr schön klingt, dann ist mir das mitunter eine Empfehlung wert. Das Trio Humulus etwa, das seine Musik als eine „Kombination …

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Kurzkritik: The Brian Jonestown Massacre – Don’t Get Lost

Das US-amerikanische Septett The Brian Jonestown Massacre – ein nicht unkluges Wortspiel unter Einbeziehung von Brian und Jim Jones – ist eine feste Instanz, wenn es um die musikalische (wenn auch nicht kulturelle) Nachfolge der unvergesslichen Velvet Underground geht. Außer schlechter Musik ist ihnen aber auch eine Pause fremd: 2017 erschien schon wieder ein Studioalbum …

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Kurzkritik: Sounds Of New Soma – Moebius Tunnel

Was verbindet man mit Krefeld? Was auch immer hier die erste Antwort gewesen sein mag, sie lautete wahrscheinlich nicht „Krautrock”. Genau solchen aber bringt seit einigen Jahren das Krefelder Duo Sounds Of New Soma („Klänge des neuen Körpers” o.s.ä.) hervor. Das 2016 veröffentlichte Album „Moebius Tunnel” (Bandcamp.com, Amazon.de) legt hierüber ein Zeugnis ab, das kaum …

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Kurzkritik: Melt Downer

Als Zeichen meiner Unerschrockenheit und zur angemessenen Würdigung des Tages der bescheuerten Witze wage ich heute mal wieder etwas, wovon ich mir selbst meist eher abraten würde: Ich höre Musik aus Österreich. Österreichischer Musik haftet zumeist nicht der Ruf an, besonders grandioser Qualität oder auch nur Vielfalt zu sein. Gemeinhin als „Austropop” klassifizierte Lieder mit …

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Kurzkritik: awakebutstillinbed – what people call low self​-​esteem is really just seeing yourself the way that other people see you

Als Bandwortfreund „guteshoerenistwichtig” im Februar das Album „what people call low self​-​esteem is really just seeing yourself the way that other people see you” (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp) von awakebutstillinbed – manche eher ungeduldige Leute werfen mir vor, dass meine Sätze ihnen zu lang sind, aber für diesen hier kann ich nur teilweise etwas – anpries, …

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Kurzkritik: Bubblemath – Edit Peptide

1995 wurde in Minneapolis, von der Weltöffentlichkeit unter anderem wegen der bedauerlich fehlenden Vernetzung jener Tage kaum beachtet, die einigermaßen alberne Gruppe Bubblemath gegründet. Ihr Debütalbum „Such Fine Particles Of The Universe” erschien 2001 und fand einigen Zuspruch für seine klangliche Nähe zu den sowieso überragenden echolyn. Es dauerte bis 2017, bevor der Nachfolger „Edit …

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Kurzkritik: At the Drive-In – Diamanté

Von 1993 bis 2001 bestand die texanische Post-Hardcore-Band At the Drive-In, die in einschlägigen Musikmedien als – um nicht schon wieder dieses unsägliche Wort „abfeiern” zu verwenden – ziemlich gut beschrieben wurde. Aus Gründen wurden aus ihr dann jedoch zwei verschiedene Gruppen, nämlich die mir völlig unbekannten Sparta und die mir in recht positiver Weise …

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Kurzkritik: Altare Thotemico – Sogno Errando

Wer meinen bisherigen Musikrezensionen ein paar Minuten Aufmerksamkeit geschenkt hat, dem mag aufgefallen sein, dass es bei mir sehr selten vorkommt, dass ich italienischen Gesang für erträglich halte. Die Sprache klingt gesungen einfach meist scheiße. Um so erfreulicher ist es, wenn diese Regel eine Ausnahme findet. So ist es zum Beispiel beim bolognesischen Sextett Altare …

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Kurzkritik: Sonar – Black Light

Cuneiform Records kennen regelmäßige Leser meiner Musikbesprechungen möglicherweise als die Plattenfirma von Thinking Plague. Wer – wie ich – auf diese Angabe üblicherweise kaum achtet, falls nicht eine bemerkenswerte Verpackung um den Tonträger drumrum ist oder der Verlag wie einst Charisma Records sein auffälliges Logo raumgreifend direkt auf die Platten stempelt, dem sei zumindest subjektiv …

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