NetzfundstückePersönliches
Fil­ter­kaf­fee: Gut.

Das „Gen­t­le­­man-Blog“ ätzt: Jahr­zehn­te­lang wur­de ein­fach nur Fil­ter­kaf­fee getrun­ken. Die ein­zi­ge Fra­ge schien zu sein, ob schwarz, mit Milch und/​​oder mit Zucker. Und viel­leicht durf­te es im Restau­rant oder im Café auch mal ein Espres­so oder Cap­puc­ci­no sein. Wie aus einer dunk­len, trau­ri­gen Ver­gan­gen­heit wird das Getränk, das vor allem wegen sei­ner kof­fe­in­be­ding­ten Wir­kung getrun­ken wird, …

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Mir wird geschlechtNetzfundstückePersönliches
Flir­ten mit der „taz“

Kur­ze Durch­sa­ge von Lou Zucker für die „taz“: Die Erwar­tun­gen von Frau­en an Män­nern (sic! A.d.V.) beim Daten sind so gering – der gering­ste Respekt reicht aus, um sie zum Jubeln zu brin­gen. Eine kur­ze Umfra­ge unter weib­li­chen Men­schen in mei­nem Bekann­ten­kreis – ich schrieb mit Ver­weis auf den Arti­kel: „ich respek­tie­re dich ein bisschen“ …

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Persönliches
Auto­kor­sos für alle!

Möööööp! Uner­war­tet zer­reißt ein Röh­ren die Stil­le in mei­nem heu­ti­gen Refu­gi­um: Drau­ßen wird im Gän­se­marsch gefah­ren und gehupt. Ein Blick auf die betei­lig­ten Autos (zuge­ge­ben: das geht mit dem Fahr­rad nicht so gut) ver­si­chert: Hier hat aus­nahms­wei­se kein Pär­chen bei­der Leben zu früh weg­ge­schmis­sen und gehei­ra­tet, hier ist Fuß­ball im Spiel. Die ört­li­che Erfolgs­mann­schaft im Herrenfußball, …

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Persönliches
Lie­be ohne Maske

(Aber es ist ande­rer­seits auch ganz inter­es­sant, die selt­sa­me neue Halb­masken­halb­welt aus dem Auge – eins muss rei­chen – des schel­mi­schen Beob­ach­ters zu sehen, denn die Wie­der­kehr von Mimik und Gestik macht Gesprä­che nicht nur leb­haf­ter, sie fügt über­dies auch alte Ebe­nen wie­der ein, die man ver­lo­ren wähn­te; zwar steigt wie­der die Gefahr, ein­fach mal …

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Persönliches
Die neue, merk­wür­di­ge Halbmaskenhalbwelt.

Gestern ging ich erst­mals seit nach Coro­na in eine Bar. So könn­te ein Witz begin­nen, aber so beginnt jeden­falls jetzt nur eine All­tags­be­ob­ach­tung. Begrüßt wur­de ich, die Usus gewor­de­ne FFP2-Mas­­ke noch am Hand­ge­lenk befe­stigt, schon am Ein­gang mit dem erfreu­ten Hin­weis, die Mas­ke kön­ne ja jetzt end­lich weg, was zumin­dest inhalt­lich stimm­te. Es trug in …

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PersönlichesPolitik
In eige­ner Sache: Mein Staatskonzept

In bier­se­li­ger Run­de erzähl­te ich vor zwei Wochen, die mei­sten Pro­ble­me der Gesell­schaft lie­ßen sich lösen, indem man das bestehen­de Demo­kra­tie­kon­zept durch eine Mon­ar­chie nach Schwei­zer Vor­bild ersetzt. Ein zufäl­lig anwe­sen­der Radio­mo­de­ra­tor fand das The­ma noch inter­es­san­ter als ich und bat mich um genaue­re Aus­füh­run­gen. Zwar wer­den die­se kom­men­den Diens­tag irgend­wo im Inter­net zu hören …

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Persönliches
Bedroht mit ent­spann­ter Stille

Auf einem Bus – Bus­wer­bung muss man sich ja auch erst mal lei­sten kön­nen – sah ich heu­te Wer­bung für die #kulturgesichter053. Was ich von gedruck­ten Hash­tags hal­te, soll­te hin­läng­lich bekannt sein. In einem nicht hin­rei­chend gut gesi­cher­ten Brow­ser ent­hält die refe­ren­zier­te Eigen­wer­be­web­site auch einen von die­sen alber­nen Schie­be­tex­ten, die ich für end­lich über­wun­den hielt, …

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Persönliches
Lebens­lot­to

Beob­ach­tung: Tei­le der­sel­ben Qua­li­täts­ma­ga­zi­ne, die vor der Gefahr des Online­glücks­spiels war­nen, ver­öf­fent­li­chen unkom­men­tiert und war­nungs­frei regel­mä­ßig die aktu­el­len Lot­to­zah­len. Ist es weni­ger schlimm. wenn man einen Kugel­schrei­ber braucht? Dabei ist vie­les im Leben ein Glücks­spiel. In der fal­schen Stadt gebo­ren, die fal­schen Freun­de gefun­den, die fal­sche SMS-Far­­be (wel­che Stu­fe der Rea­li­tät ist das eigent­lich?), der …

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Persönliches
2–22 [ent­zweit].

Ein „neu­es Jahr“, sagen sie, habe soeben begon­nen, kön­nen das Neue aber nicht benen­nen. Es war ein Jahr des Ver­lusts, viel Altes ist gegan­gen, man hat sich mit vie­len ent­zweit, um Platz zu machen für Neu­es, das dann aber nicht kam. Die Pluseins ist eine Minu­seins gewor­den. Eine Zwei­sil­ve­ster­be­zie­hung hebt mei­ne Sta­ti­stik, senkt aber auch …

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In den NachrichtenPersönliches
Fro­he Waffennacht

In sei­ner Weih­nachts­an­spra­che hat der Wahl­mon­arch („Bun­des­prä­si­dent“) erstaun­lich rich­tig fest­ge­stellt, dass Deutsch­land nicht etwa ein Ball oder eine Kuh, son­dern ein Land sei und wenig­stens das muss man aner­ken­nen: es stimmt. Wäh­rend aber unser­eins alles Nöti­ge schon vor­ge­stern (fern­ab von gro­ßen Men­schen­grup­pen und kit­schi­gem Geblin­ke) erle­digt hat, tritt das Land über­wie­gend erst heu­te in drei …

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MusikPersönliches
Zu weiß

Erleb­nis des Tages: Sehr afro­ame­ri­ka­ni­scher Besu­cher einer Knei­pe in einer nicht näher erwäh­nens­wer­ten Stadt, der sich über Angel Haze auf­regt, weil sie men­tal zu weiß sei.

NetzfundstückePersönliches
Fege­feu­er des Coro­naa­gno­sti­kers (make Blo­go­sphä­re ver­netzt again!).

Apro­pos Coro­na. „Mark Zim­mer­mann darf nicht ster­ben“ über­schrif­tet ange­mes­sen rei­ße­risch das „TWAS­­BO-Maga­­zin“ mit dem selt­sa­men Leer­zei­chen („TWASBO Maga­zin“), denn den „Maschi­ni­sten“ rafft es viel­leicht dahin. Das pas­siert halt, wenn man sich nicht drei­mal täg­lich die Hän­de dampf­rei­nigt im Home Office kei­ne Mas­ke trägt in Ber­lin wohnt. Ber­lin macht krank, jetzt auch pan­de­misch. Gleicht das vom …

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LyrikPersönliches
Sie. (Frag­ment 10, The show must go on)

„I can’t stand it any­mo­re more /​​ but if Shel­ly would just come back, it would be alright.“ – The Vel­vet Under­ground: I Can’t Stand It … Es war weit nach Mit­ter­nacht, als er aus sei­ner Tran­ce erwach­te. „Wie schnell“, dach­te er, „man doch fällt, wenn man sich in Sicher­heit wähnt.“ Er sah, spür­te sie noch …

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Persönliches
Wer soll spä­ter die Pfle­ger pflegen?

Zu vor­ge­rück­ter und bier­se­li­ger Stun­de über­rasch­te mich ein Chat­fen­ster mit der Fra­ge, wer mich denn spä­ter mal pfle­gen sol­le, denn immer­hin habe ich sowohl kei­ne Kin­der als auch nicht vor, dar­an etwas zu ändern. Die­se Fra­ge hat mich über­rascht, denn der Fra­ge­stel­ler, selbst Eltern­teil, offen­bar­te damit in aller Deut­lich­keit sein eige­nes Ver­ständ­nis von den gesellschaftlichen …

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