Persönliches
Wer soll spä­ter die Pfleger pflegen?

Zu vor­ge­rück­ter und bier­se­li­ger Stunde über­rasch­te mich ein Chatfenster mit der Frage, wer mich denn spä­ter mal pfle­gen sol­le, denn immer­hin habe ich sowohl kei­ne Kinder als auch nicht vor, dar­an etwas zu ändern. Diese Frage hat mich über­rascht, denn der Fragesteller, selbst Elternteil, offen­bar­te damit in aller Deutlichkeit sein eige­nes Verständnis von den gesellschaftlichen …

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Persönliches
Das mit den Fähnchen.

Da ich jüngst einen Supermarkt von innen sah, habe selbst ich, des­sen Fähigkeit zum Ausblenden lang­wei­li­ger Ereignisse ich für geschärft gehal­ten hat­te, mit­be­kom­men, dass dem­nächst wie­der - über­wie­gend vor Fernsehern - kisten­wei­se unge­sun­der Kram („bewuss­te Ernährung“, schlägt der aktu­el­le ALDI-Prospekt direkt nach einer Doppelseite Dosenbier vor) kon­su­miert wer­den wird, wäh­rend auf der ande­ren Seite des …

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In den NachrichtenPersönliches
Das Richtige.

Als Google im Zuge der Gründung sei­nes eige­nen Mutterkonzerns das Firmenmotto „Sei nicht teuf­lisch“ („Don’t be evil“) zugun­sten von „Tu das Richtige“ („Do the right thing“) ver­warf, war bereits abseh­bar, dass es mal so kom­men wür­de: Als Google Versionen des Betriebssystems Android gete­stet hat, die das Auffinden der Einstellungen zur Privatsphäre ein­fa­cher gemacht hat­ten, mach­ten Nutzer …

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Persönliches
Warum man das hier macht

Man habe sich, teil­te man mir in unpas­sen­dem Kontext mit, mal hier umge­se­hen und sei „neu­gie­rig“, war­um ich das hier wohl mache, d.h. wel­chen Zweck die­se Publikation wohl erfül­le. Diese Frage hat mich in dem Moment über­rascht, denn noch vor weni­gen Jahren war es eigent­lich selbst­er­klä­rend, mit wel­chem Zweck man Dinge ins Internet rein­schreibt („bloggt“). …

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In den NachrichtenPersönliches
Nicht ver­schärft genug.

Schade. Die Masken, die künf­tig - jeden­falls so lan­ge, bis auch sie als nicht sinn­voll aus­sor­tiert wur­den - im Bus getra­gen (und dann weg­ge­wor­fen und nach­ge­kauft, die Wirtschaft, wis­sen­schon) wer­den müs­sen, sind auch wei­ter­hin nicht schall­dicht. Chance vertan.

In den NachrichtenPersönliches
Licht aus, Licht an: 2021 (auch bloß ein Jahr).

It’s just a date, äff­te einer mei­ner Lieblingsmelancholiker in sei­nem Jahresrückblick (sich und) ande­re nach, und ich wie­der­um äffe jetzt ihn nach, indem ich selbst nicht nur auf das Jahr zurück­blicke, son­dern auch viel zu spät den Satzabschluss schaf­fe (2020 war ja auch eher ein Metajahr), aber weil uns sonst außer der Melancholie (bzw. sowieso: …

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Persönliches
Zum Glück haben Arme nur im Winter Hunger.

Ich bewun­de­re ja jedes Jahr aufs Neue den Zynismus, mit dem irgend­wel­che Zeitungen und irgend­wel­che Kirchenvereine - die zwar selbst genug Geld hät­ten, aber der Wasserkopf braucht eben sei­ne Yacht - pünkt­lich zur aus­wär­ti­gen Abkühlung off­line und (die­ses Jahr bevor­zugt) online dar­um bit­ten, dass die­je­ni­gen Menschen, die ohne­hin gera­de so viel Geld für blö­den Krempel …

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NerdkramsPersönliches
Team Ruheraum

Fefe hat Recht: Inzwischen ist die­ses „mehr Kommunikation“ zu einem der­ar­ti­gen Selbstläufer gewor­den, dass das nie­mand mehr in Frage stellt, ob wir nicht viel mehr einen Ruheraum brau­chen, in dem unse­re Entwickler auch mal zehn Minuten am Stück Zeit haben, um unge­stört Code schrei­ben zu kön­nen. Sicher: In einem Ruheraum, in dem (wie Fefe vorschlägt) …

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Persönliches
Make Weihnachtsmärkte 2021 gre­at again!

Korrekt zitiert man in der Presse: „Drei Viertel der Besucher kom­men nur wegen der Tasse Glühwein zum Weihnachtsmarkt, erst danach kauf‘ ich Christbaumkugeln und gebrann­te Mandeln.“ Wenn aber drei Viertel der Besucher mei­ne Einschätzung tei­len, dass man die mise­ra­ble Gastronomie auf sol­chen Märkten nüch­tern eben­so wenig erträgt wie die abscheu­li­chen Bretterbuden mit den lieb­los drangezimmerten …

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NetzfundstückePersönliches
Über Wohlstand

Dass bei „Fridays For Future“ wie bei jeder nam­haf­ten Massenveranstaltung auch zahl­rei­che men­tal Defekte zuge­gen sind, beleg­te erst gestern wie­der ein Kandidat der Hamburger „Linken“ zur kom­men­den Bürgerschaftswahl, der pünkt­lich zum Jahrestag blogg­te (Archivversion gegen über­ra­schen­des Verschwinden hier) und natür­lich auch twit­ter­te, ein „Klimaholocaust“ dro­he; der Holocaust sei außer­dem „eines der größ­ten Verbrechen“ im Weltkrieg …

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Persönliches
Zwanzigx2 (auch nicht gut)

Jetzt in die­sem Moment wird es 2020. Draußen zün­den sie Geld an. Eigentlich ist jedes Datum nicht mehr als eine kalen­da­ri­sche Besonderheit, aber Menschen mögen Melancholie und dar­in bin ich gut. 2013 begann für mich immer­hin mit einem Rückblick auf gewon­ne­nes und ver­lo­re­nes Glück, 2015 ging eigent­lich nur eines ver­lo­ren (das dafür mit Wirkung). Darin …

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FotografiePersönliches
London. (3)

Die bri­ti­sche Höflichkeit ist Nerven auf­rei­bend, wenn man Berliner Verhältnisse - in der Bundesrepublik längst Usus - gewohnt ist. Der hie­si­ge Dialekt klingt aber selbst in emo­tio­nal auf­ge­wühl­ten Momenten herr­lich. Ein bri­ti­sches Pint ist die opti­ma­le Menge an Bier. Man las­se sich da nie­mals etwas einreden.