FotografiePersönliches
London. (2)

Punk ist nicht tot. Punk trinkt jetzt Kaffee im Hard Rock Cafe in der Stadt derer, die Schlange stehen, um für eindeutig zu viel Geld ein 30 Tage lang online gespeichertes Foto von sich vor’m Gleis 9¾ machen zu lassen.

NerdkramsPersönlichesProjekte
In eigener Sache: Mein Upgrade von Mercurial auf SVN und Darcs

(Vorbemerkung: Schon wieder Computerkram. Einmal geht noch!) Wer meine Programmierprojekte aufmerksam zur Kenntnis genommen hat, der hat sicherlich bereits bemerkt, dass ich mit Git, dem derzeitigen De-facto-Standardprogramm zum Onlineverwalten von Dateiversionen (gemäß POSIX ist das jedoch SCCS), nicht viel anfangen kann. Ich bin recht spät in die Welt der Versionskontrollsysteme – im Folgenden zwecks Lesbarkeit …

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MusikPersönliches
Textsicher und stillos

„Mein Genital tut furchtbar weh, immer dann, wenn ich pisse.“ — Die Ärzte: Onprangering (vom Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!“, mit Platin ausgezeichnet) Wie regelmäßige Leser wissen, gehöre ich zu derjenigen Minderheit der Musikhörer, deren Angehörigen außerhalb der Wirkungsmusik und insbesondere bei inländischen Gruppen Texte nicht völlig unwichtig sind. Aus Rapkonsumentenkreisen wurde mir vor …

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Mir wird geschlechtPersönliches
Anatol und die schwachen Frauen: Ein unerwarteter Nachtrag.

Zu den wenigen Dingen, die ich auch mit mehreren Jahren Abstand über mich immer noch gern erzähle, gehört die Geschichte, die dazu führte, dass die „EMMA“ einmal in Druckform dazu aufrief, mir zu widersprechen. Ich hatte nämlich in der deutschsprachigen Wikipedia ein Meinungsbild erstellt, das das generische Maskulinum als Standardform etablieren sollte. Unter lautem Getöse …

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NerdkramsPersönliches
Smartphoneblues (fin)

Im September 2010 erzählte ich sichtlich begeistert von meiner damals neuesten Spielerei, meinem Android-Smartphone. In den folgenden Jahren bis heute hatte ich Android nicht aufgegeben, obwohl mir schon 2016 aufgefallen war, wie langweilig dieses System und die es umgebende Medienlandschaft geworden war. Es ging nur noch um Belanglosigkeiten: Noch mehr noch buntere Kameras, noch lautere …

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Persönliches
2019 »

Ein neues Jahr, eine neue Explosion. Immer noch bleibt Feuerwerk erlaubt, immer noch stellt sich die Frage, ob das der postulierte Wohlstand ist, der mit einem Knall Farben und Gestank an den Himmel malt. Wird in Syrien eigentlich auch mal geböllert? In Hamburg, so liest man in Qualitätsmedien, hat sich ein Vierzehnjähriger noch vor der …

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Persönliches
Saisonchristen

Es erscheint mir, vorsichtig ausgedrückt, als bizarr, wenn Menschen, die man im Alltag als vernünftige Personen wahrnimmt, wegen der Kinder wenigstens einmal jährlich in die Kirche gehen und sich einem „Schöpfer“ andienen, als lernten Kinder dort wertvolle Lektionen, (welche zumeist ausgerechnet diejenige Kirche ist, der man jedenfalls männliche Kinder nur aussetzen sollte, wenn man eine …

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MusikPersönliches
Mein Musikfaschismus: Die Vierzehn überwinden

In der „New York Times“ wurde im Februar 2018 eine Kolumne veröffentlicht, der zufolge sich eines Mannes Musikgeschmack im Alter von 14 Jahren für endgültig erklärt. Es ist insofern denkbar, dass ich eines fernen Tages – vor meinem Ableben – noch einmal erklären soll, warum ich damals außer meinen ersten zaghaften Gehversuchen mit den Ärzten, …

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NetzfundstückePersönliches
Heroin gegen Drogentote

In der leidigen Diskussion über ein Für und Wider der Freigabe von wirksamem Cannabis für die rezeptlose Allgemeinheit möchte ich es mir oft nicht nehmen lassen, den Gegenvorschlag einzubringen, dass eine vernünftige Drogenpolitik eine solche wäre, die alles erlaubt, was nur dem Konsumenten schadet, also keinen Passivkonsum durch Passanten legitimiert. Das Recht auf Selbstbestimmung muss …

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In den NachrichtenPersönliches
Kurz angemerkt zum Recht auf Rausch

Während Bierbrauer sich überrascht zeigen, dass Schriftzeichen auf Flaggen eine Bedeutung haben können, nutzten Menschen, die für das fragwürdige Recht einstehen, anderen Leuten, die sich schon am befreienden Duft von Tabak und Teer nicht so recht erfreuen können, künftig auch sonstige Substanzen in die Atemluft zu blasen, wie jedes Jahr das erschreckend erträgliche Wetter für …

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Persönliches
Kopfverkatert.

(Was man, andererseits, offensichtlich schon wieder viel zu lange nicht mehr erlebt hatte, war es, Lektionen hin oder her, zu fühlen, wie das Leben eigentlich funktioniert. We teach old hearts to break. Der sich furchtlos erhebende Tag spendet Licht sowie Zerstreuung und fragt nicht, was besser dunkel bleiben sollte. Die Lebensmaxime „ja, aber“ weiß um …

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