Persönliches
Zwanzigx2 (auch nicht gut)

Jetzt in die­sem Moment wird es 2020. Draußen zün­den sie Geld an. Eigentlich ist jedes Datum nicht mehr als eine kalen­da­ri­sche Besonderheit, aber Menschen mögen Melancholie und dar­in bin ich gut. 2013 begann für mich immer­hin mit einem Rückblick auf gewon­ne­nes und ver­lo­re­nes Glück, 2015 ging eigent­lich nur eines ver­lo­ren (das dafür mit Wirkung). Darin …

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FotografiePersönliches
London. (3)

Die bri­ti­sche Höflichkeit ist Nerven auf­rei­bend, wenn man Berliner Verhältnisse - in der Bundesrepublik längst Usus - gewohnt ist. Der hie­si­ge Dialekt klingt aber selbst in emo­tio­nal auf­ge­wühl­ten Momenten herr­lich. Ein bri­ti­sches Pint ist die opti­ma­le Menge an Bier. Man las­se sich da nie­mals etwas einreden.

FotografiePersönliches
London. (2)

Punk ist nicht tot. Punk trinkt jetzt Kaffee im Hard Rock Cafe in der Stadt derer, die Schlange ste­hen, um für ein­deu­tig zu viel Geld ein 30 Tage lang online gespei­cher­tes Foto von sich vor­’m Gleis 9¾ machen zu lassen.

FotografiePersönliches
London.

Tag zwei in London. Noch kein ein­zi­ges Hunderestaurant gese­hen, wohl aber impo­san­te Gebäude. Ich blei­be dran.

NerdkramsPersönlichesProjekte
In eige­ner Sache: Mein Upgrade von Mercurial auf SVN und Darcs

(Vorbemerkung: Schon wie­der Computerkram. Einmal geht noch!) Wer mei­ne Programmierprojekte auf­merk­sam zur Kenntnis genom­men hat, der hat sicher­lich bereits bemerkt, dass ich mit Git, dem der­zei­ti­gen De-fac­­to-Standardprogramm zum Onlineverwalten von Dateiversionen (gemäß POSIX ist das jedoch SCCS), nicht viel anfan­gen kann. Ich bin recht spät in die Welt der Versionskontrollsysteme - im Folgenden zwecks Lesbarkeit VCS genannt …

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MusikPersönliches
Textsicher und stillos

„Mein Genital tut furcht­bar weh, immer dann, wenn ich pis­se.“ – Die Ärzte: Onprangering (vom Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!“, mit Platin aus­ge­zeich­net) Wie regel­mä­ßi­ge Leser wis­sen, gehö­re ich zu der­je­ni­gen Minderheit der Musikhörer, deren Angehörigen außer­halb der Wirkungsmusik und ins­be­son­de­re bei inlän­di­schen Gruppen Texte nicht völ­lig unwich­tig sind. Aus Rapkonsumentenkreisen wur­de mir vor einer …

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Mir wird geschlechtPersönliches
Anatol und die schwa­chen Frauen: Ein uner­war­te­ter Nachtrag.

Zu den weni­gen Dingen, die ich auch mit meh­re­ren Jahren Abstand über mich immer noch gern erzäh­le, gehört die Geschichte, die dazu führ­te, dass die „EMMA“ ein­mal in Druckform dazu auf­rief, mir zu wider­spre­chen. Ich hat­te näm­lich in der deutsch­spra­chi­gen Wikipedia ein Meinungsbild erstellt, das das gene­ri­sche Maskulinum als Standardform eta­blie­ren soll­te. Unter lau­tem Getöse …

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NerdkramsPersönliches
Smartphoneblues (fin)

Im September 2010 erzähl­te ich sicht­lich begei­stert von mei­ner damals neue­sten Spielerei, mei­nem Android-Smartphone. In den fol­gen­den Jahren bis heu­te hat­te ich Android nicht auf­ge­ge­ben, obwohl mir schon 2016 auf­ge­fal­len war, wie lang­wei­lig die­ses System und die es umge­ben­de Medienlandschaft gewor­den war. Es ging nur noch um Belanglosigkeiten: Noch mehr noch bun­te­re Kameras, noch lautere …

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Persönliches
2019 »

Ein neu­es Jahr, eine neue Explosion. Immer noch bleibt Feuerwerk erlaubt, immer noch stellt sich die Frage, ob das der postu­lier­te Wohlstand ist, der mit einem Knall Farben und Gestank an den Himmel malt. Wird in Syrien eigent­lich auch mal geb­öl­lert? In Hamburg, so liest man in Qualitätsmedien, hat sich ein Vierzehnjähriger noch vor der …

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Persönliches
Saisonchristen

Es erscheint mir, vor­sich­tig aus­ge­drückt, als bizarr, wenn Menschen, die man im Alltag als ver­nünf­ti­ge Personen wahr­nimmt, wegen der Kinder wenig­stens ein­mal jähr­lich in die Kirche gehen und sich einem „Schöpfer“ andie­nen, als lern­ten Kinder dort wert­vol­le Lektionen, (wel­che zumeist aus­ge­rech­net die­je­ni­ge Kirche ist, der man jeden­falls männ­li­che Kinder nur aus­set­zen soll­te, wenn man eine …

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MusikPersönliches
Mein Musikfaschismus: Die Vierzehn überwinden

In der „New York Times“ wur­de im Februar 2018 eine Kolumne ver­öf­fent­licht, der zufol­ge sich eines Mannes Musikgeschmack im Alter von 14 Jahren für end­gül­tig erklärt. Es ist inso­fern denk­bar, dass ich eines fer­nen Tages - vor mei­nem Ableben - noch ein­mal erklä­ren soll, war­um ich damals außer mei­nen ersten zag­haf­ten Gehversuchen mit den Ärzten, …

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NetzfundstückePersönliches
Heroin gegen Drogentote

In der lei­di­gen Diskussion über ein Für und Wider der Freigabe von wirk­sa­mem Cannabis für die rezept­lo­se Allgemeinheit möch­te ich es mir oft nicht neh­men las­sen, den Gegenvorschlag ein­zu­brin­gen, dass eine ver­nünf­ti­ge Drogenpolitik eine sol­che wäre, die alles erlaubt, was nur dem Konsumenten scha­det, also kei­nen Passivkonsum durch Passanten legi­ti­miert. Das Recht auf Selbstbestimmung muss …

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