Persönliches
Unter Fuß­ball­fans (3): Patrio­tis­mus will gelernt sein

Im März 2023 gab ich hin­sicht­lich der Ten­denz von Fuß­ball­fans, die­je­ni­ge Mann­schaft, deren Sta­di­on in ihrem Wohn­ort steht, zu bevor­zu­gen, zu beden­ken: Müss­te ich Sport­gucken irgend­wie inter­es­sant fin­den, ich inter­es­sier­te mich doch vor allem für die Geschicke der­je­ni­gen Teil­neh­mer, deren Lei­stung mich über­zeugt. Als aktu­el­len Daten­punkt hier­für aus mei­nem Wohn­ort lie­fert mir die „Sport­schau“ heu­te …

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Persönliches
Immer alles ficken

In Han­no­ver wur­de ich heu­te einer zumin­dest bemer­kens­wer­ten Sze­ne gewahr; dass näm­lich die AfD einen Infor­ma­ti­ons­stand abhielt, im Rah­men des­sen sie für ihre Ideen warb, wäh­rend den Info­ste­hen­den ein Pulk von Men­schen gegen­über­stand, ein Ban­ner mit der Auf­schrift „FCKAFD“ sowie ein paar son­der­ba­re Flag­gen, deren Bedeu­tung nach­zu­schla­gen mir nicht wich­tig genug war, schwenk­ten und irgend­et­was …

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PersönlichesMusikIn den NachrichtenMontagsmusik
Big Robot & Con­rad Schnitz­ler – Kal­ter Hund // Spo­ti­fy tötet.

Es ist Mon­tag. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de war ich erst­mals – in mei­nem Freun­­­des- und auch wei­ter gefass­ten Bekann­ten­kreis kommt die bür­ger­li­che Insti­tu­ti­on Ehe nicht oft vor – auf einem Pol­ter­abend ein­ge­la­den, des­sen maß­geb­li­che Attrak­ti­on es war, dass reich­lich Geschirr zer­schmis­sen (und zum Teil vor­her, wie man hör­te, eigens dafür gekauft) wur­de, auf dass die zu …

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PersönlichesWirtschaft
Fach­kräf­te­be­zah­lungs­man­gel (4)

Mir sei aus aktu­el­lem Anlass noch fol­gen­de Anmer­kung zum Man­gel an Fach­kräf­ten gestat­tet: Wenn ich eine gut aus­ge­bil­de­te Fach­kraft mit etli­chen Jah­ren Berufs­er­fah­rung bin, dann erwar­ten nicht nur mög­li­che Arbeit­ge­ber von mir eine ordent­li­che Lei­stung, son­dern ich erwar­te auch von ihnen eine ordent­li­che Ver­gü­tung. Der legen­dä­re Obst­korb (so oft kommt der in mei­ner Bran­che gar …

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PersönlichesFotografie
Min­ga (nicht)

Mei­ne erste Part­ne­rin, lan­ge ist’s her, wohn­te in Fran­ken, und schon früh lern­te ich: Man ist in Bay­ern und den Regio­nen, die recht­lich gese­hen dazu­ge­hö­ren, am besten bera­ten, wenn man nicht als Tou­rist auf­fällt. „‚Min­ga‘ sagen nur Tou­ri­sten und der Besit­zer des ‚Min­ga Kiosk‘“ sagen aber Men­schen aus Mün­chen, also rei­se ich heu­te nicht nach …

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PersönlichesPolitikIn den Nachrichten
Eine Lan­ze für Juli­en Fer­rat

Es sind ja nicht alle so, und was im Klei­nen gilt, gilt auch im Gro­ßen: Mein jah­re­lan­ges Anpran­gern des­sen, dass die „Gleich­stel­lung“ dort endet, wo man die im Wesent­li­chen infol­ge der Schwert­mis­si­on ein­ge­führ­ten Regeln zur Ent­halt­sam­keit – ein Part­ner muss rei­chen – für das eige­ne Leben für nicht ziel­füh­rend hält, was von der Poli­tik tra­di­tio­nell …

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Persönliches
Über Emp­feh­lun­gen

Mei­nen Freun­den sol­le ich meist irgend­wel­che Gut­schei­ne zukom­men las­sen, stets aber wenig­stens eine Emp­feh­lung für das Pro­dukt, wird mir der­zeit immer öfter beschie­den. Die freu­en sich doch bestimmt. Bestimmt freu­en die sich. In der jüng­sten Staf­fel der Serie „Black Mir­ror“ („1984“ war kei­ne Anlei­tung, „Black Mir­ror“ ist aber auch kei­ne) ver­kör­pert Ras­hi­da Jones eine Leh­re­rin, …

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PersönlichesMusik
(Amrum, neben­an.)

Ganz, ganz sel­ten kommt mei­ne so genann­te Jugend (viel zu früh bis viel zu spät) wie­der hoch. Manch­mal sind benach­bar­te Blog­ger (GaLie­Grü) dar­an nicht ganz unschul­dig. Mei­ne Güte, war ich anstren­gend damals. Und was ich damals für bescheu­er­te Idea­le hat­te! Und was für erbärm­li­che Inter­es­sen ich damals hat­te! Und was für fürch­ter­li­che Musik ich damals …

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FotografiePersönliches
Lon­don, tags­über

Neben­an las ich die Anek­do­te, in Lon­don kön­ne man Bett­lern auch per Kre­dit­kar­te ihre Ein­künf­te auf­bes­sern. Ich hat­te sowie­so vor, mal wie­der – zum ersten Mal seit 2019, zum zwei­ten Mal über­haupt – dort hin­zu­rei­sen. Viel­leicht begeg­net mir ja ein Bett­ler.

PersönlichesMusikFotografie
Dansk macab­re: Ein Narr hört Musik in der Mon­ar­chie

Unschö­ner Satz: Es ist vor sie­ben Uhr mor­gens und ich sit­ze in einem Bus. Um die­se Zeit sind die Bus­se in der Woche jeden­falls hier in der Stadt sowohl pünkt­lich als auch erfreu­lich frei von Betrun­ke­nen. Wer das sehr gegen­tei­li­ge Ber­lin (übri­gens völ­lig zu Recht) nicht mag, der wird in Nie­der­sach­sen viel­leicht sein Glück fin­den. …

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Persönliches
Mehr Pablo wagen.

«Die­ses ent­behr­lich gewor­de­ne Spie­gel­bild wer­den Sie jetzt aus­lö­schen, lie­ber Freund, mehr ist nicht von­nö­ten. Es genügt, daß Sie, wenn Ihre Lau­ne es zuläßt, die­ses Bild mit einem auf­rich­ti­gen Lachen betrach­ten. (…) Nun, aller höhe­re Humor fängt damit an, daß man die eige­ne Per­son nicht mehr ernst nimmt.» „Pablo“ in „Der Step­pen­wolf“, Her­mann Hes­se, Recht­schrei­bung unver­än­dert

Persönliches
Ane­moia 2025

Die­ser Arti­kel ist Teil 14 von 15 der Serie Neu­jahr

2025 wäre erreicht und der Angriff der Rie­sen­gi­raf­fe blieb auch aus. Es ist schon merk­wür­dig: Da freue ich mich an die­ser Stel­le vor genau einem Jahr, dass die Plus­eins noch die Plus­eins ist, und dann ist sie es kaum zwei Wochen spä­ter schon gar nicht mehr. Den Neu­jahrs­vor­satz für 2024, nur noch höch­stens vier­mal melan­cho­lisch …

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In den NachrichtenMontagsmusikPersönliches
Gewalt – Jemand // Letz­te Men­schen

Es ist Mon­tag. Im fal­schen Film zu sein bedeu­tet ja manch­mal auch, dass man Mon­ty Python bestellt, aber einen Hor­ror­film bekommt. Lei­der wahr: Moder­ne Soft­ware­ent­wick­lung ist schei­ße. Im näch­sten Leben mach‘ ich was mit Bäu­men. Bäu­me sind in Ord­nung. Ich habe ein neu­es Lieb­lings­ge­rücht über mich gele­sen: Ich sei sowohl Ter­ror­be­für­wor­ter (was natür­lich eine gran­dio­se …

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