Archiv für die Kategorie ‘Politik’.

Politik regt mich auf, und wenn ich mich aufrege, muss ich schreiben, sonst gibt’s Tote.

In den NachrichtenPolitik
Kurz verlinkt: Berlin bleibt so bunt, dass es weh tut.

Kulturelle Bereicherung des Tages:

Am Wochenende hatte es in mehreren europäischen Städten, unter anderem in Paris, Wien und Berlin, Proteste gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump gegeben, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen. Bei den Demonstrationen wurden Israelfahnen verbrannt und antisemitische Parolen skandiert. In Berlin und Wien sollen pro-palästinensische Demonstranten »Kindermörder Israel« und »Tod Israel« gerufen haben.

Ganz unabhängig von der leidigen Diskussion darüber, ob der paranoide Verbrecherstaat Israel nun vom Westen für gut oder eher nicht so gut gehalten werden sollte: Das Verbrennen zweier Fahnen in Berlin scheint für größeren Wirbel zu sorgen als das Morden von Zivilisten im Gazastreifen. Aber keine Sorge, der Schuldige ist gefunden: Nicht etwa radikale Muslime schüren den aufbrandenden Antisemitismus, sondern Donald Trump.

Bloß nicht reflektieren, es könnte ja zu etwas führen.

In den NachrichtenWirtschaft
Spielgeld erreicht Rekordwerte, geldkritische Kapitalisten sind entzückt.

Es besteht kein Anlass, sich von den jüngsten Schreckensmeldungen, der Straßenpreis für ein Stück Bitcoin könnte möglicherweise bald wieder weniger mondige Preise erreichen, davon abhalten zu lassen, sein Erspartes in solche Stücke zu stecken. Es ist ja auch nicht verboten, sein Geld in großen Scheinen vom Bankkonto abzuheben und anschließend anzuzünden.

Einer „Währung“, die nicht nur das Geldproblem nicht löst, sondern überdies für jede Zahlung im echten Leben aufgrund immer weiter steigender Transaktionsdauer ganz unabhängig von der Akzeptanz dieser Währung beim Wurstpeter völlig untauglich ist, hilft jedwelches neue Paradigma – hier Jedihandgeste einfügen – auch nicht mehr weiter. Das Geldsystem verändern zu wollen, indem man sich ihm andient, genügt euch schon als Revolution? Springt!

So viel Geld lässt sich, weiß Gott, nicht mit etwas Gutem verdienen.
Friedrich von Schiller: Kabale und Liebe

NetzfundstückeWirtschaft
Medienkritik CX: Von den Learnings eines Affiliates

Dass Websites, die teils altbekannte, teils neue, dafür aber quietschblöde „Inhalte“ mit möglichst vielen Werbelinks versehen und unter reißerischen Titeln anpreisen, in einer vernünftigen Gesellschaft mitsamt ihren Erschaffern geächtet würden, ist eine Wahrheit, die mit der momentanen Realität jedoch kollidiert statt kollaboriert. Weil die meisten imbezilen Knallfrösche, die die aberdutzendste Auflistung von Katzenvideos, Schauspielertratsch und/oder Pflegeprodukten für eine wertvolle Ergänzung des Webs halten, wahlweise zu doof oder zu gierig sind, sich eine eigene Präsenz aufzubauen, hängen sie sich wie Saugwürmer an einen einladenden Wirt. Der einladendste Wirt von allen ist 2017 die vom Unternehmen Facebook bereitgestellte „Plattform“ gleichen Namens, die bekanntermaßen allein damit einigermaßen viel Geld einbringt, dass ihre Nutzer keine Medienkompetenz mitbringen und darum so etwas wie eine „Website“ gar nicht mehr kennen wollen.

Einen ganz besonders speziellen Fall von doof und gierig präsentierte dieser Tage das dadaistisch nützliche Blog „OMR“, für das Torben Lux unter der Huffington-Post-würdigen Überschrift „Dieser 26-Jährige Affiliate baut seit zehn Jahren Facebook-Pages – das sind seine Learnings“ (im Original natürlich in Großbuchstaben) einen Schulabbrecher dafür bewundert, dass dieser in Ermangelung vernünftiger Bildung lieber für zu viel Geld Reklame auf Facebook macht; denn wer braucht schon Zukunft oder wenigstens einen Rest Anstand, wenn er auch Spammer werden kann?

Der Artikel beginnt vorgeblich sachlich:

Eigentlich will Markus David König aus Schörfling am Attersee in Oberösterreich sein Abitur machen. Weil erste gemeinsam mit einem Freund gestartete Blog- und Facebook-Projekte aber so gut laufen, bricht er es 2010 ab. Seitdem fokussiert er sich komplett auf den Aufbau und die Monetarisierung von Facebook-Seiten.

Obwohl es angemessen erscheint, Markus David König für dieses, wie man auf Neudeutsch sagt, mindset auf allerniedrigstem Niveau auszulachen, wird er stattdessen zum Gespräch gebeten. Das Konzept von „OMR“, das anderswo Wörter wie „Präse“ verwendet, um SEO-Esoterik zu empfehlen, und auf dem schon wieder Torben Lux seiner Enttäuschung darüber, dass ein groteskes YouTube- und Instagram-„Model“ nicht mal für viel Geld seine Brüste rausholt, in zu vielen Absätzen zu viel Ausdruck geben darf, scheint es im Allgemeinen nicht zu sein, lästige Mitmenschen als solche erkennbar zu machen, vielmehr scheint das Gegenteil der Fall zu sein.

Besagter Markus David König hat dem Artikel zufolge schon früh nichts verstanden:

„Mit einem Kollegen habe ich während der Schulzeit angefangen, Webseiten mit Googles Dienst Blogger aufzusetzen. Damals waren wir 15 oder 16 Jahre alt“, erinnert sich Markus David König im Gespräch mit OMR.

Webseiten „aufzusetzen“ (wie Mützen oder zum Beispiel heißes Wasser) bedeutete, als ich 15 oder 16 Jahre alt war, ja noch nicht, sich irgendwas bei Googlediensten zusammenzuklicken, aber wer nichts mitteilen, sondern nur etwas verkaufen will, dem ist Qualität eben auch ziemlich egal (vgl. „SPIEGEL ONLINE“). Da jenes Alter beim Objekt der Betrachtung zeitlich mit dem Aufstieg Facebooks zusammenfiel, haben wir hier immerhin einen interessanten Fall von der Gnade irgendeiner Geburt vorliegen:

Schon damals habe es Firmen und Agenturen gegeben, die größere Fanseiten schlicht nach Reichweite aufgekauft haben. Auch König schlägt zu und übernimmt eine kleine Page für 600 Euro. „Als ich die dann mit 19 Jahren für 20.000 Euro weiterverkaufen konnte, wusste ich, dass ich diesen Weg weiterverfolgen muss. Das hat mich nachträglich auch noch einmal in der Entscheidung bestätigt, das Abitur abzubrechen.“

Hätte es das nicht, dann wäre das bestimmt sehr betrüblich geworden, aber wer braucht schon Bildung, wenn er Geld haben und sich dafür von einer Website, deren Grammatik auch nicht die beste ist („OMR Updates direkt an Dich“, sic!), als Vorzeigespammer darstellen lassen kann? Klar: Als Spammer würde er sich ungern bezeichnen lassen, denn immerhin ist er ein seriöser („Die (…) größte Seite im Portfolio von Markus David König ist „Atemberaubende Tattoo Ideen“. Es folgen (…) „DAS WILL ICH HABEN“ (25.300 Fans) und „Hunde-Wau“ (10.300 Fans).“, T. Lux über M. D. König) Geschäftsmann, der sein Handwerk fast so gut beherrscht wie seine Muttersprache („Super Weihnachts Geschenkideen“, zitiert aus: „DAS WILL ICH HABEN“) und mit Spam selbstverständlich nichts zu tun haben will:

Wenig später reinvestiert König einen Teil seines Gewinns und kauft eine Facebook-Seite mit rund 900.000 Fans, die aber offenbar vor allem aus indischen Fake-Profilen besteht. Er erklärt: „Wir haben sehr viel ausprobiert und wollten auch solche recht eindeutigen Spam-Seiten testen. (…)“

Das Geld, das er mit fremden Inhalten („Wir bekommen wirklich sehr viel Material geschickt, das wir natürlich sehr gerne nutzen.“) verdient, ist meist kein gesetzliches Zahlungsmittel, sondern besteht derzeit überwiegend aus Amazon-Gutscheinen. Es ist Markus David König zu wünschen, dass Supermarkt und Vermieter Amazon-Gutscheine als Zahlungsmittel akzeptieren, sonst ist sein Erfolg, mittelfristig gesehen, gar kein ausreichender. Dass er die Amazongutscheine im Wesentlichen dafür erhält, dass er diverse „Seiten“ – darunter auch „recht eindeutige Spam-Seiten“ – auf Facebook mit „Produktempfehlungen“ vollklebt, macht ihn noch nicht zu einem Reklameheini, denn dafür müsste er, wie er sagt, erst sein Portfolio um Videoreklame erweitern:

„Klar gibt es Produkte in Videos, die perfekt zu Themen wie Tattoos oder Inneneinrichtung passen. Trotzdem ist es immer ein schmaler Grat und wirkt schnell wie Spam.“

Während jemand, der mit „Clickbait-Seiten“ („OMR“), auf denen auch mal öder „IKEA“-Krempel, wie im Artikel zu sehen, mit „Wow, schaut mal was für tolle Einrichtungsideen es hier gibt!“ beworben wird, natürlich nicht wie ein lästiger Spammer, sondern wie ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft wirkt, zu dem es aufzuschauen gilt, denn er lebt unser aller Traum: Mit möglichst wenig Bildung möglichst viel „Geld“ von möglichst einfältigen Menschen („Facebook-Fans“ von „Hunde-Wau“ et al.) zu bekommen.

Unter dem Artikel sind derzeit die ersten Kommentare von konkurrierenden Spammern seriösen Geschäftsleuten zu lesen, die behaupten, der artikelweise Gepriesene habe „Videos geklaut“. Hoffentlich lassen sie sich in Gutscheinen bezahlen.

Piratenpartei
Kurz verlinkt: REWE muss brennen, Computer jedoch nicht.

Im Juli dieses Jahres – kurz, bevor im Hamburger Schanzenviertel unzählige Fahrzeuge und Geschäfte am kapitalistischen System Unschuldiger, deren Existenz dadurch mitunter gefährdet wurde, von ein paar ungewaschenen, saudoofen Taugenichtsen in Brand gesetzt wurden – polterte ein Depp auf der offiziellen und damit den Spiegel der Parteimeinung darstellenden Website der Piratenpartei Deutschland:

Die Polizei sucht die Auseinandersetzung, hebelt Grundrechte aus und eskaliert.

Noch am Tag darauf faselte der damalige Bundesvorsitzende und Klassenkasper Patrick Schiffer an gleicher Stelle:

Der G20-Gipfel wird von eskalierender Polizeigewalt und Einschränkungen in Presse- und Versammlungsfreiheit überschattet.

Das Eigentum Einzelner, dies lässt sich daraus folgern, spielte in der Außendarstellung keine Rolle für diese ehemals friedliebende Partei, denn im Kampf gegen Polizeigewalt (ob nun in Blogbeiträgen oder indem man in Hamburg Seife klaut) müssen Opfer nun einmal gebracht werden.

Heute wurden in Deutschland endlich diverse Wohnungen durchsucht, unter ihnen nicht nur solche von staatlich geförderten bekennenden Mitgliedern des damaligen „schwarzen Blocks“, sondern auch mindestens eine, in der ein Kommunalpolitiker der Piratenpartei Göttingen nebst Familie wohnt. Auf der Parteiwebsite heißt es hierzu aus Vorstandskreisen:

Die Polizei scheint im Zusammenhang mit der Thematik des vergangenen G20-Gipfels auf unglaubliche Weise ihre Grenzen auszutesten.

Der Durchsuchte gibt zur Sache selbst zu Protokoll:

Sie haben alles mitgenommen, meinen Bürorechner und den meiner Tochter. Die Firma ist nun handlungsunfähig. (…) Die Polizei hat unseren Betrieb und ebenso meine politische Arbeit in die Knie gezwungen – ohne Rechtsgrundlage.

Wären es stattdessen Spinner mit schwarzen Kapuzen gewesen, wäre die Rechtsgrundlage der Kampf gegen das Kapital gewesen, nehme ich an.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Gegen Vaginalkompetenz: Mehr Jans für Deutschland!

Die vorzeigefeministische „Partei“ der „Grünen“ hatte, weiß „Statista“, mit dem letzten Jahreswechsel einen Frauenanteil von etwa 39 Prozent. Daraus könnte man folgern, dass Frauen auf Politik selbst (oder auch: gerade) dort, wo man sie für die herausragende Leistung, manchmal Brüste anstatt eines Penisses zu tragen, bereits für eine moralisch willkommenere Gruppe hält, weniger Bock haben als andere Menschen; wie eben auch in Kindergärten, Reinigungen oder Pflegeheimen der Anteil an Männern geringer ist, weil diese sich eben auch lieber für Dinge mit weniger sozialem Tralala bezahlen lassen. Mit Frauen in der Politik haben wir zuletzt auch mal durch den Sozialabbau einer Andrea Nahles, mal durch unbedachtes Getröte einer Beatrix von Storch eher überschaubar gute Erfahrungen gemacht. Man könnte fast meinen, das richtige Geschlecht allein mache noch keinen guten Politiker.

Nichtsdestotrotz wird berichtet, dass sowohl Peter Altmaier als auch die bayrische SPD eine übereinstimmende Lösung für das dringende Problem, dass man momentan wenigstens noch durch Scheinkompetenz überzeugen muss, um irgendwo hingewählt zu werden, gefunden haben. Bei „T-Online“ ist etwa zu lesen:

Die SPD will den Anteil von Frauen im bayerischen Landtag auf 50 Prozent anheben. Aktuell sind im Parlament nur 29 Prozent der Abgeordneten Frauen. Angesichts ihres Bevölkerungsanteils sind sie damit deutlich unterrepräsentiert.

Wie die SPD die bayrischen Wähler dazu zwingen will, Politiker ihres Geschlechts wegen zu wählen, steht leider nicht dran, aber spannend ist diese Begründung schon: Sollte, wenn es gilt, jeden potenziellen Wähler anteilig zu repräsentieren, es der bayrischen SPD (und Peter Altmaier) nicht zunächst einmal daran gelegen sein, sich für die Abschaffung der Sperrklausel einzusetzen, damit auch Minderheiten angemessen an der politischen Gestaltung ihres Alltags mitwirken können? Und: Warum sollte ausgerechnet das Geschlecht eine wichtigere Rolle spielen als zum Beispiel eine Behinderung? Etwa zehn Prozent der hiesigen Bürger sind schwerbehindert – könnte man nicht damit anfangen: Ein Zehntel der Parlamentarier muss schwerbehindert sein?

Wenn aber die Auswahlkriterien schon dermaßen selektiv getroffen werden, dass ein Zusammenhang mit wirklichen Problemen des Lebens weniger Rolle spielt als das, was zwischen den Beinen hängt oder eben auch nicht hängt, habe ich noch einen vergleichbaren Vorschlag: Statistisch gesehen heißen derzeit die meisten Menschen Jan oder Anna. Wäre es dann nicht nur fair, man führte eine Jan-und-Anna-Quote ein?

Wie – ein Name allein garantiert noch keine Befähigung zu kluger Politik? Das hatte ich jetzt nicht bedacht. Das liegt bestimmt an meinem Geschlecht.

In den NachrichtenPolitik
Kurz verlinkt: Von Einbruchs- und Polizeischutz

Das Innenministerium warnt: Einbruchsschutz erschwert die Arbeit der Polizei.

Jetzt ist mir doch glatt ein wenig Kotze hochgekommen.

In den NachrichtenPolitik
Tabak wird für weitere fünf Jahre zugelassen

Was nicht in den Nachrichten zu lesen ist und darum keinen überzogenen Wirbel auslöst:

Tabak ist umstritten, weil es nachweislich ziemlich zuverlässig Krebs erregt. Doch auch Deutschland stimmte der Zulassungsverlängerung zu – sehr zum Ärger des Koalitionspartners SPD.

Vielleicht sollte man auf Glyphosat auch einfach so Text und Sammelbildchen draufdrucken. Danach wird sich keiner mehr beschweren.

In den NachrichtenMontagsmusikPolitik
Buffy Sainte-Marie – Starwalker // Lebenszeitminister

Was fehltEs ist Montag. In antiken Gesellschaften wäre man für die Überbringung einer derart schlechten Nachricht längst auf mehr oder weniger kreative Weise entleibt worden, aber schier zu erfrieren ist ja auch eine angemessene Bestrafung. Verdammte Erderwärmung immer, die lässt sich echt Zeit.

Palim-palim, die Nachrichten: „Der französische Präsident Emmanuel Macron will Frauen besser vor Gewalt schützen. Sein Land soll außerdem mehr Geld für Gleichberechtigung ausgeben“ („ZEIT ONLINE“), da wächst zusammen, was zusammen gehört, nämlich Feminismus und politische Dummheit. – Französische Politiker andererseits wollen immerhin noch Politik machen, Anke Domscheit-Berg – aus irgendeinem Grund als Parteilose für die „Linke“, anscheinend die einzige Partei, die gar keine Aufnahmebeschränkungen hat, in Berlin meine Steuern wegsesselfurzend – hingegen will im Bundestag etwas ablegen können. Ich habe die nicht gewählt.

Bei anderen will es aber auch keiner gewesen sein: Unter der Überschrift „SPD stellt Union Bedingungen“, die Pointe also immerhin richtig erkannt habend, zitiert „SPIEGEL ONLINE“ Angela Merkel, die gesagt habe, die „Politiker hätten von den Wählern das Mandat zu einer Regierungsbildung erhalten“ und die „geschäftsführende Bundesregierung unter ihrer Führung sei handlungsfähig.“ Wahlen sind ja auch immer blöd, die nehmen Menschen ihre gut bezahlten Posten weg. Warum also überhaupt noch wählen? Es sind doch alle Posten besetzt und die Amtsinhaber können sie auch allesamt noch mit ausreichendem Eifer ausüben. Das hat in Angela Merkels Jugend ja auch schon funktioniert, Genosse Honecker konnte es ja auch noch, da spart man sich doch den Trubel mit der Wählerei gleich ganz.

In etwa einem Monat findet der schon jetzt unsägliche 34. „Chaos Communication Congress“ statt. Ich werde dazu beizeiten meine gewohnt nüchtern formulierte Kritik anbringen, stelle aber schon jetzt fest, dass die Gerüchte bezüglich des Congresses nicht gerade das Bild einer liberalen Veranstaltung zeichnen. Schwer gezeichnet sind auch Cloud-Rapper, Vertreter eines mir bisher unbekannten Subgenres des Hip-Hops, das offenbar eine Menge mit Drogen zu tun hat. Ich finde die Genrebezeichnung einerseits treffend, das Tun andererseits befremdlich. Nüchterne Tonaufnahmen können doch auch ganz gut sein.

Zum Beispiel von Buffy Sainte-Marie.

Buffy Sainte-Marie live performance of Starwalker

Guten Morgen.

In den NachrichtenPolitik
Kein Wahlrecht für Schmetterlinge!

Auf ihrem heutigen kunststoffreichen Parteitag in Berlin blickten, berichten die Medien, die Grünen optimistisch in die Zukunft, denn nicht nur habe das vorläufige Scheitern der Koalition mit „Union“ und F.D.P. die Nähe zur offenbar natürlichen politischen Partnerin, der CDU, gestärkt, sondern auch und vor allem seien sie, die Grünen, nicht schuldig am Ablauf, denn sie, die Grünen, haben nach Kräften „zuerst ans Land“ („ZEIT ONLINE“) gedacht.

Einer der beiden nun ehemaligen Verhandlungsführer, der alte Mann Cem Özdemir, mutmaßte:

Wer weiß, wie die Verhandlungen ausgegangen wären, wenn die FDP nicht so ein Männerclub gewesen wäre.

Seine politische Partnerin, die qua 100-Prozent-Quote zur Zwangskandidatin gekürte Katrin Göring-Eckardt, ergänzte, dass Pessimismus nun unangebracht sei, denn die nächsten vier Jahre – unabhängig davon, was nun regierungsmäßig noch geschieht – seien schon jetzt die vier Jahre, in denen es gelte, neue Wählerschaften zu erschließen, an die noch niemand sonst gedacht hat:

Wir wollen dass in diesen vier Jahren, dass jede Biene, jeder Vogel und jeder Schmetterling weiß, wir werden uns für sie einsetzen!

Wenn es schon für die Menschen nicht reicht.

In den NachrichtenPolitik
Kurz verlinkt: Pluralistisch wie der Vatikan.

Von einer Partei, deren Vorsitzende politische Forderungen mit dem Alten Testament begründet, etwas Restvernunft zu erwarten ist vermutlich ein reicher Quell der Enttäuschung, aber diesen Antrag der Leipziger „Linken“ möchte ich dann doch nicht unerwähnt lassen:

Compact und andere Verlage (…) von der Buchmesse ausschließen, um (…) Pluralismus zu ermöglichen!

Und wenn wir dann noch alle Parteien außer der „Linken“ verbieten und eine großzügig dimensionierte Mauer hochziehen, haben wir endlich wieder vernünftige Verhältnisse in Ostdeutschland. Braucht Russland noch ein bisschen Fläche?


Prima Feststellung zum lästigen Texteditor Atom: „Ein Githubnutzer taucht auf, um damit zu prahlen, dass man ‚fast ohne Verzögerung‘ tippen kann.“

In den NachrichtenPolitik
Kurz angemerkt zum „grünen“ Koalitionsverständnis

Wenn nun, da „Jamaika“ (ehedem: „Schwampel“), wie bereits heute früh bemerkt, bis auf Weiteres keine Koalitionsoption mehr darstellt, die Grünen, die sich seit spätestens ihrem fehlenden Prinzipien zu verdankenden Aufstieg 1998 vor allem dadurch hervortun, dass sie sich einem Chamäleon gleich ihrer politischen Umgebung, sei sie nun kriegerisch oder sei sie nun automobilfreundlich, anpassen und sich dabei aufgrund ausbleibender Stärke des Willens, eigene politische Inhalte außerhalb Twitters und Talkshows durchzusetzen, sowohl in Koalitionen mit der CDU, für deren Gunst sie auch schon mal Handgranaten für Polizisten für eine gute Idee halten, als auch mit den „Linken“ und sogar mit der rechtspopulistischen SPD wohl genug fühlen, sich auf vielerlei Kanälen darüber beschweren, dass die F.D.P., deren Wahlversprechen mit den ihren nicht zu vereinbaren waren, im Gegensatz zu ihnen ab einer gewissen Menge an Kompromissen (lies: Streichungen von politischen Zielen [lies: Prinzipien]) nicht mehr bereit war, die Inhalte, für die sie gewählt wurde, irgendeiner Beteiligung am Futtertrog mit gut bezahlten Pöstchen unterzuordnen, denn das sei, faselte Reinhard Bütikofer, eine Verweigerung „staatspolitischer Verantwortung“, als lautete die einzig relevante staatspolitische Verantwortung in einer parlamentarischen Demokratie – sofern das Wort „Demokratie“ sich für Vertretersysteme überhaupt eignet – nicht, den Willen der Mehrheiten, die sich durchaus manchmal etwas dabei denken, dass sie sich beim Kreuzemachen für eine bestimmte Partei entscheiden, und ihre politischen Wünsche mittels Wahl überhaupt erst zu irgendwelchen „Sondierungen“ führen ließen, bestmöglich umzusetzen, sondern diese Mehrheiten wie bereits in den letzten Jahren dank überragender prozentualer Überlegenheit durchzuregieren, auf dass jede Opposition mangels Stimmanteils politisch egal sein möge, dann diskreditiert das tatsächlich eine bestimmte Partei; und die trägt kein Grün in ihren Farben.

In den NachrichtenMontagsmusikPolitik
Kamchatka – Tango Decadence // Ausgeschwampelt.

Guck mal, wie der guckt!Es ist so was von Montag, da brauchen wir gar nicht drüber zu diskutieren; machen wir auch nicht, ist ja kein Chat hier. Gibt es noch was zu Pandabären in den Nachrichten? Natürlich, denn Pandabären sind immer gefragt: Melania Trump hat sich Pandas angeguckt. Drollige Wesen scheinen in ihrem Leben eine große Rolle zu spielen.

Apropos Politiker: Während in Dänemark Hipsterverbote zur Diskussion stehen, verlief die hiesige politische Diskussion in den letzten Tagen etwas zäh. Die Koalitionsbildung der dreieinhalb angeblich mit einem Regierungsauftrag ausgestatteten Parteien anlässlich der Neubildung des kommenden Bundestags gestaltete sich Medienberichten zufolge ungefähr so schwierig wie angenommen, was schließlich und endlich in einen Verzicht seitens der F.D.P. mündete. Wäre es nicht für jeden Wähler eine weitaus angenehmere Entscheidung, man verzichtete auf irgendwelche Klüngeleien und setzte die Parteien stattdessen in dem Wahlergebnis entsprechenden Anteilen nebeneinander in diesen Bundestag? – Ach, das wäre dann Volkswille. Mein Fehler!

Manchmal steht Nutzen eben vor coolness. Bei „heise online“ versteht man das nicht, dort preist man den ollen Chromefox 57 dafür, dass er „wieder cool“ sei, und plötzlich meldet sich schmerzhaft das Alter und weist darauf hin, dass man solchen Kriterien beim Installieren von Krams nichts mehr abgewinnen kann. Gute Nachrichten währenddessen: Betteln ist auch ein Beruf. Da möchte man fast gewalttätig werden, zum Glück fällt einem noch rechtzeitig ein, dass Gewalt gerade nicht so gefragt ist, nicht einmal in einem Heer aus Menschen, deren Beruf es ist, mit Geräten, die allein zu Gewaltzwecken erfunden und gebaut wurden, in irgendwelchen Ländern herumzurennen. Was, Meucheln ist jetzt verpönt? Nein, natürlich nicht – nur sexuelle Gewalt wird nicht gern gesehen, findet man im Feuilleton („Nachrichten“).

Was man im Feuilleton nicht so findet, ist gute Musik gut. Aber dafür bin ich ja da.

Kamchatka – Tango Decadence ( OFFICIAL VIDEO )

Guten Morgen.

ComputerIn den NachrichtenMir wird geschlechtPolitik
Liegengebliebenes vom 17. November 2017

Feminismus sei Sexualkommunismus, resümiert Hadmut Danisch.


Die seit einem Vierteljahrhundert obsolete NATO kann – hier muss ich erneut dem türkischen Präsidenten zustimmen – auch weg.


Nachdem sich ausreichend viele Menschen darüber beschwert haben, dass es auf Twitter auch dann möglich war, nachzuweisen, dass man wirklich der ist, der man zu sein vorgibt, wenn man ziemlich konservative politische Ansichten hat, hat Twitter jetzt Konsequenzen gezogen und nimmt „den Rechten“ die Verifikation weg. Ein blaues Häkchen bedeutet jetzt nicht mehr nur, dass man wirklich man selbst ist, sondern auch, dass man politisch auf der Seite der Guten steht. Wer mir mindestens acht Nachteile dieses Vorgehens nennen kann, bekommt ein Fleißbienchen, wird danach allerdings wahrscheinlich von Twitter gesperrt.


Apropos Sperren: Während sich in Deutschland alle Medien an der AfD abarbeiten, beschließt die CDU im Europäischen Parlament wieder mal widerliches Zeug, diesmal schon wieder Netzsperren.


Läuft bei Fußfesseln, nämlich davon.


Kommen wir von alten zu neuen Jugendwörtern: Das „Jugendwort des Jahres“ ist auch diesjährig weder ein Wort noch wird es von Jugendlichen verwendet.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Endlich: Grüne bluten für ihr Land!

Es soll ja niemand annehmen, nur in der Piratenpartei hätte es ein Sonderling leicht, zum Fachmann für irgendwas gekürt zu werden. Die sich selbst als „Finanzexpertin“ bezeichnende Lisa Paus, aus unklarem Grund für die „Grünen“ im Bundestag unser Geld wegsitzend, fragte nämlich am vergangenen Montag doof auf Twitter:

Was haben Schnittblumen, Skiliftfahrten und Rennpferde gemeinsam.

Was Lisa Paus mit Rennpferden gemeinsam hat, ist an dieser Stelle offensichtlich, nämlich das miserable Verständnis für Zeichensetzung, aber darum geht es natürlich nicht, sondern um eine kreischerische Petition einer anderen Frau, über die nur wenig bekannt ist:

Sie ist 25, lebt in Berlin und beschäftigt sich mit feministischen Themen. „Während des Studiums wurde am Ende des Monats oft das Geld knapp. Wenn ich dann noch meine Tage bekam, bin ich schon mal zu meiner Mutter gegangen und habe um Geld gebeten“, sagt sie.

Dass es zum Lebenserhalt nicht reicht, sich mit feministischen Themen zu beschäftigen und in Berlin zu wohnen, stellt außerhalb Berlins keine nennenswerte Überraschung dar, aber statt den richtigen Schluss zu ziehen und sich einer anständig bezahlten Profession, für die man etwas Vernünftiges lernen müsste, hinzugeben, stellt Petitionistin Helena Serbent blöde „Kampagnen“ (das ist Werberisch für „bunte Webseiten“) ins sowieso schon nur noch schwer erträgliche Web, die unter einem bescheuerten „Hashtag“ in Koexistenz mit geradezu preiswürdig debilen Plakatmotiven wie „Ich blute für mein Land“ (da freut sich das Land aber) folgenden Stuss propagieren:

Die Kampagne #BloodyLuxuryTax zeigt eine für Frauen, Non-Binary- und Transmenschen ungerechte Situation auf – ganz einfach, weil CIS Männer nicht ihre Tage haben.

Worum geht es? Nun, vor allem darum, dass Helena Serbert von Steuerrecht keine Ahnung hat. Ihre gesamte „Kampagne“ dreht sich um die Feststellung, dass „Damenhygieneprodukte“ (also Tampons, Binden u.a.) mit 19 Prozent Mehrwertsteuer belegt sind, was nach ihrem nicht ausreichenden Verständnis allein daran liegt, dass der Staat selbige Produkte zu Unrecht nicht als lebensnotwendig betrachtet. Das erklärt dumme Fragen wie diese:

Währenddessen unterliegen tatsächliche Luxusartikel wie Kaviar, 5-Sterne-Zimmer oder Kinokarten dem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7%, welcher für lebensnotwendige Produkte vorgesehen ist. (…) st Kaviar wirklich lebensnotwendiger als Tampons oder Binden?

(Fehlendes „i“ aus dem Original übernommen.)

Natürlich ist er das nicht, deswegen wird Kaviar ja wie zum Beispiel auch Hummer und Austern gemäß Anlage 2 UStG ebenfalls mit 19 Prozent besteuert, aber wer außer Feminismus und Ausberlinsein nichts kann, der wird niemals in die finanzielle Lage kommen, überhaupt über den Erwerb von Kaviar zwecks Überprüfung nachzudenken. Ich ahne allerdings, woher die falsche Zahl kommt: Auf (mal wieder) taz.de log sich Pseudonyma „Morgane Llanque“ bereits im März 2016 irgendwas über Sieben-Prozent-Kaviar zusammen. Dass es sicherlich Raum für Diskussionen lässt, ob die mobile Blutungsverhinderung „lebensnotwendig“ ist oder nicht, möchte ich an dieser Stelle gar nicht anzweifeln, aber die Behauptung, es handle sich um eine „für Frauen“ (und so weiter) ungerechte Situation, ist selbstverständlich ein geradezu schmerzhafter Beleg für die geballte Inkompetenz, mit der hier versucht wird, Massen von Menschen, die genau so wenig Ahnung vom Steuerrecht haben, dazu zu bewegen, eine Ungerechtigkeit wegzupetitionieren, die es gar nicht gibt.

Der Regelsatz von 19 Prozent Mehrwertsteuer („Luxussteuer“, H. Serbert, anscheinend ca. 17. Jhd.) gilt nämlich auch für Kondome und Herrenrasierer, und während Kondome mitunter – je nach körperlicher Verfassung – im Gegensatz zu irgendwelchen Blutungsfängern tatsächlich Leben retten können, wobei meist einer dieser angeblich bevorzugten „Cis-Männer“ (zu meiner Zeit hieß das ja einfach nur „Männer“, aber damals wurde jemand mit Non-Binary-Verirrung auch noch als geistig verwirrt betrachtet und bekam nicht stattdessen einen halbwegs seriös wirkenden Preis dafür) derjenige ist, der diese Kondome eben benutzen muss, und nicht bloß dafür da sind, dass man weniger widerlich aussieht, haben Herrenrasierer eine ebensowenig lebensnotwendige Eigenschaft wie Tampons oder Damenbinden; nur, dass hierauf nicht einmal von bärtigen Berliner Startupknechten ein künstlicher Geschlechterkampf gefußt wird. Klar: Berliner. Was ist da schon zu erwarten?

Lisa Paus – die mit den Rennpferden – wird zur Petition von der „taz“ wie folgt zitiert:

„Wir wollen darüber reden, wie man Ausnahmen abbaut. Solange das aber nicht in Sicht ist, geht die Welt nicht unter, wenn wir auch Damenhygieneprodukte begünstigen“, sagt Grünen-Steuerexpertin Lisa Paus. Die Initiative sei deshalb richtig, weil sie ein sehr gutes Symbol sei, um auf geschlechterungerechte Besteuerung hinzuweisen, die auch in anderen Bereichen vorherrsche.

Wenn jemand, der so wenig von Steuern versteht, bereits „Grünen-Steuerexpertin“ sein darf, sollten wir hoffen, dass es auch in Zukunft niemals einen „grünen“ Verteidigungsminister geben wird.


In weiteren Nachrichten: ProSieben-Chef nennt Zuschauer „fettleibig und ein bisschen arm“; und besonders schlau, wie sich aus den einschlägigen Fernsehzeitschriften folgern lässt, sind sie, das füge ich hinzu, augenscheinlich auch nicht unbedingt.

In den NachrichtenMir wird geschlechtMontagsmusik
Elephant9 & Reine Fiske (live) // Kleine dicke Männer ziehen sich was an.

Hinter dieser Eule hat sich ein Panda versteckt.Es ist Montag. Die ausbleibende Erderwärmung lässt zweifeln, ob das Begehen dieses Tages außerhalb des schützenden Inneren eine besonders gute Idee wäre, aber Pelzigkeit ist nur den Guten gegeben. Vielleicht zählt es ja schon als krisenerprobt, wenn man ständig eine Krise hat.

Wenn auch nur persönliche, denn diplomatische Krisen überlässt man lieber den Könnern: Der kleine Fettsack hat mich alt genannt! Früher hätte es das nicht gegeben, früher hätte man da direkt das Militär vorbeigeschickt. Man wird sich noch nach der Zeit zurücksehnen, als der US-amerikanische Präsident noch schrieb statt focht. Auch andere fechten mit Schrift statt Schwert: Auf „SPIEGEL ONLINE“ stellt Jan Fleischhauer fest, dass man in Deutschland schneller drin ist als draußen; das mag es von seinem östlichen Vorgängerstaat übernommen haben.

Die Welt der Technik ist auch nicht mehr die Welt der Schlauen: Die Bildschirme der 2017 erschienenen Android-Flaggschiffe der einschlägigen Smartphonehersteller weisen allesamt, wie Medien berichten, aus irgendwelchen unklaren Gründen quasi als Nachfolgeformat von „16:9“ ein Größenverhältnis von 2:1 auf, das jedoch als „18:9“ vermarktet wird. Eine in verschiedenen Foren und Blogs zu findende Erklärung für diesen mathematischen Unsinn ist, dass die Menschen auf diese Weise die Änderung zu vorher besser verstehen, weil sie den Unterschied zwischen „16:9“ und „2:1“ nicht so offensichtlich erkennen können; was die Vermutung, dass Smartphones ihre Benutzer oft dümmer machen, fraglos unterstreicht. Dazu passt die Meldung, dass einer Firma, die vernetztes Fickspielzeug herstellt, ein kleiner Fehler unterlaufen ist, so dass es ständig Daten durch die Gegend schickte. Ist halt smart, ist halt modern.

Auf „ZEIT ONLINE“ faselt die merklich weniger smarte Barbara Kuchler davon, dass Frauen aufhören sollten, schön sein zu wollen, indem sie sich zum Beispiel endlich mal was anziehen, und behauptet, Männer hätten so etwas ja auch nicht nötig, übersieht dabei aber, dass nicht alle Männer oder solche, die es gern wären, sich zum Beispiel in Anzüge oder Muskelshirts immer nur deshalb zwängen, weil diese so ein angenehmes Tragegefühl bieten, sondern manche, von denen ich mich schon aus Niveaugründen lieber distanziert sehen möchte, mitunter auch, weil es eine ganz bestimmte Art Frau gibt, die darauf jeweils „steht“. Ich für meinen Teil habe zwar einen angeblich fragwürdigen Sinn für Mode, fände es allerdings durchaus ästhetisch und optisch bereichernd, würde der Markt für groteske Gesichtsbemalung ausgetrocknet, und sei es nur aus falsch verstandenem Kampf gegen „den Sexismus“.

Akustisch bereichernd ist derweil auch heute der gute alte (bzw. neue) Jazzrock.

Elephant9 with Reine Fiske – I Cover the Mountain Top (Live)

Guten Morgen.