Es ist Montag. Der gestrige „Weltfrauentag“, der wie üblich für niemanden eine Verbesserung der Situation, für viele „solidarische Alliierte“ (d.h. devote Arschkriecher) jedoch überdurchschnittlich hohe Däumchen-hoch-Zahlen im Internet zur Folge hatte, ließ den öffentlich-rechtlichen Rundfunk feststellen (Archivversion): Um doofe Frauen davor zu schützen, doofe Entscheidungen wie etwa den Kauf teurer Produkte „extra für Frauen“ zu treffen, muss der Verbraucherschutz dringend einschreiten. Denn jeder weiß, dass es einer Frau völlig zu Recht streng verboten ist, Dinge zu kaufen, die nicht rosa sind, weshalb da zweifelsohne nicht etwa ein Mindestanspruch an den menschlichen Verstand gelten darf, der den Markt das regeln lässt (indem halt niemand den Käse kauft), sondern der Gesetzgeber in der Pflicht steht. Endlich tut mal einer was.
(Gestern hat Baden-Württemberg gewählt. Gewonnen hat – wie immer – die Autoindustrie. Na, brav zur Abstimmung gegangen? Ja? Jetzt das Gefühl, irgendwas erreicht zu haben? Nein? Tja.)
Apropos: Henning Otte, erfahre ich in der „FAZ“ (heute ist übrigens ein guter Tag für mehr RSS in eurem Leben), fordere einen Wehrdienst bis 70 Jahre. Das finde ich inkonsequent. Warum nicht ab 70?
Stets altersgerecht: Musik.
Guten Morgen.



Wer kennt sie nicht? Die rosa Damenbinde. Reiten, Schwimmen, Tauchen. Als Kerl musst Du da ganz schön ackern. Ob ein rosa Cadillac oder ein entsprechendes iPhone da hilft?
Trump würde es beglückwünschen.
Die Wehrforderung kommt doch dem Pazifismus gut entgegen. Schon jetzt halt der geflügelte Schlachtruf: *Erna to the front!“ von Berlin über Ramallah bis Teheran
Dotze erreicht mich musikalisch nicht. Ich habe wohl mehr Planierraupe erwartet.