Netzfundstücke
Lustige Berufe (6)

Heute: Leiterin des Emoji-Subkomitees des Unicode-Konsortiums. Das Seil ist ein gutes Beispiel. Es wur­de bei man­chen zu einem Lynch-Emoji. (…) Wir haben daher schließ­lich ein Knoten-Emoji gemacht. Es hat die glei­che Bedeutung, aber das Design ist anders. Solche Dinge sind mei­ne Hauptpriorität.

Netzfundstücke
Frisch gewichst: Der gröb­ste Schreibfehler im Norden.

Hans Wilhelm Fick hat einen Supermarkt (🎶 i-a-i-a-o 🎵) und ver­sil­bert sei­nen Namen zum Unmut von Puritanern: Im Internet haben Fotos von Mitarbeiter-T-Shirts des Busdorfer Edeka-Marktes aktu­ell hef­ti­ge Diskussionen aus­ge­löst(…) [, weil] auf deren Rückseite gut leser­lich die Aufschrift: „Der Beste Fick im Norden“ prangt. Das wür­de mich auch ärgern, hät­te ich einen eige­nen Supermarkt …

‘Frisch gewichst: Der gröb­ste Schreibfehler im Norden.’ weiterlesen »

Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Selbstfalschdenker

Kurze Durchsage von „eXXpress“, einem öster­rei­chi­schen Quatschblatt „für Selberdenker“: Ein Fehler im eige­nen Curriculum kann schon mal pas­sie­ren. Im Falle von Annalena Baerbock sind es aber bereits sie­ben, wie Österreichs Plagiatsjäger Stefan Weber her­aus­ge­fun­den hat – zu vie­le für das höch­ste Amt, wie Weber fin­det. Da hat Annalena Baerbock noch mal Glück gehabt: Sie bewirbt …

‘Medienkritik in Kürze: Selbstfalschdenker’ weiterlesen »

In den NachrichtenMontagsmusikNetzfundstücke
Samsara Blues Experiment - Into the Black // Drei Religionen mit einem Problem

Es ist Montag. „Wir“ hät­ten schon grö­ße­re Probleme als den Klimawandel bewäl­tigt, postu­lier­te ein umstrit­te­ner Rechtspopulist von der CDU, gefolgt von lau­tem Protest von so Leuten, dass das gar nicht stim­me, weil es gar kei­ne grö­ße­ren Probleme geben kön­ne. Ich per­sön­lich wür­de den Holocaust und das ein­zig von der mensch­li­chen Ausbreitung ver­ur­sach­te Artensterben - fast …

‘Samsara Blues Experiment - Into the Black // Drei Religionen mit einem Problem’ weiterlesen »

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Steinmeiers zwei­te Chance // Der tech­nisch not­wen­di­ge Umfang

Die „tages­schau“ berich­tet heu­te: Der Sieger der syri­schen Präsidentenwahl stand schon vor­ab fest. Das Ergebnis fällt noch kla­rer aus als bei der vor­he­ri­gen Abstimmung. Es han­de­le sich hier­bei um eine „insze­nier­te Komödie“ (Björn Blaschke, aber­mals „tages­schau“) - „die Opposition“ spre­che „von einer ‚Farce‘, der Westen von Betrug“ - anstel­le einer Wahl, denn: Die Wahlbeteiligung lag den Angaben …

‘Steinmeiers zwei­te Chance // Der tech­nisch not­wen­di­ge Umfang’ weiterlesen »

Netzfundstücke
#MSTRBRN

Es ist eine sehr gute Idee, Hashtags (ursprüng­lich der Kategorisierung von Beiträgen auf Twitter die­nend) nicht nur in allen mög­li­chen und unmög­li­chen Medien zum Textsatz zu miss­brau­chen, son­dern auch - macht man heu­te so - die Vokale weg­zu­las­sen. Dm Fßbll ht s j ch ncht gschdt. Man las­se sich da nichts ande­res ein­re­den. (Allergikerwarnung: Instagram.) …

‘#MSTRBRN’ wei­ter­le­sen »

NerdkramsNetzfundstücke
Antifeaturitis: Mailclient gut, weil Mailclient schlecht.

Ich gebe zu: Ich bin jemand, der E-Mails für ein durch­aus nütz­li­ches Medium hält, denn sie erfor­dern in der Regel weder eine sofor­ti­ge Antwort noch die künst­li­che Verknappung von Sprache und Inhalt. Dass aber spä­te­stens in den Neunz’gern die Formatierung via HTML, spä­ter auch die Einbindung von CSS als Standardfunktion in Mailprogramme Einzug hielt, erachte …

‘Antifeaturitis: Mailclient gut, weil Mailclient schlecht.’ weiterlesen »

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 13. Mai 2021

Closed Source Software: bina­ry only (man­gels Quellcode nicht wart­bar) Open Source Software: bina­ry only (wegen Quellcode nicht wart­bar) Gute Nachrichten für die­je­ni­gen, die zwar die Wissenschaft nicht aner­ken­nen und dar­um JHWH als unsicht­ba­ren Freund gewählt haben, aber auch zu faul sind, um die­se Freundschaft ange­mes­sen am Leben zu erhal­ten: Alexa kann jetzt beten. Neues von den …

‘Liegengebliebenes vom 13. Mai 2021’ weiterlesen »

Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Kreatives Vergessen mit der „taz“

Wolfraum (sic! A.d.V.) Rittmeyer, Leserbrief an die „taz“, 3. Februar 1998: Die Frage, ob ich ein Musikinstrument oder einen Computer krea­tiv nut­zen kann, ist vor allem eine Frage danach, ob ich es erstens selbst­be­stimmt mache und zwei­tens wie vir­tu­os ich mit mei­nem Instrument umzu­ge­hen ver­ste­he. Franziska Seng, „taz“, 16. Dezember 2008: Im Netz hat sich …

‘Medienkritik in Kürze: Kreatives Vergessen mit der „taz“’ weiterlesen »

ComputerMontagsmusikNetzfundstücke
Volvopenta - One To Five // Demokratisiert den Vatikan!

Es ist Montag. „Fridays for Future Frankfurt“ infor­miert, dass Enteignungen „ein wich­ti­ges Mittel“ zugun­sten der „Klimagerechtigkeit“ sei­en. Der Tweet wur­de von einem Smartphone ver­sen­det, es steht aber nicht dran, um wie viel Grad weni­ger sich das Klima erwärm­te, näh­me man es „Fridays for Future Frankfurt“ weg und gäbe es jeman­dem, der noch kei­nes hat. Dabei …

‘Volvopenta - One To Five // Demokratisiert den Vatikan!’ weiterlesen »

Netzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Journalistische Raserei

„n-tv“, 17. April 2021: Immer wie­der hört man von schreck­li­chen Unfällen, die durch mut­maß­li­che Autorennen in Innenstädten ver­ur­sacht wer­den. Häufig wer­den dabei Unbeteiligte geschä­digt. Doch das hält vie­le Raser offen­bar nicht davon ab, auf öffent­li­chen Straßen wei­ter Gas zu geben. Am besten natür­lich dort, wo kei­ne Verkehrskontrollen statt­fin­den. Und wo ist das? Keine Sorge, „n-tv“ hilft: Seit 2013 …

‘Medienkritik in Kürze: Journalistische Raserei’ weiterlesen »

Netzfundstücke
Keming im Zemt

Alle Witze über auf­grund des Zeichenabstandes miss­lun­ge­ne Aufschriften wur­den wahr­schein­lich schon gemacht und uns könn­te das nie­mals pas­sie­ren? Schlechte Nachrichten aus der Kategorie „inter­es­san­te Trivia“: Das Wort „Zenit“ soll­te eigent­lich „Zemt“ hei­ßen, aber irgend­ein Mönch hat­te beim Abschreiben eine fürch­ter­li­che Handschrift. Auch rich­tig: Klar kann man einen Platz „Bürger[Gendermittelfinger]innenplatz“ nen­nen, aber damit sind eben nicht …

‘Keming im Zemt’ weiterlesen »

Netzfundstücke
Jetzt reicht’s, ich grün­de eine Religion in Osnabrück.

Darf ich nach 21 Uhr mit mei­nem Hund Gassi gehen? Das Gassigehen soll­te in die­ser Zeit mög­lichst unter­las­sen wer­den. Wenn es unver­meid­bar ist, soll­te es nur durch eine Person und so kurz wie mög­lich erfol­gen. Und: Darf ich nach 21 Uhr jog­gen? Sport und Bewegung an der fri­schen Luft (…) ist nach 21 Uhr ver­bo­ten. Und: …

‘Jetzt reicht’s, ich grün­de eine Religion in Osnabrück.’ weiterlesen »