Archiv für die Kategorie ‘Netzfundstücke’.

Das, was andere als eigenes Blog betreiben, ist bei mir nur eine Kategorie wert. :)

MontagsmusikNetzfundstücke
Slowdive – Sugar for the Pill

Man kann nicht genug Käuzchen haben.Es ist Montag. Noch alle Tassen im Schrank zu haben klingt wie eine Drohung, kein Buch im Haus zu haben wie Ungemach. Ist dies das echte Leben oder ist das Kunst? Computerspiele sind Kulturgut, kommen gegen Pandabären aber trotzdem nicht an.

Tüdeldü, die Nachrichten: Die Welt ist verrückt geworden. Wer braucht fliegende Autos, wenn er stattdessen auch Personen über das Internet elektrokutieren kann? Die Visionäre von einst stellen gleichfalls ungern fest, dass das Netz überrannt wird von Trotteln, Deppen, bärtigen Hipstern. Schön und gut, dass Sie Krebs geheilt haben, aber ohne Verhaltenskodex bleiben Sie draußen!

Der stellvertretende rechtspolitische Sprecher der „Union“ findet derweil, die Warnungen George Orwells vor einem allsehenden Überwachungsstaat ängstigten nur die Richtigen. Genau so habe ich mir Rechtspolitik – also die rechte Politik von CDU/CSU – immer vorgestellt.

Musik ist heute völlig überzogen, völlig überreizt.

Slowdive – Sugar for the Pill (Official Video)

Guten Morgen.

NetzfundstückePolitik
Kurz verlinkt: Rheumapolitik

Es stellt sich heraus, dass in die Rentenkasse vor allem von denjenigen hineingegriffen wird, die, wären sie nicht in der Politik, selbst etwas davon hätten:

Das Durchschnittsalter der Wahlberechtigten liegt bei knapp 53 Jahren. Das Durchschnittsalter der Mitglieder von SPD und CDU liegt noch darüber, nämlich bei 60. (…) Die Parteien sind daher nicht die treibende Kraft der Gesellschaft, sondern ihr Bremsklotz. Leidenschaftliche (enthusiastische oder gar mitreißende) Auseinandersetzungen darf man von ihnen nicht erwarten.

Vielleicht ist diese Zwangsverrentung ab einem bestimmten Alter in bestimmten Berufen doch gar keine so schlechte Idee.

(via Schwerdtfegr)

Netzfundstücke
Liegengebliebenes vom 18. August 2017

Bei „Golem.de“ fand man überrascht heraus: Ein internetgesteuerter Garten funktioniert nicht ohne eine Verbindung.


Die kanadische Ryerson-Universität hat gegen freie Rede nichts einzuwenden, aber bitte woanders.


Der ehemalige Waffenexportminister Sigmar Gabriel findet Waffenexporte blöd, teilt sein Ministerium mit. Voraussichtlich wird sich seine Partei aus parlamentarischen Gründen jedoch auch künftig anders entscheiden.


Lustig: Lea-Verena Meingast findet in einem Artikel auf „ze.tt“, in dem sie das „Gendersternchen“ alle paar Silben dazwischenspuckt, der akademische Titel gehöre nicht auf ein Klingelschild, weil er Ausländer verwirre.


Die „c’t“-Redaktion „informiert“: Geräte physisch zu beschädigen nennt man „Hacken“.

Netzfundstücke
Lustige Berufe (2)

Heute:

Der 27-Jährige arbeitet als erster „Emoji-Übersetzer“ weltweit.

:wallbash:

MontagsmusikNetzfundstücke
Googles eingebildetes Frauenproblem (Nachtrag)

Auf den Aufregertext eines mittlerweile gefeuerten Google-Mitarbeiters über die Probleme der bestehenden Diversitätspolitik innerhalb Googles hat der Feminismus eine prima Antwort gefunden:

Hören Sie auf, „Wissenschaft“ mit Wahrheit gleichzusetzen!

Wir haben immerhin 2017 und irgendwelche Männer glauben immer noch an diesen Wissenschaftsquark!

NerdkramsNetzfundstücke
Medienkritik CVII: t3ns sieben Tipps für eine schnellere Einordnung als schändlicher Spambot

E-Mail-Signaturen – kennta? -, in der Frühzeit der Kommunikation via E-Mail ein durchaus praktisches Hilfsmittel, um nicht jedes Mal händisch „Ruhe jetzt! Herzlichst, NAME“ drunterschreiben zu müssen, sind seit dem Aufkommen von HTML-formatierten E-Mails durch irgendwelches redundantes Werbergeschmeiß eigentlich nur noch dafür da, den Spamfilter zuverlässiger konfigurieren zu können: Je bunter die Signatur, desto unerwünschter die E-Mail.

Das hat sich wenig überraschend freilich noch nicht bis zu „t3n“ (Untertitel „digital pioneers“), deren Redaktions-E-Mails ich vermutlich auch lieber niemals erhalten möchte, herumgesprochen, denn dort gibt Andreas Weck derzeit sieben Tipps für eine bessere E-Mail-Signatur, bei deren Lesen man sich einigermaßen unsicher wird, ob die Signatur jetzt der Teil über oder unter dem Strich war. (Wieso Strich? – Eben!)

Also:

Wer eine smarte E-Mail-Signatur anlegen möchte, sollte diese sieben Tipps beachten.

Ah, smart also; wie ein Auto, das nicht mehr startet, wenn dem Smartphone mal das Netz ausgeht, oder ein sprachgesteuerter Salzstreuer – kurz gesagt: so was möchte man nicht haben, wenn man keinen gewaltigen Birnenschaden hat.

Das ist Andreas Weck allerdings offensichtlich egal, denn er fährt, albern-jovial duzend, unbeirrt mit den „sieben Tipps“ fort:

1. Arbeite mit Farben

Denn es ist wichtig, dass das Auge beim ersten Erfassen der E-Mail nicht etwa Zeit mit dem Text oben drüber verschwendet, sondern von Anfang an den wichtigsten Inhalt fokussiert, nämlich die Reklame vom – zumeist – Arbeitgeber des Absenders. Wäre ja blöd sonst!

2. Arbeite mit Bildern

(…) Am besten eignet sich beispielsweise eine weiße Wand, vor der sich die Person ablichten lässt.

Oder auch ein tanzender Jesus oder eine Nahaufnahme einer Wasserleiche. Soll sich ja „visuell einbrennen“ (ebd.), die Signatur. – Dass anständige Mailprogramme (also nicht unbedingt so Browserkram) eingebundene Bilder entweder direkt als Spammerkmal markieren oder die Bilder wenigstens als Anhang statt als direkt eingebundenes Bild herunterladen, so dass der Empfänger, falls er die E-Mail überhaupt zu sehen bekommt, noch einmal zusätzlich aktiv werden muss, nur um die langweilige Fresse eines Werbers, die er, falls er gerade mobil ist, auch noch kostenintensiv herunterladen musste, sehen zu dürfen, spricht prinzipiell ja schon dagegen, aber was weiß man bei „t3n“ schon von anständigen Mailprogrammen und/oder mobilen Netzen?

3. Priorisiere die Informationen

Es gilt immer, den begrenzten Platz nicht mit nutzlosen Informationen zu verschwenden.

Das ist prinzipiell richtig und dieser Tipp hätte, wäre es nach mir gegangen, der einzige Tipp sein sollen, denn er sagt im Wesentlichen aus, dass E-Mail-Signaturen nicht der richtige Ablageort für Werbescheiße sind; aber natürlich musste Andreas Weck das präzisieren:

Die persönliche E-Mail-Adresse sollte beispielsweise schnellstens aus der Signatur verschwinden, denn die braucht der E-Mail-Empfänger nicht mehr.

Richtig, denn in einem E-Mail-Header stehen protokollbedingt alle wesentlichen Informationen zur Person, darunter die Absenderadresse (sofern nicht gefälscht), der Absendername (sofern nicht gefälscht) und das Absendedatum. Alles Informationen, die nicht überflüssigerweise nochmals separat übermittelt werden müssten, damit mehr Platz für das Wesentliche (also hochauflösende Fotos von Wirtschaftspfeifen vor noch weißen Wänden) bleibt.

Andererseits:

4. Leite visuell durch die Informationen

(…) Der eigene Name könnte sich beispielsweise durch größere oder fette Buchstaben absetzen.

Der eigene Name, der sowieso schon darüber oder daneben steht, gehört rein, die Mailadresse aber nicht, weil sie sowieso schon darüber oder daneben steht? Ja, wie denn nun?

Sinnvoll ist beispielsweise auch, dass Texte neben einer der oben genannten Bilddateien zu finden sind. Das Bild wird das Augenmerk sofort auf sich lenken und die wichtigen Informationen stehen direkt daneben.

Denn die wichtigen Informationen in einer E-Mail stehen, wie jeder weiß, in der Signatur und nicht etwa über ihr. :ja:

5. Nutze Call-to-Actions

(…) Ein CTA sollte sich entlang der aktuellen Ziele orientieren. Wollt ihr beispielsweise euren neuen Snapchat-Channel pushen? Dann fügt einen Snapcode zum Abscannen ein.

Wenn ich mal von einem großen Internetkonzern gebeten werden sollte, ein neues E-Mail-Protokoll zu entwerfen, werde ich als ersten Schritt eingebundene Bilder als ungültig kennzeichnen. :motz:

6. Sag, wo Kunden dich auch persönlich treffen können

(…) Ein Satz wie „Ich werde vom 25. bis 26. Februar auf der Online-Marketing-Rockstars in Hamburg sein. Ich freue mich, dich dort zu sehen!“ könnte der Aufmacher für ein spannendes Gespräch sein.

Der Aufmacher für ein spannendes Gespräch mit einem potenziellen Kunden oder Geschäftspartner gehört nach meinem Verständnis ja in den verdammten E-Mail-Text und nicht auf die Werbefläche unten drunter, denn der Text ist in der Regel zumindest wenigstens teilweise anlassbezogen und wird nicht einfach gedankenlos weiterverwendet. Ich meine: Ich schließe nicht aus, dass Andreas Weck („Online- und Print-Redakteur“) sein Leben lang immer nur Signaturen, aber noch keinen einzigen Mailtext geschrieben hat und nicht einmal etwas dafür kann, weil man bei „t3n“ nur noch über Snapchat und nicht mehr über E-Mail miteinander redet. Dann möchte ich diesen Einwand zurückziehen. In allen anderen Fällen gibt es für die Annahme, den Aufmacher für ein Gespräch platziere man am besten an einer Stelle, die der Empfänger mit großer Wahrscheinlichkeit höchstens noch bis zur ersten halben Zeile lesen wird, keine vernünftige Ausrede.

7. Achte auf die Pflichtangaben

So nach den ersten drei Bildschirmseiten Signatur kann man ja getrost einmal darüber nachdenken, auch noch steuerrechtliche Quatschtexte in Schriftgröße 9 unterzubringen. Dann ist der Scrollbalken auch länger und der Empfänger freut sich gleich doppelt darüber, so viel schöne Signatur lesen zu dürfen. (Ich kreide dies ausdrücklich, jedoch ausnahmsweise, nicht Andreas Weck an, halte die rechtlichen Vorgaben, sofern sie in der Tat den beschriebenen Inhalt haben, aber für riesengroße Scheiße.)

Ich vermisse die Zeit, als man für eine Signatur, die mehr als drei Textzeilen umfasste, noch umgehend auf irgendwelchen killfiles landete.

Netzfundstücke
Kurz verlinkt: Nichtspielplätze

Berlin, Prenzlauer Berg:

Letzte Woche war ich auf dem Spielplatz. (…) Die Kinder wollten in Ruhe spielen, aber für sie war wenig Platz, der Sandkasten war besetzt, ein paar Elternpaare konkurrierten im Sandburgenbau. (…) Nirgends sah ich spielende Kinder.

Und die sollen später mal einen Flughafen bekommen.

MontagsmusikNetzfundstücke
Flash the Readies – Kris

Ist noch Sonne?Montag. Ich meine: Juhu, Montag! Der verrückte Feiersommer nimmt kein Ende, in den USA wird hierfür eigens Schlamm gekauft, damit man was hat, um sich darin vollzusauen. Wohl dem, der keine Sau ist; wohl dem, der zum Beispiel ein Pandabär ist und unerkannt in Bäumen herumsitzt.

Dann kann einen auch der Feminismus linkster Natur kalt lassen, der ansonsten gerade im Internet herumSPONt, dass der herrische Umgangston, der die Nazis bislang in die Schranken weisen sollte, womöglich überhaupt erst den Erfolg der Nazis befeuert hat; um dann, weil die Denkstrecke wieder einmal unüberwindbar lang war, doch schnell das Gespenst der feministischen Querfront in Gestalt von Alice Schwarzer als Schuldigen auszumachen. Bloß nichts ändern, man könnte ja mal aus Versehen etwas verbessern.

Ein Problem, das die kaputte Linuxwelt zweifellos nicht hat, denn dort verbessert man nichts: Der Pwnie Award für die lahmste Antwort eines Softwarevertriebs ging in diesem Jahr an Lennart Poettering, den verdienten Zerstörer des kümmerlichen Rests von Linux‘ irgendwann einmal leidlich gutem Ruf. Unter Windows ist man wenigstens nur mit Unternehmen wie EaseUS gestraft, mit denen man vermutlich auch lieber nichts zu tun haben möchte.

Mit einem jedoch etwas zu tun zu haben wird hoffentlich niemals enden, nämlich Musik.

Flash the Readies – Kris (live CRO session)

Guten Morgen.

Netzfundstücke
Amazon: Kunden fragen, Leser fasst es nicht.

Dass Amazon.de seit einigen Jahren seine Kunden nicht nur Tand kaufen, sondern auch noch kostenlos Produktunterstützung für diesen Tand leisten lässt, indem sie gelegentlich darum gebeten werden, Fragen anderer Kunden zu bestimmten Produkten zu beantworten, hat sich mittlerweile sicherlich schon ebenso herumgesprochen wie der Umstand, dass diese Herangehensweise des Unternehmens offensichtlich besser erklärt werden müsste.

Nicht mehr auszuschließen ist jedoch, dass Amazon.de für die oft ziemlich blöden Kundenfragen und -antworten nicht viel kann. Die Leute sind einfach doof.

Nehmen wir als einfaches Beispiel einmal das prägnant betitelte Produkt „Handy Halterung, Lamicall iPhone Dock : Handyhalterung, Handy Halter, Phone Ständer, Handy Ständer für“, einatmen, ausatmen!, „iPhone 7, 7 Plus, 6s 6 / Plus, SE, 5 5s 5c, Samsung A3 A5 J3 J5 J7 S6 S7 S8, Huawei P8 P9 P10 / Lite, Honor 6X, 8, Tisch Zubehör, Schreibtisch, E-Reader, andere Smartphone – Schwarz“, offensichtlich eingestellt von irgendeiner mentalen Knackwurst, die im SEO-Grundkurs gelernt hat, dass mehr Wörter unabhängig von ihrer Schreibweise grundsätzlich mehr Geld einbringen. Schon aus dem Titel – wenn man in der gesellschaftsüblichen Lesefaulheit schon darauf verzichtet, die eigentliche Beschreibung näher zu betrachten – sollte schnell hervorgehen, dass hier – im Gegensatz zu vielen anderen ähnlichen Vorrichtungen, die eine bestimmte Produktreihe voraussetzen – eine Halterung für irgendwie smartphoneförmige Geräte beinahe beliebiger Größe zum Verkauf steht.

Momentan gibt es 18 Fragen zu diesem Produkt, die ungefähr so lauten:

Für Blackberry geeignet?

Oder:

Geht die Halterung auch für samsung Galaxy s5mini und funktioniert es mit Schutzhülle

Oder:

ich kann den ständer ja auch für ein htc one m9 benutzen oder?

Oder:

Funktioniert die halterung auch für ein iphone se ?

Oder:

Geht Iphone 6s auch?

Oder:

Ist der Halter für das iPhone 5s kompatibel?

Oder:

Geht sie auch für das Huwai P8 ???

Oder:

Passt das iPhone 7 Plus auch in diese Halterung?

Oder:

Kann Mann die halte rung auch für eine Samsung galaxy s7 edge nutzen

Denn – hier absichtlich ungeachtet der mitunter nicht merklich klügeren Antworten – ein „Tisch Zubehör“ (sic!) mit ausdrücklicher Eignung für anscheinend jedes Smartphone, das dem Verkäufer beim Tippen gerade eingefallen ist, ist höchstwahrscheinlich für kein anderes Smartphone geeignet. Keines. Nie. Passt nicht. Kann gar nicht, steht nämlich nicht drauf.

keine Ursache

(Mit Dank an K.)

In den NachrichtenNerdkramsNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 25. Juli 2017: Der Webcomics Rettung und anderes.

Gute Neuigkeiten: Zwar wird Microsoft Paint aus Windows 10 demnächst entfernt, jedoch war der Aufruhr so groß, dass es weiterhin zumindest angeboten werden wird. Die Szene der absichtlich laienhaft gestalteten Webcomics (man verstehe dies keineswegs ausnahmslos als Qualitätskritik) und ihrer Abonnenten ist eine durchsetzungskräftige, wie es scheint. Politische Parteien wären gut beraten, ließen sie in Wahlkampfdingen häufiger einmal langjährige Paintnutzer ihre Vorschläge einbringen.


Als stolzer Linux-Desktop-Nutzer – natürlich mit einer dieser Klickibunti-systemd-Distributionen ausgerüstet – hat man sein Portemonnaie gezückt, um ein Netflix-Abonnement abzuschließen, weil man sonst nichts mit seiner Freizeit anzufangen weiß? Dann wünsche ich viel Glück beim Streamen.


Endlich nie wieder in der eigenen Wohnung verlaufen! Der „Roomba“-Staubsauger verscherbelt künftig Raumpläne seiner „Besitzer“.


Ganz ohne Politik würde hier doch etwas fehlen: Was ist eigentlich ein Populist? Wer sich an das Grundgesetz halten möchte, sei ein Populist, behaupten die Fragesteller einer populären Bertelsmannstudie.

NerdkramsNetzfundstücke
Kurz verlinkt: „Programmierer“ / Chromefox‘ Googleanalyse

Was über Python-„Programmierer“ und GitHub-Nutzer im Übrigen noch zu verlinken bleibt:

Ein Python-Modul, das automatisch den erstbesten leidlich relevanten Code von StackOverflow.com herunterlädt und einbindet – besternt von über 1.400 GitHub-Konten.

:wallbash:


Die zivilisatorische Decke unter Datenschützern wird dünner: Firefox bindet Google Analytics ein.

"Genießen Sie den Browser mit den meisten integrierten Datenschutzfunktionen" (Quelle: https://www.mozilla.org/de/firefox/new/)

Da wächst zusammen, was zusammen gehört.

Netzfundstücke
Kurz verlinkt: Penis!

Da hatte jemand Spaß:

Zerstörter Fels „Trollpenis“: Er steht wieder (…) Er wollte – ja, es ist wirklich nicht einfach, diese ganze Sache ohne Zoten zu erzählen – er wollte also den „Trollpenis“ wieder stehen sehen. (…) Nun muss die ganze Sache – sorry auch hier für die Wortwahl – noch ein paar Tage aushärten. (…) Die Touristen können also – und das ist jetzt wirklich die letzte zweideutige Formulierung dieses Textes – kommen.

„SPON“-Redakteure. Da steckt man auch nicht drin.

ComputerMontagsmusikNetzfundstücke
Cosmic Fall – Haumea

Euli krank, Euli Bettchen.Es ist Montag. Juchhei! Es pocht der Kopfschmerz genüsslich im Takt, so musikalisch war man seit Jahren nicht gelaunt. Das Regenwetter als Symbol für das Wohlbefinden zu betrachten ist eines Zynikers würdig, also tun wir das und drehen geringfügig durch. Früher war mehr Dingens.

Eine Studie belegt, dass Solarenergie der Umwelt größeren Schaden zufügt als Kernenergie. Das hätte ja ruhig mal wer vorher sagen können! Aber die Mär von der „sauberen“ Energie der „Zukunft“ – als stürbe der Planet später, transportierte man die erplünderten Ressourcen nur noch mit Solarautos fort – hält ganze Industriezweige am Leben und Industriezweige sind für irgendetwas „wichtig“.

Mancher Menschen Idiotie betrifft wenigstens nur andere Leute: Linuxnutzer mit einer Null vorn in ihrem Anmeldenamen kriegen vom neuen großen Ding systemd volle Systemrechte geschenkt. Das sei kein Fehler, sagen die Entwickler, weil eine Null vorn gar nicht sein könne, und wenn doch, mache man was falsch, denn das sei so nicht gedacht. Mit dem Erfolg von Linux auf irgendwelchen Quatschsystemen hat technisch orientiertes Denken wohl leider nicht gerechnet.

Machen wir es zu unserem eigenen Schutz so wie die Entwickler von systemd und schalten erst einmal das Hirn ab – nur lieber mit ein wenig guter Musik.

Guten Morgen.

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Liegengebliebenes vom 23. Juni 2017

Moderner Feminismus scheint seine Protagonistinnen so einsam zu machen, dass sie um eine neue Errungenschaft nicht herumkamen: Sie heiraten sich jetzt selbst. :roll:


Geheimdienstüberraschung zum Ersten: Der deutsche Geheimdienst BND hat angeblich auch in den USA spioniert. Das konnte, impliziert man beim „SPIEGEL“, ja wohl niemand ahnen!


Geheimdienstüberraschung zum Zweiten: Es könnte sich zum allgemeinen Erstaunen herausgestellt haben, dass die Bundesregierung bei der Beschreibung der Zusammenarbeit mit der NSA gelogen haben könnte. Zum Glück haben wir einen Ausschuss, der das herausgefunden hat, sonst wäre das sicherlich niemandem auch nur eingefallen!


Für einen festen Monatsbetrag kann man bei Amazon jetzt eine kleine Auswahl an E-Books herunterladen, jubelt Daniel Berger auf „heise online“. Dieses laut Pressedarstellung aufregend neue Konzept sollte sich unbedingt einmal durchsetzen, um diese schmerzliche Marktlücke einer Art Videothek für Bücher zu füllen. Vielleicht sogar mit papiernen Büchern?


Das Schlimmste am neuen SPD-Spionagegesetz? Nein, nicht der Staatstrojaner, der wird aller Voraussicht nach ohnehin erstens abwehrbar (nein, „schab eh Linux“ wird nicht genügen) sein und dürfte zweitens vom BVerfG gekippt werden. Viel schlimmer: Zeugen einer vermuteten Straftat verlieren einen Großteil ihrer Bürgerrechte. Wer wählt so was?


Apropos Verbrecherparteien: Verfassungsfeindlichen Parteien soll künftig die Staatsfinanzierung entzogen werden; dass dieses Gesetz aller Voraussicht nach nur für programmatisch, nicht aber für tatsächlich verfassungsfeindliche Parteien wie die SPD gelten wird, ist beinahe das einzig Traurige daran.

Netzfundstücke
Kurz verlinkt: „Danke für unsere Überwachung, hier ist Ihr Gutschein.“

Da kommt einem direkt der Kaffee wieder hoch:

Zum 1. August 2017 startet ein sechsmonatiges Projekt zur Erprobung von intelligenter Videotechnik. (…) Wer am häufigsten durch die markierten Kamerabereiche läuft, hat die Chance, neben einem Einkaufsgutschein im Wert von 25 Euro einen von drei attraktiven Hauptpreisen zu gewinnen.

Zuckerbrot jetzt, Peitsche später.