Es ist Montag. Derzeit finde, erfahre ich, abermals das Schaulaufen der Laptopaufkleber statt, und wie immer schwafeln irgendwelche Unprofis davon, es sei ein Hackertreffen im Gange. Ich wage ja zu behaupten, auch in diesem Jahr sind diejenigen, die „Hacken“ und „Linux installieren“ wenigstens grob auseinanderhalten können, mit großem Abstand in der Minderheit, aber ich bin ja auch kein Journalist, sondern vom Fach. Willkommen im postliberalen Diskurs. – Gute Nachrichten für Freunde sich als Farce wiederholender Geschichte: Die Seeräuberei ist zurück. Yo-ho, wie es so schön heißt.
Apropos Piraten (aber andere): Letzte Woche erfuhr ich eher zufällig, dass meine vor gut zwanzig Jahren tatsächlich legal erworbene lebenslange mIRC-Lizenz schon seit längerer Zeit nicht mehr gilt. Ich prangere das an. Gute Nachrichten hingegen aus der Soziale-Medien-Ecke: WhatsApp und Instagram verlieren an Zuspruch. Nur noch (grob geschätzt) zwanzig Jahre also, bis man da auch nicht mehr sein muss.
Klogedanke: Gibt es eigentlich schon politikwissenschaftliche Untersuchungen dazu, ob es nicht vielleicht sein könnte, dass junge Männer es gar nicht mal so gern mögen, dass der Staat sie allein aufgrund ihres Geschlechtsteils gern in börsenbefeuerte Kriege schicken würde, und genau deswegen die AfD wählen (wollen)? Mittlerweile erscheint mir vieles in der zeitgenössischen Politik nur noch ein soziales Experiment zu sein, das darin besteht, Menschen in Gruppen einzuteilen, jede einzelne von ihnen auf möglichst kreative Art zu quetschen und zu gucken, was passiert, wenn sie platzen.
Grundsätzlich gruppenfreundlich hingegen: Musik.
Guten Morgen.



Also ich glaube ja nicht, dass der Russe hier einmarschieren wird. Wozu auch? Weder S.. noch A.. werden Dugins 1997’er Checkliste rückanwickeln, sosehr der POTUS auch grummeln mag.
Dennoch halte ich es, möglicherweise meinem Alter geschuldet, für staatsbürgerliche Pflichten, Grundkenntnisse in der Handhabung gängiger Infanteriewaffen und ‑einsatztaktiken sowie im Komandiertwerden durch zivillebensunfähige Trottel zu erwerben.
Als Bonus könnte es ja die Lkw-Fahrerlaubnis geben, damit dann nicht alles schlecht war und berufliche Perspektiven eröffnet werden.
Grundkenntnisse der Rechtschreibkontrolle wären natürlich auch nicht schlecht, wenn auch B..s.. und mich selbst ausgrenzend.
Dennoch halte ich es, möglicherweise meinem Alter geschuldet, für staatsbürgerliche Pflichten, Grundkenntnisse in der Handhabung gängiger Infanteriewaffen und ‑einsatztaktiken sowie im Komandiertwerden durch zivillebensunfähige Trottel zu erwerben.
Wofür konkret? Damit alles so richtig schön kaputtgeschossen wird, wie auch wieder am aktuellen Beispiel Ukraine vorgeführt wird?
Es soll also neuerdings zu den Kriterien für ein „Hackertreffen“ gehören, dass man dort „gut“ frisiert und gekleidet zu sein hat? Is ja gut, SPIEGEL-lesender BWL-Justus.
Der schlechte Senf vorab: Die Seeräuberei war nie weg.
Neu ist dagegen, dass es es wieder staatliche Freibeuterlizenzen gibt. Nur ohne Lizenz (Kaperbrief). Und das alle anderen Staaten das als legitim anerkennen (ausgenommen die Betroffenen).
Das bedeutet aber auch, dass wir bereits mitten in der Degeneration stecken, was die Entwicklung anbetrifft.
Solange die Politik eben alte feudalistische Seilschaften bedient und das „Volk“ das toll findet, so lange wird es auch in Kriegen verheizt werden. Da ändert die AfD auch nix dran. Es hat Gründe, warum die sich jetzt gerade mit den Hardlinern der RepublikAmis kurz vor der mexikanischen Grenze treffen, die selbst wetterunabhängig sind. Vermutlich wollen sie den abstrusen dritten Weg im Pott mit eingliedern.
Eine deutsche Friedenspartei wirkt auch heute noch unglaubwürdig. Das muss Gründe haben.