Sie, Herr Delgmann, sind ausweislich Ihrer Kanzleiwebsite „in sämtlichen Bereichen des Arbeitsrechtes“ juristisch „tätig“, und zwar als „Fachanwalt“. In dieser Rolle äußerten Sie sich für den „SPIEGEL“ („Keine Angst vor der Wahrheit“, „SPIEGEL“ über „SPIEGEL“) über ein Thema, das mit Arbeit wenig zu tun hat, nämlich über Beamte.
Sie postulierten dort, dass diesseits des Staatsdienstes die Notwendigkeit von Beamten nicht gegeben ist, da „andere Branchen, die inzwischen privatisiert sind“, zeigen, …
(…) dass es dort auch ohne Beamte geht. Bei der Bahn zum Beispiel gibt es mittlerweile keine Beamten mehr.
Folgende Frage hätte ich da allerdings jetzt doch: Sie sind länger nicht mit dem Zug gefahren, stimmt’s?

Es werden Feindbilder bedient. Das können nicht nur unsere Propagandamagz ganz gut .
Man müsste jetzt nur noch rausstellen, wie gut es im Amiland ohne läuft und wie schlecht in Russland mit. Das kommt aber bestimmt noch in Teil 2.
Das kann auch mit den Gleisen und
Bahnschwellen zu tun haben.
Dampflokomotiven sollen künftig das
Tempo herabsetzen um die kaputten Schienen zu schonen. Der Fahrgast bekommt für seine Geduld Wild-West-Romantik; Büffel in der Pfalz, Indianer in Saggsen und Schießereien im
Hbf Frankfurt. Wer braucht schon Beamte
für sowas ? Ich-AG genügt.
Wer bis zum nächsten Lohnscheck planen darf und sich bewusst geworden ist, dass nicht die beste Leistung sondern das günstigste Angebot auf dem Papier gewinnt, der hat halt Zeit und Lust sich richtig Gedanken über die Nachhaltigkeit der erbrachten Lohnleistung zu machen.
Aber ja, dass was Juri Nello geschrieben hat, alle Beamten und Staatsbedienstete sind halt faul. Nur die private Wirtschaft kann aus einem Euro zwei Euro machen und mit gleicher Qualität noch Geld für den Gewinn und die Werbung erwirtschaften.
Beamte sind nicht faul. Empirische Vergleiche von Beamten und tariflich Angestellten belegen das Gegenteil.
Was vielmehr wirkt, ist Parkinsons Gesetz
https://de.wikipedia.org/wiki/Parkinsonsche_Gesetze
natürlich im engen Zusammenhang mit dem kameralistischen öffentlichen Haushalts( un) wesen.
Darüber hinaus ist seit 1968 die Meritokratie einem sozial(istisch)en Gleichheitsdünkel gewichen, den sich noch nicht einmal die Autor*innen des OSS Field Manual zu träumen wagten.
Die Staatsquote muss gesenkt werden.
Der Staat spart sich überall in Grund und Boden, dafür werden aber neuerdings
Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit als
Fastbeamte ohne Sozialversicherungspflicht eingestellt, mit stattlicher Abfindung nach Dienstende und fast zwingender Übernahme
in ein Beamtenverhältnis.
” Was haben Sie bei der Bundeswehr gelernt, Herr Müller ?”
” Saufen !”
” Das genügt für einen Sachbearbeiter
im Sozialamt. Willkommen im Team !”