NerdkramsNetzfundstücke
Leider geduldig.

Beziehungsweise: Wir haben uns selbst darauf abgerichtet, zu meinen, dass 30 oder mehr Sekunden Wartezeit, bevor eine App geladen wurde, oder das ständige Unterbrechen unserer Arbeit, um tausendmal am Tag halbsekündige Animationen anzuschauen, völlig in Ordnung sind. Es war ein Fehler, Designern einen Computer zu kaufen.

In den NachrichtenNerdkrams
Chromefox’ Offenbarung

Mozilla, dessen sterbender Browser ganz bestimmt nicht Chrome zu sein versucht, hat augenscheinlich lange darüber nachgedacht, wie man den weiteren Siegeszug des keineswegs als Vorbild anzusehenden Browsers von Google aufhalten kann, berichtet „heise online”: Mozilla-Designer entwickeln ein neues Firefox-Logo samt Design-System. Ein Logo? Ach was, mehrere!

Nerdkrams
Kein Spuk: Texte im Web sicherer tippen mit GhostText.

Wenn man den Fehler macht, den Heilsversprechungen derer, die am liebsten das komplette Betriebssystem in den Webbrowser schieben würden, zu glauben, wird man grundsätzlich im unpassendsten Moment daran erinnert, warum das eine furchtbare Idee ist: Verabschiedet sich der Webbrowser, verabschiedet sich auch alles, was man gerade formuliert hat. Wenn sich die eigenen Beiträge im Web …

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In den NachrichtenNerdkrams
Wie Windows, nur teuer.

„heise online”, 2003: Als erste deutsche Großstadt stellt München die rund 14.000 städtischen Computer von Windows auf Linux um. (…) Man sei künftig nicht mehr gebunden, wenn ein Hersteller sage, dass man auf eine neue Variante seiner Software umstellen müsse, hieß es. Die Entscheidung der Stadt war nötig geworden, weil Microsoft die technische Unterstützung für …

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NerdkramsNetzfundstücke
Medienkritik in Kürze: t3n (unseriös)!

Es schrieb Andreas Domin, angeblich Informatikstudent und somit immerhin noch nicht nachgewiesenermaßen mit kritischem Urteilsvermögen ausgestattet, in sein virtuelles Heimblatt „t3n” einen Text hinein, der auf Twitter so beworben wurde: Es gibt viel zu viele unseriöse Apps und Browser-Erweiterungen im Netz. Dabei räumt ihr selbst die Rechte zur #Spionage ein! Ohne hashtag kein Twitter, das …

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Nerdkrams
„Sicherer als Windows” (invers) des Tages

Wenig amüsiert mich so sehr wie Linux-Befürworter, die davon schwärmen, dass man unter ihrem Strokelsystem dauernd Updates machen kann und, „anders” als unter dem blöden Windows, alles so toll mit der Konsole geht, aber sofort essenzielle Systemkomponenten in einer älteren Version zurückspielen, wenn ihr grafisches Anmeldeknöpfchen kaputt ist.

NerdkramsProjekte
Schöner lesezeichnen mit ymarks

(Vorbemerkung: Etwas Werbung in eigener Sache.) Vor etwas über einem Jahr schrieb ich: Nun ist Xmarks offenbar bis heute die einzige Anwendung ihrer Art, die die Lesezeichenleisten mehrerer Browser in alle Richtungen miteinander synchronisieren kann. Das war selbstverständlich ein unzureichender Zustand, den es zu verbessern galt. Seit dem 1. Mai 2018 steht Xmarks überdies nicht …

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NerdkramsNetzfundstücke
Nachtrag zu GitHub

Ein Witz in zwei Akten: Microsoft kauft GitHub. GitHub-Nutzer fliehen kopflos zu Microsoft Azure. Keine Panik, demnächst wird alles gut: GitLab zieht den Code seiner Benutzer seit Monaten von den Computern von Microsoft auf die Computer von Google um. Manchmal würde ich lieber was mit Blumen oder Tieren machen.

In den NachrichtenNerdkrams
Kurz angemerkt zu GitHub

Dass durch die „Open-Source-Szene”, deren Selbstverständnis augenscheinlich vor allem darin besteht, kein Kunde von Microsoft zu sein, seit gestern ein wütendes Aufstampfen geht, weil das als Konsens akzeptierte und darum monopolistische, kommerzorientierte Unternehmen GitHub, dessen wesentliches Produkt als single point of failure trotz seiner open-source-feindlichen, sexistischen, rassistischen und damit den meisten seiner konstruktiven Nutzer wenigstens …

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NerdkramsNetzfundstücke
Smart an, Licht aus.

Zur lästigen EU-Datenschutzgrundverordnung, die offensichtlich jeder, der was mit Internet macht, zwei Jahre lang völlig verschlafen hat, empfehle ich sämtliche Blogartikel, die nach 2016 von aufgescheuchten Hühnern (sog. „Alphabloggern”) eilig unter großem Einsatz von Werbebannern und Influencerlinks ins Web geschmiert wurden, bis auf Weiteres zu ignorieren, denn das jeweilige Gegenteil des Geschriebenen ist nach aktueller …

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In den NachrichtenNerdkrams
Medienkritik in Kürze: E-Mails missverstehen dank „heise online”.

Irgendwelche „Forscher” haben zu niemandes bleibender Überraschung herausgefunden, dass der bis heute nicht vernünftig standardisierte Denkunfall „HTML-Mails” sich mit den etablierten Sicherheitskonzepten S/MIME und GnuPG nur wenig gut verträgt, und auf einer fragwürdig gestalteten Website mit einem von ganzen zwei Personen „gestalteten” Logo dieses „Problem” unter dem Namen „EFAIL” beschrieben. (Vaschtehnse, „E-Mail”, „E-Fail”, tihihi.) In …

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