Archiv für die Kategorie ‘In den Nachrichten’.

Wenn ich Nachrichten sehe, höre oder lese, muss ich darüber schreiben, sonst werde ich sauer.

In den NachrichtenNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 23. Februar 2018

Passagier furzte: Flieger musste in Wien notlanden.


Gerhard Schröder empfiehlt der SPD, mehr zu schrödern.


Endlich tut mal einer was gegen die Gewalt in den USA (1): Parlament in Florida erklärt Pornografie für gefährlich.


Endlich tut mal einer was gegen die Gewalt in den USA (2): Kirche in Pennsylvania bittet Paare, demnächst mal ihre halbautomatischen Waffen zwecks Segnung vorbeizubringen. Gotteskrieger ohne Allah – Sachen gibt’s.


FreeBSDs neu gefundener Feminismus trägt Früchte: Die, die Software für es portieren, wollen den Mist auch nicht haben, und machen sich vom Acker.

In den NachrichtenMontagsmusik
Blueneck – Sirens

Montag (Symboleule)Es ist Montag und genau so fühlt es sich auch an. Man fühlt sich wie gerädert, dabei ist das Rädern völlig aus der Mode gekommen. Das hat man mit ihm gemein, nur abgeschafft ist man noch nicht. In den USA wird gegenwärtig ergebnisoffen über die Abschaffung von Waffen diskutiert, man selbst hat nur die Anschaffung von Waffeln im Sinn. Mit denen könnte man sich, wenn man gut zielen kann, sicherlich auch angemessen verteidigen.

Andere verteidigen gar nicht erst: In Berlin haben linke Aktivistin, von der Polizei nicht weiter daran gehindert, die Grundrechte demonstrierender Frauen massiv verletzt, als hießen Grundrechte nur so, weil man sie nicht grundlos ausüben darf. Ein Plakat zur Ankündigung dieser „Gegendemonstration“ hatte eine Frau in religiös erzwungenem und somit nicht gerade als Sinnbild für Freiheit geeignetem Kostüm, jedoch überdies bewaffnet mit einem Brandsatz, als Motiv, als wollte der Grafiker ausdrücken, dass man Frauen auch unterdrücken kann, ohne rechts sein zu müssen. Wenn es leicht wäre, könnte es ja auch ein Mann machen. Mir fehlt vielleicht einfach nur der Zugang zu diesem modernen „Progressivismus“, aber immer, wenn ich über solche Nachrichten stolpere, fühle ich mich gleich ein bisschen weniger links.

Die Freilassung des allseits geschätzten Boulevardkolumnisten („taz“, „WELT“) Deniz Yücel aus türkischer Haft befeuert, wie erwartet, vor allem die Wirtschaft: Die Türkei will jetzt mehr Panzer haben, um damit voraussichtlich Kurden zu meucheln. Kurden sind (wie auch Palästinenser) eher schlechte Kunden für die deutsche Rüstungsindustrie, da guckt man auch mal weg, wenn ihnen ein wichtiger Handelspartner mit deutscher Wertarbeit das Land kaputtschießt. Mir drängt sich der Eindruck auf, das sei es vielleicht doch nicht unbedingt wert gewesen.

Aus der Welt der Technik dringt folgender Wahnwitz: In einem der zahllosen Applegebäude rennen dauernd Leute gegen die Glastüren, weil diese (die Türen, nicht die Leute) so unauffällig gestaltet wurden. Function follows form.

Wo die Form allein aber auch weiterhin das einzig wichtige Kriterium bleiben soll und wird: Musik.

Guten Morgen.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
💩 (2)

Bei Unicode, diesem ursprünglich nützlichen Projekt, das irgendwo falsch abgebogen ist, kriegen sie das Kind jetzt auch nicht mehr aus dem Brunnen, möchte es mir scheinen. Was nämlich ist die einzig logische und darum vom standardisierenden Konsortium unbedingt aufzugreifende Folgerung aus dem Umstieg von generischen auf ethnisch-sexuell korrekte Emojis? Richtig: Man möge doch bitte unbedingt einen schwangeren Herrn als Genderoption einfügen.

Welches Alltagsproblem sollte Unicode doch gleich lösen?

In den NachrichtenPolitik
vice (engl.): Laster, Untugend, Unart.

In der zweiten Januarhälfte des Jahres 2018 berichtete „Techdirt“, dass Vice Media, jener US-amerikanische Medienkonzern, dem unter anderem das Klatschportal „VICE“ („Unbequemer Journalismus“, ebd.) gehört, nach der Band ViceVersa nun auch die Spielgeldfirma „Vice Industry Token“ teuer zu verklagen gedachte. Der Anlass hierfür sei es gewesen, dass „Vice“ eine Wortmarke von Vice Media gerade in digitalen Belangen sei und man eine Verwechslung doch bitteschön gern vermeiden würde. Aus rechtlicher Sicht mag das nicht zu beanstanden sein, aus moralischer Sicht ist es zumindest das Heben einer Augenbraue wert.

In Deutschland, wo die Vice Media LLC als „VICE Deutschland“ ihr Unwesen treibt, nimmt es derjenige Teil der Gesellschaft, der die Haupt- und womöglich einzige Zielgruppe der Vice-Verlautbarungen bildet, mit dem Markenrecht auch nicht immer ganz genau: Nathan Mattes etwa sammelt, wie heute in diversen Blogs aus jener Szene zu lesen ist, unter der offensichtlich namensrechtlich bewusst schwierigen Domain wir-sind-afd.de, unter der derzeit eine Website zu sehen ist, die in typischen AfD-Farben gestaltet wurde und auf der von der AfD als „wir“ die Rede ist, demokratisch und/oder pazifistisch unfeine Zitate von AfD-Abgeordneten. Während das Zitieren öffentlich gefallener Äußerungen von Politikern aber kein Problem darstellt und es vielleicht sogar nachahmenswert ist, ihnen jeweils eine Website zu widmen (tschüssi, SPD!), ist das beim Markenrecht anders – entsprechend hat die AfD anwaltlich darum gebeten, dass der Betreiber ihre Namensrechte doch bitte künftig beachten und sich für seine Recherchen eine andere Domain aussuchen möge.

Dass die Grenze zu einer Adaption einer bekannten Marke, wie sie einst die Piratenpartei ziemlich gut vorgemacht hat, hier bei Weitem überschritten sein dürfte, wäre eine juristische Nörgelei, die mich mangels Sympathie für beide beteiligte Seiten eigentlich gar nicht weiter interessieren würde, hätte sich nicht ausgerechnet Vice Media in den Disput eingemischt. Bei ausgerechnet „VICE Deutschland“ klingt die Berichterstattung über die Auseinandersetzung nämlich so:

Der Betreiber von wir-sind-afd.de soll fast 10.000 Euro zahlen. Jetzt will er sich wehren – und du kannst dabei helfen.

Ist halt eine rechte Partei und kein linker Medienkonzern. Die soll sich mal nicht so anstellen mit ihren albernen Namensrechten. :aufsmaul:

In den NachrichtenMir wird geschlechtNerdkrams
Kurz verlinkt: „Halt! Algorithmenkontrolle!“ (2)

Wie nennt man das eigentlich, wenn es Menschen afroamerikanischer Abstammung und/oder weiblichen Geschlechts entweder wegen fehlender Ahnung oder fehlenden Interesses nicht gebacken bekommen, eine eigene Gesichtserkennungssoftware zu programmieren, und die vorhandene daher am besten bei denen funktioniert, die den Löwenanteil der Arbeit (einschließlich der Tests) geleistet haben?

Richtig: Rassistisch-sexistische Algorithmen!

Zum einen sind Algorithmen nur so klug wie die ihnen zur Verfügung gestellten Daten – und spiegeln deren rassistische oder sexistische Tendenzen wider. (…) Das Ergebnis: die Algorithmic Justice League, ein Projekt, das sich dem Problem widmen soll.

Die Liga der algorithmischen Gerechtigkeit, demnächst auch als Musical. :irre:

Es war im Nachhinein offensichtlich ein Fehler, Computertechnik aus dem universitären Umfeld zu extrahieren.

ComputerIn den NachrichtenMir wird geschlechtMontagsmusik
Aquaserge – Tintin on est bien mon Loulou

Flauschigkeit als Lösung für die Probleme unserer ZeitEs ist Karneval Fasching Montag. Helau! Auf Twitter trendete gestern Puddinghaut (das Lebensmittel, nicht das Schönheitsproblem), und das nur kurz, nachdem bekannt geworden war, dass die NSA über Twitter verschlüsselte Kommunikation betreibt. Verdächtig, verdächtig. Über jeden Verdacht erhaben bleiben Pandabären: Die sitzen einfach nur herum und essen. Dürfen Pandabären eigentlich Minister werden?

Verdient hätten sie es, zumal die vorhandenen Minister nicht zu klugen Entscheidungen neigen: Die bisherige und mit nur noch wenig Pech auch zukünftige Verteidigungsministerin erwägt noch ein paar Soldaten in den Angriffskrieg gegen „den Terror“ zu schicken. Dass dort außer „dem Terror“ auch zwei andere Parteien einander erbittert bekriegen, sei nicht so schlimm, sülzt „SPIEGEL ONLINE“, denn Deutschland sei „mit beiden Seiten verbündet“. Dann ist ja alles in Ordnung. – Anderswo brechen Welten zusammen: MeToo-Wortführerin der sexuellen Übergriffigkeit beschuldigt, das ist ja ungeheuerlich; man könnte meinen, Frauen seien gar nicht qua Geschlecht bessere Menschen. Wenn sich das herumspräche!

Ein Blick in die Softwarewelt: Nach OpenBSD verzichtet nun auch das illumos-Projekt dankend auf die Patenttrolle vom Pale-Moon-Browser. Freie Software mit Sternchen dran, aber moralisch hält man sich auch weiterhin für überlegen. Urheberrecht schlägt Freiheit. Zum Glück kann man heutzutage vieles per Kauf in seinen Besitz übergehen lassen und es damit zumindest weitgehend fremdem Zugriff entziehen

Zum Beispiel auch Musik.

Aquaserge – Tintin on est bien mon Loulou

Guten Morgen.

In den NachrichtenPolitik
Kurz angemerkt: Der Schulzzug steht sicher im Depot, der SPD zum Trotz.

Das Problem einer anfangs theoretisch sozialdemokratischen, schon wenig später in unfeine Kriegsdinge eingebundenen und somit seit über einhundert Jahren nicht mehr besonders friedfertigen Partei, in deren Vorsitzendem es, wie auf „SPIEGEL ONLINE“ heute zu lesen ist, seit Mitte Januar offenbar pausenlos gärte, was vor allem für schlechte Ernährung und/oder eine nicht ausreichende Hausapotheke spricht, ist auch und gerade dann, wenn sie von einer „Erneuerung“ spricht und damit meint, dass die zweitälteste Führungsebene nach oben geschwemmt wird, und in deren Verlauf wortreich ankündigt (hier: Schulz, Martin, neulich auf Facebook), dass sie – die SPD – „jünger“ und „weiblicher“ werden soll, und schließlich als erstes Ergebnis dieser „Erneuerung“ den personifizierten Sozialabbau Andrea Nahles (Jahrgang 1970) als neuen Parteiavatar präsentiert, als schützten Geschlecht und Erfahrung im Scheißereden plötzlich sowohl vor der auri fames (vulgo: der Gier nach dem Futtertrog) als auch davor, dass mögliche Wähler nur begrenzt leidensfähig sind, was die SPD eigentlich von u.a. der Piratenpartei hätte lernen können, nicht vor allem die Person dieses Vorsitzenden, sondern außer dem Umstand, dass die Notwendigkeit der Existenz einer wie auch immer definierten „klassischen“ Arbeiterpartei im Jahr 2018, in dem selbst die SPD allmählich zu erkennen beginnt, dass die kaiserreichische Definition eines Arbeiters der heutigen nur noch in Grundzügen entspricht, insbesondere die offensiv ausgetragene Gleichgültigkeit, was die Interessen derer angeht, die dieses Kasperletheater – „SPIEGEL ONLINE“ zitiert selbstverständlich ohne Link eine „Juso“-Frau, die getwittert hat, es handle sich um einen „Männerzirkus“, als sei ein Frauen- oder Affenzirkus an dieser Stelle weniger erbärmlich anzusehen – unabhängig von den Rampensäuen im Vorstand (wer kennt schon alle 45 Mitglieder des SPD-Vorstandes auswendig?) auch noch wählen sollen.

In den NachrichtenNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 8. Februar 2018

Deutschland hat die Türkei im Zensieren überholt.


Der teure „elektronische Personalausweis“ ist ein Wahnsinnserfolg: 2017 wurde er allein in Berlin ganze 516-mal benutzt.


Die geplante und offensichtlich sexistische „große Koalition“ – warum auch immer die immer noch so heißen darf – würde gern verhindern, dass Frauen unnötigerweise danach beurteilt werden, was sie können.


Unter dem Titel „do not track“ gibt es „eine personalisierte Web-Serie über das Geschäft mit unseren Daten“. Diese „Web-Serie“ verwendet Google Analytics zur Besuchererfassung. :wallbash:


Ein Firefoxentwickler entschuldigt die inkonsequente Sicherheit des neuen Firefox mit den Bedürfnissen der Reklameindustrie.


Es gibt 157 neue Emojis, bei der Verwendung im Umgang mit Chinesen sollte man jedoch vorsichtig sein.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Oh, Kanada.

Andere Länder, andere Ministerpräsidenten (Allergikerwarnung: „bento“):

Trudeau hat extra eine junge Frau in ihrer Rede unterbrochen – um ihr zu sagen, wie sie ihre Sprache weniger frauenfeindlich gestalten kann.

Dagegen ist der Krieg in Syrien eine Lappalie!

In den Nachrichten
Alles, was man über den „Super Bowl“ wissen muss.

In den NachrichtenMontagsmusik
Constantines – Shine A Light // Friendly Auto-Fire!

Nur noch fünf Minuten!Es ist Montag. Neue Woche, neues Achduschreck. Es scheint geschneit zu haben, die paar Sonnenstrahlen waren aber auch wirklich genug Sommer für dieses Jahr. Wohl dem, der ein dickes, schwarzweißes Fell hat.

Klingeling, die Nachrichten. Schlappe neun Jahre, nachdem im Rahmen einer Veranstaltung der „taz“ das Anzünden von teuren Autos unter lautem Beifall als angemessen bezeichnet wurde, worauf allerlei Brandanschläge gegen „die da oben“ wie auch gegen „rechte“ Politiker folgten, wird in Berlin dieser Tage um Solidarität gebeten: Sobald Autos von „Linken“ brennen, hält sich ihr Jubel doch sehr in Grenzen. Zu jubeln gibt es auf anderen Ebenen schon etwas: Christopher Lauer hat sich aus der „Politik“ verabschiedet, lässt aber eine Rückkehr offen – leider auch, bei welcher Partei. Fest steht inzwischen wenigstens: Pflanzen haben mehr Bewusstsein als die SPD.

In den USA verschwinden gerade Musik-CDs aus den Läden. Das ist, obwohl auf einschlägigen Kanälen von einer „Bedrohung“ gesprochen wird, gut, denn dann ist mehr Platz für Schallplatten.

Zum Beispiel für solche von den Constantines.

Constantines – Shine A Light (Live)

Guten Morgen.

In den NachrichtenWirtschaft
Unverschuldet verprasst

28. Januar 2018: Deutsche Bank zahlt offenbar mehr als eine Milliarde Boni
2. Februar 2018: Deutsche Bank macht halbe Milliarde Euro Verlust

„Hilfe, wir sind unverschuldet in Not geraten!“

:wallbash:

Fast hätte ich mich schon darüber geärgert, absehbar bald abermals eine Bank retten zu dürfen, und das Geschehen entsprechend vorgeblich kapitalismuskritisch kommentiert, aber zum Glück quakte Claudia Roth heute wieder einmal einen der zahlreichen Belege dafür heraus, warum man Linken lieber keine größeren Geldsummen anvertraut, sondern denen mal schön ihre Bitcoins lässt:

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) hat die Einrichtung eines staatlichen Hilfsfonds für Flüchtlingshelfer gefordert, die wegen ihrer Bürgschaften in Finanznöte geraten sind.

Ach, ja, Mensch, Bürgschaften bedeuten, dass man finanziell in Gänze für den Verbürgten haftet?

„Wir bürgen mit unserem Geld für diesen Herrn.“
„Dann bekommen wir nun Geld von Ihnen.“
„Hilfe, wir sind unverschuldet in Not geraten!“

:wallbash:

Hoffentlich sind das wenigstens zum Teil dieselben Leute, die auch ihr Haus gegen Bitcoins eingetauscht haben. Sonst wäre ich vom Karma ein bisschen enttäuscht.

In den NachrichtenMir wird geschlechtPolitik
Kurz angemerkt: Wie viele Kriege braucht das Nobelpreiskomitee?

Die sich allzu aufreizend anbietende Möglichkeit, den „#MeToo“-Unsinn, dessen einzige spürbare und langfristige Auswirkungen weitere Verleihungen schwachsinniger Medienpreise für das Erfinden von Wörtern mit einer Raute vornedran sind und bleiben werden, lakonisch zu kommentieren, indem ich in gebotener Kürze darauf hinweise, wie sprechend eine der Initiatorinnen dieser beispiellosen Schmutzkampagne darauf reagiert hat, dass sie mittlerweile von nicht ganz so hitzigen Gemütern als Lügnerin entlarvt wurde, hätte ich heute gern zum eigentlichen Thema gemacht, stattdessen beschränke ich mich auf einen nicht weiter kommentierten Verweis auf den Artikel im Online-„Musikexpress“, den soeben getätigten nämlich, und stelle mit ähnlicher Genugtuung fest, dass zum inzwischen dritten Mal der amtierende Nachfolger desjenigen US-amerikanischen Präsidenten, der allein im Jahr 2016 über 26.000 Bomben irgendwo draufwerfen ließ, auch für eine weitere, wenn auch nicht direkte Nachfolge, nämlich die im Tragen des Friedensnobelpreises, vorgeschlagen wurde, und während sich die sozialen Medien und pflaumige „Qualitätszeitungen“ darüber auslassen, dass der Trump doch ein sonstwie gefährlicher Typ sei, fände ich persönlich die Wahl nur angemessen, denn wie auch der vorherige Präsident der Vereinigten Staaten ist er mit versöhnlichen Worten gegenüber dem Feind nicht ungeschickt, während in Somalia, Libyen, Syrien, Pakistan, Afghanistan und im Jemen die Friedenspanzer unter der Flagge seines Landes zum Tanz bitten; mit dem Unterschied allerdings, dass keiner dieser laufenden Friedenseinsätze von ihm befohlen wurde – wenn er es also wieder nicht schafft, dann ist es immerhin offensichtlich, woran es wohl liegt.

In den NachrichtenPolitik
Das Wesen einer Wahl (2): Jedes Recht des Kandidaten.

Was dem einen sein Schulz, ist dem anderen sein Puigdemont, weiß „ZEIT ONLINE“:

In Katalonien ist die Wahl eines neuen Regierungschefs im Regionalparlament verschoben worden. Carles Puigdemont soll aber der einzige Kandidat bleiben. (…) Der 55-Jährige habe „jedes Recht“, erneut Regionalpräsident zu werden.

So will es das Gesetz!

Worum genau ging es im vergangenen Jahr bei der Diskussion um die katalanische Unabhängigkeit? Dazu stand doch mal was in der „ZEIT“:

Für Katalonien zu stehen heißt, für die Demokratie zu stehen.

Wenn nicht gar: zur Sozialdemokratie.

In den NachrichtenNetzfundstückePolitikWirtschaft
Liegengebliebenes vom 27. Januar 2018

Die University of Oxford hat herausgefunden, dass auch längere Prüfungsdauern nichts daran ändern, dass Frauen – statistisch gesehen – schlechter in Mathematik und EDV als Männer und dafür vermutlich besser in Kuschelwuschel und Knuddelwuddel sind. Vielleicht könnte man das mit einer Quote lösen.


Christopher Lauer hat was in Medien reingevloggt und Hadmut Danisch platzt der Kragen: „Bedingungsloses Grundeinkommen, freie Drogen und Pornos von ARD und ZDF? Wozu sollt Ihr noch gut sein?“


Dazu (irgendwie) auch Jan Fleischhauer, der auf „SPIEGEL ONLINE“ feststellt, dass die Linken die Nähe zu denen, für deren Rechte sie zu streiten behaupten, vollends verloren haben.


Was wir von anderen Staaten lernen können: In Indien ist das Internet verstopft, weil dort einander jeder einen guten Morgen wünschen möchte.


Lesenswert: „Wie die FAZ im redaktionellen Gewand die Botschaften ihrer Auftraggeber an den Leser bringt“.