In den NachrichtenMir wird geschlechtWirtschaft
#WirSindDie70Prozent

Endlich hat die lästi­ge Notwendigkeit des Hocharbeitens und der Erlangung von Beliebtheit bei den Kollegen in Unternehmen ein Ende: Die Große Koalition hat sich grund­sätz­lich auf eine ver­bind­li­che Frauenquote in Vorständen geei­nigt. (…) Für die Unternehmen mit Mehrheitsbeteiligung des Bundes wur­de eine Aufsichtsratsquote von min­de­stens 30 Prozent (…) ver­ein­bart. Ich erwar­te noch heu­te einen scharf …

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In den NachrichtenWirtschaft
Fridays For Zu Spät (2)

Unser Nachwuchs ist ’ne alte Umweltsau… Alte Umweltsau gegen jun­gen Klimaschützer? Von wegen: In einer Studie des Wuppertal Instituts zei­gen sich die Älteren durch die Bank umwelt­be­wuss­ter als die jun­ge Generation. (…) So gibt jeder fünf­te jun­ge Mensch offen zu, für Umwelt und Klima kei­ner­lei Abstriche an sei­nem Konsum zu machen. (Quelle: FAZ.net - will …

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In den NachrichtenWirtschaft
Das Auto zum Jet

Na - die Hoffnung, dass aus 2020 doch noch etwas wer­den könn­te, bereits auf­ge­ge­ben? Fürchtet euch nicht, es geht auf­wärts! An Privat-Jet-Terminals kann man oft beob­ach­ten, wie schwar­ze Limousinen vor wei­ßen Flugzeugen hal­ten. Porsche und Embraer brin­gen jetzt ein farb­lich har­mo­nie­ren­des Auto-Flugzeug-Paket. „Zug zum Flug“ war gestern. Nie wie­der pein­li­che Momente am Privat-Jet-Terminal! Und mehr noch: …

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Wirtschaft
Wie die Börse in der Krise funktioniert

Die Börse funk­tio­niert so: Weil mensch­li­ches Treibgut unbe­dingt Ball gucken und/oder hei­ra­ten will, igno­rie­ren die Regierungen aber­mals den Rat von Virologen und las­sen Schulen und Friseursalons öff­nen, Restaurants und Massagesalons jedoch schlie­ßen. Das führt dazu, dass Medienprotagonisten unru­hig wer­den und unter völ­li­ger Nichtbeachtung derer, deren finan­zi­el­le Existenz von so was gefähr­det wird, die ein­zig relevant …

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In den NachrichtenWirtschaft
Berlin vene­zue­lern! (3)

Habe mich geirrt: Demnächst hat Klein-Venezuela (…) immer noch teu­re Wohnungen und kein Geld[.] Wohnungen hat Berlin jetzt auch nicht mehr. Allerdings ist das Gesamtangebot der zur Verfügung ste­hen­den Mietwohnungen um 41,5 Prozent zurück­ge­gan­gen. Überraschend stellt sich her­aus, dass Verkaufen in Berlin inzwi­schen viel weni­ger nach­tei­lig ist als Vermieten, weil Berlin Vermieter gern dafür bestraft, eine Wohnung …

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In den NachrichtenWirtschaft
Aus Tradition Wohlstandskind

Im zwei­ten Jahrhundert vor Beginn der hier­zu­lan­de zur­zeit gül­ti­gen Zeitrechnung leb­ten und wirk­ten Gaius und Tiberius Gracchus, Söhne römi­schen Adels, die ver­geb­lich ver­such­ten, das ein­fa­che­re Volk - die dama­li­ge Arbeiterklasse - an den öffent­li­chen Gütern teil­ha­ben zu las­sen. An dem übli­chen set­ting des mild­tä­ti­gen Reichen, der die Armen beglückt, hat sich seit­dem eigent­lich nur geändert, …

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In den NachrichtenWirtschaft
Die Hoffnung im Bahnstreik (2)

Heute strei­ken mal nicht die Lokführer der Bahn, son­dern, wie unter ande­rem der ADAC nicht ganz unei­gen­nüt­zig ange­kün­digt hat­te, die medi­al aus­schließ­lich dann, wenn die Gesellschaft mal wie­der einen Nachteil davon­tra­gen soll, auf­fal­len­den Gewerkschaftler im öffent­li­chen Personennahverkehr. Dennoch möch­te ich mei­nen Beitrag von Dezember 2018, in dem es um die dama­li­gen Streiks bei der Deutschen …

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NetzfundstückePiratenparteiWirtschaft
Bedingt bedin­gungs­los (Nachtrag).

2018 nann­te ich die Verfechter eines bedin­gungs­lo­sen Grundeinkommens die sozia­li­sti­sche Nachhut der Piratenpartei. Gestern aber las ich in einer zu lan­gen Verlautbarung der sozia­li­sti­schen DKP, ein sol­ches Grundeinkommen sei viel­mehr ein Vehikel des Kapitals, um den eige­nen Status wei­ter­hin hal­ten zu kön­nen. Erstaunlich, wo heu­te über­all der Neoliberalismus lauert.

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Mehrfleischsteuer

Neulich: Um den Konsum anzu­kur­beln, hat die Bundesregierung beschlos­sen, die Mehrwertsteuer vor­über­ge­hend zu sen­ken. (…) Sie ruft die Händler dazu auf, die gesenk­te Mehrwertsteuer eins zu eins an die Verbraucher wei­ter­zu­ge­ben. Aber: Einige Unternehmen haben bereits ange­kün­digt, die Senkungen nicht oder nur teil­wei­se an Verbraucher wei­ter­zu­ge­ben und den ver­rin­ger­ten Steuersatz nur auf aus­ge­wähl­te Produkte anzuwenden. …

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In den NachrichtenNerdkramsWirtschaft
Open Source (Symbolmeldung)

Warum Deutschland nicht selbst über ein gro­ßes Unternehmen zur Herstellung von Smartphones ver­fü­ge, wur­de ich heu­te gefragt, und was ich gegen Open Source hät­te, frag­te man mich zuvor. Beides beant­wor­tet zufrie­den­stel­lend Golem.de: Die Corona-App soll bei ledig­lich 80 Prozent aller Begegnungen die Abstände kor­rekt mes­sen. (…) SAP und die Deutsche Telekom haben die App für einen …

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In den NachrichtenWirtschaft
Der neue Mehrwertgewinnsatz ist da.

Letzten Monat äußer­te ich mein Unverständnis dar­über, dass die Bundeswehr (die abge­schafft gehört) 137 Milliarden Euro für Dinge aus­ge­ben darf, mit denen man Menschen umbrin­gen soll. Der Staat hat wegen Corona immer­hin erkannt, dass das eine Summe ist, die unver­hält­nis­mä­ßig erscheint, und beschlos­sen, finan­zi­el­le Mittel in Höhe von fast einer Bundeswehr - näm­lich 130 Milliarden …

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Kapitalistische Überwachungsstrukturen weg­mas­ken dank Corona

Gute Nachrichten gibt es aus der Wirtschaft zu ver­mel­den: Das, was von dem Virus gera­de am här­te­sten bedroht ist, scheint die mil­lio­nen­schwe­re Überwachungsindustrie („Gesichtserkennungsindustrie“) zu sein.  Gesichtsmasken ver­decken einen wesent­li­chen Teil des­sen, was Gesichtserkennung braucht, um Menschen zu iden­ti­fi­zie­ren und zu erken­nen - damit bedro­hen sie im Kern die Zukunft einer Multimillion-Dollar-Industrie, sofern die Technik nicht …

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In den NachrichtenWirtschaft
Kurz ange­merkt zu abrech­nen­den Coronaeltern

Es ist ja eine durch­aus wit­zi­ge Idee, die da gera­de durch die sozia­len Medien getra­gen wird und besagt, dass berufs­tä­ti­ge Eltern, die jetzt vom Staat dazu gezwun­gen wer­den, sich selbst mal mit ihrem Nachwuchs zu beschäf­ti­gen, die­se Zeit die­sem Staat in Rechnung stel­len soll­ten, wozu, wie in min­de­stens einem Tweet zu lesen war, neben der …

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In den NachrichtenWirtschaft
Berlin vene­zue­lern! (2)

Demnächst hat Klein-Venezuela zwar immer noch teu­re Wohnungen und kein Geld, aber immer­hin einen neu­en Flughafen; der wie­der­um, weiß man schon jetzt, kein Geld hat: Am neu­en Hauptstadtflughafen, der am 31. Oktober 2020 end­lich in Betrieb gehen soll, geht die Rechnung nicht mehr auf. (…) Bis 2023 beträgt der Mehrbedarf min­de­stens 1,5 Milliarden Euro, im ungünstigen …

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