Es ist Montag. Programmieren, lese ich, bereite dank des Siegeszuges der „KI“, deretwegen niemand mehr so recht irgendwelche technischen Zusammenhänge verstehen will und daher kann, keinen Spaß mehr. Man steht an Deck und die Puppe brennt. Früher gab es wenigstens noch Handbücher für so was.
Man wird Menschen wie uns noch mal sehr vermissen.
(Quasi dazu auch die Problemlösung des Monats: Dateien unter Windows 3.11 von einer CD kopieren mit Fortschrittsbalken? Klappt.)
Nabelschau: Im Herbst – mit der kommenden Kommunalwahl – wird das seit 2009 laufende Experiment, was wohl passiert, wenn man einen wie mich in die Politik reinlässt, einigermaßen ergebnisreich zu Ende gehen. Irgendwo im Internet hatte ich das zum Thema veröffentlicht, was eigentlich mein Buch über Kommunalpolitik werden sollte, aber dann doch nur zur Broschüre gereicht hat. Ein freundlicher Herr aus der sog. Blogosphäre hat den Text rechtzeitig gelesen und ihn als zu kryptisch befunden, um ihn aus der Nische in die Allgemeinheit zu befördern, daher mache ich das jetzt auch nicht. Ich belasse es stattdessen bei einer kurzen Zusammenfassung: Wer glaubt, er könne in der Politik etwas (d.h. die Politik) nennenswert verändern, und daher sich in selbige einzubringen versucht, der wird sich auf manche Blessur und große Enttäuschungen einstellen müssen. Am Ende der Tröge ist immer noch so viel Schwein übrig.
(Apropos: Üstra, der maßgebliche Nahverkehrsbetreiber in Hannover, klaue Wohnungslosen Geld, lese ich im Internet. Diese „Verkehrswende“, von der alle verzückt reden, die sie sich leisten können: das ist sie nicht. Immerhin: für die marode Infrastruktur werden Politikerautos zu schwer. – Trüber Gedanke: Was sagt es eigentlich über wen aus, dass die Regierung gepanzert unterwegs sein möchte?)
Fußballinteressierte Kreise klagten im Internet (d.h. in meinen „sozialen Medien“), eine mir bis dahin aus verschiedenen Gründen unbekannte Website zum Fußballgucken sei gesperrt worden. Ich kannte die dort erwähnte Website zuvor nicht, stelle aber ohne den geringsten Anflug von Überraschung fest, dass der „große Schlag gegen die Pay-TV-Piraterie“ (ebd.) vollständig in Rauch aufgeht, wenn man davon absieht, sich auf die ohnehin fragwürdigen DNS-Server seines Zugangsanbieters zu verlassen. Keine Ahnung, wem damit jetzt geholfen ist. Den Aktionären vielleicht.
Hilft jedenfalls meiner Laune (Sehn|sucht, die: menschlichster der Makel): Musik.
Guten Morgen.




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