Dafür räumt Spotify nun den Hörern ein, Remixes von Liedern anzufertigen, die Künstler hochgeladen haben. Und die Musiker haben nicht mal Mitspracherecht.
Spotify hat offiziell verlustfreies Streaming für alle Premium-Abonnenten eingeführt – ohne Aufpreis.
Seit einigen Jahren verfolge ich bei Gesprächen über Musikstreaming-„Dienste“ diejenige Strategie, dass ich die Meinung äußere, dass Menschen, um Spotify zu nutzen, Musik und ihre Komponisten wirklich außerordentlich verachten müssen. Das wird weitgehend als unzulässige Überspitzung betrachtet, als bloßes Gezeter. Mittlerweile sollte ich offensichtlich anfangen, eine Liste von Links beizufügen, scanbar per QR-Code und/oder zusammengefasst von irgendeiner „KI“.
Dass Spotify als ungefähr allerletzter dieser „Dienste“ jetzt die von irgendeinem Computer zusammengebastelte, dem Künstler entschädigungslos enteignete oder neuerdings schlicht urheberrechtsignorant umetikettierte Funktionsmusik (denn gute Musik verkauft sich traditionell schlecht) jetzt auch „verlustfrei“ (was freilich vom Endgerät abhängt, „verlustfreies Bluetooth“ existiert zum Beispiel nicht) ins Ohr schmettert, mag für manche, etwa die meisten Kommentatoren unter Nachricht 2, einem Wunder gleichkommen, das zu preisen fortan Lebenszweck sein wird; mir bleibt festzustellen, dass meine vor einigen Jahren getroffene Entscheidung, gute Musik ausschließlich per Konzertbesuch und Vinylkauf zu unterstützen, zwar kaum mehr sein mag als ein Tropfen im Sand, aber dieser Tropfen möge zumindest der immer kräftigeren Dürre ein Schnippchen schlagen.
Zwar bin ich mit manchem Nutzer von Spotify nicht schlecht befreundet; aber es ist dann doch eher trotzdem und nicht deshalb.


aber die haben diese Logarithmen, die man füttern kann wie’s Lockdownhündchen und dann gibts da immer was Neues, und sogar die Charts.
Ich bin ja Fan von der Remixkultur, von daher finde ich das Recht auf Remix (da gab es doch mal mal einen schönen Text vor knapp 20 Jahren von einem angehenden Piraten oder so). Auch Mash Ups können viel Spaß bereiten. Davon ab, finde ich die Entwicklung der Musikindustrie ist keine.
Spotify habe ich nicht. Die meisten Streamingangebote müssen (schon rein finanziell) genauso draußen bleiben, wie andere Abomodelle und ähnlicher Quark.
Es ist aber für Künstler immer noch Alternativen, nur eben nicht mit der Weichreite.
Das Recht auf Remix hat eine etwas andere Nuance, der der kommerzielle Ansatz von Spotify diametral zuwiderläuft.
Das Kernproblem ist hier dokumentiert:
https://youtu.be/plleJ0Zv0Ww?si=mvc7L0iCr_L57a4l
Blutbad.
Es gibt bestimmt eine KI-gestützte Übersetzung und so.