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Kurz­kri­tik: Eero Koi­vi­sto­inen – The Front Is Brea­king

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Zu den inter­es­san­ten Eigen­schaf­ten von Musik gehört ihre Viel­falt. Wie auch bei gutem Whis­ky gilt: Nicht jeden Tag habe ich Bock auf den­sel­ben Stil. Heu­te zum Bei­spiel habe ich nicht vor, einen rau­chi­gen Islay­dram zu genie­ßen, heu­te ist ein Tag für einen sanf­ten Low­lan­der; und statt schräg­stem Metal habe …

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Kurz­kri­tik: Jarl – Spec­trum Con­fu­si­on

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Erik Jarl – ein Name wie Don­ner­hall, jeden­falls bei den Wikin­gern – ist ein schwe­di­scher Musi­ker, der sei­ne Wer­ke, glaubt man dem Pres­se­text, kom­plett ana­log ein­spielt und dabei Syn­the­si­zer, ana­lo­ge Sequen­zer, Wel­len­form­ge­ne­ra­to­ren und Oszil­la­to­ren sowie ver­schie­de­ne Echo-/Re­­verb- und Delay-Effek­t­­ge­rä­te ein­setzt. Im Okto­ber 2021 ver­öf­fent­lich­te er mit „Spec­trum Con­fu­si­on“ (Bandcamp.com) …

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MusikkritikKaufbefehle
Kurz­kri­tik: Hig­hest Prim­zahl on Mars – Escape from Moronia

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Das Quar­tett des groß­ar­ti­gen Namens „Hig­hest Prim­zahl on Mars“, das es anschei­nend schon eine Wei­le gibt, ver­öf­fent­lich­te bereits 2023 unter dem Applaus der Welt­öf­fent­lich­keit, an der ich mal wie­der nicht teil­ge­nom­men habe, sein Debüt­al­bum mit dem nicht min­der groß­ar­ti­gen und irgend­wie immer zeit­ge­mä­ßen Titel „Escape from Moronia“ (Band­camp). Von …

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PolitikMusikkritik
Stand­ort­pa­trio­tis­mus

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. „Stand­ort­pa­trio­tis­mus“ sol­le ich haben, sprach der trans­at­lan­ti­sche Pim­mel­mi­ni­ster Robert Habeck von der trans­at­lan­ti­schen Pim­mel­par­tei Bünd­nis 90/Die Grü­nen. Wäre der Stand­ort nicht mein Feind, wäre das ein­fa­cher. Aber ich versuch’s mal. (Aus Dort­mund.) Mein­te er das damit?

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Kurz­kri­tik: Dim Elec­trics

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Bereits Anfang Dezem­ber 2023, von mir zwar nicht un‑, doch zu spät bemerkt, ver­öf­fent­lich­te das Wie­ner „Musik­pro­jekt“ Dim Elec­trics nach fast zehn Jah­ren eine erste Werk­schau bei Sulatron Records. Ken­ner ahnen bereits, wo es musi­ka­lisch hin­geht. Von „Hawk­wind, (den frü­hen) Pink Floyd und Spa­ce­men 3, Sui­ci­de, Can und Neu!“ …

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Kür­zest­kri­tik: (Kostas New) Pro­grram

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Ich witz­le ja immer gern: Polen rächt sich noch heu­te für 1939. (Pol­ni­sches Kno­b­lauch-Din­kel-Bier auf hie­si­gen Bier­fe­sten: Schwie­rig.) Das ändert wenig dar­an, dass die pol­ni­sche Grup­pe Pro­grram – mit „rr“ – in der Kurz- wie auch in der Lang­form ihres Namens (Kostas New Pro­grram, benannt nach ihrem Mit­glied Kostas …

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Musik 12/2023 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 27 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Ein Jahr ist vor­bei und ihr wisst, was das heißt: Die Liste mei­ner bevor­zug­ten Alben des Jah­res bedarf wie­der eurer unge­teil­ten Auf­merk­sam­keit. Es könn­te das letz­te Mal sein, dass ich es euch so ein­fach mache: Der außer­or­dent­lich unhöf­li­che Kon­zern Songtradr hat 2023 Band­camp hal­biert. Ich wür­de ja gern mit posi­ti­ven Aus­sich­ten das Musik­jahr 2023 ver­ab­schie­den, …

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Kurz­kri­tik: Angu­ish – Angu­ish

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Jahr 2004 ver­öf­fent­lich­ten die Krautrock­le­gen­de Faust und die Hip-Hop-Com­­bo Dälek gemein­sam ein Album namens „Der­be Respect, Alder“. Zu hören gab es – nun – ver­sier­ten Kraut­rock im rhyth­mus­be­ton­ten Stil von Faust mit aller­lei Elek­tro­nik und Rap. Wer dach­te, dass noch merk­wür­di­ge­re Zusam­men­ar­beit kaum vor­stell­bar ist, der hat­te zwar …

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Kurz­kri­tik: Fauz’t – From the Fro­zen South

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Dezem­ber 2017 starb Ste­fan Joel Wei­sser, ein US-ame­ri­­ka­­ni­­scher Klang­künst­ler, des­sen Instru­men­te, weiß die Autoren­ge­mein­schaft der Wiki­pe­dia, vor allem „gefun­de­ne Objek­te“ und Per­kus­si­ons­in­stru­men­te waren. Sei­ne Klang­kunst nahm er vor allem unter dem Künst­ler­na­men Z’EV auf, den man sich zumin­dest mer­ken kann. Im Lau­fe sei­ner unge­fähr 50 Jah­re dau­ern­den Kar­rie­re …

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Kurz­kri­tik: Heiss­kalt – Vom Wis­sen und Wol­len

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Manch­mal, lang­jäh­ri­ge Leser erin­nern sich, ist der Autor die­ser Zei­len ein wenig melan­cho­lisch gestimmt. Dann schreibt er kei­ne bis­si­gen Sati­ren und auch sonst nur wenig, ver­zich­tet gar auf den übli­chen „Krach“ (Quel­le: Banau­sen), der hier manch­mal als Emp­feh­lung erscheint. Statt­des­sen sitzt er, wie man so schön sagt, mit einem …

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Kurz­kri­tik: Sigur Rós – ÁTTA

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Eher zufäl­lig sah ich gestern vor­zei­ti­ge Ohr­gas­men ande­rer Leu­te, die bereits das heu­te – Freun­de rich­ti­ger Ton­trä­ger (Amazon.de) müs­sen sich augen­schein­lich noch etwas in Geduld üben – erschie­ne­ne neue Stu­dio­al­bum von Sigur Rós – „ÁTTA“ – hören konn­ten. Das vor­he­ri­ge Stu­dio­al­bum „Kvei­kur“, ein erstaun­lich zor­ni­ges, aber um so erfri­schen­de­res …

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Kurz­kri­tik: Edgar’s Hair – Jonathan’s Dive

Lan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben. Im Novem­ber 2017 ver­öf­fent­lich­te das nie­der­län­di­sche Trio Edgar’s Hair, also „dem Edgar sei­ne Haa­re“, benannt wahr­schein­lich nach einem Fri­seur­sa­lon oder so (das ist jetzt eine von mir frei erfun­de­ne Anek­do­te), das erste von bis­her zwei Stu­dio­al­ben. Es ist ein Dop­pel­al­bum, des­sen Inspi­ra­ti­on das ermü­den­de Büch­lein „Die Möwe Jona­than“ gewe­sen …

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Kurz­kri­tik: schei­sse­die­bul­len – Simu­la­ti­on eines guten Lebens

In zeit­ge­nös­si­scher Punk­mu­sik bin ich nicht bewan­dert, ich find‘ die alten Sachen ja bes­ser. „Simu­la­ti­on eines guten Lebens“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp.com) von schei­sse­die­bul­len – schö­ner Name auch – kata­pul­tiert mich aller­dings men­tal zumin­dest in die frü­hen 2000er, wenn nicht gar in die 90er, zurück. Ich trank damals absur­de Geträn­ke (ein biss­chen wie heu­te), hat­te bescheu­er­te …

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