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Kurzkritik: Buckethead – Pike 244: Out Orbit

Machen wir zwischendurch mal wieder etwas schönes, ziehen wir uns einen heißen Gitarrenporno rein! Buckethead ist der Künstlername eines US-amerikanischen Multiinstrumentalisten, der Ende der 1980-er Jahre beschloss, sein Gesicht hinter einer weißen Maske zu verbergen und einen Eimer von Kentucky Fried Chicken auf seinen Kopf zu setzen. Statt in die Psychiatrie gelangte er stattdessen zu …

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Kurzkritik: OTUS – 7.83Hz

Apropos Bomben. Unter der Schumann-Resonanz versteht man, wie die Schwarmintelligenz weiß, „das Phänomen, dass elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen entlang des Umfangs der Erde stehende Wellen bilden“. Eine dieser Frequenzen – die intensivste – liegt bei etwa 7,83 Hertz. Das im März 2016 veröffentlichte Studioalbum „7.83Hz“ der italienischen Doom-Sludge-Band heißt sicherlich nicht zufällig so, denn mit …

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Kurzkritik: Moulettes – Constellations

Das englische Kammerrockquintett Moulettes ist regelmäßigen Lesern vielleicht bereits aus einer Montagsmusik bekannt. Mit dem Album „Constellations“ haben die Damen und Herren im Jahr 2014 meiner bescheidenen wie selbstredend objektiven Meinung nach ihr bisheriges Meisterwerk vorgelegt. Das einzigartige Klangbild, das die Moulettes zeichnen, wird auf „Constellations“ perfektioniert: Chorpassagen und Kammermusik mit mancherlei Holzinstrumenten stehen neben …

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Kurzkritik: All Them Witches – Sleeping Through the War

Lange nichts Gutes aus den USA mehr gehört. Zeit, dass sich das ändert! Ebendort nämlich entsprang vor einigen Jahren das Quartett All Them Witches, das derzeit beinahe in der klassischen Rockbesetzung miteinander musiziert, jedoch zusätzlich verschiedenfach ein Mellotron (oder gar mehrere) einsetzt, was, wie der erfahrene Musikfreund längst weiß, meist ein sicheres Zeichen für etwas …

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Musik 12/2016 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 17 von 19 der Serie Jahresrückblick

Wie, was, 2016 ist schon lange vorüber? Zum Glück habe ich gewartet. Das könnte man für schlecht halten, aber statistisch gesehen ist es gut, denn 2016 hat nicht nur die Ankündigung der baldigen Auflösung von The Dillinger Escape Plan, sondern auch eine ganze Reihe an Toden auf der Rechnung, darunter nicht nur diverse ehemalige Politiker …

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Kurzkritik // So melancholisch muss man erst mal sein: Halma – Granular

Manchmal – selten, aber mit steigender Frequenz -, wenn die Gesamtsituation den Verfasser dieser Zeilen zu mehr Trübsinn als Freude verleitet, greift er (also: ich) nicht unbedingt zur Flasche oder zum Texteditor, sondern in die Spielekiste, denn dann steht ein wunderbarer Kanal zur Gedankenreinigung offen: Halma spielen, um die Sehnsucht zu vertreiben. Das Hamburger Quartett …

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Kurzkritik: Electric Orange – misophonia

Das Quartett Electric Orange kommt aus Aachen, was irgendwie noch als Deutschland zählt, und hat mit „misophonia“, was Englisch für „Misophonie“ ist, was wiederum Kompliziert für eine geringe Geräuschtoleranz („Hass auf Geräusche“) ist, was ein angenehm selbstironischer Name ist, was jetzt dann doch etwas zu viele Nebensätze sind, im Jahr 2016 ihr immerhin elftes Vollzeitalbum …

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Kurzkritik: Ryley Walker – Primrose Green

Kommen wir zu etwas schönem, kommen wir zu Musik. Ryley Walker, 1989 geboren, singt und spielt Gitarre auf Aufnahmen, die eigentlich gar nicht nach Herren seines Alters klingen. Nach einem sozusagen rasanten Aufstieg in der prinzipiell viel zu großen Musikszene Chicagos veröffentlichte er seit 2014 bis heute bereits vier Alben und mindestens drei EPs, Ideen …

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Kurzkritik: Moon Circle – Moon Circle

Potztausend, schon wieder so ein Album, das Spaß macht. 2016, was ist los mit dir? Das natürlich französische Trio Moon Circle – Gitarre, Schlagzeug, Bass/Flüstern/Geschrei – hat pünktlich am 1. Januar dieses Jahres ein wirklich feines Album via Bandcamp veröffentlicht, das mich beinahe zum Luftgitarren angeregt hätte, was durchaus ungewöhnlich ist, neige ich doch eher …

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Kurzkritik: MaidaVale – Tales of the Wicked West

Maida Vale ist eine Haltestelle der Londoner U-Bahn sowie der Name eines Studiokomplexes der BBC, in dem unter anderem John Peel regelmäßig aufnahm. Eine Band danach zu benennen ist, je nachdem, entweder zumindest ungewöhnlich oder entsetzlich banal. Das schwedische Frauenquartett MaidaVale, gegründet 2012, hat es trotzdem gewagt und legte erst im kürzlich vergangenen August mit …

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Katie Dey – Flood Network

Im Juni 2015 freute ich mich über das Debütalbum der australischen Künstlerin Katie Dey im Fazit folgendermaßen: Ein Musik gewordenes WTF, das im noch vergleichsweise unverbrauchten 2015 bisher eine Ausnahmeerscheinung darstellt. Nachdem es einige Tage lang für symbolische 1.000 US-Dollar zu haben war, erschien gestern (mitsamt erheblicher Preissenkung) endlich das Nachfolgealbum namens „Flood Network“, weiterhin …

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