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Kurz­kri­tik: Uriah Heep – Cha­os & Colour

Uriah Heep - Chaos & ColourLan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Uriah Heep (für die Älte­ren: das hat euer Vater frü­her gehört; für die Jün­ge­ren: ist eh‘ nicht eure Musik) haben mit „Cha­os & Colour“ – mit hüb­schem bri­ti­schem „ou“ – tat­säch­lich ein neu­es Album (Amazon.de, TIDAL) raus­ge­bracht. Dar­auf wäre, wenn das nicht so nega­tiv klän­ge, gewohn­te Kost zu hören, statt­des­sen jedoch ist dar­auf soli­der Hard­rock zu fin­den, sou­ve­rän dar­ge­bracht von ein paar Musi­kern gesetz­ten Alters, denen man das nicht anhört. Gitar­rist und letz­ter ver­blie­be­ner Grün­der Mick Box wird im Juni 2023 76 Jah­re alt.

Das ein­lei­ten­de „Save Me Tonight“ ist ein ordent­li­ches Stück Gitar­ren­mu­sik, aber mir im Ohr blieb und bleibt der groß­ar­ti­ge Refrain der Power­bal­la­de „One Nati­on, One Sun“ (wann und war­um hat mein eige­nes Alt­wer­den eigent­lich an Fahrt auf­ge­nom­men?) am läng­sten. Sleep now, peaceful world / rest your wea­ry head, da gab es doch mal was von Get Well Soon? Das hier füllt jeden­falls trotz sei­ner stel­len­wei­sen Queenig­keit bei mir jedes not­wen­di­ge Häk­chen für ein echt gutes Lied aus. Na ja, bis zum blö­den Aus­blen­den am Ende.

Uriah Heep – One Nati­on, One Sun (Offi­ci­al Audio)

Irgend­was ist ja immer.

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