Lange nichts mehr über Musik geschrieben.
Das Quartett des großartigen Namens „Highest Primzahl on Mars“, das es anscheinend schon eine Weile gibt, veröffentlichte bereits 2023 unter dem Applaus der Weltöffentlichkeit, an der ich mal wieder nicht teilgenommen habe, sein Debütalbum mit dem nicht minder großartigen und irgendwie immer zeitgemäßen Titel „Escape from Moronia“ (Bandcamp). Von den fünf Stücken ist nur eines unter zehn Minuten lang, eines dafür über 18. Das ist vielversprechend.
Große Namen pflastern ihren Weg: Gemastert wurde das Album bei (von?) Eroc, veröffentlicht wurde seine CD-Variante (Platten gibt’s nicht) bei Sulatron. Kleinere Namen pflastern nicht mehr: Bis kurz vor Veröffentlichung des Albums war Dietrich Skrock für Covergestaltung, die Hälfte der Gitarren und Theremin zuständig, doch scheint er die Gruppe verlassen zu haben. Sein Nachfolger spielt auf dem kommenden zweiten Album kein Theremin. Blöd.
Highest Primzahl on Mars spielen „dichte und energetische kosmische Jams“, schrob man anderswo. Meine erste Assoziation angehörs des Gespielten waren Meniscus, aber Meniscus haben ein völlig anderes, weniger motorisches Schlagzeugspiel. Hier jedenfalls — schwierig — krautiger Shoegaze? Irgendwann denke ich mir mal ein Genre für so was aus und hefte es dran. Genres finde ich albern. Ich erwähnte es schon mal. Jedenfalls: Tripmusik der besseren Sorte.
Genau die richtige Art Musik für die ersten Spaziergänge in der Sommerzeit. Ich hab’s ausprobiert und empfehle weiter.


vor jahren, sind es 10, wurden 7 millionen komponisten vermeldet. jetzt sind es sicher deutlich mehr.
ich kenne vielleicht 238, wenn ich nicht ständig dran bleibe, vielleicht nur noch 153.