In den Nachrichten
Säkularismus wann anders. (4)

Am 26. Juli, so wird berichtet, wurde in Berlin, der Stadt, die Verrückte macht, ein Rabbiner auf Arabisch beschimpft und bespuckt. Was von einer Gesellschaft („Kultur“) zu halten ist, in der das Bespucken als akzeptable Form der Kritik gilt, soll hier und heute nicht mein Thema sein. Den Konsens der Zivilisierten abzubilden ist uninteressant.

Lesenswerter ist, was die Souveränsassistenz dazu mitzuteilen hat:

Nach dem antisemitischen Angriff auf einen Rabbiner wird Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD [Kleinstpartei im Parlament, A.d.V.]) am Freitag zu einem Solidaritätsgebet in Berlin erwartet. (…) Bei dem Solidaritätsgebet würden Gebete für Frieden und Toleranz für alle Menschen aller Religionen auf Hebräisch und Deutsch gelesen.

Gedanken und Gebete. Das wird dabei helfen, religiösen Zwist zu überwinden: Mehr Religion!

Bonuspunkte bekommt der evangelische Pressedienst im Übrigen für die Formulierung, es habe „eine Davidstern-Schmiererei“ gegeben. Als „Schmiererei“ wurden religiöse Symbole jenseits des Buddhismus in der hiesigen Presse bislang eher selten bezeichnet.

In den NachrichtenWirtschaft
Fachkräftebezahlungsmangel (2)

Ich, 2016:

Der hiesige Arbeitsmarkt leidet nicht unter einem „Fachkräftemangel“, der sich nur mit oft schlecht ausgebildeten, aber dafür günstigen ausländischen Arbeitern mildern ließe. Er leidet an wirtschaftlichen Erwägungen (lies: am Geiz) derer, die ihn beklagen.

„Golem.de“, heute:

Angeblich fehlten der Industrie noch nie so viele IT-Experten wie zurzeit. Doch die Firmen reißen sich um die vorhandenen Softwareentwickler offenbar nicht mit entsprechend höheren Gehältern.

Ach, hm, tja.

Ist ja kein Problem, die Zugezogenen lassen sich ja noch verschaukeln, wie die SPD am 7. Juni dieses Jahres feststellte:

Deutschland hat ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz. (…) Zusätzliche Fachkräfte sind ein Fundament für unseren künftigen wirtschaftlichen Erfolg und garantieren so soziale Sicherheit für alle in Deutschland.

Wo bleibt eigentlich die Revolution?

In den NachrichtenMontagsmusikWirtschaft
Senogul – Pijamas // Schwule Playboys

Arschbombe!Es ist Montag. Millennials sollen den Playboy retten, an Bord sind Feministinnen und Schwule. Das wird dem Magazin, das davon lebt, dass Männer gern schöne Frauen angucken, sicherlich ganz neue Erfolge einfahren, nur vielleicht nicht die erwünschten.

Erwünscht scheinen zurzeit „E-Scooter“ zu sein, eine Art Tretroller mit Motor, zu meiner Enttäuschung aber ohne Stützräder. Die Besitzer derselben verhalten sich jedenfalls offenbar wie die Besitzer jedes unmotorisierten Tretrollers auch, nämlich wie Vierjährige: „Viele E-Rollerfahrer fahren illegal auf dem Fußweg und gefährden Passanten, ärgern sich Behinderten-Vertreter“, da muss man erst mal nachgucken, auf welcher Seite die stehen.

Werfen wir zur Beibehaltung der Montagsstimmung einen Blick in die Politik. Robert Habeck, designierter Kanzlerkandidaturanwärter in spe, erklärt schon mal, was von einer weiteren Regierungsbeteiligung der Grünen zu erwarten wäre: Lange keinen Angriffskrieg mehr geführt. Wir sind wieder wer! Auch bei anderen Kurzdenkern kommt es gelegetlich zu Ausfällen: „Die Deutschen besitzen (…) im Durchschnitt weniger Vermögen als Italiener, Franzosen und Spanier, die im Rahmen der europäischen ‚Solidarität‘ eine größere Anstrengung von uns verlangen.“ Manchmal ist Armut vor allem menschlich anstrengend.

Apropos Geld: Facebook investiert Geld ins Gedankenlesen. Dabei sind meine Gedanken oft sehr schlicht: Sie drehen sich um die Musik.

Guten Morgen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Onségen Ensemble – Awalaï

Onségen Ensemble - AwalaïLange nichts mehr über Musik geschrieben.

In der Zeuhlwelt gibt es außer den unvermindert großartigen Magma ja eine vergleichsweise kleine Auswahl an Musikgruppen, die sich daran versuchen, diesem doch recht einmaligen Stil eine eigene Note hinzuzufügen. Oft stammen diese wenigen Gruppen aus Frankreich oder Japan. Auch, aber nicht nur deshalb, ist das Onségen Ensemble erwähnenswert, denn es ist in Finnland zu Hause.

Dort nahm es nach langer Zeit des Wartens sein Vollzeit-Debütalbum „Awalaï“ (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp.com) auf, das Anfang Januar 2016 schließlich veröffentlicht wurde und schon namentlich ahnen lässt, wohin es ehen soll. Wie viele Musiker beteiligt waren, ließ sich nicht einfach herausfinden, aber dieses Ensemble ist auch in unklarer Größe erfreulich.

Onségen Ensemble - Awalaï (2016) (Full Album)

Die eigene Note ist hier aber dominant, was man nicht nur an den finnischen Titeln der ersten beiden Stücken, sondern auch in der Darbietung erkennen kann. „Awalaï“ ist ein Album mit jazzgetränktem Spacerock, der von einem zeuhlesquen Frauenchor begleitet wird. Gelegentlich („Solei“) schafft der Zeuhl es zu etwas mehr Stärke, in anderen Momenten („HottoizzoH“) klingen aber auch mal Rush – eine dieser Gruppen, um die es schade ist – an.

Kann man hören.

In den NachrichtenMusik
Vinyl <3 (6): 31 Sekunden gegen Enteignung

In meinen wiederkehrenden Musikrückschauen weise ich regelmäßig darauf hin, dass die von mir vorgestellten Musikalben zumeist auch auf Amazon.de testzuhören sind, wo die Länge der Hörproben – ich nenne sie gelegentlich begründbar „Schnipsel“ – auf etwa 30 Sekunden begrenzt ist. Dass diese 30 Sekunden für einen vernünftigen Eindruck kaum reichen, sofern das Stück nicht gerade selbst nur wenige Sekunden lang ist, halte ich selten für ausreichend erwähnenswert. Letztendlich verbinde ich mit meinen Empfehlungen ja naiverweise auch immer die Vermutung, dass, wer Musik mag, sich ohnehin den richtigen Tonträger zulegen wird.

Zu Unrecht?

Popmusik war schon immer ein eigener Kosmos im stetigen Wandel. Welchen Einfluss hat die fortschreitende Digitalisierung darauf? Nicht nur die Weise, wie wir Pop hören, sondern auch die Art, ihn zu produzieren, ändert sich. (…) Ein Song muss sofort ins Ohr gehen, damit er nicht weggeklickt, sondern länger gestreamt wird. So braucht es 31 Sekunden Verweildauer bei einem Track auf Spotify, damit überhaupt Geld an den Künstler fließt.

Dass Streaming faktisch wegen der geringen Umsatzbeteiligung pro „Stream“ den Musikern, wegen seines Konzepts als jederzeit abschaltbare Leihaudiothek auch den Musikhörern schadet, ist ein von mir inzwischen ermüdend oft wiederholter Umstand. Ich habe dennoch den Eindruck, dass nur eine fortwährende Wiederholung dieses Einwands irgendwann einmal zu etwas mehr Bedenken führen wird. Der Mensch neigt zur Trägheit.

Schlimmer noch: Nicht nur werden Künstler arm und Konsumenten besitzlos gehalten, auch der ideelle Wert der Musik wird weiterhin aus der Betriebswirtschaft herausgehalten.

Michael Krause, Managing Director bei Spotify für Zentraleuropa, (…) befürwortet jedoch Playlisten mit „funktionaler Musik, kuratiert von unserer Redaktion“.

Wenn diese blutleer gewordene Welt eines nicht unbedingt braucht, dann ist es eine Generation von Menschen, für die Leidenschaft und Musik in zwei völlig verschiedene Kategorien gehören, die miteinander allenfalls Berührungspunkte haben. Wie traurig wäre es, wäre die Musik der Zukunft von nicht mehr als Algorithmen geschrieben und aufgeführt! Wie arm wäre eine Gesellschaft, in der der letzte Wert der Musik ihr Preisschild ist! – Ich verschanze mich hinter einer Barrikade aus Schallplatten und CDs. Die letzte Schlacht gewinnen wir.

Wer macht mit?

Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Gewalt hat eine Kultur: Der Europarat lebte lieber männerarm.

2013 initiierte der Europarat, eine internationale Organisation aus offensichtlich zu vielen Staaten, das „No Hate Speech Movement Deutschland“. Dies ist eine in der deutschsprachigen Wikipedia voller blöder Sternchen und mit einem Übermaß an Leerzeichen als „Jugendbewegung“ beschimpfte Organisation, deren Ziel es sei, von „Hassrede“ Betroffene zu empowern. Tschakka!

Anlässlich des Zutodekommens eines Achtjährigen in Frankfurt, den ein, wie man liest, gut integrierter Schweizer Eritreer mithilfe eines Zuges gemeuchelt hat, haben die Empowerer verständlicherweise viel damit zu tun, jeden, der es unbedingt lesen müsse, darauf hinzuweisen, dass das gar kein Problem der Herkunft sei.

So weit, so richtig.

Nur der Folgeschluss ist ein trantütiger: Nicht nämlich sei Gewalt einer Nationalität geschuldet, sondern schlicht der Biologie:

Aber Gewalt hat keine Nationalität, sondern ein Geschlecht. #toxicMasculinity

Schädelvermessung war gestern, heute werden Chromosomen gezählt. Sieht man von dieser historischen Parallele, dass nämlich ungezählte überlegene und eine unterlegene Menschenart existierten, nach dem Abklingen der plötzlich einsetzenden starken Kopfschmerzen einmal ab, dann muss man sich gegebenenfalls wie ich sehr zügeln, um nicht die offensichtliche Frage zu stellen:

Wenn Gewalt also ein Problem von Männern und nicht ein Problem von Nationalitäten ist, ist es dann nicht eine ziemlich blöde Idee, in Seenot geratene Männer an Land zu bringen?

In den NachrichtenPiratenparteiPolitik
Liegengebliebenes vom 31. Juli 2019

Die Fridays-for-Future-Demonstrationen, angeführt von Kindern reicher Eltern, haben das mit der Sympathiegewinnung beim Pöbel echt raus: Bis zu 100.000 Euro sollte das kosten, letztlich zahlte Schestag rund 77 000 Euro. Fünf Wochen später hat Jannik Schestag noch keinen Cent seines Geldes zurück­erhalten. Da spendet man doch gern.


Demnächst gibt es Trojaner an jeder Milchkanne: Gegenüber dem Bundestag hat sich die Bundesregierung etwas in die Karten blicken lassen, wie 5G-Mobilfunk überwacht werden soll. „Gar nicht“ steht übrigens nicht zur Diskussion.


Auf Twitter sind jetzt fast alle „Antifa“, berichtet die „Deutsche Welle“. Ich bin davon überzeugt, Hitler schlottern bereits die Knie – unklar bleibt allerdings wie gewohnt, auf welcher Seite die Twittermaulhelden gekämpft hätten, wenn ihr Leben und nicht bloß ihre Herzchenstatistik davon betroffen wäre. Ich befürchte weiterhin das Schlimmste für den nächsten Versuch.


Bernd Lucke, Gründer der damals euro- und nicht bloß migrationskritischen AfD und heute anderswo aktiv, gedenkt seine frühere Stelle als Professor in Hamburg wieder aufzunehmen. Studenten („Studierende“) finden, das sei eine schlechte Idee, denn seine „bürgerliche Fassade“ habe der AfD „den Weg geebnet“. Unklar ist, wie eine Fassade zum Ebnen eines Weges beitragen kann; unklar ist überdies, seit wann und warum Bürgerlichkeit als abzulehnen angesehen wird und welche Art des Umgangs mit Bürgerlichen von Hamburger Studenten („Studierenden“) bevorzugt wird.


In Frankfurt hat ein Schweizer mit Migrationshintergrund einen Achtjährigen mit einem Zug getötet. Während der deutsche Innenminister mehr Videoüberwachung verspricht, als seien Kameras inzwischen in der Lage, Kinder von Gleisen zu ziehen, ist das grüne Hausblatt „taz“ schon ganz woanders: Das wesentliche Problem seien „rechte Straftaten“, wird dort fabuliert. Da freut sich die gerettete Mutter aber: Wenigstens hat ihren Sohn ausnahmsweise kein Neonazi umgebracht!


Bei derselben „taz“ regt sich immerhin ein Schwuler darüber auf, dass ihn und seine Mitschwulen die inzwischen schlagkräftigen „Queers“ immer weiter unsichtbar werden lassen. In den „sozialen“ Medien lautet der derzeitige Konsens, er solle sich als alter weißer Mann nicht so anstellen, es sei halt 2019 und damit solle er klarkommen. Das muss dieses „bunt“ sein.


Die sächsische Piratenpartei hat ihr Wahlprogramm für die nächste Landtagswahl veröffentlicht. Sollte sich jemand über die Wahlergebnisse der AfD wundern, so empfehle ich einfach mal die Lektüre dessen, was ein politisches „Gegenangebot“ sein sollte. Hierfür besser keine Getränke im Mund aufbewahren.

In den Nachrichten
Freibad ist Krieg!

Da es anscheinend gewaltbereite Menschen davon abhalten kann, gewaltbereit zu sein, wenn man sie zu Beginn einer Veranstaltung, an der sie teilzunehmen vorhaben, nach ihrem Ausweis fragt: Gehörten nicht alle Kriege augenblicklich der Vergangenheit an, würden Soldaten, die vorhaben, die Grenze zu überqueren, ebenfalls vor Beginn des Schusswechsels nach ihrem Ausweis gefragt?

In den NachrichtenMontagsmusik
Alarm Will Sound – Revolution 9 (live) // Digitale Territorien

#montagslaechelnEs ist Montag. Draußen ist es sehr warm, weshalb die Barmer-Krankenkasse mir empfiehlt, mir zum Schlafengehen ordentlich einen von der Palme zu wedeln. Ich frage mich gerade, ob Privatpatienten da eine Hilfskraft gestellt kriegen.

Aufgrund des grandiosen Erfolgs der letzten Tage sei mir nochmals ein kurzer Blick in den Journalismus gestattet: Arne Semsrott ist Schrödingers Journalist, ich finde das witzig. Irgendwelche anderen „Journalisten“ haben währenddessen konzertierte Spammails erhalten, und weil sie vorher irgendwas über den russischen Geheimdienst geschrieben hatten, war das nicht bloß Müll, sondern ein „Hackerangriff“ vom „Russen“. Bonusgummipunkte gibt es dafür, dass eines der Opfer mitteilte, der Umstand, dass .ch-Mailadressen beteiligt waren, mache den „Hackerangriff“ zu einem „Verbrechen auf dem digitalen Territorium der Schweiz“. Hätte ich gewusst, dass die Staatsangehörigkeit so einfach zu wechseln wäre, hätte ich meinen E-Mail-Adressen-Fundus längst aufgestockt.

Die NATO, deren Fortbestehen ein großes Ärgernis für den Weltfrieden bedeutet, züchtet bewaffnete Neonazikader heran. Warum man da jetzt unbedingt drin sein muss, weiß ich nicht. Wahrscheinlich hat es aber was mit dem Russen zu tun. Aus dessen ehemaligen Verbündeten, den SED-Größen und -Spitzeln, ist ja auch was geworden, wenn auch nichts, was man jetzt unbedingt haben wollen würde.

Eine Durchsage von Fefe: Wer es zulässt, dass die eigene Software reich an fehlerhaftem Code anderer Leute ist, der trägt fraglos auch einen Teil der Schuld an entstehenden Sicherheitsproblemen. Natürlich hat 2019 fast jeder Desktoprechner genug RAM, um ein halbes Dutzend Instanzen irgendwelcher Zwei-Gigabyte-Software zu starten, die das abbilden, was früher auf eine Diskette gepasst hätte, nur mit mehr Farben. Wohl dem, der dieser Versuchung nicht verfällt.

Etwas Musik? Etwas Musik.

Revolution 9 live by Alarm Will Sound

Guten Morgen.

Netzfundstücke
Medienkritik extern: Journalismus tötet.

Spuckeimerschreiberei beim „SPIEGEL“:

Die 31-Jährige erzählte mir von ihrer Kindheit in Ostdeutschland, ihren Studien in Berlin, Lyon, Los Angeles und Dublin sowie ihrer Liebe zur Literatur – insbesondere den literarischen Meister Heinrich von Kleist. Und sie erklärte, wie in der Woche zuvor das neue Zuhause, das sie in Irland gefunden hatte, von einem Artikel im deutschen Magazin „Der Spiegel“ auf den Kopf gestellt worden war.

Und:

Sie beschrieb das Gefühl, vom „Spiegel“ in eine Ecke gedrängt worden zu sein[.] (…) Letzte Woche, im Urlaub an der deutschen Ostseeküste, rief mich Cornelia an, um mir zu sagen, dass die Polizei sich bei ihr gemeldet habe. Ihre Tochter wurde am Vortag tot in ihrem Bett in Dublin gefunden.

(Alle Übersetzungen von mir.)

Bei all der sonstwie begründbaren Kritik an einer mit Preisen überschütteten, jedoch unaufrichtig schreibenden Bloggerin: Ein Dummkopf, wer jetzt noch nicht wütend ist.

In den NachrichtenMir wird geschlecht
Nippel gegen Rechts!

Lithiumakkus gegen Rechts waren gestern, heute ist man BH-los gegen Rechts:

Am kommenden Samstag sollen Frauen in ganz Italien einen Tag lang auf das Tragen eines Büstenhalters verzichten. (…) Die beiden Theater-Studentinnen wollen nicht zulassen, dass die «Aufmerksamkeit verlagert» wird, wie es in «einigen rechtsgerichteten Medien» geschehe. (…) Ihre Einladung an alle Frauen, einen Tag lang keinen BH «bei der Arbeit, im Unterricht oder beim Einkaufen in der Stadt» zu tragen, sei ein «friedlicher Versuch», auf den Hass hinzuweisen, den Frauen oft im Alltag erleben.

Gute Nachricht, der Rechtspopulismus ist so gut wie besiegt! :ja:

Und als guter Feminist im 21. Jahrhundert steht meine Aufgabe schon fest:

Auch ein paar Männer wollen mitmachen: Statt aber einen BH auszuziehen, wollen die männlichen Teilnehmer einen tragen.

Es muss das Wetter sein. Es kann nur das Wetter sein.

Netzfundstücke
Lithiumakkus gegen Rechts!

Der Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus „informiert“:

Wenn wir den Antisemitismus global und glaubwürdig bekämpfen, für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einstehen wollen, dann muss dies auch stärkere Anstrengungen für die Wende zu erneuerbaren Energien und die Dekarbonisierung bedeuten.

Wenn man nichts als einen Hammer hat, dann ist die Welt plötzlich voller Nägel.

In den NachrichtenWirtschaft
Das Bentleyproblem

In welcher Art von Gesellschaft leben wir eigentlich, wenn Karl Lauterbach, Herr der Fliegen und SPD-Oberkasperkandidat, als Reaktion auf die Vorstellung einer neuen Elektroautostudie von Bentley (im Besitz von Volkswagen, das wiederum zu 20 Prozent dem Land Niedersachsen gehört, dessen Ministerpräsident Stephan Weil, SPD, ist – dies nur zur ungefähren Relation) zunächst einmal die persönliche Meinung ausgerechnet auf Twitter kundtut, dass man „als Verbraucher“ die Hersteller solcher Autos aus Klimagründen nicht nur boykottieren sollte, was der verbleibenden SPD-Wählerschaft sicherlich ein großes Opfer abverlangt, sondern dass überdies „gerade Luxus“ in Zukunft klimaneutral zu sein habe, als stammten die menschlichen Einflüsse auf die derzeitige Wetterentwicklung vor allem von einem Übermaß an sehr teuren Elektroautos?