In den NachrichtenMontagsmusik
The Far Meadow - Dinosaurs // Avanti (schwul)!

Na endlich!Es ist Montag. Elon Musk habe, heißt es, ein Schwein gehirn­chip­pen las­sen. Diese Technik sol­le es irgend­wann ermög­li­chen, die mensch­li­che Intelligenz auf eine Stufe mit der künst­li­chen zu stel­len. Nach Sichtung der son­sti­gen Vorkommnisse vom Wochenende rate ich dies­be­züg­lich aller­dings zur Eile. Andererseits: Warum nicht künf­tig ein­fach von Schweinen regie­ren las­sen? Am Futtertrog sich zu sam­meln ist ja bereits jetzt Usus unter den Gewählten und Gewähltwerdenden.

Berlin hat ein ecki­ges neu­es Logo, das durch Eckigkeit besticht. Die ein­schlä­gi­gen Witzlein, dass man den Berliner Bären zum Beispiel auch durch ein Kothäuflein erset­zen könn­te, ohne dass sich in der Aussage (wel­che Aussage?) des Stadtlogos wesent­li­che Änderungen erge­ben wür­den, sind lei­der schon gemacht wor­den, inso­fern bit­te ich das Augenmerk nur dar­auf zu rich­ten, dass auch dies­mal wie­der Jung von Matt das Ergebnis zu ver­ant­wor­ten hat. Was machen die eigent­lich beruf­lich? - In den sozia­len Medien wur­de, nach­dem die­ses Logo hin­rei­chend hämisch kom­men­tiert wor­den war, erfreut fest­ge­stellt, dass auch in Bielefeld künf­tig schwu­le grü­ne Pärchen dau­er­haft eine Ampel zie­ren sol­len. Das ist nur gerecht, nach­dem Ampeln zuvor jahr­zehn­te­lang unver­schäm­ter­wei­se den Lebensstil des allein­ste­hen­den Cisampelmännchens pro­pa­giert haben. Nieder mit usw.! Was es aller­dings über eine Gesellschaft aus­sagt, dass sie irgend­wem irgend­was bewei­sen will, indem sie finan­zi­el­le und zeit­li­che Ressourcen auf­wen­det, um die Sexualität von Verkehrszeichen zu ver­deut­li­chen, wird zu sel­ten irgend­wo the­ma­ti­siert. Ob sie denn kei­ne ande­re Sorgen hät­te, wäre hier ver­mut­lich eine inhalt­lich zu unge­naue Frage, denn die Sorge dahin­ter, dass irgend­wel­che Lebensweisen von irgend­wem als nicht trag­bar ange­se­hen wer­den könn­ten, ist ja durch­aus lebens­nah. Inwiefern jetzt irgend­je­mand aber einen offe­ne­ren Umgang mit einer Sexualität, die nicht die sei­ne ist, pflegt, weil er täg­lich blö­de Ampelpärchen angucken muss, bleibt hin­sicht­lich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses noch unklar. In Italien leuch­te­te bis vor nicht sehr lan­ger Zeit schlicht „AVANTI“ auf den Ampeln, wenn man rüber­ge­hen durf­te. Wen das wohl wie­der unter­drückt hat?

Na, auch Lust auf ein Grundeinkommen? Kein Problem, nur kurz der NSA ein paar Daten geben und schon kann es los­ge­hen. Neuerdings kann man dafür auch noch ein­fa­cher als bis­her Slack nut­zen. Ist viel bes­ser als das IRC, man las­se sich da nichts einreden.

Unbestritten unge­schla­gen aber ist und bleibt: Musik.

The Far Meadow - Dinosaurs (Multicam)

Guten Morgen.

NerdkramsNetzfundstücke
Digitalcourage: Abgenuudelt.

Durch die sozia­len Medien wird momen­tan wie­der ein Terminfindungswerkzeug des digi­tal­cou­ra­ge e.V., bekannt durch sei­ne daten­schutz­feind­li­che Website getrie­ben, über das im Januar 2020 fol­gen­de Pressemitteilung raus­ge­ge­ben wurde:

Digitalcourage ruft alle, die im Internet Websites betrei­ben, ver­ant­wor­ten oder pro­gram­mie­ren auf, Dienste im Netz auf Datensparsamkeit und Datenschutz zu opti­mie­ren und nicht Bequemlichkeit und Datensammelei in den Vordergrund zu stel­len. (…) „Bisher konn­ten wir kein Umfrage-Tool vor­be­halt­los emp­feh­len“, sagt Christian Pietsch von Digitalcourage. „Deshalb haben wir selbst eins auf­ge­setzt, von dem wir wis­sen, dass es maxi­mal daten­spar­sam arbei­tet und auf inte­grer Hardware läuft.“

Setzt man nun also - wie vom Verein wei­ter­hin emp­foh­len - eine JavaScript-Blockade ein und ver­sucht den maxi­mal daten­spar­sa­men Terminsucher auf­zu­ru­fen, der ja im Wesentlichen nichts ande­res als ein paar HTTP-POST-Anfragen ver­ar­bei­ten muss, pas­siert das hier:

[missing key: Step 1.Javascript is disabled on your browser. Its activation is required to create a poll.]

Ich wer­de manch­mal gefragt, war­um ich den digi­tal­cou­ra­ge e.V., anders als so vie­le ande­re durch­aus auch tech­nik­na­he Menschen, nicht als netz­po­li­tisch kom­pe­ten­ten Verein emp­fin­de. Ich wünsch­te, ich hät­te dar­auf kei­ne Antwort.

Sonstiges
Kurz gefragt zu gött­li­chen Verschwörungstheorien

Was genau unter­schei­det eigent­lich die (all­seits ver­pön­te und poli­tisch nicht gewoll­te) Annahme, Bill Gates und/oder eine Gruppe von Echsenmenschen war­te nur noch auf den rich­ti­gen Zeitpunkt, alle, die nicht auf der rich­ti­gen Seite ste­hen, mit einem Chip zu imp­fen, um sie end­lich als rei­cher Weltherrscher unter­tan zu machen, von der (all­seits belieb­ten und poli­tisch geför­der­ten) Annahme, ein vor Jahrtausenden nicht ganz Verstorbener war­te nur noch auf den rich­ti­gen Zeitpunkt, um zusam­men mit allen, denen er wohl­ge­son­nen ist und die daher nicht zu ewi­gem Leid ver­dammt sein wer­den, ein neu­es Weltreich zu regieren?

In den NachrichtenNerdkrams
Nix kön­nen, dafür mehr dürfen

Ich habe seit dem Lesen einer Nachricht eine fan­ta­sti­sche Idee:

Im wei­te­ren Verlauf des Prozesstages wur­den fünf Zeugen ange­hört, die alle beim BKA mit Ermittlungen zum Online-Verhalten des Angeklagten betraut waren. Es ent­stan­den dabei Zweifel an der Kompetenz der Polizeikräfte in die­sem Bereich und an der Sinnhaftigkeit der Ermittlungsstrukturen. Mehrfach leg­ten Fragen der Nebenklage-Vertreterinnen offen, dass ver­meint­li­che Ermittlungsergebnisse, etwa über die Funktionsweise von Imageboards oder die dort geteil­te Inhalte, ledig­lich aus ande­ren Berichten oder offen zugäng­li­chen Artikel abge­schrie­ben wurden.

Geben wir dem BKA doch noch mehr Möglichkeiten, Schaden über ein ihm frem­des Medium auf ihm frem­den Geräten anzu­rich­ten! Geben wir doch einem Kleinkind einen Autoschlüssel! Wird schon gut gehen. Ist ja gegen Terrorismus.

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Pisse - LP

Pisse - LPLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Das in die­sem Jahr raus­ge­kom­me­ne unge­fähr sech­ste Album „LP“ (Amazon.de) der „deutsch­land­weit bekann­ten“ (Wikipedia; sie­he aber auch „hei­se online“) Punkband Pisse aus aus­ge­rech­net Hoyerswerda fand sei­nen Weg auf den Stapel der Platten, die ich mal hören woll­te, vor allem über den Bandnamen. So was bleibt hän­gen, da bin ich aus­nahms­wei­se mal ganz schlicht gestrickt.

Musikalisch kommt immer­hin nicht aus­schließ­lich Rotzpunk („Feind/Fehler“) her­aus, son­dern die Band bedient sich, bewusst oder unbe­wusst, aus einem wei­ten Feld vol­ler Vorbilder von Fehlfarben über Feeling B bis hin zu den Die Nerven. Das Internet freut sich dar­über, dass Pisse auch ein Theremin ein­set­zen und mal eine Vorband namens Fickr hat­ten, ich wie­der­um lese die Texte und bin irgend­was zwi­schen amü­siert und entsetzt.

Pisse - LP - 05 Zu viel Speed

Und Country kommt auch drin vor!

Anders gesagt: Herrje, ist das furchtbar.

Pisse - LP - 02 Duracell

Das ist der­ma­ßen furcht­bar, dass ich fast gewillt bin, es zu emp­feh­len, denn wenn eins im Plattenschrank fehlt, dann ja wohl furcht­ba­re „Pisse“! Wir sind ja nicht zum Spaß hier.

In den Nachrichten
Inzwischen beim Fußball

Nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern gegen Paris Saint-Germain im Endspiel der Champions League in Lissabon ist es am Sonntagabend in der fran­zö­si­schen Hauptstadt zu Ausschreitungen gekommen

Menschen, mit denen mich höch­stens (und oft nicht mal) die Nationalität ver­bin­det, haben schlech­ter gegen einen Ball getre­ten als ande­re Menschen, mit denen mich höch­stens (und oft nicht mal) die Nationalität ver­bin­det. Ich hau‘ alles kaputt!

Netzfundstücke
Make Them Suffer - Bones // Maskenpflicht für Trumps Schwester

^_^Es ist Montag. Gestern hör­te ich ein Gespräch, in des­sen Verlauf die Teilnehmer sich einig waren, dass das mit die­sem Sommer jetzt end­lich vor­bei sei, es rei­che ja auch. Selten habe ich mich ver­stan­de­ner gefühlt. Ich bin da wie die Bahn: Mich wirft fast nichts um, nur ein außer­ge­wöhn­lich übli­ches Wetter kann ich nicht aus­ste­hen. Unübliches Wetter hin­ge­gen wür­de ich begrü­ßen, etwa einen Pandaregen.

Die Schwester von Donald Trump sei nicht gut auf ihren Bruder zu spre­chen, freu­ten sich am Wochenende Quatschnachrichten. Begierig grif­fen Teilnehmer sozia­ler Medien das auf, „Trumps Schwester“ tren­de­te gestern gar auf Twitter. Es ist schwer gewor­den, in die­ser Gesellschaft noch Pointen anzu­brin­gen, die klar als Satire und nicht etwa als Dokumentation zu erken­nen sind. Die inlän­di­sche Politik erwägt inzwi­schen, glaubt man den Medien, auf­grund der hohen Infektionszahlen bei Reiserückkehrern und auf Familienfeiern eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz zu beschlie­ßen, was wenig­stens die nur zweit­merk­wür­dig­ste Konsequenz ist. Ich selbst hät­te ja gern eine Maskenpflicht unter der Dusche. Weiß die Bundesregierung eigent­lich, wie unan­ge­nehm es ist, Wasser in die Nase zu bekommen?

Gestern las ich eine Meldung von 2011, in Berlin sor­ge eine Fledermaus für Schrecken, weil man annahm, sie sei toll­wü­tig. Es hat sich nicht viel ver­än­dert, nur die Diagnose ist neu.

Auch neu, aber sehr viel ange­neh­mer: Musik (heu­te mal weni­ger sanft).

Make Them Suffer - Bones (Official Music Video)

Guten Morgen.

In den Nachrichten
Der mas­ken­lo­se Prophet gilt nichts im eige­nen Land.

Bundesregierung:

Die Bundesregierung hat die Missachtung von Hygieneregeln bei der Demonstration gegen Corona-Auflagen am Wochenende in Berlin scharf kri­ti­siert. „Die Bilder, die wir da am Wochenende sehen muss­ten, sind inak­zep­ta­bel“, sag­te die stell­ver­tre­ten­de Regierungssprecherin Ulrike Demmer. (…) [Es sei] nicht hin­nehm­bar, dass Demonstrierende sich ihrer Verantwortung gegen­über ande­ren, mög­li­cher­wei­se Schwächeren in der Gesellschaft, nicht bewusst sind oder die­se bewusst igno­rie­ren und deren Gesundheit und Leben riskieren.

Weißrussland:

Keine Masken in Weißrussland

Bundesregierung:

Die Bilder von den fried­li­chen Demonstrationen in Belarus haben uns alle in den letz­ten Tagen sehr bewegt. Der Mut der­je­ni­gen, die fried­lich demon­striert haben, hat uns beeindruckt.

Ja, wie denn nun: Inhalt oder Form?

Sprechen die sich eigent­lich auch mal ab?

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Ditz - 5 Songs (EP)

Ditz - 5 SongsLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Ditz ist eine fünf­köp­fi­ge und zehn­händ­ri­ge Postpunkband aus Brighton, deren Name unge­fähr ein dum­mes Mädchen vom Dorf bezeich­net, was eigent­lich gar nicht so gut passt.

Auf ihrer im Juli erschie­ne­nen EP „5 Songs“ (Amazon.de, Bandcamp.com) sind … nun ja, fünf Lieder von jeweils unter drei Minuten Spielzeit ent­hal­ten, dar­un­ter außer einer gelun­ge­nen Coverversion von Peaches‘ „Fuck the Pain Away“, das noch wit­zi­ger ist, wenn es (wie hier) ein Mann singt, anschei­nend aus­schließ­lich Eigenkompositionen.

Die kur­ze Spielzeit wis­sen sie indes wei­se zu nut­zen, indem sie sich nicht lan­ge mit Spannungsaufbau auf­hal­ten; dem Freund von Punkgewittern sagt’s zu. Mir zum Beispiel.

Nicht der schlech­te­ste Zeitvertreib des Jahres.

In den Nachrichten
Danke, Corona!

Bitte kein Impfstoff vor 2050:

Muss die näch­ste Karnevalssaison wegen Corona kom­plett aus­fal­len? Mit ent­spre­chen­den Aussagen wird Gesundheitsminister Spahn seit Dienstag zitiert.

Hätte ich das geahnt, hät­te ich schon viel frü­her eine Fledermaus gegessen.


Der selt­sa­me Wunsch der Politik nach mehr Akademikern trägt Früchte:

Ein Stipendium der Hamburger Hochschule für bil­den­de Künste (HFBK) will das Nichtstun beloh­nen. Als eine Art künst­le­ri­sche Intervention gedacht, sol­len drei Menschen je 1600 Euro bekom­men und dafür … nichts tun.

Mögliche Pointen zum Selberankreuzen:

  • Haha, Politikerstipendium quasi.
  • Haha, Beamtenstipendium quasi.
  • Haha, BGE-Stipendium quasi.
  • Seit wann ist Hamburg in Berlin?

NerdkramsNetzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Fremde Firmen im eige­nen Haus

„Übermedien“ fragt:

Warum wol­len Online-Medien so drin­gend Dutzende Cookies von frem­den Firmen auf unse­ren Geräten speichern?

Der im Tweet ver­link­te, gera­de mal ohne Bezahlschranke ver­füg­ba­re Artikel beginnt so:

Die deut­sche Verlagsbranche hat sich Jahre auf einer schlam­pi­gen Gesetzgebung aus­ge­ruht: Auch ohne kon­kre­te Einwilligung der Nutzer hat sie die Werbebranche Daten sam­meln und aus­wer­ten las­sen. Nun macht ein Gerichtsurteil dem ein Ende.

Auch rich­tig ist die­se Feststellung:

Es reicht nicht mehr abzu­war­ten, ob eine Nutzerin oder ein Nutzer sich selbst küm­mert, und bis dahin ein­fach Cookies zu setzen[.]

Inzwischen steht bei „Übermedien“ in der Datenschutzerklärung allerdings:

Wir ver­wen­den Dienste der Fa. Steady Media UG (haf­tungs­be­schränkt), Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin. (…) Hierfür setzt Steady Cookies auf unse­rer Website ein.

Und:

Wir set­zen „Session-Cookies“ der VG Wort, München, zur Messung von Zugriffen auf Texten ein, um die Kopierwahrscheinlichkeit zu erfassen.

Und:

Wir benut­zen Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). (…) Google Analytics ver­wen­det sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespei­chert wer­den und die eine Analyse ermög­licht, wie Sie unse­re Webseite nut­zen. (…) Durch die Nutzung die­ser Website erklä­ren Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erho­be­nen Daten durch Google in der zuvor beschrie­be­nen Art und Weise und zu dem zuvor benann­ten Zweck einverstanden.

Warum will „Übermedien“ so drin­gend Dutzende meh­re­re Cookies von frem­den Firmen auf unse­ren Geräten speichern?

An den Finanzen mag’s nicht lie­gen:

Finanziert wird Übermedien von inzwi­schen rund 4.000 Abonnentinnen und Abonnenten.

Aber:

Das Vertrauen in Medien ist stark gesunken.

Woran indes das jetzt wie­der liegt, möge „Übermedien“ in sei­nen Analytics ergooglen.

In den Nachrichten
Beruflich sit­ze ich ger­ne her­um (2): Kleben fürs Klima.

Manchmal erüb­rigt sich jeder zusätz­li­che Kommentar:

Sie besetz­ten Abflughallen und woll­ten sich mit Sekundenkleber am Rollfeld fixie­ren: Aktivisten der Klimaschutzbewegung „Extinction Rebellion“ haben an vier Flughäfen gegen inner­deut­sche Flüge demon­striert. (…) Drei Aktivisten hat­ten den Angaben zufol­ge Flugtickets für einen Flug nach München.

Aber ein Bild könn­te noch passen.

In den NachrichtenMontagsmusik
Twinkranes - Double Negative (live) // Positive Kraft ohne Glücksbärchis

Erst mal ein NickerchenEs ist Montag. Laut ver­schie­de­nen Quellen haben wir über­ra­schen­der­wei­se wochen­lang son­ni­ges Wetter im August. Man könn­te fast mei­nen, das wäre eine eige­ne Jahreszeit. Andererseits: Pandabären woh­nen nor­ma­ler­wei­se in sub­tro­pi­schen Gebieten. Es gibt noch Hoffnung für eine Siedlung in einem Teil Deutschlands.

Mozilla hat 2018 für Entwickler nur unge­fähr dop­pelt so viel wie für Vorstände aus­ge­ge­ben. Da jetzt vie­le Entwickler gehen muss­ten, ist wenig­stens noch genug Geld für das Firmenflugzeug da. Im Namen des frei­en Internets, neh­me ich an. Eher welt­lich wird die Freiheit der­weil im Ausweis pene­triert, indem EU-Bürger - tol­le Sache, die­se EU, ver­ste­he gar nicht, wie­so da so vie­le Leute lie­ber raus­wol­len - ab 2021 gefäl­ligst ihre Fingerabdrücke in sel­bi­gem hin­ter­las­sen müs­sen. Falls sie mal kri­mi­nell wer­den soll­ten. Werden ja die mei­sten, sonst wäre das ja höchst unangemessen.

Irgendeine Zeitung nennt die Ernennung von Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten durch eine Parteielite ein Zeichen für „die posi­ti­ve Kraft von Wahlen“, ver­gisst aber zu erwäh­nen, dass eine Wahl wahr­schein­lich ein ganz ande­res Ergebnis zuta­ge geför­dert hätte.

Stets mit posi­ti­ver Kraft ver­se­hen: Musik (gut).

Twinkranes - Double Negative - The Parlour

Guten Morgen.