Netzfundstücke
Hirnfick 2.0 demonstriert fürs Klima

Der digitale Klimastreik, informiert Luisa Neubauer, finde auch in der dritten Woche statt: Unter dem witzigen Hashtag „#NetzstreikFuersKlima“ werden, Klimafolgen aus Gründen beiseite schiebend, offenbar regelmäßig Streiks per Videokonferenz ausgetragen, in deren Verlauf Teilnehmer ihre Schildchen mangels externen Publikums eben vor ihre Webcam halten. Dann haben wenigstens die Geheimdienste ein schlechtes Gewissen danach.

Dass ein Streik üblicherweise darin besteht, dass jemand währenddessen sein übliches Tun unterlässt, ist in einer Zeit, in der sowieso jeder jedes Tun unterlässt, natürlich ärgerlich. Aber davon lassen wir uns doch nicht unterkriegen!

Als Zeichen meines guten Willens nehme also auch ich heute am Netzstreik fürs Klima teil. Ich gehe sogar mit gutem Beispiel voran und halte zwar eine Parole vor die Kamera, lasse diese jedoch ausgeschaltet. Das Klima wird es mir danken.

In den NachrichtenWirtschaft
Angst essen Verträge auf.

Die Union haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen, der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen von Mitgliedstaaten und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein[.]
Art. 125 I AEUV

Außer, wenn Corona.
Peter Bofinger, Daniel Cohn-Bendit, Joschka Fischer, Rainer Forst, Marcel Fratzscher, Ulrike Guérot, Jürgen Habermas, Axel Honneth, Eva Menasse, Julian Nida-Rümelin, Volker Schlöndorff, Peter Schneider und Margarethe von Trotta (sinng.)

In den NachrichtenPolitik
Si vis pacem, para bellum. (9)

Es kramp-karrenbauert das Oberkommando in die Presse rein:

Die Bundeswehr hat ein 15.000 Soldatinnen und Soldaten starkes Team zur zivilen Hilfe in der Virus-Krise aufgestellt. Man bereite sich darauf vor, dann zu helfen, wenn zivile Kräfte erschöpft seien, sagt Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in der ARD.

So weit, so gut; nur:

Die Kernaufgaben der Bundeswehr wie Einsätze im Ausland würden wie gewohnt weitergeführt.

Könnte man die nicht stattdessen auf die Spargelfelder schicken?

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Bundeswehr abgeschafft gehört.

NerdkramsNetzfundstücke
Tore zum Mistmachweb (5): Apples nobler Kollateralschaden

Im Juni 2017 schrieb ich:

Das Problem mit dem Digitalstandort Deutschland ist es nicht vorrangig, dass die Internetverbindungen immer weniger für effizientes Arbeiten tauglich wären, sondern, dass für die Datenübertragung so instinktiv wie fälschlich zu einem Protokoll gegriffen wird, das dafür nicht gedacht ist, um mit einem Programm, das dafür nicht gedacht ist, eine Website aufzurufen, die die Probleme, die das falsche Programm im falschen Protokoll notwendigerweise bei der Umsetzung bereitet, auf eine Weise, die dafür ungeeignet ist, zu umgehen („beheben“) versucht.

Ein Jahr zuvor, im Juni 2016, wurde in der deutschsprachigen Wikipedia ein Artikel erstellt, der die weitere Entwicklung vorwegnehmen sollte: Eine „Progressive Web App“ sei „eine Website, die zahlreiche Merkmale besitzt, die bislang nativen Apps vorbehalten waren.“ Sie könne „wie eine Webseite mit HTML5, CSS3 und JavaScript erstellt werden“. Weil diese drei nun die einzigen drei Sprachen sind, die die Angestellten von Startups, die nur ein Lieferdienst davon trennt, sich „Codemanufaktur“ zu nennen, halbwegs gut beherrschen, weil 2020 jeder Schwachsinn, ob voll „vernetzt“ oder bloß irgendwie digital, gefälligst in einem aufgeblasenen Dokumentenbetrachter lauffähig zu sein hat (der Markt, wissenschon), ist PWA momentan ein Muss.

Eine persönliche Anekdote: Ein Mitglied meiner Familie besaß vor dessen Abkündigung ein Smartphone mit Windows drauf. Für dieses Mitglied war es genau das richtige Gerät, die verfügbaren Apps – etwa Dropbox – wussten mich aber nicht so recht zu überzeugen; im Wesentlichen handelte es sich um die Dropboxwebsite in einem Browserfenster ohne Adressleiste, aber mit einem zusätzlichen Werbebanner. Mir scheint, der Entwicklernachwuchs hatte niemals ein vergleichbares Gerät, denn statt korrekt zu erkennen, dass die Interaktion zwischen einem Webbrowser und dem zugrunde liegenden System eine von großer Ressourcenlast bei gleichzeitiger Funktionsminderung beschwerte ohne merkbaren usability-Mehrwert, der über „man braucht nix zu installieren“ hinausgeht, ist, wurde all das seitdem zum wünschenswerten Treiben erklärt, geändert allein dadurch, dass der schlecht getarnte Webbrowser jetzt einfach direkt als Webbrowser gestartet wird. (Anmerkung aus anderem Grund: Auf „ZEIT ONLINE“ und bei der „FAZ“ kann man dieser Tage mit aktivierter Reklameblockade auch nicht mehr ungestört lesen. Wieder Lebenszeit gewonnen!) Anekdote vorüber, weiter im Text.

Nun leben wir in einer Zeit, in der das ansonsten politisch scheußliche Konstrukt der Europäischen Union ausnahmsweise mal etwas Vorteilhaftes erreicht hat, nämlich eine allgemeine Vorsicht in Datenschutzdingen. Ausgerechnet Apple, als einziger der großen Browserhersteller nicht auf Werbegroschen angewiesen, führte vor wenigen Tagen zusätzliche Schutzmechanismen in Form der begrenzten Haltbarkeit theoretisch zur Benutzerverfolgung tauglicher Drittanbietercookies und nur siebentägigen Speicherfrist für Daten im Web Storage, was faktisch dazu führt, dass PWAs, die nicht all ihre Daten mit einem Server synchronisieren, nach einer Woche der Nichtnutzung wieder wie neu sind. Aus Datenschutzsicht ist das sehr begrüßenswert, blöderweise macht es aber das Geschäftsmodell von Programmierfaulen (warum machen die dann überhaupt was mit Programmieren?) kaputt.

Bereits am Folgetag wagte es daher ein Codemanufakturist, diese Änderung als faktisches Verunmöglichen seines selbstlosen Tuns zu bezeichnen:

Ich liebe RSS und Blogs, deshalb entwickle ich meinen eigenen Feedleser. Ich wollte, dass er eine PWA ist, so dass andere davon profitieren können, aber ich wollte ihn ohne einen Server im Hintergrund entwickeln.

(Übelsetzung, wie auch die folgende, von mir.)

Nun könnte man ihm entgegenschleudern: Dann programmier doch eine ganz normale App, du Depp! :motz: Das hat man auch gemacht, wie er später ergänzte:

Zu sagen, dass man dann halt einfach eine native Anwendung bauen solle, ist keine Antwort. Native Anwendung müssen an Torwächtern vorbei, das Web nicht.

Das Problem dieses Herrn ist also, dass er gern eine app, von deren Gattung es bereits ungezählte gibt, veröffentlichen würde, aber nur unter der Bedingung, dass keiner prüft, ob sein Code nicht vielleicht irgendwelchen Schaden anrichtet, bevor er – der Code – verfügbar wird. Nicht wesentlich mehr passiert in dem Schritt, der hier als Torwächter bezeichnet wird. Im gleichen Artikel erwähnt der Entwickler, der es für eine gute Idee hält, jedes erdenkliche Programm im angreifbarsten Teil eines Computers (dem Webbrowser) zu implementieren, mehrfach direkt oder indirekt, dass ihm Datenschutz und Privatsphäre sehr wichtig seien, was Apple mit seinem Einbau von Schutzmechanismen ihm leider verleide.

Was machen diese Leute eigentlich beruflich?

In den NachrichtenMontagsmusik
Larkin Poe – Trouble In Mind

Die klatschen schon wieder!Es ist Montag. Dienstwagen vorhanden? Hoffentlich mit heimischem Kennzeichen, sonst ruft man neuerdings die Polizei. Im Widerstand wollen sie immer alle nur hinterher gewesen sein. Falls noch jemand Fragen hatte, wie so Regimes so lange funktionieren konnten: Statt Pandabären haben sie Kennzeichenaufschreiber ausgestellt. Kann ich dieses Aussterben der Menschheit noch mal sehen?

Die Nachrichten: Ein Arschloch sagt Stuss, den man in dem Land, das Museen für unwichtiger hält als Kneipen, andererseits nicht anders erwarten würde. Ich würde Achim Berg gern zu meinem Schutz videoüberwachen. Einfach aus Prinzip. -- Die Klamottenbranche verkauft gerade mehr Shirts als Hosen. Ich ergänze: Ich würde Achim Berg gern zu meinem Schutz nur obenrum videoüberwachen. Eine einigermaßen unblöde Lösung für den Coronakram hat einzig Hongkong gefunden: Man verbietet den Menschen einfach das Saufen. Angeblich führt Alkoholkonsum zu mehr Intimität und das ist nicht so gut beim Eindämmen. Verrückt. Andererseits: Überraschenderweise wurde der Erlass wenig später revidiert. Man muss ja Prioritäten setzen.

Bob Dylan hat ein neues Lied. Ich bleibe bei den alten oder höre was völlig anderes.

Larkin Poe - "Trouble In Mind" (Live at WFUV)

Guten Morgen.

In den Nachrichten
Kurz angemerkt zum Mieterschutz in Krisenzeiten

Anders als zahlreiche Medien, die es noch bis vor wenigen Wochen für eine schiere Unverschämtheit hielten, dass die gleichen Vermieter, nach deren Enteignung zum Wohle der Allgemeinheit, die die Menge der Vermieter demzufolge wohl nicht einschließt, sie meist im gleichen Artikel implizit oder explizit riefen, zurzeit beim Errichten neuer Mietshäuser, deren Wohnungen sie nicht mehr zu einem Preis ihrer Wahl, sondern zu einem Preis der Wahl der „Linken“ zu vermieten haben, eher zurückhaltend sind, dieser Tage aber das Geschwätz der Justizministerin (was macht die eigentlich beruflich?) wiederkäuen, Mieter hätten zurzeit gefälligst nicht zum Bezahlen der in Anspruch genommenen Dienstleistung verpflichtet zu werden, überrascht mich die maue Wohnungssituation in deutschen Großstädten nicht im Geringsten.

In den NachrichtenMusik
Hirnfick 2.0 sagt Veranstaltungen ab und streamt sie trotzdem

Die Wohltätigkeitsorganisation „Water is Right“ (zu Deutsch: Wasser hat Recht) macht die Krise noch schlimmer:

Peter Maffay, Pur und viele andere geben am Freitag ein Wohnzimmerkonzert. Und unsere Redaktion bringt die Künstler im Stream zu Ihnen.

Nach Rücksprache mit meinem Einpersonenteam (bestehend aus mir) habe ich beschlossen, dass es meinen Lesern ohne diese Neuigkeit immer noch besser ginge als ohne sie. Die Konzerte von Mousse T., Pur, Glasperlenspiel, Laith Al-Deen, Peter Maffay „und vielen anderen“, die heute ab 18 Uhr stattfinden sollten, sind daher als abgesagt zu begreifen. An ihrer Stelle sendet die Hirnfick-2.0-Redaktion als zweiten Teil ihrer Reihe „bessere Konzerte dank Corona“ einen Stream der abgesagten Konzerte von Mousse T., Pur, Glasperlenspiel, Laith Al-Deen, Peter Maffay und vielen anderen – wie immer in Full HD und in Dolby Surround.

Peter Maffay geht ab

Gern geschehen! :ja:

Netzfundstücke
27. März für alle!

Über die hiesigen Regelungen zu gesetzlichen Feiertagen ließe sich vieles fragen.

Warum zum Beispiel schreibt der Gesetzgeber vor, dass man nicht zu arbeiten braucht, wenn ein neues Jahr anfängt? Warum ist der Tag der Arbeit ein arbeitsfreier Tag? Warum feiert man in Teilen Deutschlands das Frauenwahlrecht, in anderen stattdessen alle Heiligen und ein feierlich durch die Straßen getragenes Gebäck?

Schließlich und endlich:

Wenn seit 1919 gilt, die staatlichen Feiertage seien Tage der seelischen Erhebung, warum steht dann ausgerechnet der heutige internationale Whiskytag noch nicht in jedermanns Kalender?

In den NachrichtenPolitik
Demokratie ist ungesund

Erinnert ihr euch noch daran, als vor ungefähr dreißig Jahren das Volk, für seinen Freiheitswillen zuvor von der heutigen „Linken“ mit unerwarteten Nahschüssen bedacht, sich endlich dem anderen Volk anschließen konnte, um zum Beispiel im zu gleichen Teilen von der SPD und der Automobilindustrie geführten Niedersachsen wesentliche Grundrechte der Demokratie, etwa das Recht auf eine freie und ungehinderte Versammlung zwecks Demonstration gegen die da oben, wahrnehmen zu dürfen?

Die möglicherweise gar nicht zuständige Landesregierung vom zu gleichen Teilen von der SPD und der Automobilindustrie geführten Niedersachsen nämlich nicht:

Versammlungen nach Artikel 8 des Grundgesetzes sind demnach pauschal verboten, selbst wenn sich die Demonstrierenden an die in der Allgemeinverfügung Niedersachsens vorgegebenen Abstände untereinander halten würden.

Was ich von einem Staat, der im Falle einer gesundheitlichen Krise zuerst Kulturzentren und zuletzt Friseure zu schließen bereit ist, in dieser Situation sonst erwartet hätte, wage ich aber eigentlich gar nicht selbst zu wissen.

(via Schwerdtfegr)

Netzfundstücke
Der Maskenmann

Es zitiert die „ZEIT“ (vor Beginn der Bezahlschranke) den amtierenden Gesundheitsminister:

Jens Spahn sagt, er sei durch die Corona-Krise zum „Spezialisten für den Maskenmarkt“ geworden.

Da sage noch einer, Deutschland hätte keine Expertenregierung! Wohl dem, der jetzt trotzdem nicht an Stroh denkt.


Was passiert eigentlich, wenn man gedankenlos alles auf einem Computer anderer Leute („cloud“) speichert? Nun, der Computer anderer Leute („cloud“) ist dann irgendwann voll.

In den NachrichtenMusik
Singen, Applaus und Vorhang

Dass Pflegekräfte sich vom täglichen Applaus nichts kaufen können, hat der „Postillon“ bereits gut genug dargestellt. (Weiß Katarina Barley eigentlich, in welcher Partei sie ist?) Dass man zurzeit unbedingt ein Zeichen setzen möchte, koste es, was es wolle, ist vermutlich ein Teil der menschlichen Natur.

Ebenso ist es das Bedürfnis des Menschen, der Musik nicht zu entgehen, und weil das Streamen abgesagter Konzerte den Deutschen nicht lange genügt, wird seit fönf Ohr fönfondvörzäg zurückgesungen: Allabendlich versammelt man sich in vielen Gegenden und kleinen Gruppen dort, wo es möglichst viele Anwohner stört, und trägt schlimme Klassik oder gar Popmusik vor. Für Slayer reicht es hierzulande selten.

Nun ist unklar, wie viele Menschen heute singen werden, denn -- ARGHHHH!!! OMG! -- es gibt anscheinend eine neue Möglichkeit, als Eltern die Aufsicht über die eigenen Kinder während der Isolation zu delegieren: Das qualitätsreduzierte „Disney+“ ist jetzt auch in Deutschland verfügbar. Da wird nicht mehr gesungen, da wird geglotzt.

Schade eigentlich, denn es gibt gerade einen guten Grund zu singen: Außer Albert Uderzo, dem letzten noch lebenden der beiden Erfinder des wieder aktuellen Passierscheins A38, starb nun auch „Gabi“ Delgado (DAF) im nicht ganz so hohen Alter. Man wünscht sich, die auch -- „Todesfeier“ gehört zu den hässlichsten mir bekannten deutschen Wörtern -- den Tod gern feiernden Menschen sängen statt der „Ode an die Freude“ endlich mal was Schönes.

Aber Rhythmus, Rhythmus haben sie leider alle nicht.

In den NachrichtenMontagsmusikPolitik
„Weird Al“ Yankovic – Dare To Be Stupid // Netzkompetenzdrosselung

Ist Corona vorbei?Es ist Montag. F.D.P., Grüne und „Linke“ wollen den Staat von der Kirche freikaufen. Laut irgendwelcher Umfragen steigen die Zustimmungswerte der „christlichen“ Parteien gerade dennoch auf Kosten der anderen Parteien. Ob sich der Begriff des „kleineren Übels“ jemals zur Disqualifikation eignen wird? Ich möchte es noch erleben -- es und eine weltweite Pandabärenpopulation.

Weil in der Europäischen Union fast ausnahmslos Politiker an den Schalthebeln der Wirtschaft sitzen, denen das Internet am Arsch vorbeigeht, hat die Europäische Union jetzt Netflix erfolgreich dahingehend genervt, dass es die Bildqualität runterdreht, falls der Gucker in der EU sitzt. So soll eine Überlastung der Knoten vermieden werden, die wegen Home-Office-Regelungen gerade mehr Verkehr durch- und an die Geheimdienste ableiten müssen als sonst üblich. Nun könnte man argumentieren, dass, wenn man in einem Staat lebt, dessen staatlich gefördertster Telekommunikationskonzern die Digitalisierung des Alltags nicht flächendeckend umzusetzen bereit ist, vielleicht das Wirtschaftsministerium, keineswegs aber ein Anbieter dringend etwas unternehmen sollte, aber wir leben in einer Zeit, in der man wesentliches Versagen des Staates nicht mehr wahrnehmen will. Notstandsgesetze, Krise, Panik. Man beende umgehend die Kritik. Ist es nicht ganz erstaunlich, was dieser Staat mit uns Bürgern alles machen darf, einfach so? Immerhin wird das Klimaziel erreicht. Streiken ist so 2019, Krankwerden geht schneller.

Noch schneller funktionieren Messenger (für die Älteren: Chatprogramme) wie ICQ, Threema und WhatsApp. Letzteres ist zu Recht in Verruf geraten, weil es aus Datenschutzsicht ein furchtbarer Anblick ist. Folgerichtig dient es jetzt einem anderen furchtbaren Anblick: Britische Soldaten müssen jetzt Befehlen über WhatsApp Folge leisten. Einige meiner Leser fragten mich bereits, ob ich stattdessen Telegram, das als akzeptable Alternative gilt, nutze. Überraschend stellt sich heraus, dass es aber gar keine akzeptable Alternative ist.

Stellt euch vor, es ist Terroranschlag und keiner geht hin (wegen Corona). Das schreit nach passender Musik.

"Weird Al" Yankovic - Dare To Be Stupid

Guten Morgen.