ProjekteNerdkrams
In eige­ner Sache: delout – Datei­en lö­schen, aber es ist Brea­kout.

Ich hat­te eine lusti­ge Idee, mit der man bestimmt vie­le Men­schen ärgern kann: Man stel­le sich vor, es gebe eine mög­lichst fru­strie­ren­de Mög­lich­keit, Datei­en zu löschen, die aber auch irgend­wie Spaß macht. Zum Bei­spiel, indem jede Datei ein Block eines Brea­kout­spiels ist. Die­se Idee hat­te ich mal auf dem Klo oder so und sie muss­te raus.

delout

Das wäre dann so weit erle­digt.

Sonstiges
Minia­tu­ren (09.10.25)

Das Ärger­lich­ste an der Über­schrift „Ver­hand­lun­gen zu ‚Chat­kon­trol­le‘ vor­erst geschei­tert“ (ORF) ist das Vor­erst.


Ich habe die­ser Tage im Super­markt meh­re­re Sor­ten „Scheu­er­milch“ gese­hen. Ist das auch so ein Ersatz­pro­dukt?


„Kaf­fee­ma­schi­nen brau­chen anders als Hand­fil­ter regel­mä­ßi­ge Zuga­be von Ent­kal­ker, sonst funk­tio­nie­ren sie nicht mehr“ bemän­gel­te er, der anders als Hand­fil­ter regel­mä­ßi­ge Zuga­be von Kof­fe­in brauch­te, sonst funk­tio­nier­te er nicht mehr.


(Will man das, so als Mensch: funk­tio­nie­ren?)


Heu­te las ich aus irgend­ei­nem Grund eine Hit­ler­re­de von 1941, in der es um (also: gegen) Russ­land ging. Kurz dach­te ich, ich sei bei der Tages­schau gelan­det.


Das neue Album von Augn tut mir im Kopf weh. Das ist aber ver­mut­lich genau die­je­ni­ge Bewer­tung, die den Musi­kern vor­schwebt. Ich respek­tie­re das.

In den Nachrichten
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Foto­schutz wie Sand am Meer

Völ­lig rich­tig, was da aus der „FAZ“ (will nicht direkt ver­linkt wer­den, LSR) raus­FAZt:

Es kom­me immer wie­der vor, dass pri­va­te Droh­nen ille­gal etwa über Gefäng­nis­se, Flug­hä­fen und Bun­des­wehr­stand­or­te flö­gen, um mit Kame­ras ver­bo­te­ne Auf­nah­men zu machen. „Preis­wer­te Droh­nen gibt es heu­te ja wie Sand am Meer“, ergänz­te der Poli­zei­spre­cher. (…) Nach Droh­nen­sich­tun­gen an zwei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen am Münch­ner Flug­ha­fen wird über einen bes­se­ren Schutz der Air­ports in Deutsch­land dis­ku­tiert.

Nicht, dass da noch jemand ein Foto macht.

NetzfundstückeMontagsmusik
Neu! – Hal­lo­gal­lo // Ohne Hose gegen den Ter­ror

Füße hoch und Snack raus, es ist Montagmorgen

Es ist Mon­tag. Zum jüng­sten Lon­don­auf­ent­halt möch­te ich nach den Erfah­run­gen des Rück­flu­ges viel­leicht noch Fol­gen­des ergän­zen: Wenn ich näch­stes Mal von und/oder nach Heath­row flie­ge, wer­de ich vor­her ein T‑Shirt mit einem Text bedrucken las­sen, der im Wesent­li­chen aus­sagt, dass ich nur des­halb von und/oder nach Heath­row flie­ge, weil es mein gehei­mer Fetisch ist, vor frem­den Män­nern die Hose run­ter­zu­las­sen. Viel­leicht den­ken sie über ihre Gür­tel­ab­nah­me­pflicht dann noch mal ergeb­nis­of­fen nach. Men­schen tra­gen gewöhn­li­che Gür­tel sel­ten zum Zwecke der Explo­si­on (hier­für schei­nen mir auch irgend­wel­che Fit­ness­spie­le­rei­en geeig­ne­ter zu sein) und meist zugun­sten des Hal­tes ihres Bein­kleids. Alle ver­rückt gewor­den, end­gül­tig.

(Jetzt scheint übri­gens eine her­vor­ra­gen­de Zeit für die­je­ni­gen, die Inter­net­dra­men am lieb­sten aus näch­ster Nähe betrach­ten, zu sein, um sich im für kei­nen nor­ma­len Men­schen irgend­wie vor­teil­haf­ten Tech­bro­netz­werk Blues­ky anzu­mel­den. Die Implo­si­on ver­spricht ein wah­res Feu­er­werk zu wer­den.)

Sta­ti­stik des Tages: Die viel­zi­tier­ten „Femi­zi­de“ sind oft gar kei­ne. Ist ja bloß Spra­che. Ist ja nicht so wich­tig.

Ist hin­ge­gen auch ohne Wor­te wich­tig: Musik.

NEU! – Hal­lo­gal­lo

Guten Mor­gen.

NetzfundstückeComputer
Kurz notiert zu Kagi News

Neu­es, gleich­wohl Gutes, heu­te aber nur Kur­zes aus den USA: Der unter­schätz­te Goo­gle­kon­kur­rent Kagi, bis­her nur Her­stel­ler eines erbau­lich wer­be­frei­en, weil kosten­pflich­ti­gen Pakets aus einer groß­ar­ti­gen Such­ma­schi­ne, eines immer noch sehr guten Web­brow­sers, eines kon­kur­renz­fä­hi­gen Online­über­set­zers und eines fle­xi­blen „KI“-Chatbots für die, die zu faul für Wis­sen sind, hat einen schon jetzt erstaun­lich brauch­ba­ren Nach­rich­ten­zu­sam­men­fas­ser raus­ge­bracht. Dort gibt es noch die Kate­go­rien „Deutsch­land“ und „Deutsch­land | Hes­sen“. Das ist lustig.

In den NachrichtenMontagsmusik
Braun­koh­le­bag­ger – Par­ty­zeit // Blaue Jugend mit der Gabel

Pandrei

Es ist Mon­tag. Mor­gen schal­tet AOL, zu dem sich die Exi­stenz von Taschen­te­le­fo­nen dann jetzt auch her­um­ge­spro­chen hat, das Ein­wahl­in­ter­net ab. Scha­de eigent­lich. Tüdeldüt-krrrrccchh aller­seits!

Neu­es von eurer Ren­te: Die Jugend fut­tert Pud­ding mit der Gabel (Archiv­ver­si­on) und schluckt Anämie­be­för­de­rer (aber­mals Archiv­ver­si­on), weil man davon so eine schö­ne blaue Zun­ge bekommt. Ich war­te ja noch auf den Tik­Tok-Trend, bei dem man sich eine Pla­stik­tü­te auf den Kopf setzt und unten zuschnürt. Davon wird man so schön lila.

Hihihi: „CSU als links­extre­mi­sti­sche Ter­ror­grup­pe ein­ge­stuft“. Deut­lich weni­ger hihihi (All­er­gi­ker­war­nung: „hei­se online“): In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka kann man sich neu­er­dings dafür bezah­len las­sen, die Exklu­siv­rech­te an pri­va­ten Tele­fon­ge­sprä­chen an eine „KI“-Firma abzu­tre­ten. Die­se ver­spricht, dass per­sön­li­che Details nicht Teil des Daten­sat­zes sind. Sind sie es doch, dann sind sie es doch. Ich wür­de gern „haha, die­se US-Ame­ri­ka­ner, haha­ha“ schrei­ben, aber ich beob­ach­te das ein­fach schon zu lan­ge. (Nach­trag vom 30. Sep­tem­ber: Das ging schnell!)

Beob­ach­te ich sogar noch län­ger: Musik.

BRAUNKOHLEBAGGER – „Par­ty­zeit“ [OFFICIAL VIDEO]

Guten Mor­gen.

PersönlichesPolitikNetzfundstückeComputerMir wird geschlecht
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 23. Sep­tem­ber 2025

Ich nei­ge ja (auch, wenn es mich ange­sichts der momen­tan zahl­rei­chen Linux­re­kla­me­ar­ti­kel sehr, aber bis­her immer­hin zufrie­den­stel­lend unter­drück­bar in den Fin­gern juckt, mal wie­der ein paar Sil­ben zu ver­nünf­ti­gen Alter­na­ti­ven zu ver­lie­ren) nicht dazu, ande­ren Leu­ten unge­fragt Pro­gram­me, die ich nut­ze, als Emp­feh­lung in den Post­ein­gang zu spü­len, daher hal­te ich mei­nen momen­ta­nen Früh­jahrs­putz auf dem Desk­top bewusst vage: Mir ist auf­ge­fal­len, dass mein seit bald drei­ßig Jah­ren mit gro­ßer Freu­de aus­ge­üb­tes Hob­by „Datei­ma­na­ger aus­pro­bie­ren“ inzwi­schen an einem Punkt ange­langt ist, an dem ich mit der abso­lu­ten Grund­men­ge an Funk­tio­nen eigent­lich völ­lig zufrie­den bin. (Das, was Apple und Micro­soft einem als „Grund­men­ge an Funk­tio­nen“ ver­kau­fen wol­len und eigent­lich „Grund­men­ge an gra­fi­schem Schnick­schnack“ hei­ßen soll­te, ist aller­dings eine Frech­heit.) Wenn sich jetzt noch her­aus­stellt, dass ich eigent­lich gar kei­nen kom­pli­zier­ten Text­edi­tor bräuch­te, gera­te ich in eine ernst­zu­neh­men­de Lebens­kri­se, fürch­te ich.


Mes­ser­ver­bots­zo­nen lau­fen gut so weit. (via)


Was pas­siert eigent­lich, wenn in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka jemand einen Men­schen in der Bahn umbringt? Rich­tig: Es gibt mehr Fahr­kar­ten­kon­trol­len.


Die son­der­bar schei­nen­de Regel­mä­ßig­keit, mit der Par­tei­en nach einer Wahl genau das Gegen­teil von dem machen, was ihre Wäh­ler von ihnen infol­ge lau­ni­ger Wahl­kampf­sprü­che erwar­tet haben und es spä­te­stens über­näch­stes Mal dann doch wie­der ver­su­chen, lässt sich offen­bar, mit Blick in die sozia­len Medi­en wäh­rend der ent­spre­chen­den Vor­komm­nis­se in Nord­rhein-West­fa­len, mitt­ler­wei­le wohl nur noch mit einer gera­de­zu paw­low­schen Kon­di­tio­nie­rung die­ser Wäh­ler erklä­ren: Zwar ist das par­la­men­ta­ri­sche System als sol­ches eine dor­ni­ge Chan­ce, soweit es die Mit­be­stim­mung des Bür­gers betrifft, aber das auch nur vor­sich­tig anklin­gen zu las­sen kata­pul­tiert den sol­ches Spre­chen­den stan­te pede aus dem Dis­kurs, der inso­fern kei­ner ist. Das not­wen­di­ge Übel ist nun mal noch immer ein Übel und das gering­ste ist es nicht min­der.

Über den sozia­len Stand ent­schei­det in Gesprächs­krei­sen im Digi­ta­len nicht Her­kunft und auch nicht Rück­grat, son­dern die per­sön­li­che Ver­eins­meie­rei. Wer sei­nen Tel­ler nicht auf­isst, der wird am Fol­ge­tag bereg­net, und wer falsch wählt, der bekommt die Schuld. Wer jedoch nicht falsch gewählt hat, der erhält sei­nen Ablass der Schuld an dem, was die da oben trei­ben, bis zur näch­sten Wahl. Die Fra­ge, war­um man selbst unbe­dingt unten sein möch­te und über­haupt an der behaup­te­ten demo­kra­ti­schen Not­wen­dig­keit der Exi­stenz von oben und unten fest­hält, ver­bie­tet sich natür­lich. Deutsch­land ist ein Land der Inno­va­tio­nen, und Inno­va­ti­ve­res als staats­tra­gen­de ver­meint­lich Lin­ke, weil grund­sätz­li­che (nicht zwin­gend par­tei­po­li­ti­sche) Oppo­si­ti­on nur der Oppo­si­ti­on hül­fe, sah ich sel­ten.

Wenn schon Par­tei, dann wenig­stens eine mit Charme. So hielt ich es stets und so emp­feh­le ich es wei­ter. Das aber wäre erst der zwei­te Schritt, der erste ist das Wes­halb.


Eine Fir­ma mit dem im vor­lie­gen­den Kon­text aus­ge­spro­chen unter­halt­sa­men Namen Anthro­pic habe wie einst Goog­le, berich­tet „Ars Tech­ni­ca“, eini­ge Mil­lio­nen gedruck­te Bücher zwecks „Trai­nings“ irgend­wel­cher neu­ro­na­ler Netz­wer­ke ein­ge­scannt und dann ver­nich­tet. Ich kom­men­tie­re das nicht, ich gebe die Infor­ma­ti­on nur wei­ter. (via)


Annet­te Wal­ter, „Jahr­gang 1978, (…) inter­es­siert sich beson­ders für bri­ti­sche Pop­kul­tur“, denn den­ke ich an Femi­nis­mus, dann den­ke ich an bri­ti­sche Pop­kul­tur, fin­de Craft­bier nicht gut, trin­ke aber „natür­lich“ Bier, teilt sie dem wehr­lo­sen „Deutsch­land­funk“ mit (Archiv­ver­si­on), und zwar aus eman­zi­pa­to­ri­schen Grün­den, weil das Patri­ar­chat das nicht so wol­le. Als Teil des Patri­ar­chats qua Geburt möch­te ich an die­ser Stel­le ver­kün­den, dass ich Frau­en, die gar kein Bier trin­ken, wesent­lich ein­fa­cher zu respek­tie­ren imstan­de bin als Frau­en, die sich einen anlö­ten, um es den Män­nern mal so rich­tig zu zei­gen. Ich hof­fe, mit die­ser Bekannt­ga­be ernst­li­che gesund­heit­li­che Schä­den von man­cher Frau fern­hal­ten zu kön­nen. Da nicht für. (via)

(Unter „Mehr zum The­ma“ ist das Bild eines Induk­ti­ons­koch­fel­des bezie­hungs­wei­se des­sen Bedien­ele­ments zu sehen. Das ist wit­zig.)

NetzfundstückeMontagsmusikMusik
Archi­tects – Chan­de­lier // Brow­ser gegen den Welt­frie­den

Das muss an Frühsport reichen.

Es ist Mon­tag. Für Freun­de der ange­wand­ten Com­pu­ter­ar­chäo­lo­gie: Sci­TE­CO hat eine neue Web­site. Ich freue mich über die Exi­stenz des Pro­jekts und ver­lin­ke daher dort­hin. Ande­re Pro­jek­te haben es nicht ganz so leicht: Annas Archiv für Bücher und wis­sen­schaft­li­che Auf­sät­ze wird, glaubt man tarnkappe.info (will nicht mehr ver­linkt wer­den, ver­wen­det einen Wer­be­blocker­blocker), der­zeit von der „Clea­ring­stel­le Urhe­ber­recht im Inter­net“ eher nicht so gern gese­hen. Das ist wie­der­um eine sehr schö­ne Wer­bung für das Pro­jekt und dar­um ver­lin­ke ich auch dort­hin. (Schlimm, die­se Staa­ten, die das Inter­net zen­sie­ren. Russ­land. Chi­na. Deutsch­land. Da soll­te mal jemand Demo­kra­tie hin­brin­gen.)

Apro­pos: Das „Deutsch­land­ticket“, des­sen Name in sei­ner Beknackt­heit nur knapp geschla­gen wird von des Ein­zel­han­dels „Deutsch­land­card“, als wür­den Rekla­me­ma­chern die Eier abfau­len, wenn sie mal aus Ver­se­hen drei Wör­ter am Stück reden, ohne dabei ins Eng­li­sche zu ver­fal­len (nicht, dass das jetzt eine all­zu üble Aus­sicht wäre), wird auf­grund der poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen von CDU/CSU, SPD und Grü­nen, also der Auto­lob­by in den Lan­des­re­gie­run­gen, schon wie­der teu­rer. Mei­ner dar­auf­hin getrof­fe­nen Über­le­gung, wie viel teu­rer es wohl noch wer­den kön­ne, bevor es nie­mand mehr nut­zen möch­te, kommt „FRI:DAY“ ent­ge­gen: „Ein Auto kostet durch­schnitt­lich 300 Euro pro Monat“ – da geht also noch was!

Vor etwas mehr als 30 Jah­ren wur­de Net­scape 2.0 mit den neu­en, aber unvor­teil­haf­ten Funk­tio­nen HTML-Mail und Java­Script ver­öf­fent­licht, freut sich einer, der damals dabei war. Vie­le Web­brow­ser sind ja mitt­ler­wei­le eher zu ChatGPT-Bedien­ma­schi­nen mutiert, und das läuft genau so gut wie erwar­tet: Men­schen las­sen sich schei­den, weil sie ChatGPT statt Herz nut­zen, belu­stigt mich das Inter­net. Ich wünsch­te, die Ein­woh­ner der USA wür­den weni­ger ver­su­chen, in einer South-Park-Epi­so­de zu leben. Ich wünsch­te aber ganz all­ge­mein vie­les und bekom­me es dann nicht; den Welt­frie­den zum Bei­spiel.

Um den es ohne­hin gera­de nicht zum Besten steht: Drü­ben in Staats­rai­son­land wer­den unter dem Applaus von Jour­na­li­sten ande­re Jour­na­li­sten zer­fetzt, klagt zu Recht Fabi­an Gold­mann. Das geht mitt­ler­wei­le sogar den sonst jede Men­ge Unge­rech­tig­kei­ten weit­ge­hend still ertra­gen haben­den Part­nern des Tötungs­kon­zerns Spo­ti­fy der­ma­ßen auf den Wecker, dass es nun zu Kon­se­quen­zen kommt: „Die bri­ti­sche Band Mas­si­ve Attack hat ange­kün­digt, ihre gesam­te Musik von Spo­ti­fy ent­fer­nen zu las­sen. Außer­dem for­dert sie einen musi­ka­li­schen Boy­kott Isra­els gemein­sam mit 400 wei­te­ren bri­ti­schen Künst­lern“, was wie­der­um der Redak­ti­on von „Tonspion.de“ nicht so recht zu gefal­len weiß. Die eben­so der Krieg­füh­rung über­drüs­si­gen und auch sonst ziem­lich emp­feh­lens­wer­ten King Giz­zard & The Lizard Wizard gehen einen Schritt wei­ter und ver­scher­beln ihr Œuvre bei Band­camp, was ihnen immer noch lie­ber ist als sich wei­ter mit Spo­ti­fy in der Öffent­lich­keit sehen zu las­sen.

Nie­mals pein­lich (außer viel­leicht der­je­ni­gen von Phil Coll­ins): Musik.

Archi­tects – Chan­de­lier

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Gesund­heit auf Bay­risch

Juli 2024:

Der Münch­ner Ober­bür­ger­mei­ster Die­ter Rei­ter hat sich mit einem erneu­ten Appell zur Ein­rich­tung von Dro­gen­kon­sum­räu­men auch in Bay­ern an Mini­ster­prä­si­dent Mar­kus Söder (CSU) gewandt. (…) Die Stadt sehe sich immer wie­der For­de­run­gen von Anwoh­nern und Gewer­be­trei­ben­den gegen­über, dem Dro­gen­kon­sum in Haus­gän­gen, Höfen, Tief­ga­ra­gen und auf offe­ner Stra­ße Ein­halt zu gebie­ten.

Sep­tem­ber 2025:

Das Okto­ber­fest ist welt­be­rühmt: Mil­lio­nen­be­su­cher strö­men jedes Jahr auf die The­re­si­en­wie­se, um dort gemein­sam zu fei­ern – und anzu­sto­ßen. (…) Am Sams­tag war es gegen 16 Uhr, rund vier Stun­den nach Anstich, so weit, die erste “Alko­hol­lei­che” muss­te von den Sani­tä­tern behan­delt wer­den.

Geht doch.

Netzfundstücke
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Grund­sät­ze der Spal­tung

taz.de:

In einem offe­nen Brief haben sich laut Welt fast 250 Mit­ar­bei­te­r des Sen­ders [NDR, A.d.V.] von „Klar“ distan­ziert. In die­sem soll der Vor­wurf erho­ben wer­den, die Sen­dung über Migra­ti­on ver­letz­te „in unse­ren Augen eine Rei­he von Grund­sät­zen unse­rer jour­na­li­sti­schen Arbeit und kommt unse­rem öffent­lich-recht­li­chen Auf­trag gemäß NDR-Staats­ver­trag nicht nach“. Wei­ter­hin wol­le das For­mat „offen­bar spal­ten, das wird auch in der Mode­ra­ti­on deut­lich for­mu­liert“.

Ken­nen die fast 250 Mit­ar­bei­ter der ARD-Anstalt NDR eigent­lich „Funk“?