MontagsmusikIn den Nachrichten
Lar­kin Poe – Trou­ble In Mind

Die klatschen schon wieder!Es ist Mon­tag. Dienst­wa­gen vor­han­den? Hof­fent­lich mit hei­mi­schem Kenn­zei­chen, sonst ruft man neu­er­dings die Poli­zei. Im Wider­stand wol­len sie immer alle nur hin­ter­her gewe­sen sein. Falls noch jemand Fra­gen hat­te, wie so Regimes so lan­ge funk­tio­nie­ren konn­ten: Statt Pan­da­bä­ren haben sie Kenn­zei­chen­auf­schrei­ber aus­ge­stellt. Kann ich die­ses Aus­ster­ben der Mensch­heit noch mal sehen?

Die Nach­rich­ten: Ein Arsch­loch sagt Stuss, den man in dem Land, das Muse­en für unwich­ti­ger hält als Knei­pen, ande­rer­seits nicht anders erwar­ten wür­de. Ich wür­de Achim Berg gern zu mei­nem Schutz video­über­wa­chen. Ein­fach aus Prin­zip. – Die Kla­mot­ten­bran­che ver­kauft gera­de mehr Shirts als Hosen. Ich ergän­ze: Ich wür­de Achim Berg gern zu mei­nem Schutz nur oben­rum video­über­wa­chen. Eine eini­ger­ma­ßen unblö­de Lösung für den Coro­na­kram hat ein­zig Hong­kong gefun­den: Man ver­bie­tet den Men­schen ein­fach das Sau­fen. Angeb­lich führt Alko­hol­kon­sum zu mehr Inti­mi­tät und das ist nicht so gut beim Ein­däm­men. Ver­rückt. Ande­rer­seits: Über­ra­schen­der­wei­se wur­de der Erlass wenig spä­ter revi­diert. Man muss ja Prio­ri­tä­ten setzen.

Bob Dyl­an hat ein neu­es Lied. Ich blei­be bei den alten oder höre was völ­lig anderes.

Lar­kin Poe – „Trou­ble In Mind” (Live at WFUV)

Guten Mor­gen.

In den Nachrichten
Kurz ange­merkt zum Mie­ter­schutz in Krisenzeiten

Anders als zahl­rei­che Medi­en, die es noch bis vor weni­gen Wochen für eine schie­re Unver­schämt­heit hiel­ten, dass die glei­chen Ver­mie­ter, nach deren Ent­eig­nung zum Woh­le der All­ge­mein­heit, die die Men­ge der Ver­mie­ter dem­zu­fol­ge wohl nicht ein­schließt, sie meist im glei­chen Arti­kel impli­zit oder expli­zit rie­fen, zur­zeit beim Errich­ten neu­er Miets­häu­ser, deren Woh­nun­gen sie nicht mehr zu einem Preis ihrer Wahl, son­dern zu einem Preis der Wahl der „Lin­ken” zu ver­mie­ten haben, eher zurück­hal­tend sind, die­ser Tage aber das Geschwätz der Justiz­mi­ni­ste­rin (was macht die eigent­lich beruf­lich?) wie­der­käu­en, Mie­ter hät­ten zur­zeit gefäl­ligst nicht zum Bezah­len der in Anspruch genom­me­nen Dienst­lei­stung ver­pflich­tet zu wer­den, über­rascht mich die maue Woh­nungs­si­tua­ti­on in deut­schen Groß­städ­ten nicht im Geringsten.

In den NachrichtenMusik
Hirn­fick 2.0 sagt Ver­an­stal­tun­gen ab und streamt sie trotzdem

Die Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­ti­on „Water is Right” (zu Deutsch: Was­ser hat Recht) macht die Kri­se noch schlim­mer:

Peter Maf­fay, Pur und vie­le ande­re geben am Frei­tag ein Wohn­zim­mer­kon­zert. Und unse­re Redak­ti­on bringt die Künst­ler im Stream zu Ihnen.

Nach Rück­spra­che mit mei­nem Ein­per­so­nen­team (bestehend aus mir) habe ich beschlos­sen, dass es mei­nen Lesern ohne die­se Neu­ig­keit immer noch bes­ser gin­ge als ohne sie. Die Kon­zer­te von Mousse T., Pur, Glas­per­len­spiel, Laith Al-Deen, Peter Maf­fay „und vie­len ande­ren”, die heu­te ab 18 Uhr statt­fin­den soll­ten, sind daher als abge­sagt zu begrei­fen. An ihrer Stel­le sen­det die Hirnfick‑2.0‑Redaktion als zwei­ten Teil ihrer Rei­he „bes­se­re Kon­zer­te dank Coro­na” einen Stream der abge­sag­ten Kon­zer­te von Mousse T., Pur, Glas­per­len­spiel, Laith Al-Deen, Peter Maf­fay und vie­len ande­ren – wie immer in Full HD und in Dol­by Surround.

Peter Maffay geht ab

Gern gesche­hen! :ja:

Netzfundstücke
27. März für alle!

Über die hie­si­gen Rege­lun­gen zu gesetz­li­chen Fei­er­ta­gen lie­ße sich vie­les fragen.

War­um zum Bei­spiel schreibt der Gesetz­ge­ber vor, dass man nicht zu arbei­ten braucht, wenn ein neu­es Jahr anfängt? War­um ist der Tag der Arbeit ein arbeits­frei­er Tag? War­um fei­ert man in Tei­len Deutsch­lands das Frau­en­wahl­recht, in ande­ren statt­des­sen alle Hei­li­gen und ein fei­er­lich durch die Stra­ßen getra­ge­nes Gebäck?

Schließ­lich und endlich:

Wenn seit 1919 gilt, die staat­li­chen Fei­er­ta­ge sei­en Tage der see­li­schen Erhe­bung, war­um steht dann aus­ge­rech­net der heu­ti­ge inter­na­tio­na­le Whis­ky­tag noch nicht in jeder­manns Kalender?

In den NachrichtenPolitik
Demo­kra­tie ist ungesund

Erin­nert ihr euch noch dar­an, als vor unge­fähr drei­ßig Jah­ren das Volk, für sei­nen Frei­heits­wil­len zuvor von der heu­ti­gen „Lin­ken” mit uner­war­te­ten Nah­schüs­sen bedacht, sich end­lich dem ande­ren Volk anschlie­ßen konn­te, um zum Bei­spiel im zu glei­chen Tei­len von der SPD und der Auto­mo­bil­in­du­strie geführ­ten Nie­der­sach­sen wesent­li­che Grund­rech­te der Demo­kra­tie, etwa das Recht auf eine freie und unge­hin­der­te Ver­samm­lung zwecks Demon­stra­ti­on gegen die da oben, wahr­neh­men zu dürfen?

Die mög­li­cher­wei­se gar nicht zustän­di­ge Lan­des­re­gie­rung vom zu glei­chen Tei­len von der SPD und der Auto­mo­bil­in­du­strie geführ­ten Nie­der­sach­sen näm­lich nicht:

Ver­samm­lun­gen nach Arti­kel 8 des Grund­ge­set­zes sind dem­nach pau­schal ver­bo­ten, selbst wenn sich die Demon­strie­ren­den an die in der All­ge­mein­ver­fü­gung Nie­der­sach­sens vor­ge­ge­be­nen Abstän­de unter­ein­an­der hal­ten würden.

Was ich von einem Staat, der im Fal­le einer gesund­heit­li­chen Kri­se zuerst Kul­tur­zen­tren und zuletzt Fri­seu­re zu schlie­ßen bereit ist, in die­ser Situa­ti­on sonst erwar­tet hät­te, wage ich aber eigent­lich gar nicht selbst zu wissen.

(via Schwer­dt­fe­gr)

Fotografie
Ein Tritt frei.

Ande­re Zei­ten, ande­re Sitten:

Ein Tritt frei

Aber wie vie­le Per­so­nen darf man ein­tre­ten, wenn alles wie­der vor­bei ist?

Netzfundstücke
Der Mas­ken­mann

Es zitiert die „ZEIT” (vor Beginn der Bezahl­schran­ke) den amtie­ren­den Gesundheitsminister:

Jens Spahn sagt, er sei durch die Coro­na-Kri­se zum „Spe­zia­li­sten für den Mas­ken­markt” geworden.

Da sage noch einer, Deutsch­land hät­te kei­ne Exper­ten­re­gie­rung! Wohl dem, der jetzt trotz­dem nicht an Stroh denkt.


Was pas­siert eigent­lich, wenn man gedan­ken­los alles auf einem Com­pu­ter ande­rer Leu­te („cloud”) spei­chert? Nun, der Com­pu­ter ande­rer Leu­te („cloud”) ist dann irgend­wann voll.

In den NachrichtenMusik
Sin­gen, Applaus und Vorhang

Dass Pfle­ge­kräf­te sich vom täg­li­chen Applaus nichts kau­fen kön­nen, hat der „Postil­lon” bereits gut genug dar­ge­stellt. (Weiß Kata­ri­na Bar­ley eigent­lich, in wel­cher Par­tei sie ist?) Dass man zur­zeit unbe­dingt ein Zei­chen set­zen möch­te, koste es, was es wol­le, ist ver­mut­lich ein Teil der mensch­li­chen Natur.

Eben­so ist es das Bedürf­nis des Men­schen, der Musik nicht zu ent­ge­hen, und weil das Strea­men abge­sag­ter Kon­zer­te den Deut­schen nicht lan­ge genügt, wird seit fönf Ohr fön­fond­vör­zäg zurück­ge­sun­gen: All­abend­lich ver­sam­melt man sich in vie­len Gegen­den und klei­nen Grup­pen dort, wo es mög­lichst vie­le Anwoh­ner stört, und trägt schlim­me Klas­sik oder gar Pop­mu­sik vor. Für Slay­er reicht es hier­zu­lan­de selten.

Nun ist unklar, wie vie­le Men­schen heu­te sin­gen wer­den, denn – ARGHHHH!!! OMG! – es gibt anschei­nend eine neue Mög­lich­keit, als Eltern die Auf­sicht über die eige­nen Kin­der wäh­rend der Iso­la­ti­on zu dele­gie­ren: Das qua­li­täts­re­du­zier­te „Dis­ney+” ist jetzt auch in Deutsch­land ver­füg­bar. Da wird nicht mehr gesun­gen, da wird geglotzt.

Scha­de eigent­lich, denn es gibt gera­de einen guten Grund zu sin­gen: Außer Albert Uder­zo, dem letz­ten noch leben­den der bei­den Erfin­der des wie­der aktu­el­len Pas­sier­scheins A38, starb nun auch „Gabi” Del­ga­do (DAF) im nicht ganz so hohen Alter. Man wünscht sich, die auch – „Todes­fei­er” gehört zu den häss­lich­sten mir bekann­ten deut­schen Wör­tern – den Tod gern fei­ern­den Men­schen sän­gen statt der „Ode an die Freu­de” end­lich mal was Schönes.

Aber Rhyth­mus, Rhyth­mus haben sie lei­der alle nicht.

MontagsmusikIn den NachrichtenPolitik
„Weird Al” Yan­ko­vic – Dare To Be Stu­pid // Netzkompetenzdrosselung

Ist Corona vorbei?Es ist Mon­tag. F.D.P., Grü­ne und „Lin­ke” wol­len den Staat von der Kir­che frei­kau­fen. Laut irgend­wel­cher Umfra­gen stei­gen die Zustim­mungs­wer­te der „christ­li­chen” Par­tei­en gera­de den­noch auf Kosten der ande­ren Par­tei­en. Ob sich der Begriff des „klei­ne­ren Übels” jemals zur Dis­qua­li­fi­ka­ti­on eig­nen wird? Ich möch­te es noch erle­ben – es und eine welt­wei­te Pandabärenpopulation.

Weil in der Euro­päi­schen Uni­on fast aus­nahms­los Poli­ti­ker an den Schalt­he­beln der Wirt­schaft sit­zen, denen das Inter­net am Arsch vor­bei­geht, hat die Euro­päi­sche Uni­on jetzt Net­flix erfolg­reich dahin­ge­hend genervt, dass es die Bild­qua­li­tät run­ter­dreht, falls der Gucker in der EU sitzt. So soll eine Über­la­stung der Kno­ten ver­mie­den wer­den, die wegen Home-Office-Rege­lun­gen gera­de mehr Ver­kehr durch- und an die Geheim­dien­ste ablei­ten müs­sen als sonst üblich. Nun könn­te man argu­men­tie­ren, dass, wenn man in einem Staat lebt, des­sen staat­lich geför­dert­ster Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zern die Digi­ta­li­sie­rung des All­tags nicht flä­chen­deckend umzu­set­zen bereit ist, viel­leicht das Wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um, kei­nes­wegs aber ein Anbie­ter drin­gend etwas unter­neh­men soll­te, aber wir leben in einer Zeit, in der man wesent­li­ches Ver­sa­gen des Staa­tes nicht mehr wahr­neh­men will. Not­stands­ge­set­ze, Kri­se, Panik. Man been­de umge­hend die Kri­tik. Ist es nicht ganz erstaun­lich, was die­ser Staat mit uns Bür­gern alles machen darf, ein­fach so? Immer­hin wird das Kli­ma­ziel erreicht. Strei­ken ist so 2019, Krank­wer­den geht schneller.

Noch schnel­ler funk­tio­nie­ren Mes­sen­ger (für die Älte­ren: Chat­pro­gram­me) wie ICQ, Three­ma und Whats­App. Letz­te­res ist zu Recht in Ver­ruf gera­ten, weil es aus Daten­schutz­sicht ein furcht­ba­rer Anblick ist. Fol­ge­rich­tig dient es jetzt einem ande­ren furcht­ba­ren Anblick: Bri­ti­sche Sol­da­ten müs­sen jetzt Befeh­len über Whats­App Fol­ge lei­sten. Eini­ge mei­ner Leser frag­ten mich bereits, ob ich statt­des­sen Tele­gram, das als akzep­ta­ble Alter­na­ti­ve gilt, nut­ze. Über­ra­schend stellt sich her­aus, dass es aber gar kei­ne akzep­ta­ble Alter­na­ti­ve ist.

Stellt euch vor, es ist Ter­ror­an­schlag und kei­ner geht hin (wegen Coro­na). Das schreit nach pas­sen­der Musik.

„Weird Al” Yan­ko­vic – Dare To Be Stupid

Guten Mor­gen.

MusikkritikKaufbefehle
Kurz­kri­tik: Leit­ke­gel – Wir sind für dich da

Leitkegel - Wir sind für Dich daLan­ge nichts mehr über Musik geschrieben.

Aber was kann man emp­feh­len in die­ser Zeit? In Wür­se­len, der Hei­mat einer poli­ti­schen Null, bre­chen die Men­schen inzwi­schen Autos auf, weil Klo­pa­pier dar­in ist. Das ist so ver­rückt, da müs­sen deut­sche Tex­te her, am lieb­sten mit ordent­lich Krach.

Da kommt die Post-Hard­core-Band Leit­ke­gel gera­de recht, die zwar nicht Fjørt ist (scha­de!), aber bereits im Dezem­ber 2019 mit „Wir sind für Dich da” (Band­camp, TIDAL, Amazon.de) trotz­dem einen Recht­schreib­feh­ler und ein beacht­li­ches Album ver­öf­fent­licht hat.

Leit­ke­gel – Spiegelbild

In der nicht son­der­lich ansehn­li­chen Ver­packung wur­den Text­zi­ta­te aus der Pop­kul­tur eben­so ein­ge­floch­ten wie ein wenig Kri­tik an der­sel­ben: Ein Stück heißt „Toco­tro­nic darf nie­mals sie­gen” und amü­siert mich schon des­halb. Recht haben sie. Anson­sten natür­lich: Gitar­ren und – wie gewünscht – ordent­lich Krach.

O.J. Simp­son (Waf­fen töten kei­ne Menschen)

Ein Leit­ke­gel für die Musik des Jah­res 2020, steht zu hof­fen. Wir war­ten es mal ab.

Netzfundstücke
„… von MEI­NEN Gebüh­ren!” (2)

Neu­lich:

ARD und ZDF wer­den teu­rer: Ab 2021 wer­den monat­lich wohl 86 Cent mehr fällig.

Gestern:

Zu euren Kom­men­ta­ren wegen der Wer­be­ein­blen­dung vor der Anspra­che der Kanz­le­rin: Das war ein Feh­ler, der nicht hät­te pas­sie­ren dür­fen. Wir bedau­ern das sehr!

All­mäh­lich scheint der Unter­schied zwi­schen den öffent­lich-recht­li­chen und den pri­va­ten Fern­seh­sen­dern ein ähn­li­cher zu sein wie der zwi­schen Net­flix und rus­sisch-chi­ne­si­schen Raub­ko­pier­web­sites; nur, dass die usa­bi­li­ty pri­va­ter Fern­seh­sen­der immer noch scheuß­lich ist.

Die besorg­te Nach­fra­ge jün­ge­rer Fern­seh­ge­rä­te, ob man wohl noch am Leben sei, weil man in den letz­ten Minu­ten nicht blö­de auf der Fern­be­die­nung rum­ge­drückt hat, gewinnt humor­be­zo­gen durch sol­che Vor­fäl­le sehr an Qualität.

In den NachrichtenMir wird geschlechtNetzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 18. März 2020

Bill Gates hat 2015 gemahnt, dass eine Pan­de­mie die vor­her­seh­bar­ste Kata­stro­phe der Mensch­heit sei. Zum Glück hat die Bun­des­re­gie­rung recht­zei­tig reagiert und erwo­gen, jede zwei­te Kli­nik zu schlie­ßen. Sonst wäre das jetzt sehr gefähr­lich geworden.


Geht es nach Lenz Jacob­sen („ZEIT ONLINE”), so eig­ne ich mich nicht zum voll­wer­ti­gen Mit­glied der Coro­na-geplag­ten Gesell­schaft, denn ich habe die­ses Jahr noch kei­ne Frau vermöbelt:

Denn neben den medi­zi­ni­schen Risi­ko­grup­pen müs­sen wir uns auch um die sozia­len Risi­ko­grup­pen küm­mern. Allein­er­zie­hen­de, Arme, Obdach­lo­se, Alte, Pfle­ge­be­dürf­ti­ge, Frau­en, denen jetzt häus­li­che Gewalt droht.

Ein Mann zu sein war mal so viel intui­ti­ver als heute.


Es ist nicht lan­ge her, dass die neue fin­ni­sche Regie­rung für ihre Weib­lich­keit beju­belt wur­de. Über­ra­schend stellt sich jetzt im „Kampf” gegen ein Virus her­aus, dass Frau­en auch nicht bes­ser staa­ten­len­ken kön­nen als ande­re Men­schen. Erstaun­lich: Als wäre das Geschlecht völ­lig unerheblich!


Ich drucke mir mor­gen ein T‑Shirt mit der Auf­schrift „Coro­na-Fan­club 2020”: Der Euro­vi­si­on Song Con­test fällt die­ses Jahr aus. Hurra!


Die „Rhein-Neckar-Zei­tung” – will nicht ver­linkt wer­den (LSR) – schreibt: „Die Arbeits­agen­tu­ren wol­len in Coro­na-Zei­ten fle­xi­bel und unbü­ro­kra­tisch agie­ren”. War­um eigent­lich nur jetzt?


Hoch­zeits­ge­schenk gesucht? Klo­pa­pier für über 3.000 Euro, Ring gibt’s dazu. Roman­tik ist nicht tot!

In den NachrichtenPolitik
Nie­mand hat die Absicht.

Es teil­te das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Gesund­heit am 14. März die­ses Jah­res mah­nend mit, man möge nicht auf „Fake News” hereinfallen:

Es wird behaup­tet und rasch ver­brei­tet, (…) die Bun­des­re­gie­rung wür­de bald mas­si­ve wei­te­re Ein­schrän­kun­gen des öffent­li­chen Lebens ankün­di­gen. Das stimmt NICHT!
Bit­te hel­fen Sie mit, ihre Ver­brei­tung zu stoppen.

Viel­mehr möge man:

beson­nen blei­ben und ein­an­der auch unter Stress vertrauen.

Und sie­he, man blieb beson­nen, ver­trau­te unter Stress und fiel her­ein:

Die Bun­des­re­gie­rung und die Regie­rungs­chefs der Bun­des­län­der haben am 16. März 2020 fol­gen­de Leit­li­ni­en zum ein­heit­li­chen Vor­ge­hen zur wei­te­ren Beschrän­kung von sozia­len Kon­tak­ten im öffent­li­chen Bereich ange­sichts der Coro­na-Epi­de­mie in Deutsch­land vereinbart:

(…) Für den Publi­kums­ver­kehr zu schlie­ßen sind
– Bars, Clubs, Dis­ko­the­ken, Knei­pen und ähn­li­che Einrichtungen
– Thea­ter, Opern, Kon­zert­häu­ser, Muse­en und ähn­li­che Einrichtungen (…)
– Spielplätze.

Ehr­lich­keit ist im Jahr vor so einer Bun­des­tags­wahl ja auch deut­lich überbewertet.

Dass nun aber Hän­de­schüt­teln und Got­tes­dien­ste glei­cher­ma­ßen uner­wünscht sind, gefällt mir gut. Ich wür­de dazu gern eine Peti­ti­on zur dau­er­haf­ten Auf­recht­erhal­tung ein­rei­chen. Wer wür­de mitmachen?