In den NachrichtenPolitik
Abschließend angemerkt zu #FridaysForFuture

Bundespräsident Steinmeier (SPD, versteht sich) sah sich gestern gezwungen, mit dem Flugzeug von Berlin nach Neumünster zu reisen. Dort sprach er vor demonstrierenden Schülern darüber, wie wichtig die Rettung des Klimas ist. Er hätte natürlich stattdessen auch in der Bundeshauptstadt sprechen können, jedoch ist der Frauentag dort ein Feiertag, die Schüler hatten also schulfrei; und so weit, dass sie sich ohne den Vorteil eines Schulausfalls für das Klima einsetzen würden, geht ihr „Aktivismus“ dann auch nicht: Es war recht leer (Allergikerwarnung: Matthias Matussek/Facebook!) in Berlin.

Wenn das die politische Zukunft des Landes sein soll, dann sollten wir vielleicht doch Greta Thunbergs Rat befolgen: Wir sollten in Panik geraten.

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Undemokratisch, unsozial und unproduktiv

Zum heutigen Weltfrauentag, an dem traditionell auch „linken“ Parteien plötzlich wieder einfällt, dass zwei Geschlechter eigentlich auch reichen, lässt Heiko Maas (SPD, irrelevant) Twitterleser wissen:

[E]ine Politik, die die Bedürfnisse und die Fähigkeiten der Hälfte der Menschen nicht berücksichtigt, ist nicht nur undemokratisch, sie ist auch unsozial und unproduktiv.

Treffender hätte ich die SPD, die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Menschen seit vielen Jahren nicht berücksichtigt, gar nicht beschreiben können.

In den NachrichtenMusik
Demokratie dank Päderastie

Aufgrund der nicht zum ersten Mal öffentlich geführten Diskussion um Michael Jacksons Neigung zu Kindern lässt Antenne Niedersachsen mitteilen:

„Sollten sich die Vorwürfe gegenüber Michael Jackson erhärten oder neue Details bekannt werden, so werden wir hier intern sicherlich über unser Vorgehen beraten.“ Denkbar sei dann, die Hörer entscheiden zu lassen, ob Michael Jackson weiter gespielt werden solle.

Es ist bedauerlich, dass erst seelischer Schaden durch sexuelle Übergriffe entstehen müsste, bevor Radiosender in Erwägung ziehen, seelischen Schaden durch scheußliche Musik von ihren Hörern abzuwenden. Man könnte meinen, ihnen sei an der Förderung von Vielfalt und Qualität gar nichts gelegen. Ausnahmsweise hoffe ich aber, dass es dazu nicht kommt. Die Kausalität, dass Hörern zugehört wird, weil jemand einem Kind beischlief, ist zwar humoristisch wertvoll, scheint aber als Präzedenzfall eher ungeeignet.

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Liegengebliebenes vom 6. März 2019

Gestern hat der Berliner Senat das mehrere Millionen Euro teure „House of One“, eine Art konfessionsübergreifende Kirche, für einen Euro an eine Stiftung verschenkt. Man sehe mir nach, dass ich daher von den in sozialen Medien erschallenden Rufen nach „#niemehrCDU“ weiterhin Abstand nehmen werde: Länder, in denen die Alles-Mitmach-Parteien regieren, werden offenbar nicht mit Bedacht geführt.


Nicht, dass die CDU unbedingt die besseren Politiker in ihren Reihen hätte: In Nordrhein-Westfalen soll anscheinend künftig die Nutzung von Datenschutzmechanismen weitgehend verboten werden.


In wenigen Wochen wird Seit inzwischen einem Jahr soll es nur noch neu zugelassene Autos in der EU geben, in denen es einen „Steckplatz“ für eSIMs gibt. Abgesehen von der sich mal wieder zum Gestelltwerden anbietenden Frage, warum Deutschland sich auch weiterhin mehrheitlich gegen erhebliche Kritik an der EU wehrt, sind wir zumindest fein raus, weil wir hierzulande eine einfache Möglichkeit haben, zu verhindern, dass dieser Steckplatz zur Überwachung genutzt wird: Einfach eine Mobilfunkkarte von O2 hineinstecken und schon ist es nur noch mit großem Aufwand möglich, darüber eine Internetverbindung herzustellen. (Quelle: Eigene Erfahrung.)


Google hat sich des Problems des „Gender Pay Gaps“ angenommen und in den eigenen Gehaltslisten mal nachgeguckt, ob nicht vielleicht eine unfaire Behandlung aufgrund des Geschlechts vorliegt, die eines Ausgleichs bedürfte. Gut, dass sie es gemacht haben: Männer werden dort jetzt besser bezahlt als vorher. Vielleicht werde ich ja doch noch Feminist.


Überraschung: „Bei rund 40 Prozent aller ‚KI-Startups‘ in Europa gibt es keinen Hinweis darauf, dass Künstliche Intelligenz in irgendeiner Weise Teil des Geschäfts oder Angebots ist.“

In den NachrichtenMusik
Zum Tode Keith Flints

Während Deutschland, gerade erst über die geradezu klassisch germanische Pointe hinweg, man möge einen anderen Menschen doch bitte wie eine Kanalratte ersäufen, sich noch über alberne Karnevalswitze aufregt, dreht sich die Musikwelt weiter: Keith Flint, die Figur hinter bekannten Liedern wie dem folgenden, ist jetzt auf eigenen Wunsch auch dahin.

The Prodigy – Firestarter (Official Video)

Nun kann man von solcherlei Musik halten, was man möchte, und auch ich spräche unwahr, behauptete ich, Platten des Herrn seien in meinem Besitz; aus gesellschaftlicher Sicht ist sein Tod aber sicher ein größerer Verlust als vielleicht angenommen wird. Bei „spiked“ wird Keith Flint als der „letzte Punk“ bezeichnet, was zwar nicht nett gegenüber lebenden Punks, aber doch begründet ist: So provokant einige seiner Texte auch gewesen sein mögen und so absichtlich er Menschen mit einem umgangssprachlichen Stock im Arsch auch auf die Palme gebracht hat – er und seine Band waren keineswegs das Vorbild für Gewalt und Hass, als das „linke Spießer“ (Slime, anderes Lied, ähnlicher Kontext) sie darzustellen versuchten.

Wie absurd autoritär es ist, die Worte „Smack My Bitch Up“ nicht aussprechen zu wollen, damit kein naiver Pop-Rock-Fan sie als Anleitung begreift und die erste Frau verdrischt, der er begegnet!

(Schlimme Übersetzung von mir.)

Die gemeinhin anerkannten Vorbilder, die mit den guten Ratschlägen, gingen schon zur Neige, bevor The Prodigy am erfolgreichsten waren. Sie eigneten sich als Rebellen aber auch nur, wenn man ihre Mitteilungen aus dem Kontext riss und sich seinen eigenen Götzen aus ihnen schuf. Ihre Botschaft war langweilig: Bleibt im Bett! Lasst euer Haar wachsen! Besorgt euch Personal!

John, Yoko und das System

Ob Keith Flints Vermächtnis, wenn ich es einmal journalistisch ausdrücken darf, Früchte tragen wird, wage ich kaum abzuwarten. Bob Dylans ausgestreckter Mittelfinger wirft zusehends kleinere Schatten. Wenn Schlager jetzt das bleiben, was kommende Generationen bewegen wird, dann wird dieser Tod vielleicht ein Ende gewesen sein, das keinen Neuanfang bedeutete. Was für eine Verschwendung!

They didn’t start the fire. Sie wüssten auch gar nicht, was sie damit anstellen sollten.


Apropos Quatsch: Ihr seid interessiert an homöopathischer „Medizin“? Dann fresst doch Grenze!

In den NachrichtenMontagsmusik
Monophonist – Kernschmelze / Klage // Meine Kamera klingelt.

Ein Kaffee vs. kein KaffeeEs ist Montag. Heute sind Narren weniger gut getarnt als sonst, aber es sind viele, viel zu viele. In natürlich Berlin scheinen sie an Tankstellen schon Lack statt Bier auszuschenken. Vielleicht könnten wir die Stadt ja Russland zurückgeben?

Die Gegenseite des kalten Krieges hält tapfer dagegen: Während in Deutschland noch frei drehende Stasifunktionäre die Redefreiheit subjektivieren, verpflichtet der böse Präsident der Vereinigten Staaten es Universitäten, die Redefreiheit einzuschränken. Böser Donald Trump, pfui!

Einen schlimmen Verdacht äußerte kürzlich Robert Habeck, Twitterflüchtling der Grünen: Sind die Grünen und die CDU etwa gar nicht dieselbe Partei? Nicht, dass sich das noch herumspricht und sich beide Parteien vielleicht eine unterschiedliche Politik ausdenken müssen! – Was sich hingegen unbedingt herumsprechen sollte: Aktuelle Smartphones von jedenfalls Huawei haben vorn höher auflösende Kameras als hinten. Als wären die Ergebnisse interessant! Besser macht es ausnahmsweise OnePlus, wo man zwar nach wie vor keinen Kopfhöreranschluss mehr bekommt, aber die blöde Vornekamera künftig erst ausklappen muss, was hoffentlich einigermaßen abschreckend wirkt. Ein Smartphone ohne selfie-Funktion würde ich übrigens vielleicht kaufen.

Was ich so lange stattdessen kaufe: Musik.

MONOPHONIST – Kernschmelze / Klage

Guten Morgen.

Netzfundstücke
Altena, Stadt der Rekorde.

Von 1990 bis 2005 hatte die Stadt einen 15-prozentigen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen. Altena besitzt damit eine Sonderstellung in Nordrhein-Westfalen als Kommune mit dem schnellsten Bevölkerungsrückgang und wurde von der Bertelsmann Stiftung als Pilotkommune für das Projekt Neues Altern in der Stadt („NAIS“) ausgewählt.

Leistung muss sich wieder lohnen. :ja:

(aus: Wikipedia)

Netzfundstücke
Medienkritik extern: Ein Nachtrag zu True Fruits

Der Obstpürist True Fruits steht seit Wochen in der Kritik, weil seine provokante Werbung nicht jedem gefällt. Johannes Richardt fasst gut zusammen:

True Fruits hat Recht, es geht in solchen Diskussionen auch um Macht[.] Gerade deshalb ist heute so wichtig, Humor zu verteidigen, der provoziert, aneckt und es gerade nicht jedem Recht machen will.

Mittlerweile wird gegen das Unternehmen petitioniert, was bekanntlich die schärfste Form des deutschen Protests ist. Das wird ihnen eine Lehre sein.


Kurze Durchsage vom Papst: Um richtig beten zu können, darf man keinesfalls geistig erwachsen sein.

Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Kurz angemerkt zu Twitter als Lebensgrundlage

Ich kann der Vermutung kaum etwas entgegensetzen, dass jemand, der seine „Existenz bedroht“ sieht (zitiert aus: „Neue Zürcher Zeitung“, gestern), weil er in einem Onlineangebot eines wirtschaftlich handelnden Unternehmens nie mehr gratis höchstens 280 Zeichen langen Nonsens speichern dürfe, in seinem Leben eine Menge falscher Entscheidungen getroffen hat und von Medien jedwelcher Art – und das schließt selbst diesen Text hier ein – zu seinem eigenen Wohl nicht unbedingt auch noch namentlich in die weitere (hier überdies ausländische) Öffentlichkeit gezogen werden sollte, aber ich gehöre auch zu den sichtlich schwindenden Menschen, in deren Augen resp. Verstand der Beruf eines „Writers“ (zitiert aus: englischsprachige Wikipedia, Artikel zur Person) nicht unbedingt auf ausgerechnet Twitter ausgeübt werden müssen sollte.

Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Dreimal Schwachsinn

Schwachsinn (1): Ein Referent der Verbraucherzentrale Hamburg warnt vor unterschiedlichen Preisen von Produkten, die sich nur in der Farbe voneinander unterscheiden.

Einer Frau ist unbenommen, sich für das günstigere in Blau zu entscheiden. Aber das allein auf die Kundinnen abzuwälzen, ist aus unserer Sicht nicht der richtige Weg[.]

Wo kämen wir denn dahin, wenn eine Frau einfach selbst entscheiden darf, ob sie für hässliche Produkte mehr Geld ausgeben will? Am Ende will sie noch das Wahlrecht oder so was!


Schwachsinn (2): Der USB-Standard wird zum wiederholten Mal umbenannt, die neueste Version heißt anschließend offiziell „USB 3.2 Gen 2×2“ und inoffiziell „SuperSpeed USB 20Gbps“. Wäre „USB Vista“ nicht kürzer gewesen?


Schwachsinn (3): Man soll „behindert“ aus gutem Grund ja nicht als Schimpfwort verwenden – die Betroffenen haben selten eine Wahl. Aber gilt das auch für Transhinderte?

MusikNetzfundstücke
Medienkritik in Kürze: Mark Hollis‘ späte Niederlage

Mark Hollis, einer der Gründer von Talk Talk und laut übereinstimmenden Medienberichten („n-tv“, „SPIEGEL ONLINE“, „Le Point“, „Le Parisienne“, „La Repubblica“, „SRF“, „Tagesspiegel“, „WELT“, „The Independent“, „The Sun“, „The Guardian“ und so weiter) allenfalls für die blöden Poplieder „Such a Shame“ und „It’s My Life“ bekannt, während sein Bestwerk oft nur einen Nebensatz füllt, sei vor ein paar Tagen gestorben, heißt es.

Ich ahne, welche Platten in Kürze überraschend neu aufgelegt in den Läden stehen werden. „Spirit of Eden“ wird nicht darunter sein. Den wahrscheinlich klügsten Kommentar über des Musikers Versterben las ich daher ausgerechnet bei Stiehl/Over, einer „Agentur für Markenkommunikation“ (Eigenbezeichnung):

Sein Tod bringt ihn zurück in die Medien – und auf den Plattenteller.

Genau das hätte er vermutlich eher nicht gewollt. Eigentlich ist es schade, dass das Andenken Verstorbener so wenig Respekt erfährt.

In den NachrichtenMontagsmusik
Sólstafir – Silfur-Refur

Lust auf Skat?Es ist Montag. Es existiert eine Liste der 100 meistüberbezahlten Vorstandsvorsitzenden und ich stehe nicht drauf. Immerhin kann man mir das nicht vorwerfen! Gleithörnchen, fand jüngst die Forschung heraus, leuchten rosa. Da lobe ich mir doch Pandabären. Pandabären tun so etwas Verwirrendes nicht.

Der Papst hat gestern mitgeteilt, dass der an den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche Schuldige gefunden wurde. Wie, welcher Kardinal? Das wäre doch Unsinn! Nein: Der Teufel war’s. Wenn der so weitermacht, fliegt er noch aus der Bibel, dieser Unhold. In Schweden wollen Feministinnen derweil Sexroboter verbieten, weil diese sich sexueller Annäherung niemals entziehen wollen. Hoffentlich gründen autonome Autos niemals eine Gewerkschaft. – Apropos Digitalquatsch: Ein Verkäufer von Wohnzimmerkameras ließ Medien unlängst wissen, dass Kameras nicht in Wohnzimmer gehören. Das mit der Werbung muss er wohl noch mal üben – ich hatte bisher angenommen, wenigstens darin sei er hinreichend erfahren.

Apropos Erfahrung: Nick Cave hat in seinem Leserbriefblog vor ein paar Wochen erläutert, dass „künstliche Intelligenz“ niemals ein wirklich großartiges Lied schreiben wird. Erfreuen wir uns daher an den Fehlern der Menschheit und beginnen die Woche mit ein wenig erbaulicher Humanmusik!

Sólstafir – Silfur-Refur (Official Music Video)

Guten Morgen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Dead Vibrations

Dead VibrationsLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Schweden kennt man in Musikfreundeskreisen ja unter anderem als produktiven Ursprung von guter Instrumentalarbeit und schwachsinniger Politik. Im Jahr 2015 fanden sich dort vier junge Menschen mit Musikhintergrund als Dead Vibrations zusammen, was ein recht treffender Name ist. Nach dem/der Debüt-EP „Reflections“ (2016) kam es im Januar 2018 schließlich zum ersten längeren Album, das entweder gar keinen Namen trägt oder wie die Band heißt (Amazon.de, TIDAL, Bandcamp). Es ist zwar nur etwas länger als eine halbe Stunde, aber weckt schon hohe Erwartungen an künftige Alben. Ob sie das noch bereuen werden?

Ihren eigenen Stil verstehen Dead Vibrations anscheinend (Quelle: Medien) als Shoegaze und/oder Psychedelic Rock, da möchte ich ihnen auch gar nicht reinreden.

Dead Vibrations – On A Sunday Morning

Dass ich trotzdem mogwaiesque Gitarrenharmonie wahrnehme, mitunter (etwa in „Bitter Better Way“) gar meine, Dead Vibrations gerade in postpunkige Bereiche vordringen zu hören, kann auch an mir liegen, eignet sich aber nicht für ein abschließendes Werturteil. Von Stilfragen daher abgesehen lautet mein Werturteil vielmehr: Famoses Album.

Gern 2019 wieder so eines!

Netzfundstücke
Kanzlerhonig

honig-und-bienen.de:

Kehrt die Biene heim in ihren Bienenstock, liefert sie den Blaseninhalt an die Stockbienen ab, die wiederum den Inhalt weitergeben. Jedes mal wird dabei der zuckerhaltige Saft aufgesaugt und wieder abgegeben. (…) Der Wassergehalt wird reduziert, indem die Biene einen Nektartropfen über den Rüssel mehrfach herauslässt und wieder aufsaugt.

Sarah Wiener:

Politiker könnten viel von Bienen lernen, findet die Köchin Sarah Wiener. (…) Bisher sei sie „eher viel zu wenig“ gestochen worden, sagte sie der Zeitung.

Ich glaub’s auch.

(Abt.: Kontext? Welcher Kontext?)

In den NachrichtenMusik
S!sters: Hat Israel denn noch nicht genug gelitten?

Offensichtlich als einen moralischen Ausgleich zu jahrelangen Waffenlieferungen erlaubt sich Deutschland im Mai 2019 wieder einen Angriff, über dessen Konformität mit dem Völkerrecht noch zu sprechen sein wird:

Das Duo S!sters hat am 22. Februar den deutschen ESC-Vorentscheid „Unser Lied für Israel“ gewonnen.

Ihr Lied trägt den Deutschland offensichtlich hervorragend repräsentierenden Titel „Sister“ (soso) und gehört zu der Art von seelenlosem Gedudel, dessen Hervorbringung ich unter hohe Strafe stellte, wohnte mir Legislativgewalt inne:

Den Song „Sister“ für den siebten Act hat ein internationales Team gezielt für den ESC komponiert und dem NDR angeboten. (…) Daraufhin hat der NDR anhand von Bewerbungen und Empfehlungen von Musikexperten Carlotta Truman und Laurita als Interpretinnen dafür gefunden[.]

Ich bitte die Einwohner Israels trotz aller Vorbehalte gegenüber seiner Außenpolitik schon jetzt vielmals um Entschuldigung und möchte ausdrücklich versichern, dass die Entsendung der beiden Sängerinnen uns allen, die wir aus der Geschichte gelernt haben, sehr leid tut. So ein Elend hat nicht einmal Israel verdient.