ComputerNetzfundstücke
Angriffe auf die Demokratie (Nachtrag)

Beziehungsweise:

Ihr habt Angst vor Hackern, aber kein Problem damit, in jedem Raum ein Mikrofon zu haben, das Eure Gespräche mit hört – weil es ja so supi bequem ist, „Alexa, spiel Helene Fischer“ zu sagen, statt das Telefon aus der Tasche zu nehmen und dreimal zu tippen.

Oder halt einfach einen Knopf an einer nicht mit dem Internet verbundenen Musikanlage zu drücken. Aber das ist nur eine Fantasie, so etwas ist selbstverständlich undenkbar.

ComputerIn den Nachrichten
Gute Angriffe auf die Demokratie, schlechte Angriffe auf die Demokratie

Vor 2.645 Tagen wurden einem großen Teil Deutschlands die Pläne offensichtlich skrupelloser Herren bekannt, die privaten Daten von Bürgern mittels eines Einbruchs in deren Computersysteme dem Staat zur Verfügung zu stellen. Passiert ist seitdem zwar vieles, in dieser Hinsicht hat sich der Anstand aber längst so nachhaltig verabschiedet, dass inzwischen auch die traditionell bürgerkritische Partei „Die Grünen“ Interesse an solchen Daten anmeldet. Währenddessen marodierten einschlägige Abgeordnete auf gewohnte Weise weiter und vercyberten unter anderem Personalausweise und jüngst die nicht grundlos schützenswerten Gesundheitszustände derer, die sie zu vertreten vorgeben.

Das hat aber selbstverständlich nichts mit folgender Meldung zu tun:

Die massenhafte Veröffentlichung privater Daten deutscher Politiker, Journalisten, Moderatoren, Schauspieler, Sänger und YouTuber über ein mittlerweile gesperrtes Twitter-Konto hat viele der Betroffenen aus der Neujahrsruhe aufgeschreckt. (…) Bundejustizministerin Katarina Barley (SPD, A.d.V.) verurteilte das Vorgehen der unbekannten Cyberkriminellen auf Twitter scharf als einen „schwerwiegenden Angriff auf das Recht auf Privatsphäre und damit einen Grundpfeiler unserer Demokratie“. (…) „Wir erleben einen erneuten, sehr ernstzunehmenden Versuch, unsere Demokratie zu destabilisieren“, konstatierte die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Britta Haßelmann.

Ohne ausdrückliche Genehmigung einfach die Daten anderer Leute abzugreifen ist ja wohl unerhört! :aufsmaul:

NerdkramsProjekte
Ein Model F „XT“ für das 21. Jahrhundert

(Vorbemerkung: Es folgt ein vor allem für Hardware- und Altcomputerfreunde relevanter Text. Der übrige Teil meines geschätzten Publikums möge später wieder vorbeischauen.)

Vor vielen Jahren – es mögen zehn oder schon mehr gewesen sein – war es üblich, dass die Computer, mit denen man seine tägliche elektronische Korrespondenz erledigt, eine Hardwaretastatur als Eingabegerät besaß. Allgemein verfügbare Tastaturen, das muss man den Jüngeren vielleicht erklären, waren vergleichsweise große, schwere Quader aus anfangs überwiegend Metall, später zusehends mehr Plastik, die bis zu 144 Tasten besaßen, auf die man drücken musste, um einen Buchstaben einzugeben. Wischen ging nicht, wäre manchmal aber vielleicht besser für den Zustand der Tastatur gewesen.

Wenn man ernsthafte Tipparbeit an einem Computer verrichten möchte, ist noch heute die Benutzung einer solchen Tastatur mit einigem Komfortvorteil verbunden. Nachdem die ersten Laptop- und Budgettastaturen das Zeitliche gesegnet haben, denkt man allerdings dann doch darüber nach, ob früher nicht vieles besser war. Gute Tastaturen sind wichtig.

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Netzfundstücke
Zivilisation (entgeistert).

Inzwischen in Herne:

Ein achtjähriges Mädchen aus Herne besuchte in der Nachweihnachtszeit die Kirmes im Bereich An der Cranger Kirche. Hier macht die junge Schülerin eine Fahrt in der Geisterbahn. (…) Wieder zuhause erzählte das Mädchen ihrem Vater unter Tränen von der unheimlichen Geisterbegegnung und dem Vorfall im Fahrgeschäft. (…) Nach einem verbalen Streit gingen die anwesenden Personen massiv aufeinander los. Der „lebendige Geist“, in Wirklichkeit ein 25-jähriger Hannoveraner, wurde verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Von wegen Fachkräftemangel! Aber in unsere Zukunft (i.e. den Nachwuchs) empfehle ich keine weiteren Hoffnungen zu setzen.

NerdkramsNetzfundstücke
Brainless: Programmieranfänger spielen Buzzwordbingo.

An dem Vorschlag, Programmieren überall zum Pflichtfach zu machen, auf dass das Überangebot an fähigen Programmierern, die keine Stelle finden, weil niemand bereit ist, ihre Fähigkeiten angemessen zu vergüten, sich vermehrfache, gibt es vieles zu kritisieren; nicht mal unbedingt vor allem den Fokus auf die für die meisten Dinge völlig unzureichende Sprache JavaScript, sondern auch das Ökosystem der EDV.

Menschen werden von Trend zu Trend geschoben, haben kaum Zeit, irgendwas wirklich zu verstehen. Natürlich setzt das industriell ausreichende Produzieren von meterweise Codezeilen keinen wirklichen Fachmann voraus, aber das sollte niemals der persönliche Maßstab sein müssen.

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Persönliches
2019 »

Ein neues Jahr, eine neue Explosion. Immer noch bleibt Feuerwerk erlaubt, immer noch stellt sich die Frage, ob das der postulierte Wohlstand ist, der mit einem Knall Farben und Gestank an den Himmel malt. Wird in Syrien eigentlich auch mal geböllert? In Hamburg, so liest man in Qualitätsmedien, hat sich ein Vierzehnjähriger noch vor der gesetzlich erlaubten Frist drei Finger weggeböllert. Danke, Merkel. Man könnte ein Mem daraus machen, aber Meme machen dick.

Gute Vorsätze am Jahresende? „I resolve to not make major decisions about my life based on random calendar dates.“ Man könnte es einfach mal mit weniger Stress versuchen, aber das klappt ja nicht mal im Sommerurlaub so richtig. Prost gern, Neujahr nur als notwendiges Übel. Sich Glücklichsein vorzunehmen wäre auch auf einem sehr niedrigen Niveau esoterischer Quatsch. Nur noch wenige Jahre bis zum Nörgelrentnertum, ein erreichbares Ziel. Ich habe Qualifikationen.

2018 war das Jahr, in dem sich die Menschen SD-Karten in den Arsch geschoben haben. Das muss diese Digitalisierung sein. Bitte drücken, wie eigentlich immer. Ich habe jetzt schon keine Lust mehr.

Möge es nicht so furchtbar werden.

Es sind die Menschen, nicht das System.
Monophonist: Der Preis der Freiheit

In den NachrichtenMontagsmusik
Finnr’s Cane – Glassice

EulmeldungEs ist – ein letztes Mal in diesem Jahr – Montag. Der hackerfeindliche Fachkongress der Nägellackierer wurde mit wenig Kritik ordnungsgemäß abgewickelt, nächstes Jahr dann Stuhlkreise gegen die AfD. Draußen knallen sie schon wieder.

Apropos Knall: In Kalifornien wurde angeblich ein Frauenmarsch abgesagt, weil die Teilnehmerinnen zu weiß gewesen wären. Wenn das die Zukunft derer ist, die es schon gut und richtig finden, dass der „Congress“ als Hackertreffen nicht mehr zu gebrauchen ist, dann habe ich vor dieser Zukunft nur die Angst, dass mich all das Popcorn in Gesundheitsprobleme treiben wird.

Die vorherrschende Aufgabe anders organisierter Religion scheint es derweil auch dann zu sein, ihren eigenen Einfluss zu vergrößern, wenn gar keine Steuern dafür in Aussicht gestellt werden. Allmählich steht mir der Sinn danach, unmissionierte Völker unentgeltlich zu bewaffnen. Der Kongo tut mir heute noch leid. Ein wenig gemein haben diese Leute mit Linuxjüngern, deren Postulat ungefähr lautet, dass mehr Leute Linux nutzen müssen, damit mehr Leute Linux nutzen. Es sind ja immer die kleinen Erfolge im Leben. Hundert Prozent der Linuxspenden gehen an SJW-Projekte, denn die sind bekanntlich bedeutsamer als die Entwicklungsarbeit. Was genau war noch mal die Ursache für diesen „Fachkräftemangel“? Es ist zum Speien.

Sonst so: Magnus Carlsen bleibt Weltmeister im Blitzschach. Wenigstens eine Konstante in dieser spiralenvollen Zeit. Nein, es gibt natürlich noch eine zweite, nämlich die Musik. Text gibt es zwischen den Jahren schon genug, es muss auch mal ohne gehen.

Finnr's Cane - Glassice

Guten Morgen.

Netzfundstücke
Nachtrag zum #35c3: Wahrheit ist rechts, Parteien sind gut.

Dieser Artikel ist Teil 7 von 9 der Serie Congresskrise(n)

Nachdem der unerträgliche Europaparlamentskandidat Nico Semsrott im Rahmen des „Hackertreffens“ („SPIEGEL ONLINE“) in Leipzig ein wenig Wahlwerbung für sich machen durfte, guckte sich das CCC-Exmitglied Fefe auch mal an, was auf dem „Congress“ eigentlich vor sich geht:

Mir ist im Programm aufgefallen, dass da so ein halbes Dutzend Vorträge von Netzpolitik.org-Personal bestritten wird (je nach dem wie man das zählt). (…) Die Neutralität des CCC war eigentlich immer ein hohes Gut. Netzpolitik.org steht traditionell den Grünen nahe.

Das fanden die Drogendealer vom „Congress“ doch etwas unfair, denn dass das schräge Personalityblog „Netzpolitik.org“, dessen antiliberaler Chefredakteur bis heute bei den Grünen ist, den Grünen nahestehe, dürfe man so doch nicht sagen:

Mir wurde mitgeteilt, dass ich hier Propaganda der Identitären befördere, wenn ich schreibe, Netzpolitik.org sei traditionell Grünen-nahe.

Alles Nazis hier. Alete, Alete, Antifascista. Auf Twitter wurde mir erklärt, dass der „Congress“ doch eine sehr nützliche Veranstaltung sei, denn dort bekommen diejenigen, die in Physik immer geschlafen oder geschwänzt haben, das Schulwissen noch mal nachgetragen. Sahne in der Jauche.

Ich brauch‘ Urlaub.

In den NachrichtenWirtschaft
Medienkritik in Kürze: Die ärmste Generation

Auch in der Zeit nach Weihnachten, so werden wir fortwährend informiert, gebietet es die Nächstenliebe, den Ärmsten unsere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Etwa Kindern in Kriegsgebieten oder Obdachlosen? Nein, Patrick Herger von der NZZ hat da einen anderen Vorschlag:

Viele 20- bis 35-Jährige müssen auf teure Markenprodukte verzichten, weil sie sich diese nicht leisten können.

Elend? Hungersnot? Pah, über die wahren Probleme spricht natürlich mal wieder niemand. Die sind doch unten durch bei ihren Freunden, so ohne iPhone!

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Somali Yacht Club – The Sea

Lange nichts mehr über Musik geschrieben.

Manchmal durchschreiten Musikalben mein Radar, die zwar altbekannten Mustern folgen und darum nicht erwähnenswert genug für Bestenlisten sind, aber trotzdem positiv auffallen. „The Sea“ ist so ein Musikalbum. Die Urheber desselben sind die drei Musiker vom Somali Yacht Club, einer ukrainischen Post-Metal-Kapelle, die seit 2010 existiert und bisher erst zwei Studioalben in LP-Länge veröffentlicht hat, eines davon – nämlich „The Sea“ (Amazon.de, Bandcamp.com, TIDAL) – erst Anfang 2018.

„You got what you wanted – isn’t it enough?“ (Blood Leaves a Trail); aber so böse die Texte zum Teil auch sind, die Musik kümmert’s nicht: Weitgehend höre ich sicherlich gut gemachten Postrock mit treibendem Bass und schwebendem Gesang.

Besonders auffällig erschien mir das für dieses Album ziemlich treffend benannte „Hydrophobia“, was nicht nur Griechisch ist und die Angst vor Wasser bezeichnet, sondern auch ein Stück auf „The Sea“ ist und die Brücke zum Postpunk schließt. Genres, Rhabarber.

Kein ungewöhnliches Album – aber sicher auch kein schlechtes. Nehme ich mit.

KaufbefehleMusikkritik
Musik 12/2018 – Favoriten und Analyse

Dieser Artikel ist Teil 21 von 23 der Serie Jahresrückblick

Ach je, schon wieder haben wir es mit einem Jahresende zu tun! In einer Zeit schwindender Gewissheiten bleibt jedenfalls die, dass dies eine gute Gelegenheit ist, um zum zweiten Mal in diesem Jahr auf die empfehlenswertesten Musikalben 2018 zurückzublicken. Während die Jugend immer noch Podcasts hört, die doch heutzutage eigentlich Phonecasts heißen müssten, gebe ich mich lieber der wahren Kultur hin. „Nicht jedes Gequiek“, befand einmal Ulrich Erckenbrecht, „ist Musik“. So halte ich es selbstverständlich ebenfalls.

Der Kalender hinderte mich erneut nicht daran, im vergehenden Halbjahr ungeduldig und darum vorzeitig auf die aktuellen Studioalben von Abraham, Árstíðir, Monophonist, VAK und Träden hinzuweisen. Kunden, die das kauften, kauften auch…

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In den NachrichtenWirtschaft
O du fröhliche: Zwei Meldungen.

„tagesschau.de“, 24. Dezember 2018, 10:42 Uhr:

Seit Oktober sind laut der Wohnungslosenhilfe neun Menschen, die auf der Straße lebten, vermutlich durch die niedrigen Temperaturen ums Leben gekommen. 2017 wurden im selben Zeitraum nur drei Kältetote erfasst.

„tagesschau.de“, 24. Dezember 2018, 15:39 Uhr:

Das Weihnachtsgeschäft hat nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland in der vergangenen Woche deutlich angezogen. Jeder dritte Händler in den Metropolen zeigte sich zufrieden mit den Umsätzen.

Hauptsache, das Wachstum stimmt.

In den NachrichtenMontagsmusik
Greta Van Fleet (live) // Frohes Fest, hier keine Daten!

"Laaaaast Christmas, I gaaaaave you..."

Es ist Montag. Zumindest wäre das eine logische Erklärung für das milde Unwohlsein, das sich gerade („krat“, wie junge Menschen oft sagen) einstellt, ganz sicher bin ich mir aber nicht. Wer weiß mehr? Weiß jemand mehr? Wo bleibt mein Kalenderpanda?

Mir war jedenfalls, als finde heute „Heiligabend“ statt, traditionell ja eines dieser Feste, auf die man auf mehr als nur eine Ebene vielleicht manchmal lieber gern verzichten würde. Manche Blogger versuchen sich in Kompensation dank „guter Ratschläge“: Wenn man schon der Computerheini auf der Familienfeier ist, dann kann man sich doch auch gleich nützlich machen und das uncoole Windows durch den Linuxplunder ersetzen. Da freuen sich dann hinterher aber sicher alle, wenn der Computer zwar wieder funktioniert, aber alle Daten weg sind. Wenn man aber ganz besonders gründlich ist und auch die Mobiltelefone optimiert, hat man danach wenigstens eine Weile seine Ruhe. So ähnlich scheint auch die Deutsche Bahn zu ticken, deren Vorstand im Sinn hat, Fahrkarten für Fernzüge künftig nur noch „digital“ – das ist das Trottelwort für „übers Internet“ – zu verscherbeln. Es gibt ohnehin zu viele Rentner in diesen Abteilen. Andererseits berichtet das der „Tagesspiegel“, der sich nicht unbedingt dadurch hervortut, gelesen wollen zu werden: „Trump muss weg!“, denen kann das Verlagssterben auch nicht mehr schnell genug gehen.

Apropos „digital“: Warum man Slack (eine Art IRC mit mehr bunten Bildchen für Computerilliteraten) lieber nicht nutzen sollte, nämlich unter anderem wegen der elenden JavaScript-Basis und der Tatsache, dass es auch für „Teams“ auf zentrale Server setzt, die wohl US-amerikanischer Gesetzgebung unterliegen, habe ich in manchen Gesprächen bereits in der Vergangenheit angemerkt, dennoch hat es sich in manchen Unternehmen als Kommunikationswerkzeug durchgesetzt. Überraschend stellte sich jetzt heraus, dass Slack Menschen rauswerfen kann, von denen es fälschlicherweise glaubt, sie hätten irgendwas mit dem Iran zu tun, womit ihre Nutzung eines in den USA beheimateten Onlinedienstes gegen Handelsbeschränkungen verstoßen täte. („Handel“ habe ich mir ja auch immer anders vorgestellt.) Tut ihnen jetzt ja auch leid, das alles. Warum genau will man so was noch mal haben?

Popkultur kriegt man ja auch nicht mehr tot; Rock’n’Roll allerdings auch nicht. Ist dafür noch ein Beleg notwendig? Na gut – hier, bitteschön:

Greta Van Fleet - Lover, Leaver (Taker, Believer) (Live)

Guten Morgen.

Persönliches
Saisonchristen

Es erscheint mir, vorsichtig ausgedrückt, als bizarr, wenn Menschen, die man im Alltag als vernünftige Personen wahrnimmt, wegen der Kinder

  • wenigstens einmal jährlich in die Kirche gehen und sich einem „Schöpfer“ andienen, als lernten Kinder dort wertvolle Lektionen,
  • (welche zumeist ausgerechnet diejenige Kirche ist, der man jedenfalls männliche Kinder nur aussetzen sollte, wenn man eine Videokamera hat und Geld braucht,)
  • nachdem sie zuvor wochenlang unter Ignoranz „ihres Glaubens“ (Mt 6,24) von Geschäft zu Geschäft gehastet sind, um Krempel zu kaufen,
  • was sie aufgrund völliger Missachtung der Tatsache, dass Germanien nicht freiwillig mit der Vielgötterei aufhörte, mit der „abendländischen Tradition“ begründen,
  • die sie darüber hinaus freilich nur auszugsweise interessiert, weshalb sie mit den meisten Dingen, die ihre Tradition traditionell bestrafen lassen würde, nicht mal an Weihnachten ein Problem haben,
  • und, als sei das nicht schlimm genug, selbigen Kindern eine kreative Form von Umweltschutz vorleben, indem sie Nadelbäume ins Wohnzimmer stellen. Jesus hätte das so gewollt.

Manchen Eltern sollte man aus Jugendschutzgründen die Religion entziehen.

In den NachrichtenNetzfundstücke
Was es zum „SPIEGEL“ noch zu sagen gibt

Einen günstigeren Zufall als die „plötzliche“ Entdeckung jahrelang erzeugter und verbreiteter fake news und deren Aufbereitung in einer größer werdenden Reihe an eigenlobenden Artikeln (hier: durch Text unterbrochenen Werbeflächen) in Druck- und Digitalform bei gleichzeitig kalkulierbar steigender Interessenten- und damit Geldbringerzahl konnte es für das Magazin mit den undifferenzierten Hass- und Hetztitelseiten im für die meisten Zeitschriften sehr ungemütlichen Jahr 2018 kaum geben.