In den NachrichtenMontagsmusikPolitik
Fire! Orchestra - (I Am a) Horizon // Friede ist sooo 10er Jahre.

"Das ist mein Durchfallgesicht."Es ist Montag. Die dada­istisch rele­van­te „taz“ zitier­te Niko Paech mit den Worten, ein Leben ohne Mango sei erträg­lich. Ich erwar­te minüt­lich die Gründung der Mango Ultras in der Südfruchtkurve. Vitaminhooligan ist kei­ne Entscheidung, Vitaminhooligan ist eine Bestimmung!

Greifen wir zu dra­sti­schen Maßnahmen, grei­fen wir zu den Nachrichten. Immer, wenn ich Mundschutz lese, den­ke ich an die Sadistenszene in Pulp Fiction. Ich kann doch auch nichts dafür. Zum Thema: In Berlin haben sich meh­re­re Tausend ver­sucht anzu­stecken, um es den Bullen mal so rich­tig zu zei­gen. Nimm dies, Staat! Wenigstens in Tschechien ist die Welt noch in Ordnung: Taiwan soll nicht aner­kannt wer­den? Der Prager Bürgermeister macht’s trotz­dem.

Die Deutschen, krach­te Joschka Fischer neu­lich in ein Quatschmedium rein, müss­ten ihren instink­ti­ven Pazifismus hin­ter­fra­gen. Des Herrn Fischer urei­ge­ner Streich zula­sten des Pazifismus ist jetzt schon drei Hundejahre her, jetzt ist’s aber auch mal gut. Kann sich Deutschland von sei­nen pazi­fi­sti­schen Instinkten lösen? Genug des Daseins als kriegs­fer­ner Haufen. Das hat noch nie funktioniert!

Was hin­ge­gen schon immer - naja, außer in den Achtzigern - gut funk­tio­niert hat: Musik.

Guten Morgen.

In den NachrichtenPiratenpartei
Medienkritik in Kürze: Es grünt so spät

Piratenpartei Rheinland-Pfalz, 6. Mai 2012:

PIRATEN schlie­ßen ersten dezen­tra­ler (sic! A.d.V.) Parteitag in Deutschland erfolg­reich ab 

„hei­se online“, 21. Februar 2017:

Anstatt in einer gro­ßen Halle ver­an­stal­ten die Brandenburger Piraten ihren Landesparteitag im Internet. 

Vera Cornette, „Landtagskorrespondentin + Moderatorin ARD alpha“, 2. Mai 2020:

Premiere: der erste Parteitag in digi­tal - die Grünen machen das, was sich die Piraten wünsch­ten. Mitte Mai folgt die CSU. 

„tages­schau“ (ARD), eben­falls 2. Mai 2020:

Grüne ver­an­stal­ten ersten digi­ta­len Parteitag in Deutschland 

Das muss die­se Grundversorgung sein, von der immer die Rede ist. 

Sonstiges
Medienkritik in Kürze: With! Es heißt with!

Es ist ja, aller­wer­te­ster der Verlage namens cbj, sicher­lich eine ver­mark­tungs­mä­ßig okaye Idee, sich bei der Gestaltung von Klappentexten von Totbaummedien („Bücher“) an aktu­el­len Sprachmarotten zu ori­en­tie­ren, etwa einem Buchtitel eine Raute vor­an­zu­stel­len, um einen hash­tag zu simu­lie­ren (der natür­lich nicht nur kei­ne Leerzeichen mag, son­dern vor allem jeden Witz im Offlinekontext ver­liert, ist die Funktionsweise eines hash­tags doch nichts als das Kategorisieren von Dingen in Medien, die sonst kei­ner­lei Kategorisierung ermög­li­chen, wozu Bücher nun wirk­lich nicht zäh­len), oder es unklar zu las­sen, in wel­cher Sprache das auf Käufer war­ten­de Buch ver­fasst ist, denn vie­le Menschen mögen Überraschungen; aber …

#Find The Girl

… was das „mit“ hier auf dem Titel ver­lo­ren hat, ver­ste­he ich trotz­dem nicht. Da muss bei einer Neuauflage drin­gend ein update her!

In den NachrichtenPolitik
Sie for­dern auch die Buchstaben zurück ins Alphabet.

Die Berliner SPD, seit dem Ende der Teilung der Stadt fort­wäh­rend an der Regierung betei­ligt, gab zum gest­ri­gen 1. Mai bekannt:

Wir brau­chen einen hand­lungs­fä­hi­gen Staat. Nach der Krise benö­ti­gen wir mehr Investitionen in die digi­ta­le und kom­mu­na­le Infrastruktur, mehr Investitionen in Forschung und Bildung und mehr Mittel für den Klimaschutz.

Im glei­chen Artikel bot sie auch einen Rahmen für das Facebookprofilbild an. Facebook scheint in der SPD das übli­che Kommunikationsmittel zu sein. Witze über die Zielgruppe von Facebook schrei­ben sich da ganz von selbst.

Der nord­rhein-west­fä­li­sche Landesverband der Partei, die seit Dezember 2013 das Sozialministerium führt, teilt in glei­cher Sache mit:

Wir brau­chen einen star­ken Sozialstaat mit star­ken Gewerkschaften und ver­läss­li­chen Sozialpartner, damit Tarifpolitik und Arbeitsrechte nicht wei­ter unter­lau­fen und aus­ge­he­belt werden.

Einen Schritt wei­ter geht die SPD Döhren-Wülfel, die nicht bloß Gebrauchtes nennt, son­dern von sich selbst etwas for­dert:

Das war auch schon immer ein Auftrag in Verbindung mit dem 1. Mai, ein Rückblick auf die in der Vorzeit erkämpf­ten Rechte, aber auch ein Tag, um klar und deut­lich die Umsetzung von wei­te­ren, sinn­vol­len Veränderungen und Maßnahmen zu fordern.

Jemand soll­te die SPD unbe­dingt ein­mal mit poli­ti­scher Verantwortung aus­stat­ten. Die wer­den das Sozialwesen in Deutschland end­lich umkrempeln!

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Meanwhile Project Ltd - Marseille

Meanwhile Project Ltd - MarseilleLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Heute ist inter­na­tio­na­ler Tag des Jazz. Zwar könn­te ich die­sen Tag nut­zen, um mir sel­ber mit Miles Davis (des­sen ödes Getröte mich wirk­lich nicht reizt) kei­nen Gefallen zu tun, statt­des­sen arbei­te ich die Liste der ange­fal­le­nen Alben die­ses Jahres ab, bevor sie noch län­ger wird. Da wäre zum Beispiel das Kölner Duo Meanwhile Project Ltd, das gemein­sam mit Gastmusikern aus dem hei­mi­schen Subway Jazz Orchestra unter dem Titel „Marseille“ ein recht ange­nehm zu hören­des Album auf­ge­nom­men hat, das Mitte April raus­kam. Gesungen wird auf Englisch. Immerhin kein Kölsch!

Die bei­den Vorabsingles „Selina“ und „Idols Shaking Hands“ zei­gen die sti­li­sti­sche Breite der Musiker zwi­schen Rock- (erste­re Single) und Klaviermusik (zwei­te­re Single) bereits weit­ge­hend auf, aber dafür sind wir heu­te ja nicht hier ver­sam­melt. Das Ohrenmerk bit­te ich statt­des­sen ins­be­son­de­re auf den Anfang, also auf das Titelstücks, und die zwei­te Hälfte der Mitte des Albums zu rich­ten, denn dort kom­men die Orchestermusiker zu vol­lem Einsatz. Selbst das abschlie­ßen­de „Ghost with a Toy“, für letz­te Stücke lei­der nicht üblich, zeigt kei­ne Anzeichen für qua­li­ta­ti­ves Nachlassen.

Das soll frei­lich nicht hei­ßen, dass der Rest des Albums unin­ter­es­sant wäre: Gerade das melan­cho­lisch stim­men­de „Idols Shaking Hands“ oder das wun­der­voll pul­sie­ren­de „Lost on Demand“ hät­ten mir fast bereits beim ersten Hören einen Druck auf „Wiederholen“ ent­lockt. Aber nach irgend­was muss ich hier ja sor­tie­ren, sonst wirkt das so nach Werbezettel und das mag ich nicht.

Andererseits: Gerade jetzt ist ein biss­chen Werbung für gute Musik viel­leicht kei­ne schlech­te Idee. Morgen, am 1. Mai, zum Beispiel wird die Musikplattform Bandcamp, auf der auch „Marseille“ zu fin­den ist, auf jeg­li­che finan­zi­el­le Anteile an Platten- und Downloadverkäufen ver­zich­ten, um gebeu­tel­ten Musikern das Leben nicht noch schwe­rer zu machen. Besorgt euch, wenn ihr Downloads par­tout lie­ber besitzt als die Schallplatte, „Marseille“ also lie­ber mor­gen, und zwar hier. Das Warten ist es wert.

Gern gesche­hen.

In den NachrichtenWirtschaft
Berlin vene­zue­lern! (2)

Demnächst hat Klein-Venezuela zwar immer noch teu­re Wohnungen und kein Geld, aber immer­hin einen neu­en Flughafen; der wie­der­um, weiß man schon jetzt, kein Geld hat:

Am neu­en Hauptstadtflughafen, der am 31. Oktober 2020 end­lich in Betrieb gehen soll, geht die Rechnung nicht mehr auf. (…) Bis 2023 beträgt der Mehrbedarf min­de­stens 1,5 Milliarden Euro, im ungün­sti­gen Fall sogar 1,8 Milliarden Euro, um eine Insolvenz abzuwenden.

Der Hauptstadtflughafen, geschäfts­ge­führt von Engelbert Lütke-Daldrup (SPD), gehört zu je 37 Prozent dem Land Berlin („regiert“ von SPD, „Linken“ und „Grünen“) und dem Land Brandenburg („regiert“ von SPD, CDU und „Grünen“). Der Rest gehört dem Bund („regiert“ von CDU und SPD). Den klein­sten gemein­sa­men Nenner ein­mal bei­sei­te las­send: Ist die­ses Verbrennen gro­ßer Geldsummen eigent­lich schon Teil der Überwindung des Kapitalismus?

In den NachrichtenPolitik
Hoffnung Dexit (3): Heute schon Daten gegen den Terror gespendet?

Während ganz Deutschland damit beschäf­tigt ist, mög­lichst nicht über ande­re Staaten nach­zu­den­ken, stellt die beste Europäische Union aller Zeiten schon wie­der nichts als Unfug an:

Wenn es nach Kommission und Rat geht, könn­ten Inhalte euro­pa­weit - auch in Deutschland - auf Anordnung von Mitgliedstaaten mit popu­li­sti­schen, auto­ri­tä­ren Regierungen gelöscht wer­den. (…) Die auf die­se Weise geschaf­fe­ne Zensurinfrastruktur wird abseh­bar über Terrorismus hin­aus aus­ge­wei­tet werden. 

Ich wünsch­te, ich müss­te das irgend­wann nicht mehr schrei­ben: Es ist nicht alles schlecht in Großbritannien. 


Das wird eine wit­zi­ge Zeit, wenn Internetarchäologen sich in ein paar Jahrzehnten mit dem Jahr 2020 befas­sen: „Polizei ent­deckt ille­ga­le Friseurgeschäfte im Keller“.

In den Nachrichten
StVO: Was gün­stig bleibt

Unter mit ver­schie­de­ner Intensität krei­schen­den Titeln, von „Zu schnell wird jetzt schnell teu­er“ („ACV Automobil-Club Verkehr“) über eine Beschwerde über den „pra­xis­fer­nen“ Bußgeldkatalog (F.D.P.) bis hin zu „Die neue StVO tut rich­tig weh“ („WELT“), berich­ten zahl­rei­che Medien heu­te über die mor­gen in Kraft tre­ten­den Änderungen der Straßenverkehrsordnung. Dass eini­ge die­ser Knalltütenjournalisten expli­zit ihre Leser war­nen zu müs­sen anneh­men, dass ab „21 km/h der Führerschein WEG!“ sei („Wunderweib“), womit die nied­rig­ste Geschwindigkeitsübertretung für eine sol­che Strafe gemeint ist, mag über ihr Publikum eben­so etwas aus­sa­gen wie über sie selbst.

Entscheidend scheint mir aber der sonst über­all feh­len­de Hinweis zu sein, dass „Jetzt wird es teu­er“ („Heidenheimer Zeitung“) eine etwas zu kurz gegrif­fe­ne Darstellung ist. Tatsächlich gibt es näm­lich selbst für die­je­ni­gen Menschen, die den Individualverkehr gegen­über ande­ren Fortbewegungsmitteln bevor­zu­gen, eine gera­de­zu erstaun­lich ein­fa­che Möglichkeit, völ­lig legal kei­nen Cent mehr für ihre Fortbewegung zu zah­len als bisher:

Einfach nicht wie ein Arschloch fahren.

Ich helf‘ ja gerne.

In den NachrichtenMontagsmusikWirtschaft
Vimma - Kuu // Meteoritengefahr: Zu wenig.

OrrrrrEs ist Montag. Der ober­ste Linke hau­te mal wie­der einen raus, indem er schrieb, in unse­rer #Verfassung ste­he, dass Reichtum ver­pflich­te, wes­halb man Reichen jetzt gefäl­ligst Geld weg­neh­men müs­se. Im Juni 2013 schrieb die „Stuttgarter Zeitung“, Bernd Riexinger ver­die­ne „5800 brut­to. Plus Weihnachts- und Urlaubsgeld.“ Wo beginnt eigent­lich Reichtum und war­um ent­eig­nen wir nicht erst mal die Linken?

Gute Nachrichten: In Nordrhein-Westfalen machen dem­nächst die Kirchen wie­der auf. So löst sich das Problem des noch immer rele­van­ten Katholizismus viel­leicht dem­nächst auf natür­li­chem Wege. Auf über­na­tür­li­che Todesarten ist jeden­falls kein Verlass: Nachweislich von einem Meteoriten erschla­gen wur­de bis­her nur ein Einwohner des 19. Jahrhunderts.

Na, auch kei­nen Werbeblocker? Überraschend stellt sich her­aus, dass über die­je­ni­gen Server, denen man so blind ver­traut, auch Schadsoftware ver­teilt wird. Da freut man sich doch gleich dop­pelt über irgend­wel­che Quatschverlage, die einem die Wahl las­sen: Reklame zulas­sen oder Reklame zulas­sen? Lässt man all die­se Quatschverlage aber unver­linkt, so muss es halt „Russia Today“ mit einer vie­ler­orts zu fin­den­den Meldung rich­ten: Deutsche, fand ein „Nahrungslobbyist“ her­aus, könn­ten nicht mehr kochen. Das erklä­re, heißt es, auch, war­um aus­ge­rech­net Nudeln und der­glei­chen zu Beginn der Krise schnell aus­ver­kauft waren: Mehr krie­gen sie ein­fach nicht mehr hin. Das muss ein eini­ger­ma­ßen unin­ter­es­san­tes Leben sein.

Manche Witze gehen nach hin­ten los: Im November wit­zel­te jemand auf Twitter, das Virus sei gera­de frei­ge­las­sen wor­den. Ich schau‘ lie­ber nach vorn und sehe dort noch viel Musik. Fangen wir doch mal mit Vimma an!

VIMMA - Kuu (Studio Live)

Guten Morgen.

In den NachrichtenPiratenpartei
Piratenpartei: Fridays For Feuererfindung

Zugegeben: Die Überschrift ist schon falsch. Für die Erfindung von Feuer und Rad ist die Piratenpartei dann doch zu spät dran.

Als Partei, die immer­hin schon seit vier­zehn Jahren exi­stiert, hat sie aber durch­aus ein paar alt­ge­dien­te Recken an Bord, etwa den neu­er­dings sat­te 20 Jahre alten Bundesthemenbeauftragten für Umwelt, Klima und Tierschutz, Maurice Conrad aus Mainz. Laut sei­ner Website sei er „Schauspieler & Software Engineer“, „intel­li­ge­ne­te (sic! A.d.V.) Software“ sei sei­ne Passion. Ein Mann vom Fach also!

In einer Nebenbesetzung als „Initiator der Fridays-For-Future-Bewegung in Mainz“ (Wikipedia) trat er gestern in der „Tagesschau“ auf, um dar­über zu spre­chen, dass Klimademonstrationen zur­zeit online statt­fin­den (ich berich­te­te). Dabei sei das gera­de­zu fol­ge­rich­tig, denn Fridays For Future habe etwas hier­für Entscheidendes erfun­den, das immer wich­ti­ger wer­de: Die digi­ta­le Kommunikation.

Das, was wir erfunden haben, die digitale Kommunikation,

wird immer wichtiger.

Seitdem plagt mich eine Frage: Kann etwas, was vor TikTok exi­stier­te, wirk­lich digi­ta­le Kommunikation sein?

In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 23. April 2020 (Corona-Spezialausgabe)

Eine „demo­kra­ti­sche Zumutung“ wie sonst nur Demut (Christoph Möllers) und die jüng­ste Hamburger Bürgerschaftswahl (Matthias Iken, „Hamburger Abendblatt“) sei „die­se Pandemie“, teil­te Angela Merkel, Bundeskanzlerin aus der demo­kra­ti­schen Zumutung CDU, heu­te mit, denn sie sor­ge für Einschränkungen. Dass „die­se Pandemie“ neu­er­dings bereits legis­la­ti­ve Kompetenzen besitzt, war mir aller­dings bis­her nicht klar.


Nachdem Bernd Riexinger („Linke“) infol­ge eines Aufregers, dass Unternehmen, die zu deut­schen Mindestlöhnen unter deut­schen Arbeitsbedingungen in Deutschland so Masken her­stel­len las­sen, die­se viel zu teu­er ver­kauf­ten, dar­auf hin­ge­wie­sen wur­de, dass der Nachteil am Mindestlohn ist, dass alles ange­mes­sen bezahlt wer­den muss, voll­zog er eine Teilwende, blieb aber dabei, dass Masken, sofern ver­pflich­tend, bezahl­bar blei­ben müs­sen. In den Kommentaren kam die Frage auf, ob ein Staat denn sei­ne Bürger über­haupt dazu zwin­gen kön­ne, auf eige­ne Kosten irgend­was zu kau­fen. Bleibt man bei die­ser Analogie, dann dür­fen so Masken künf­tig kei­nes­wegs teu­rer sein als ein Personalausweis oder zum Beispiel eine Autobahn. Das klingt schaffbar.


Das Coronavirus för­dert Rassismus: Für die wei­te­re Unterdrückung der Bürger Palästinas kommt die Pandemie Israel gera­de recht.

NerdkramsNetzfundstücke
Mit Apple die Franzosen besiegen

In der Meldung, Frankreich stö­re es, dass iPhones die staat­lich beab­sich­tig­te Bürgerbewegungsüberwachung („Kontaktverfolgung“) per Bluetooth nicht ganz ein­fach machen, amü­siert mich am mei­sten die offi­zi­el­le Verlautbarung, Apple sol­le das gefäl­ligst ändern, denn es sei der in der Entwicklung befind­li­chen Überwachungsapp im Weg. Ich wage nicht, dar­aus eine Empfehlung abzu­lei­ten, aber anschei­nend macht Apple gera­de sehr vie­les sehr richtig.


Witzige Idee: Auf dem näch­sten tai­wa­ni­schen Pass könn­te vorn Bubble Tea abge­bil­det wer­den. Hoffentlich wird die­se Idee zum Vorbild. Viel mehr Staaten soll­ten ihr bekann­te­stes Produkt auf ihren Pässen abbil­den (außer viel­leicht Österreich).