In den NachrichtenMontagsmusikPolitik
„Weird Al“ Yankovic - Dare To Be Stupid // Netzkompetenzdrosselung

Ist Corona vorbei?Es ist Montag. F.D.P., Grüne und „Linke“ wol­len den Staat von der Kirche frei­kau­fen. Laut irgend­wel­cher Umfragen stei­gen die Zustimmungswerte der „christ­li­chen“ Parteien gera­de den­noch auf Kosten der ande­ren Parteien. Ob sich der Begriff des „klei­ne­ren Übels“ jemals zur Disqualifikation eig­nen wird? Ich möch­te es noch erle­ben - es und eine welt­wei­te Pandabärenpopulation.

Weil in der Europäischen Union fast aus­nahms­los Politiker an den Schalthebeln der Wirtschaft sit­zen, denen das Internet am Arsch vor­bei­geht, hat die Europäische Union jetzt Netflix erfolg­reich dahin­ge­hend genervt, dass es die Bildqualität run­ter­dreht, falls der Gucker in der EU sitzt. So soll eine Überlastung der Knoten ver­mie­den wer­den, die wegen Home-Office-Regelungen gera­de mehr Verkehr durch- und an die Geheimdienste ablei­ten müs­sen als sonst üblich. Nun könn­te man argu­men­tie­ren, dass, wenn man in einem Staat lebt, des­sen staat­lich geför­dert­ster Telekommunikationskonzern die Digitalisierung des Alltags nicht flä­chen­deckend umzu­set­zen bereit ist, viel­leicht das Wirtschaftsministerium, kei­nes­wegs aber ein Anbieter drin­gend etwas unter­neh­men soll­te, aber wir leben in einer Zeit, in der man wesent­li­ches Versagen des Staates nicht mehr wahr­neh­men will. Notstandsgesetze, Krise, Panik. Man been­de umge­hend die Kritik. Ist es nicht ganz erstaun­lich, was die­ser Staat mit uns Bürgern alles machen darf, ein­fach so? Immerhin wird das Klimaziel erreicht. Streiken ist so 2019, Krankwerden geht schneller.

Noch schnel­ler funk­tio­nie­ren Messenger (für die Älteren: Chatprogramme) wie ICQ, Threema und WhatsApp. Letzteres ist zu Recht in Verruf gera­ten, weil es aus Datenschutzsicht ein furcht­ba­rer Anblick ist. Folgerichtig dient es jetzt einem ande­ren furcht­ba­ren Anblick: Britische Soldaten müs­sen jetzt Befehlen über WhatsApp Folge lei­sten. Einige mei­ner Leser frag­ten mich bereits, ob ich statt­des­sen Telegram, das als akzep­ta­ble Alternative gilt, nut­ze. Überraschend stellt sich her­aus, dass es aber gar kei­ne akzep­ta­ble Alternative ist.

Stellt euch vor, es ist Terroranschlag und kei­ner geht hin (wegen Corona). Das schreit nach pas­sen­der Musik.

„Weird Al“ Yankovic - Dare To Be Stupid

Guten Morgen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: Leitkegel - Wir sind für dich da

Leitkegel - Wir sind für Dich daLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Aber was kann man emp­feh­len in die­ser Zeit? In Würselen, der Heimat einer poli­ti­schen Null, bre­chen die Menschen inzwi­schen Autos auf, weil Klopapier dar­in ist. Das ist so ver­rückt, da müs­sen deut­sche Texte her, am lieb­sten mit ordent­lich Krach.

Da kommt die Post-Hardcore-Band Leitkegel gera­de recht, die zwar nicht Fjørt ist (scha­de!), aber bereits im Dezember 2019 mit „Wir sind für Dich da“ (Bandcamp, TIDAL, Amazon.de) trotz­dem einen Rechtschreibfehler und ein beacht­li­ches Album ver­öf­fent­licht hat.

Leitkegel - Spiegelbild

In der nicht son­der­lich ansehn­li­chen Verpackung wur­den Textzitate aus der Popkultur eben­so ein­ge­floch­ten wie ein wenig Kritik an der­sel­ben: Ein Stück heißt „Tocotronic darf nie­mals sie­gen“ und amü­siert mich schon des­halb. Recht haben sie. Ansonsten natür­lich: Gitarren und - wie gewünscht - ordent­lich Krach.

O.J. Simpson (Waffen töten kei­ne Menschen)

Ein Leitkegel für die Musik des Jahres 2020, steht zu hof­fen. Wir war­ten es mal ab.

Netzfundstücke
„… von MEINEN Gebühren!“ (2)

Neulich:

ARD und ZDF wer­den teu­rer: Ab 2021 wer­den monat­lich wohl 86 Cent mehr fällig.

Gestern:

Zu euren Kommentaren wegen der Werbeeinblendung vor der Ansprache der Kanzlerin: Das war ein Fehler, der nicht hät­te pas­sie­ren dür­fen. Wir bedau­ern das sehr!

Allmählich scheint der Unterschied zwi­schen den öffent­lich-recht­li­chen und den pri­va­ten Fernsehsendern ein ähn­li­cher zu sein wie der zwi­schen Netflix und rus­sisch-chi­ne­si­schen Raubkopierwebsites; nur, dass die usa­bi­li­ty pri­va­ter Fernsehsender immer noch scheuß­lich ist.

Die besorg­te Nachfrage jün­ge­rer Fernsehgeräte, ob man wohl noch am Leben sei, weil man in den letz­ten Minuten nicht blö­de auf der Fernbedienung rum­ge­drückt hat, gewinnt humor­be­zo­gen durch sol­che Vorfälle sehr an Qualität.

In den NachrichtenMir wird geschlechtNetzfundstücke
Liegengebliebenes vom 18. März 2020

Bill Gates hat 2015 gemahnt, dass eine Pandemie die vor­her­seh­bar­ste Katastrophe der Menschheit sei. Zum Glück hat die Bundesregierung recht­zei­tig reagiert und erwo­gen, jede zwei­te Klinik zu schlie­ßen. Sonst wäre das jetzt sehr gefähr­lich geworden.


Geht es nach Lenz Jacobsen („ZEIT ONLINE“), so eig­ne ich mich nicht zum voll­wer­ti­gen Mitglied der Corona-geplag­ten Gesellschaft, denn ich habe die­ses Jahr noch kei­ne Frau vermöbelt:

Denn neben den medi­zi­ni­schen Risikogruppen müs­sen wir uns auch um die sozia­len Risikogruppen küm­mern. Alleinerziehende, Arme, Obdachlose, Alte, Pflegebedürftige, Frauen, denen jetzt häus­li­che Gewalt droht.

Ein Mann zu sein war mal so viel intui­ti­ver als heute.


Es ist nicht lan­ge her, dass die neue fin­ni­sche Regierung für ihre Weiblichkeit beju­belt wur­de. Überraschend stellt sich jetzt im „Kampf“ gegen ein Virus her­aus, dass Frauen auch nicht bes­ser staa­ten­len­ken kön­nen als ande­re Menschen. Erstaunlich: Als wäre das Geschlecht völ­lig unerheblich!


Ich drucke mir mor­gen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Corona-Fanclub 2020“: Der Eurovision Song Contest fällt die­ses Jahr aus. Hurra!


Die „Rhein-Neckar-Zeitung“ - will nicht ver­linkt wer­den (LSR) - schreibt: „Die Arbeitsagenturen wol­len in Corona-Zeiten fle­xi­bel und unbü­ro­kra­tisch agie­ren“. Warum eigent­lich nur jetzt?


Hochzeitsgeschenk gesucht? Klopapier für über 3.000 Euro, Ring gibt’s dazu. Romantik ist nicht tot!

In den NachrichtenPolitik
Niemand hat die Absicht.

Es teil­te das Bundesministerium für Gesundheit am 14. März die­ses Jahres mah­nend mit, man möge nicht auf „Fake News“ hereinfallen:

Es wird behaup­tet und rasch ver­brei­tet, (…) die Bundesregierung wür­de bald mas­si­ve wei­te­re Einschränkungen des öffent­li­chen Lebens ankün­di­gen. Das stimmt NICHT!
Bitte hel­fen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen.

Vielmehr möge man:

beson­nen blei­ben und ein­an­der auch unter Stress vertrauen.

Und sie­he, man blieb beson­nen, ver­trau­te unter Stress und fiel her­ein:

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 fol­gen­de Leitlinien zum ein­heit­li­chen Vorgehen zur wei­te­ren Beschränkung von sozia­len Kontakten im öffent­li­chen Bereich ange­sichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart:

(…) Für den Publikumsverkehr zu schlie­ßen sind
- Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähn­li­che Einrichtungen
- Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähn­li­che Einrichtungen (…)
- Spielplätze.

Ehrlichkeit ist im Jahr vor so einer Bundestagswahl ja auch deut­lich überbewertet.

Dass nun aber Händeschütteln und Gottesdienste glei­cher­ma­ßen uner­wünscht sind, gefällt mir gut. Ich wür­de dazu gern eine Petition zur dau­er­haf­ten Aufrechterhaltung ein­rei­chen. Wer wür­de mitmachen?

In den NachrichtenMontagsmusik
Insect Ark - Philae // Afrika ist wie Autobahn.

Kaffee?Es ist Montag. Die dies­jäh­ri­ge re:publica wird ver­scho­ben, was ärger­lich ist. Die paar Tage Ruhe vor der Alphabloggeria, die eini­ge Tage lang um sich selbst kreist und mit sich selbst spricht, waren immer wie­der etwas, wor­auf man sich freu­en könnte.

Corona? Corona. Ich las­se mal ein paar Anmerkungen hier, weil mehr als Anmerkungen ja auch kei­ner (mich ein­ge­schlos­sen) mehr lesen oder hören kann und/oder will; bezie­hungs­wei­se wenig­stens zwei: Mexiko erwägt, die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu schlie­ßen, um die Virusausbreitung zu ver­lang­sa­men. Wer dafür wohl bezah­len wird? Andererseits: In Los Angeles wol­len sie das Virus anschei­nend ein­fach abknal­len. Land of the free, home of the bra­ve. Die besten Witze über die USA schreibt ein Tag in den USA.

Unterdessen hat die „NZZ“ her­aus­ge­fun­den, wie­so das Virus sich in Deutschland so plötz­lich so schnell aus­brei­ten konn­te: Karneval ist schuld. Sofort ver­bie­ten. Gern noch ein paar Jahrzehnte lang, nur so zur Sicherheit. Wir wol­len ja kein Risiko eingehen.

Aus einem ähn­li­chen Grund wur­de bei Bahlsen neu­lich „ent­schie­den“, den Keks „Afrika“ nicht mehr wie einen Kontinent zu nen­nen. Das sei ras­si­stisch, wur­de argu­men­tiert. Afrika sagt man nicht mehr. Das ist wie Autobahn. Sagt man „Afrika“ und isst dabei einen über­dies dunk­len Keks, dann ist man schlim­mer als Hitler. Und wir wis­sen ja, was mit Menschen pas­siert, die schlim­mer sind als Hitler.

Besser als Hitler ist unter­des­sen: Musik.

INSECT ARK - Philae (offi­cial audio)

Guten Morgen.

Sonstiges
Abschließend ange­merkt zur Coronasituation

Sollte die Menschheit wegen der Coronasituation tat­säch­lich nen­nens­wer­te Verluste erlei­den, dann hän­gen die­se mit gro­ßer Wahrscheinlichkeit damit zusam­men, dass auf die Mitteilung, dass Mundschutz und Desinfektionsmittel weni­ger nütz­lich sind als Seife, welt­weit reagiert wur­de, indem als Vorbereitung auf eine Quarantäne auf­grund einer Atemwegserkrankung gan­ze Autos mit Klopapier bela­den wer­den, bis einer heult - und wie auch immer das aus­geht: Ich freue mich auf die Verfilmung.

In den NachrichtenPolitik
Sozialdemokratisch ein­bre­chen zur Sicherheit

Es ist doch erstaun­lich, …

Mit den Stimmen der (rechts­po­pu­li­sti­schen, A.d.V.) Regierungsfraktionen von SPD und CDU sowie der oppo­si­tio­nel­len AfD hat der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns am Mittwoch die lan­ge umstrit­te­ne Novelle des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (SOG) ver­ab­schie­det. Die Polizei kann damit künf­tig mit Richtergenehmigung IT-Systeme wie Computer oder Smartphones prä­ven­tiv heim­lich online durch­su­chen. Auch eine Befugnis zur Quellen-Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) ist ent­hal­ten. (…) Für bei­de Szenarien grei­fen die Behörden in der Regel auf soge­nann­te Staatstrojaner zurück und nut­zen dafür Sicherheitslücken aus. Für die Online-Durchsuchung räu­men die Abgeordneten den Ordnungshütern nun auch das Recht ein, Wohnungen mit rich­ter­li­cher Erlaubnis heim­lich betre­ten und durch­su­chen zu können.

… wie tref­fend das ein­zi­ge Max-Goldt-Zitat, des­sen regel­mä­ßi­ges Auftauchen sogar mich all­mäh­lich lang­weilt, bleibt, wenn man den Antagonisten austauscht:

Die SPD ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu wäh­len. Jemand, der zu die­ser Partei bei­trägt, ist gesell­schaft­lich abso­lut inak­zep­ta­bel. Es wäre ver­fehlt, zu einem ihrer Mitglieder freund­lich oder auch nur höf­lich zu sein. Man muss so unfreund­lich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gera­de noch zulässt. Es sind schlech­te Menschen, die Falsches tun.

Und die erdrei­sten sich, in Netzpolitikdingen Opposition zu spie­len. :zensur:

Unlängst wur­de ermit­telt, dass die AfD eine Strömung besit­ze, der ein Gesellschaftskonzept ver­fol­ge, „des­sen zugrun­de­lie­gen­den Punkte im Widerspruch zum Grundgesetz (…) stün­den“ und der „die demo­kra­ti­sche Ordnung [ver­ach­te]“ und „offen­siv einen ‚Systemumsturz‘ [for­de­re]“, wes­halb der Verfassungsschutz sich zustän­dig sehe. Was das über die SPD, deren Vertreter offen­siv den Sozialismus und eine Frauenquote for­dern, aus­sagt, obliegt eben­so zu ent­schei­den nicht mir.


In wei­te­ren Nachrichten: Des Verkehrsministers Telefonsicherung ist ver­schwun­den. Mit der Vorratsdatenspeicherung wäre das nicht passiert.

MusikNetzfundstücke
Hirnfick 2.0 streamt abge­sag­te Veranstaltungen

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg teilt unter der Überschrift „Events zum Publikum brin­gen“ mit:

rbb streamt abge­sag­te Veranstaltungen

Nach Rücksprache mit mei­nem Einpersonenteam (bestehend aus mir) habe ich beschlos­sen, mei­nem Bildungsauftrag nach­zu­kom­men, indem auch ich aus­ge­wähl­te abge­sag­te Veranstaltungen strea­me. Die Reihe beginnt mit die­sem Beitrag, ich zei­ge einen voll­stän­di­gen Stream des abge­sag­ten gest­ri­gen Konzerts von Johannes Oerding in Rostock:

Vor allem der Ton war sen­sa­tio­nell. Das könn­te an der Technik lie­gen. Von die­ser Art Konzert darf es künf­tig gern noch vie­le wei­te­re geben. :ja:

Netzfundstücke
Panische Gelassenheit

Den Klügeren unter den Panischen (ist Greta jetzt zufrie­den?) genügt der Hinweis, dass Seife das beste Desinfektionsmittel für nicht Todkranke ist. Die ande­ren Panischen sind ins­ge­samt beruhigt:

Bereits um 6.45 Uhr stan­den rund 10 Kunden vor der Tür der Aldi Filiale Bardowicker Straße in Linden-Mitte. (…) Eine Mitarbeiterin über­gab die Desinfektionssprays, Desinfektionsgele und Hygienetücher ein­zeln durch die Tür des Lagerraums an jeden Kunden, der sich davor in einer Warteschlange ange­stellt hat­te. (…) Offensichtlich gehen die Menschen in Linden ver­hält­nis­mä­ßig gelas­sen mit Gefahr (sic! A.d.V.) der Virusverbreitung um.

Früher war sogar die Gelassenheit weni­ger voll.

In den NachrichtenMontagsmusik
Misuse - While it lasts // Antwortgeschosse

Pah - ich geh nach Hause!Es ist Montag. Laut der „Tagesschau“ wur­de Frank-Walter Steinmeier in Publikum gesich­tet, als Frank-Walter Steinmeier sprach. Ich befür­wor­te es, Frank-Walter Steinmeier als Publikum für Frank-Walter Steinmeier zwangs­zu­ver­pflich­ten. Dann redet er viel­leicht mal weni­ger dum­mes Zeug.

„Mädchen wür­den nie gewin­nen, sag­ten die Jungs“ über­schrieb Matthias Dell einen Artikel über eine Dokumentation über die nie gewin­nen­de Hillary Clinton. Offenbar sind Jungs manch­mal gar nicht so doof, wie alle behaup­ten. - Apropos doof: Die „Linke“ hat auf ihrer „Strategiekonferenz“ unter ande­rem fest­ge­stellt, dass die „Schüsse an der Grenze“ die „Antwort auf die Politik der BRD“ waren, „die DDR durch die Abwanderung vie­ler ihrer Bürger auf die Knie zu zwin­gen“ (Seite 556). In Einheit mit dem Umstand, dass der par­tei­ei­ge­ne Thüringer Wiederministerpräsident neu­lich ein Mitglied der AfD öffent­lich­keits­wirk­sam zu irgend­was wähl­te, ist die Aussicht auf „rot-rot-grün“ in noch mehr Ländern als bloß dem blö­den Berlin eine zwar wit­zi­ge, aber doch irgend­wie unbe­hag­li­che. Was die F.D.P. wohl gera­de macht?

Jens Spahn rät von „nicht not­wen­di­gen Reisen“ nach (unter ande­rem) Nordrhein-Westfalen ab. Schade, dass er wohl nicht die Architektur und die Kultur der Einheimischen mein­te, son­dern so ein blö­des Virus. Das Robert-Koch- und irgend­ein ande­res Institut arbei­ten aber bereits gemein­sam an der Ausrottung des­sel­ben: Smartphoneüberwachung gegen Krankheit! Hat Horst Seehofer eigent­lich schon Video- und Desktopüberwachung gegen das Coronavirus in Erwägung gezogen?

Am MIT wird momen­tan mal wie­der Unix neu geschrie­ben. Ein nicht völ­lig unin­ter­es­san­tes Projekt, sieht man von der aus heu­ti­ger Sicht natür­lich völ­lig ver­al­te­ten Architektur ab.

Noch zeit­lo­ser aber ist: Musik.

Misuse live: While it lasts @ gagarin

Guten Morgen.

In den NachrichtenPolitik
Todesdiener gegen Parolen (Nachtrag): … aber bit­te nur gute!

Was sagt es eigent­lich über eine Gesellschaft, die trotz seit inzwi­schen drei­ßig Jahren feh­len­der äuße­rer Feinde ihre ver­meint­li­che „Verteidigungsarmee“ über­wie­gend ganz gut fin­det, aus, wenn ihre laut Medienberichten der­zeit größ­te Sorge in Bezug auf die­se Armee die­je­ni­ge ist, dass eini­ge die­ser Menschen, deren steu­er­lich bezahl­ter Beruf das Töten ist, womög­lich gar kei­ne anstän­di­gen Sozialdemokraten, son­dern rechts­ex­trem sind?

(via Schwerdtfegr)