Es is’ Montag. Ich meinte natürlich: It eat Monday. Alles für das neuntklassige Publikum.
Apropos Dienst am Publikum. Da gerade Staaten mit einem sportlichen Verhältnis zur individuellen Lebensgestaltung das Gros der täglichen Nachrichten beherrschen, füge ich mal einen hinzu: In Indonesien wird man eingesperrt, wenn man „elektronische Informationsverbreitung“ dahingehend betreibt, dass ein von einem schweinehautkritischen Gott Betroffener erfahren könnte, dass man Schweinehaut essen kann. Im Sinne eines aufgeklärten Miteinanders sei mir daher an dieser Stelle folgende elektronische Informationsverbreitung gestattet: Man kann Schweinehaut auch dann essen, wenn eine Gottheit eurer Wahl es gern hätte, dass ihr das nicht macht. Zu den gesundheitlichen Aspekten solchen Treibens empfehle ich freilich eine andere Lektüre. Guten Appetit.
Die „Berliner Zeitung“ (will nicht verlinkt werden, LSR) verlautbarte vorgestern wenigstens online, der ukrainische Despot habe Journalisten „aufgefordert“, „bis zum Sieg“ nicht über die Korruption in seinem Land zu berichten. Pressefreiheit hilft nur dem Russen. Das ist mit den Guten nicht zu machen. In der Europäischen Union, deren Kommission neuerdings auch vor unsauberen Methoden nicht zurückschreckt, um uns alle endlich mit deutscher Gründlichkeit ausspionieren zu dürfen, sind solche Bestrebungen gern willkommen.
Apropos Pressefreiheit: Triggerwarnungen schützen nicht das Publikum, sondern die Pressestelle (Stefan Gärtner, „konkret“ 10/23), und weil ich keine Pressestelle habe, muss ich auch niemanden warnen. Es folgt also einfach nur: Musik.
Guten Morgen.

