Es ist Montag. Guckt mal: Künstliche Intelligenz kann jetzt auch Comics zeichnen. Findet ihr das auch so fortschrittlich wie ich? Um dem wieder ein Gleichgewicht zu verleihen, hat die Bahn sich entdigitalisieren lassen. Wie früher. Nur die Zuverlässigkeit und die Preise sind noch nicht wieder wie früher. Kommt wahrscheinlich auch nicht mehr.
Kommt auch nicht mehr: Peter Sturm klagt in der aktuellen Sonntags-„FAZ“, dass es sich endlich mal herumsprechen sollte, dass 2024 nicht wie 1923 und auch nicht wie 1933 ist, sondern wie 2024; und allerdings ist genau das ja auch wieder irgendwie blöd, weil man gegen 2024 nicht mit den Mitteln gegen 1923 und 1933 ankommt. – Schöne Idee auch: Mittel gegen Jahre. (Weil die Jahre ja immer nur fließen und man selbst nicht; bzw. weil dann gelegentlich ein Funke reicht, um darüber nachzudenken, was vor zehn Jahren schief gelaufen ist, insbesondere bei sich im Kopf und im Drumherum, und was man eigentlich daraus gelernt hat und – na, wieder nicht viel. Weil leid tut, was leid tun muss, aber noch mehr leid tut, dass man’s nicht mehr ändern kann, weil: man würde.)
Ungefähr 38 Prozent der Webseiten, die ihr 2013 aufgerufen habt, gibt es nicht mehr. Zum Glück vergisst das Internet nichts. (Irgendwo hier im Text habe ich Links versteckt, die augenscheinlich gar nichts mit dem Text zu tun haben. Ich Schelm.)
Unvergesslich auch: Musik.
Guten Morgen.



Ich liebe diese Gitarrensolos, man vergisst mal für kurze Zeit diese blöden Wichser (Israel/Iran/isegal) ;-)
Wahrlich. Musik ist da. Sie bleibt. Immer.