Bei der Europawahl hat Deutschland 0:1 gespielt. Wahlsieger und damit neues Europa ist Südamerika. Bitte die Beflaggung in der Klopapierabteilung entsprechend anpassen.
Emmanuel Macron habe Taubenschach gespielt, entnehme ich der Berichterstattung, denn, wie Springers Debattenmagazin Politico unkt, die Zukunft der Europäischen Union stehe andernfalls auf dem Spiel. Finde ich gut. Von mir aus noch heute Abend komplett auflösen, den Bums. Soll Ursula von der Leyen halt endlich mal wieder eine richtige Arbeit annehmen. „Die SPD habe – wie andere Parteien auch – nicht von der Demokratiebewegung vom Jahresanfang profitieren können, sagte Barley“ („ZEIT ONLINE“) und hat das Problem ihrer Politik damit deutlich missverstanden. „Die Rechten“ sind nicht zu stark, „die Linken“ sind zu schwach. So lange neue linke Bewegungen wie Sahra Wagenknechts „Bündnis Sahra Wagenknecht“ — hier Schläfrig-Emojis einfügen — als „irgendwie rechts“ etikettiert werden, weil denen, die Etiketten verteilen, milde Unterschiede merklich wichtiger sind als scharfe Gemeinsamkeiten, wird sich nichts ändern. Nichts. „Wir sind nicht rechts“ ist kein Wahlprogramm. „Wir sind für eine gute Zukunft für jeden“ wäre ein Wahlprogramm. Nichts davon hat mit der Europäischen Union zu tun. Wer eine starke Europäische Union will (warum?), der braucht starkes Vertrauen. So wird das nichts. (Immerhin: Die Medien haben aufgehört, äußerliche Schönheit für ein Kriterium zu halten. Giorgia Meloni mag diskussionswürdige Ansichten zu Außenpolitik vertreten, ihre Beine waren bisher medial trotzdem kein Thema. Ich weiß noch nicht, wie ich das finde.)
Jinglegeräusch. Ah, endlich Ruhe. Fußball! (Mist.) „Sommermärchen“ lesen und an die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug denken. Alte Menschen wie ich finden das lustig. — Apropos alt. Wie bekommt man eine Datei von einem alten Apple-Laptop auf einen weniger alten Windowsrechner? Klar: Per Fax. Deutschen Behörden gefällt das. (Kleiner Scherz. Welche deutsche Behörde hat schon einen weniger alten Windowsrechner?)
Die Lösung für das Plastikmüllproblem: Einfach ins Meer kippen! Die Lösung für den Montag: Musik.
Guten Morgen.



An einer strahlenden Zukunft arbeitet man ja immerhin schon. Und laut Wahlomat will sich anscheinend auch die PARTEI dem nicht wirklich entgegen stellen.