Ich habe auch mal versucht, im Hier und Jetzt zu leben, aber da waren dann immer andere Leute.
Senfecke:
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Es fehlt halt bei den anderen an Selbstreflexion (II).
Das habe ich zeitlang auch versucht. Hat — meine ich — temporär auch geklappt. Bis die Anderen ihre Existenzkrisen im selben Raum ausgebreitet haben.
Lernen Sie die westliche Rezeption des Buddhismus schätzen: Es existiert absolut nichts — außer Ihnen selbstredend.
Alles andere sind nur Ihre Imaginationen.
Steht so ein Nichts im Weg oder quatscht Sie gar an (wie z.B. mein nur in Ihrer Vorstellung existierendes “Ich”), versinken Sie einfach spontan in meditative Kontemplation und das Nichts verschwindet. Tut es das nicht, geben Sie Ihren noch unzureichenden Fähigkeiten durch einen abschätzig angewiderten Blick Ausdruck und weichen Sie aus — bis zum nächsten Versuch.
Und deshalb lebst Du lieber für die nächsten Quartalszahlen?
Gibt es nur diese beiden Optionen?
Für den Kapitalismus gibt es nur die letztere Option: ständig gehetzt sein, ständig auf irgendein Ziel/die Zukunft hinarbeiten, nie in der Gegenwart leben, nie den Moment genießen/auskosten, keine Ruhe, kein Müßiggang.
Sinnvoll wäre etwas dazwischen, entsprechend dem Bedarf und der Notwendigkeit, aber eben nicht dem Bedarf der Kapitalvermehrung.
Ich habe nie ein Ziel. Als Kapitalist bin ich ne Niete.