Spaß mit Spam
Kannst eine Uhr wie in den Films haben

Eine Uhr wie in den Films hat mir gera­de noch gefehlt. Zum Glück erhielt ich heu­te eine Mail von „Lie­se“, die Abhil­fe ver­sprach. Offen­sicht­lich han­del­te es sich um eine HTML-Mail, irgend­ein extern ein­ge­bun­de­nes Bild soll­te nach­ge­la­den wer­den; aber ich bin ja bekannt­lich nicht völ­lig bescheu­ert.

Der Rein­text ist aber auch super.

Jeder will sie von mir kau­fen

Und dann bekom­me gera­de ich die­ses unfass­ba­re Ange­bot? Es gesche­hen Wun­der!

Cool: Mit der Uhr mai­len »

Pri­ma! Außer­dem: Mit dem Tele­fon Bücher lesen. Die­se neue Zeit ist erschreckend, nicht?

Kannst eine Uhr wie in den Films haben

Hof­fent­lich wie in guten Films, nicht wie in Comic­films.

Hier a b*melden

Was? Wovon? Wofür? War nicht „anmel­den“ gemeint? Und seit wann wird die Mel­dung gegen­dert? Ich bin irri­tiert.

Aber noch mal zur Uhr:

Super, zeigt sogar die Uhr­zei­ten…

(sic!)

Äh.

Muss ich haben! :bravo:

MusikPolitikNetzfundstückeIn den NachrichtenMir wird geschlecht
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 19. Novem­ber 2015

Pünkt­lich zum heu­ti­gen inter­na­tio­na­len Män­ner­tag habe ich mir die töd­li­che Män­ner­er­käl­tung zuge­zo­gen. Mei­ne ver­blei­ben­de Lebens­zeit ist daher wahr­schein­lich kurz. Bevor ich also abtre­te und der Nach­welt ein CDU-regier­tes Deutsch­land hin­ter­las­se, kann ich ein paar Nach­rich­ten der letz­ten Tage trotz­dem nicht unkom­men­tiert las­sen. Es gibt Schlim­me­res.

Netz­po­li­tik zum Bei­spiel mag „tot“ sein, aber sinn­los ist sie bei Wei­tem nicht: Ein US-Geheim­dienst­ler fin­det, an Ter­ro­ris­mus sei­en allein Daten­schüt­zer schuld. Zum Glück haben wir in Deutsch­land ein paar Par­tei­en, die sich trotz­dem um eine lebens­wer­te Gesell­schaft küm­mern, zum Bei­spiel die „Grü­nen“, die end­lich eine Mög­lich­keit gefun­den haben, ihrem image als Par­tei der Waf­fen­nar­ren und erho­be­nen Zei­ge­fin­ger eine neue Form der Bekloppt­heit zu geben:

„Um sicher­zu­stel­len, dass alle Men­schen glei­cher­ma­ßen genannt und dadurch mit­ge­dacht wer­den, wird in unse­ren Beschlüs­sen ab jetzt der Gen­der-Star benutzt“, begrün­det der Bun­des­vor­stand sei­nen Vor­stoß.

Bezie­hungs­wei­se eben der*die Bundesvorstand*in. Ich fin­de es übri­gens durch­aus ange­nehm bis­sig, bei der Sprach­ver­hun­zung dem Patri­ar­chat wei­ter­hin den Kern eines Wor­tes und den Frau­en das über­flüs­si­ge, aber immer­hin letz­te Wort („*in“) zu über­las­sen.

Da wir gera­de bei Par­tei­en sind: Laut „SPIEGEL ONLINE“ sei die AfD der­zeit die dritt­stärk­ste Kraft im Bun­des­tag. Wie prak­tisch, dann muss man nicht mehr wäh­len gehen, wenn der Wahl­aus­gang Jah­re zuvor rück­wir­kend per Umfra­ge fest­ge­legt wird. Hun­de, wollt ihr ewig leben? Man­che jeden­falls nicht: Das Netz ist gespal­ten. Was wir jetzt brau­chen, sind mehr trau­ri­ge Men­schen mit Zet­teln, mehr Flag­gen­ava­tare auf Twit­ter und mehr Ton­nen­boys (m/w).

Apro­pos Ton­nen­boys bzw. och nei, du: Xavier Naidoo („Wo sind unse­re Füh­rer, wo sind sie jetzt?“, aus: „Wo sind sie jetzt?“), der wohl bekann­te­ste Gefan­ge­ne der Deutsch­land GmbH, darf 2016 im „Euro­vi­si­on Song Con­test“ für die­ses schwer gebeu­tel­te Land „sin­gen“. Nun könn­te man ein­wer­fen, dass es ja ein Län­der- und kein Musi­ker­wett­streit sei, und dann hört man sich ein­mal die dort auf­ge­führ­ten aus­tausch­ba­ren eng­lisch­spra­chi­gen Mit­klatsch­schla­ger der ver­gan­ge­nen Jah­re an und zieht sei­nen Ein­wand zurück. Sei­en wir doch ehr­lich und geben zu, dass wir uns min­de­stens seit dem Jahr nach Nico­le Ohnen­ach­na­mens erschreckend erfolg­rei­chem „Ein biss­chen Frie­den“ nicht mehr mit den Auf­trit­ten iden­ti­fi­zie­ren kön­nen und mit der Musik noch viel weni­ger. Dass aus Deutsch­land nicht viel gute Musik kommt, mag stim­men; dass aber der „Euro­vi­si­on Song Con­test“ ein medi­al auf­ge­bla­se­ner Schla­ger­wett­streit und kein ernst zu neh­men­des künst­le­risch bemer­kens­wer­tes Musikfesti­val ist und Xavier Naidoo mit sei­nem melo­disch und text­lich besten­falls nur belang­lo­sen Gejam­mer nicht ein­mal der lach­haf­te­ste mög­li­che Ver­tre­ter Deutsch­lands ist, wird vor lau­ter Poli­ti­sie­rung viel zu sehr ver­drängt.

„Lei­ke Set­te­leit“ war auch nicht des­halb ein Erfolg, weil es so gut zu Deutsch­land pas­sen wür­de.

Gute Bes­se­rung uns allen.

MontagsmusikPolitikIn den Nachrichten
Mono für Alle! – Gen­tri­fi­ca­ti­on

UuaaaahEs ist Mon­tag. Ein Blick nach links und lächeln. Zumin­dest war es dies­mal kein Traum. Das Käuz­chen schweigt und genießt, das Leben kann begin­nen.

All­mäh­lich ver­daut man dann auch, was letz­te Woche außer den erneu­ten Anschlä­gen in Frank­reich, unse­rem Nach­bar­land mit schar­fer Vor­rats­da­ten­spei­che­rung zur effi­zi­en­ten Gewalt­prä­ven­ti­on, mit­samt drin­gend erfor­der­li­chen Belang­lo­sig­kei­ten noch geschah. End­lich wur­de wie­der jemand getö­tet, damit das Töten auf­hört. Der unbe­waff­ne­te neun­jäh­ri­ge Autist hin­ge­gen, der unlängst von der US-ame­ri­ka­ni­schen Poli­zei erschos­sen wur­de, war gar nicht bedroh­lich. Hopp­la! Aber sol­che Feh­ler kön­nen ja mal pas­sie­ren in die­ser ver­roh­ten Gesell­schaft, die nach der Über­win­dung von Lese­sucht, die im 19. Jahr­hun­dert unser Mit­ein­an­der gefähr­de­te, und Fern­se­hen, das im 20. Jahr­hun­dert unser Mit­ein­an­der gefähr­de­te, inzwi­schen durch Smom­bie­fi­zie­rung gefähr­det wird. Das Jugend­wort des Jah­res erkennt man ja nor­ma­ler­wei­se dar­an, dass es nie­mand benutzt.

Unver­zeih­lich ist es hin­ge­gen, wenn auf Mül­ler­milch eine Dun­kel­häu­ti­ge prangt. Allein der Name schon – „Scho­ko“! Das heißt doch jetzt Far­bi­go­la­de. Gegen einen mus­ku­lö­sen dun­kel­häu­ti­gen Musi­ker hät­te man aber wahr­schein­lich nichts gehabt. Die wer­den ja nicht dis­kri­mi­niert dadurch.

Man weiß schon gar nicht mehr, was man noch zei­gen soll. Men­schen jeden­falls nicht.

Dann eben Elek­tro­dings­bums.

G‑e~n*T‑r-i^f.i.K.@.t#i+0N — [mono für alle]

Guten Mor­gen.

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Grün­lich Grau – Nie­der­stes Gewänz

Niederstes GewänzGewänz. Was zur Höl­le ist Gewänz?

Fest steht, dass in den 1990-er Jah­ren eine Band des Namens „Nie­der­stes Gewänz“ wirk­te. Offen­bar geht die­se Wort­krea­ti­on zurück auf ein Zitat aus dem 1993 ver­öf­fent­lich­ten Film „Doc Sny­der hält die Welt in Atem“ von – wem auch sonst? – Hel­ge Schnei­der. Ist doch albern. Woher „Grün­lich Grau“, der Name der im Fol­gen­den gemein­ten Musik­grup­pe, stammt, konn­te ich aller­dings nicht ein­deu­tig her­aus­fin­den.

Wor­um geht es? Nun, Grün­lich Grau machen im posi­ti­ven Sin­ne beklopp­te Musik. Auf dem Album „Nie­der­stes Gewänz“ schrei­ten „Kal­le“, „Han­nes“, „Kranz“ und „Frie­der“ schleu­nig durch die Sti­le, vom 70er-Polit­rock („Bun­ker“) über Tech­no („Space­sur­fer“) bis zu wirr­stem RIO („294: Der Geschmack der Vor­rich­tung“) ist alles dabei. Die Spra­che der (weni­gen) Tex­te ist mal Fran­zö­sisch, mal Eng­lisch und mal Deutsch; das ist, wie der geneig­te Musik­freund spä­te­stens seit Eclip­se Sol-Air weiß, kei­nes­wegs ver­wir­rend, son­dern wun­der­bar pas­send. An Humor man­gelt es der Band ohne­hin nicht: Der Text von „Bun­ker“ zum Bei­spiel, so behauptet’s die Pres­se­infor­ma­ti­on, stam­me von Hans Sprung­feld.

Auf Bandcamp.com und per eMu­le kann man sich das gan­ze ver­damm­te Ding her­un­ter­la­den, bei erste­rer Mög­lich­keit auf Wunsch auch gegen eine Spen­de in belie­bi­ger Höhe. Ich lege dies nahe.

PiratenparteiMontagsmusik
Jakob – Blind Them With Sci­ence

Remember, rememberEin flau­sch­lo­ser Mon­tag, der davor war irgend­wie schö­ner. Teu­fel, geht das immer schnell. Es wird Grip­pe­zeit, und auch die Pira­ten­par­tei hat­te sich da was ein­ge­fan­gen: Flo­ri­an „d1etpunk“ Bokor ist mil­de kei­fend aus­ge­tre­ten, wie gewohnt noch im Geze­ter mit „will­kom­men drau­ßen“ von denen begrüßt, die es für einen Erfolg hal­ten, poli­tisch geschei­tert zu sein. Die­ser Flo­ri­an Bokor war auch jener, wel­cher im Janu­ar 2014 anläss­lich eines Bun­des­par­tei­tags frem­de Flag­gen his­sen ließ, das Pira­ten­schiff also gleich­sam kampf­los vor ver­sam­mel­ter Mann­schaft den See­roi­bern, die nicht mehr ein­te als der Klas­sen­kampf gegen das Böse, über­gab.

Viel­leicht hät­te er sich vor­her wenig­stens ein wenig mit „sei­ner“ Par­tei beschäf­ti­gen sol­len, denn das, was ihm fehl­te, war nie weg. Für ein Bekennt­nis zu den immer glei­chen Wer­ten aber gibt es viel­leicht ein­fach zu wenig Applaus von den Will­kom­men­drau­ßens. Rum und Ähren. Evi­denz­ba­sier­tes poli­ti­sches Geschick ist so 2009.

Klopp lernt das Verb „to lose“, über­schrieb man bei der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ einen Arti­kel über ein ver­lo­re­nes Fuß­ball­spiel von Jür­gen Klopps neu­em Ver­ein, dem FC Liver­pool, und mög­li­cher­wei­se brin­ge ich dem zustän­di­gen Redak­teur jetzt auch mal ein neu­es Verb bei, näm­lich „to face­palm“, und möch­te das zur wei­te­ren Inter­pre­ta­ti­on ein­fach ein­mal hier her­um­lie­gen las­sen. Ande­re Leu­te las­sen Schlim­me­res her­um­lie­gen, zum Bei­spiel lässt ein Herr Coll­ins die Kunst­fi­gur „Phil Coll­ins“ her­um­lie­gen, wäh­rend er befürch­tet, jetzt doch noch cool zu wer­den. Immer­hin scheint er trotz­dem sei­ne Musik zu ken­nen: „Es sind nicht nur Kri­ti­ker, denen man­che mei­ner all­ge­gen­wär­ti­gen Best­sel­ler längst aus dem Hals her­aus­hän­gen!“ Radio­sen­der aller­dings krie­gen offen­sicht­lich nicht genug davon. Hof­fent­lich bringt bald jemand ein drit­tes Lied raus.

Oder es spie­len ein­fach mehr Radio­sen­der was Anstän­di­ges. Ich hät­te da einen Vor­schlag.

Jakob – Blind Them With Sci­ence live@Bleach (Brigh­ton, UK 24-04-2015)

Guten Mor­gen.

PolitikIn den Nachrichten
Kurz ver­linkt: Christ­li­che Ster­be­hil­fe

War­um muss man für Ster­be­hil­fe eigent­lich in die Schweiz fah­ren? Ach so, rich­tig – weil der­sel­ben CDU, die ein Recht auf den Export schwe­rer Waf­fen in Kriegs­ge­bie­te wort­reich ein­for­dert, christ­li­che Wer­te wich­tig sind:

Auch wenn der christ­li­che Glau­be Men­schen Hoff­nung gibt, haben vie­le Angst vor einem lan­gen Ster­be­pro­zess oder vor Schmer­zen. CDU-Gene­ral­se­kre­tär Peter Tau­ber beton­te in Ber­lin: „Es darf kein Geschäft mit dem Tod geben. Künf­tig steht die geschäfts­mä­ßi­ge Bei­hil­fe zur Selbst­tö­tung unter Stra­fe.“

Geschäfts­mä­ßi­ge Bei­hil­fe zur Tötung Drit­ter hin­ge­gen kur­belt die Wirt­schaft an. Auf­schwung, wis­sen­schon.

Nerdkrams
Mit feed43 gegen Web­müll

(Vor­be­mer­kung: Es folgt nach län­ge­rer Zeit ein wei­te­rer lang­wei­li­ger Text über Com­pu­ter­kram, der eigent­lich nur den Zweck erfüllt, die über­fäl­li­ge Musik­rück­schau zu pro­kra­sti­nie­ren. Wie ärger­lich.)

Vor eini­gen Jah­ren hoff­te ich, dass die Mut­ma­ßung, das RSS-For­mat sei nicht mehr zeit­ge­mäß, bis auf Wei­te­res nicht zutref­fen wür­de. Ich begin­ne zu fürch­ten, dass ich da viel­leicht zu opti­mi­stisch war.

Denn: Web­müll ver­stopft das Netz. Man ruft Web­sites auf und bekommt eine Men­ge zu sehen, nur der eigent­li­che Inhalt wird immer bes­ser ver­steckt. Hier, eine Wer­be­flä­che! Hier, 34 wei­te­re Schlag­zei­len zu ganz ande­ren The­men! Abon­nier‘ uns doch! Und guck‘ mal, wie schön unse­re sozia­len wid­gets leuch­ten! – Das Web als Infor­ma­ti­ons­me­di­um ver­sagt, weil sei­ne Gestal­ter ver­sa­gen.

Selbst, wenn man sich von wer­be­träch­ti­gen Quatsch­sei­ten wie taz.de und „SPIEGEL ONLINE“ fern­hält, wird es zuse­hends schwie­ri­ger, sich effi­zi­ent zu infor­mie­ren, weil RSS als ein­heit­li­cher Stan­dard sich trotz­dem nicht so recht durch­zu­set­zen ver­mag.

‘Mit feed43 gegen Web­müll’ wei­ter­le­sen »

PolitikIn den Nachrichten
Schmal­hans des Tages: Ange­la Mer­kel, CDU.

Die­ser Arti­kel ist Teil 12 von 18 der Serie Schmal­hans des Tages

Was hat­ten wir denn lan­ge nicht? Ach, rich­tig – einen Poli­ti­ker, der Unsinn erzählt. Und wo sonst soll­te er sit­zen als in der CDU/CSU?

Dabei hat­te die­se unhei­li­ge Uni­on ja durch­aus begon­nen, sich dem Neu­land zu öff­nen. Wie­so sonst soll­te ein CSU-Mini­ster auf Bundes‑, ein CDU-Poli­ti­ker auf euro­päi­scher Ebe­ne für das Inter­net zustän­dig sein? Und auch Ange­la Mer­kel, sonst nicht unbe­dingt für eine Mei­nung bekannt, besann sich laut Pres­se bereits im Mai 2014 dar­auf, dass es mitt­ler­wei­le Men­schen auch im Tele­kom-Deutsch­land gibt, die vom Inter­net leben müs­sen:

Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel hat sich für ein­heit­li­che euro­päi­sche Regeln im Urhe­ber­recht, beim Daten­schutz und für den Breit­band­aus­bau stark gemacht.

So weit, so beäng­sti­gend. Zum Glück hat­te sich dies­be­züg­lich, wie gewohnt, sehr lan­ge nichts getan, so dass man getrost ver­ges­sen konn­te, dass so etwas über­haupt ein­mal zur Spra­che gekom­men war. ‘Schmal­hans des Tages: Ange­la Mer­kel, CDU.’ wei­ter­le­sen »

PolitikIn den NachrichtenMontagsmusikComputer
Hooffoot (live)

Kalt draußenDas Inter­net freut sich: Die Web­site des größ­ten deut­schen Tot­holz­ver­schwen­ders sperrt nun Leu­te aus, die ihren Rech­ner gern vor Kri­mi­nel­len schüt­zen möch­ten. Aller­dings sind sie sogar dafür zu doof, denn die mobi­le Web­site (soll hei­ßen: die, die man sieht, wenn man ver­se­hent­lich mit einem smart­phone drauf­geht) lässt sich von Adguard zumin­dest unter Android nicht am Funk­tio­nie­ren hin­dern. Damit kann ja auch kei­ner rech­nen.

In der Tür­kei steigt der­weil ’ne Fei­er: Dem Erdoğan sei­ne Par­tei hat die abso­lu­te Mehr­heit zurück­er­obert, und wer bei Erobe­run­gen an Kreuz­zü­ge und blu­ti­ge Gemet­zel denkt, hat damit ange­sichts der dor­ti­gen Kur­den­schlach­te­rei ver­mut­lich nicht Unrecht. Die OSZE beklag­te den mit Gewalt geführ­ten Wahl­kampf, was die Bun­des­re­gie­rung natür­lich bren­nend inter­es­siert: „Regie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert begrüß­te am Mon­tag den fried­li­chen Ver­lauf der Wahl“, man will ja den Groß­kun­den nicht ver­lie­ren: Kur­den nut­zen deut­sche Waf­fen gegen den IS, wäh­rend die Tür­kei ihrer­seits (über die NATO mili­tä­ri­scher Ver­bün­de­ter Deutsch­lands) Kur­den bom­bar­diert. Frie­den schaf­fen, ihr Affen.

Apro­pos Affen: Apple lässt CCC-Apps auf Apple TV nicht zu, weil man im CCC natur­ge­mäß auch App­les Betriebs­sy­ste­me tech­nisch ana­ly­siert. Viel­leicht soll­te der CCC auf dem anste­hen­den 32. Con­gress im Gegen­zug Apple-Gerä­te vom Gelän­de ver­ban­nen.

Man könn­te ja auch ganz ande­re Din­ge tun, zum Bei­spiel Hooffoot hören.

Hooffoot – Burg Herz­berg Festi­val 2015

Guten Mor­gen (n.V.).

SonstigesIn den Nachrichten
Kurz notiert zu Eck­art von Hirsch­hau­sens Kreuz­zug

„Der Kaba­ret­tist Eck­art von Hirsch­hau­sen und die CDU-Poli­ti­ke­rin Julia Klöck­ner sind von der befrei­en­den Kraft der Reli­gi­on über­zeugt.“ So etwas liest man doch gern, dann weiß man wenig­stens, mit wem man es zu tun hat. Ent­stan­den ist die­ser Satz für das „christ­li­che Medi­en­ma­ga­zin“ „pro“. Die Über­schrift? Was Ärz­te und Pati­en­ten von Luther ler­nen kön­nen.

Und zwar was?

So stellt der aus­ge­bil­de­te Arzt von Hirsch­hau­sen fest, dass vie­le ein­sa­me Men­schen mit einer „pseu­do­re­li­giö­sen Erwar­tungs­hal­tung“ ins War­te­zim­mer des Arz­tes kämen. Sie haben den „Wunsch nach Gese­hen­wer­den, Berührt­wer­den im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes, nach Erlö­sung, nach Gna­de“.

Gehen gläu­bi­ge Chri­sten eigent­lich zum Arzt, wenn Gott doch will, dass alles so kommt, wie es kommt? Kei­ne Zeit, dar­über nach­zu­den­ken, der näch­ste Kra­cher lässt nicht auf sich war­ten:

„Luther hat den Anstoß dafür gege­ben, dass man sich die hei­len­den Kräf­te der Bil­dung klar­ge­macht hat“.

Ein evan­ge­li­scher Kaba­ret­tist, der in einer reli­giö­sen Publi­ka­ti­on die Bil­dung lobt und spä­ter die katho­li­sche Kir­che dar­um benei­det, dass sie „vie­le Ritua­le“ habe, „da habe sei­ne Kir­che das Kind mit dem Bade aus­ge­schüt­tet“, macht mir ja doch eher Mut als Hoff­nung. Aber eigent­lich brau­chen wir Reli­gi­on ja gar nicht, son­dern, so ver­merk­te von Hirsch­hau­sen abschlie­ßend, „jeman­den wie Jesus“:

Wenn wir in Deutsch­land beob­ach­ten, wie Arm und Reich aus­ein­an­der­drif­ten, wie vie­le Leu­te sich von der Gesell­schaft aus­ge­schlos­sen füh­len – dann braucht es jemand, der uns an Jesus erin­nert!

Jesus hät­te sicher­lich etwas gegen die­se Sche­re zwi­schen Arm und Reich getan, denn „[e]r ging gezielt auf die Men­schen zu, ohne nach dem Sta­tus zu fra­gen“, um sie dann, das erwähnt von Hirsch­hau­sen nicht, für ihren Sta­tus trotz­dem zu ver­ur­tei­len:

Eher geht ein Kamel durch ein Nadel­öhr, als dass ein Rei­cher in das Reich Got­tes gelangt.
Mar­kus 10,25

Eck­art von Hirsch­hau­sen dürf­te es also schwer haben, von jeman­dem wie Jesus als einer der Sei­nen akzep­tiert zu wer­den; ins­be­son­de­re, wenn er sein Leben auch anson­sten ganz in Ord­nung fin­det:

So jemand zu mir kommt und haßt nicht sei­nen Vater, Mut­ter, Weib, Kin­der, Brü­der, Schwe­stern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jün­ger sein.
Lukas 14,26

Die Men­schen, um deren Gesell­schaft Jesus sich bemüh­te, waren also kei­nes­wegs Gestal­ten wie Julia Klöck­ner und Eck­art von Hirsch­hau­sen, son­dern vom Leben gebeu­tel­te, von der Fami­lie ent­frem­de­te, zutiefst depres­si­ve Arme. Was er mit ihnen vor­hat­te, geht aus der Bibel nicht ein­deu­tig her­vor, ich habe da aller­dings so eine Ahnung:

Ich bin nicht gekom­men, um Frie­den zu brin­gen, son­dern das Schwert!
Mat­thä­us 10,34

Pre­digt Herr von Hirsch­hau­sen eigent­lich wäh­rend sei­ner Auf­trit­te oder redet er wäh­rend­des­sen nur Stuss? Hat sich der Ver­fas­sungs­schutz schon mal genau­er damit befasst?

„Jemand wie Jesus“ wür­de sich ver­mut­lich im Gra­be umdre­hen.


Wuss­tet ihr übri­gens schon, dass man jetzt auch so genann­te „Home­pages“ haben kann?

PolitikIn den NachrichtenComputer
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 30. Okto­ber 2015 (außer mir jetzt)

Nein, was hat man sich auf Twit­ter nicht wie­der hämisch amü­siert:

Horst See­ho­fer erwägt angeb­lich den Abzug sei­ner Mini­ster aus der Koali­ti­on, soll­te die Kanz­le­rin ihre Flücht­lings­po­li­tik nicht revi­die­ren.

Wo da denn, haha­ha, die Dro­hung sei und dass man sich viel­mehr dar­auf freue, dass das end­lich pas­sie­re. So eine unglaub­li­che Geschichts­ver­ges­sen­heit ist sogar im Inter­net sel­ten, denn was macht man mit einem Kabi­nett, in dem noch Mini­ster feh­len? Man füllt es auf. 2013 war eine gewis­se Ursu­la von der Ley­en als „Super­mi­ni­ste­rin“ – also talent­freie Zustän­di­ge für meh­re­re Res­sorts – im Gespräch. Ich glau­be, damit kann man ziem­lich gut dro­hen.


Apro­pos doof: Mit der jüngst für schwam­mig erklär­ten Netz­neu­tra­li­tät bie­ten sich für den Spo­ti­fy-Wer­be­ver­ein Tele­kom offen­bar inter­es­san­te neue Mög­lich­kei­ten.

Tele­kom-Chef Tim Hött­ges hat eine Idee, wie man den vom EU-Par­la­ment abge­nick­ten Kom­pro­miss zur Netz­neu­tra­li­tät mit Leben fül­len kann: Start­ups, die ihre Dien­ste auf dem welt­wei­ten Netz anbie­ten, betei­li­gen dafür die Netz­be­trei­ber an ihren Umsät­zen. „Ein paar Pro­zent“, schreibt Hött­ges im Tele­kom-Blog, sei­en „ein fai­rer Bei­trag für die Nut­zung der Infra­struk­tur“.

Ich schla­ge vor, dass die Tele­kom im Gegen­zug auch eine fai­re Ent­schä­di­gung zahlt, wenn die Infra­struk­tur wie­der mal jedes Dienst­an­bie­ten ver­un­mög­licht.

In den NachrichtenWirtschaft
Exper­ten: Wenn man etwas anzün­det, könn­te es bren­nen.

(Vor­be­mer­kung: Ich habe von Finanz­wirt­schaft nicht über­mä­ßig viel Ahnung, aller­dings qua­li­fi­ziert mich das offen­bar zu einer Exper­ten­aus­sa­ge.)

Die Ban­ken, so stand es gestern in der schlim­men Tages­zei­tung, mach­ten zwar Geld­ge­schäf­te preis­wer­ter, aller­dings warn­ten Exper­ten davor, dass sie auch Kri­sen beför­der­ten. Ich beglück­wün­sche die­se Exper­ten zu ihrer Exper­ti­se, ver­gra­be mein Gesicht in einer Hand und mel­de Zwei­fel an.

Tat­säch­lich sind die essen­zi­el­len Geld­ge­schäf­te in der Pri­vat­wirt­schaft (Geld erhal­ten, Geld für etwas aus­ge­ben, selbst: Geld lei­hen und ver­lei­hen) prin­zi­pi­ell auch ohne eine Bank kosten- und mehr­auf­wands­los mög­lich. Neh­men wir an, es gäbe kei­ne Ban­ken und durch Ban­ken beför­der­te Quat­scher­fin­dun­gen wie Scheck­kar­ten, so wäre der Fluss des Gel­des nur schwer­lich preis­wer­ter mach­bar: Das Gehalt in der inzwi­schen sprich­wört­li­chen Lohn­tü­te zu erhal­ten kostet eben­so wenig Trans­ak­ti­ons­ge­büh­ren wie jeman­dem etwas mit Bar­geld abzu­kau­fen, selbst der Ablauf des Geld­ver­leihs ist „kosten­los“ mög­lich, rech­net man ein­mal die Infla­ti­on nicht ein (was ja auch eine Bank sel­ten kon­se­quent tut). Schwie­rig wird es erst, wenn der gewünsch­te Kre­dit die Mit­tel des Ver­lei­hers über­steigt. Hier kom­men Ban­ken ins Spiel.

Ban­ken sind prin­zi­pi­ell Kre­dit­in­sti­tu­te, also Ein­rich­tun­gen, die über aus­rei­chend Kapi­tal ver­fü­gen, um grö­ße­re Men­gen Gel­des vor­über­ge­hend ver­lei­hen und (im Fal­le von „Ein­la­gen“) ver­zin­sen zu kön­nen. Die­ses Geld stammt zum Groß­teil von Inve­sto­ren im wei­te­ren Sin­ne, also Leu­ten, die Geld in die Bank gebracht haben, was dazu führt, dass das Geld, was gera­de ver­lie­hen wur­de, im tat­säch­li­chen Bestand nur noch vir­tu­ell vor­han­den ist. Zum Glück für die Ban­ken ist die Wahr­schein­lich­keit, dass ein Groß­teil der Ein­la­gern­den gleich­zei­tig sei­ne Ein­la­gen aus­ge­zahlt haben möch­te, über­schau­bar gering. Eigent­lich wäre so eine Bank also für eine halb­wegs intak­te Gesell­schaft nur in Son­der­fäl­len wirk­lich not­wen­dig und kei­ne tra­gen­de Säu­le des Mit­ein­an­ders; aber auch andern­falls wäre es eigent­lich nicht von Belang, ob Ban­ken nun dau­er­haft Bestand haben oder nicht.

Wenn da nicht der Kapi­tal­be­darf wäre.

Für den prin­zi­pi­ell nicht mit beson­de­ren Zusatz­ko­sten ver­bun­de­nen Geld­trans­fer, der in einer gesun­den Zivi­li­sa­ti­on nicht mit Büro­kra­tie und Fuß­no­ten ver­bun­den ist, hät­te so eine Bank gern Geld, denn die Ver­wal­tung die­ses Kapi­tals ist mit hohem Per­so­nal­auf­wand ver­bun­den. Die „Arbeit“ eines Vor­stands­vor­sit­zen­den ist dabei um das über Hun­dert­fa­che so viel wert wie die eines ein­fa­chen Schal­ter­be­dien­ste­ten, die Zah­len im Com­pu­ter ver­wal­ten sich immer­hin nicht von allein. Vor eini­gen Jahr­zehn­ten hat die Deut­sche Bank die­se Gehäl­ter noch mit „Ari­sie­rung“ erwirt­schaf­tet, aller­dings scheint dies in den letz­ten Jah­ren etwas an Popu­la­ri­tät beim Publi­kum ein­ge­büßt zu haben, wes­halb ande­re Ein­nah­me­quel­len auf­ge­tan wer­den muss­ten. Die Finan­zie­rung durch Groß­spen­den („Ret­tungs­schirm“) ist dabei eine Son­der­form, ent­stan­den aus der Sor­ge dar­um, dass die Gehäl­ter von Bank­vor­stän­den womög­lich sonst deut­lich gerin­ger als das Brut­to­in­lands­pro­dukt von Mona­co sein müss­ten. (Wenn noch jemand nicht ver­stan­den haben soll­te, wor­in eigent­lich das Pro­blem mit dem Kapi­ta­lis­mus besteht, und sich von lästi­gen Details wie dem Raub­bau von Roh­stof­fen und der Kern­aus­sa­ge von Wer­bung, dass so ein Bür­ger gar kein Inter­es­se haben, son­dern nur mit aus­rei­chend wenig Stolz ver­se­hen sein muss, dann möge er sich die­se Zah­len ein­fach mal vor Augen füh­ren. Aber das führt hier viel­leicht zu weit.) Um den Lebens­stan­dard ihrer Mit­ar­bei­ter zu hal­ten, inve­stie­ren Ban­ken mit dem Geld derer, die es ihr zum Auf­pas­sen anver­traut haben, zum Bei­spiel in risi­ko­rei­che Geschäf­te wie Fir­men­an­tei­le und Haus­hy­po­the­ken oder den Kauf ande­rer Ban­ken für lächer­lich gerin­ge Prei­se in Mil­li­ar­den­hö­he, stets in der Hoff­nung, es erge­be sich ein deut­li­cher Gewinn dar­aus, der dann an die eige­nen Kun­den Vor­stands­mit­glie­der aus­ge­schüt­tet wer­den kann. Das klappt manch­mal, manch­mal aber auch nicht; und wenn es nicht klappt, hal­ten Men­schen, deren beruf­li­ches Dasein ver­zicht­bar ist, ihr Gesicht vor eine Kame­ra und spre­chen ins erst­be­ste Mikro­fon Din­ge hin­ein, die sug­ge­rie­ren, dass das jetzt zwar ver­ständ­li­cher­wei­se ent­täu­schend sei, die schick­sals­be­dingt kapi­ta­li­sti­sche Gesell­schaft aber ohne eine Bank nicht aus­kä­me, wes­halb man da ja lei­der nichts machen kön­ne.

Anders gesagt: Die Gewinn­ab­sicht von Ban­ken ist der Aus­lö­ser jeder bis­her bedeu­ten­den Finanz­kri­se, und das kei­nes­wegs nur mög­li­cher­wei­se. Ohne eine gra­vie­ren­de Umwäl­zung des Systems ist eine Bes­se­rung nicht mach­bar. Zyni­ker könn­ten eine Ver­staat­li­chung von Ban­ken vor­schla­gen, nach­dem der Steu­er­zah­ler vie­le von ihnen ja mitt­ler­wei­le sowie­so „bezahlt“ hat, aller­dings über­sä­hen die­se Zyni­ker dann die Erfolgs­ge­schich­te ande­rer Staats­un­ter­neh­men wie der Deut­schen Bahn, die ja durch­aus auch weit davon ent­fernt ist, ledig­lich kosten­deckend zu arbei­ten (bezie­hungs­wei­se nicht zu arbei­ten).

Oder man macht das mit den Fackeln und Heu­ga­beln. Springt, ihr Wider­lin­ge. Als hüb­schen Neben­ef­fekt berei­nigt man die Gesell­schaft damit auch gleich um die ver­blie­be­nen F.D.P.-Wähler.


In wei­te­ren Nach­rich­ten: Oba­ma fin­det die Todes­stra­fe pro­ble­ma­tisch. Er ist sich nur noch nicht sicher, war­um.

In den NachrichtenMontagsmusik
Post­mo­dern Juke­box – Seven Nati­on Army

Da gucksteMon­tag. Gute Neu­ig­kei­ten: Alles hilft gegen Krebs. Blö­der­wei­se ver­ur­sacht auch alles Krebs. Viel­leicht doch weni­ger Wis­sen­schaft und mehr Poli­tik? Hei­ko „Vor­rats­da­ten“ Maas sagt aus­ge­rech­net zur „BILD“, dass islam­kri­ti­sche Demon­stran­ten für bren­nen­de Flücht­lings­hei­me ver­ant­wort­lich sei­en, und wofür die „BILD“ dann ver­ant­wort­lich ist, möch­ten wir lie­ber nicht aus­füh­ren, es könn­ten Kin­der mit­le­sen.

Es könn­te schlim­mer sein. Man könn­te Vega­ner sein. Der­weil emp­fin­det es Has­nain Kazim als Ver­rat an den euro­päi­schen Wer­ten, wenn die EU dem Unrechts­staat Tür­kei aus Asy­lan­ten­grün­den eine Mit­glied­schaft andient, ver­rät aber lei­der nicht, was die­se euro­päi­schen Wer­te denn genau sind. Viel­leicht der Kauf­preis für die Waf­fen, mit denen da unten die Leu­te ein­an­der meu­cheln. Wenig­stens die Wirt­schaft funk­tio­niert noch.

Und natür­lich das schö­ne Ritu­al der mon­täg­li­chen Begrü­ßung mit herr­li­cher Musik.

Seven Nati­on Army – Vin­ta­ge New Orleans Dir­ge White Stripes Cover ft. Haley Rein­hart

And the fee­ling coming from my bones
says: find a home.

Man kann das alles ernst neh­men. Man muss aber nicht.

Guten Mor­gen.

Persönliches
Kein Frag­ment. II

(… und wie­der ein­mal macht man den Feh­ler, sich vor­über­ge­hend nicht mit ande­ren Din­gen zu beschäf­ti­gen, und hat sofort wie­der die­ses beklem­men­de Gefühl, das sich ein­stellt, wenn der Kopf nicht da ist, wo er sein soll­te, an der Schul­ter oder auf dem Bauch näm­lich, und man sol­le sich doch mal ran­hal­ten, damit es end­lich wie­der depri­mie­ren­de Tex­te zu lesen gäbe, weil man inzwi­schen zum Unter­richts­ma­te­ri­al avan­ciert sei, wahr­schein­lich geht es um Tra­gi­ko­mö­di­en oder so, aber man weiß es nicht und ist ver­stört, wie es die­ses elen­de Jahr­zehnt ja auch bzw. nicht bes­ser ver­dient hat. Ein König­reich für ein Tier (zum Bei­spiel Groß­bri­tan­ni­en) und end­lich etwas Ruhe; wie­der nicht genug ver­gnügt für einen extro­ver­tier­ten Aus­druck der Trau­rig­keit, ein Zit­tern auf den Lip­pen und zum Teu­fel mit dem elen­den Immun­sy­stem, so wird das nichts mit einem anstän­di­gen Her­ren­tod (i.e. Män­ner­grip­pe). Glück und Gesund­heit. Vor allem Glück.)