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Hooffoot (live)

Kalt draußenDas Inter­net freut sich: Die Web­site des größ­ten deut­schen Tot­holz­ver­schwen­ders sperrt nun Leu­te aus, die ihren Rech­ner gern vor Kri­mi­nel­len schüt­zen möch­ten. Aller­dings sind sie sogar dafür zu doof, denn die mobi­le Web­site (soll hei­ßen: die, die man sieht, wenn man ver­se­hent­lich mit einem smart­pho­ne drauf­geht) lässt sich von Adguard zumin­dest unter Android nicht am Funk­tio­nie­ren hin­dern. Damit kann ja auch kei­ner rechnen.

In der Tür­kei steigt der­weil ’ne Fei­er: Dem Erdoğan sei­ne Par­tei hat die abso­lu­te Mehr­heit zurück­er­obert, und wer bei Erobe­run­gen an Kreuz­zü­ge und blu­ti­ge Gemet­zel denkt, hat damit ange­sichts der dor­ti­gen Kur­den­schlach­te­rei ver­mut­lich nicht Unrecht. Die OSZE beklag­te den mit Gewalt geführ­ten Wahl­kampf, was die Bun­des­re­gie­rung natür­lich bren­nend inter­es­siert: „Regie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert begrüß­te am Mon­tag den fried­li­chen Ver­lauf der Wahl“, man will ja den Groß­kun­den nicht ver­lie­ren: Kur­den nut­zen deut­sche Waf­fen gegen den IS, wäh­rend die Tür­kei ihrer­seits (über die NATO mili­tä­ri­scher Ver­bün­de­ter Deutsch­lands) Kur­den bom­bar­diert. Frie­den schaf­fen, ihr Affen.

Apro­pos Affen: Apple lässt CCC-Apps auf Apple TV nicht zu, weil man im CCC natur­ge­mäß auch App­les Betriebs­sy­ste­me tech­nisch ana­ly­siert. Viel­leicht soll­te der CCC auf dem anste­hen­den 32. Con­gress im Gegen­zug Apple-Gerä­te vom Gelän­de verbannen.

Man könn­te ja auch ganz ande­re Din­ge tun, zum Bei­spiel Hooffoot hören.

Hooffoot – Burg Herz­berg Festi­val 2015

Guten Mor­gen (n.V.).