In den Nachrichten
Kennen Sie den? Trifft ein Papst einen Präsidenten…

… und redet gar wunderliche Dinge, worin ihn allenfalls sein Gastgeber zu übertreffen weiß:

„Wir sind eine Nation, die den Glauben öffentlich lebt“, sagt er. Die Vereinigten Staaten seien „fully modern“, vollkommen modern, und zugleich geleitet von „althergebrachter und ewiger Wahrheit“.

Und das, wenn nicht sogar ausschließlich das, verbindet sie, die Amerikaner, mit ihr, der Achse des Bösen:
Öffentlich gelebter Glaube, basierend auf „althergebrachter und ewiger Wahrheit„, und alles, was man braucht, um als moderner Staat durchzugehen; und sei es nur Fernsehen, McDonald’s und ein durchgeknallter Führer Führer.

Aber immerhin:

in seiner Rede vor dem Weißen Haus hat Papst Benedikt XVI. dem US-Präsidenten trotzdem deutlich ins Gewissen gesprochen

Denn wer wüsste besser, wie man publikumswirksam Massenmorde durch das Abspulen immergleicher Phrasen unter aufbrandendem Jubel (wie immer der aussehen mag) und ohne jegliche Ironie zerreden kann, als ausgerechnet das katholische Oberhaupt?

Darauf erst mal einen kalten Kaffee.

In den NachrichtenKaufbefehleMusikPolitik
Bären, Bill und Medienkritik II

Holla, welch ereignisreiche Tage liegen hinter uns und krümmen sich vor Schmerzen.

Fangen wir mit dem an, was die Menschen wohl zurzeit am meisten bewegt, von dem ich jedoch aufgrund meines nahezu inaktiven Medienkonsums nur versehentlich in Kenntnis gesetzt wurde. Nein, nicht so irrelevanter Käse wie der systematische Massenmord in der Gegend um (T)China (dazu später mehr), sondern weit boulevardeskeres, das jedes Leid der Welt mühelos, so scheint es, in den Schatten zu stellen weiß:

BILD-Deutschland hat einen neuen Bärenskandal.

Es ist schon ein Unding, dass ein Bär, der in einem mitteleuropäischen Zoo derart umsorgt wird, dass er seine natürliche Umgebung längst verdrängt zu haben schien, sich plötzlich seiner animalischen Instinkte besinnt und die sein Gehege säubernden Tiere, mithin also seine Raumreinigungsfachkräfte f.k.a. Putzfische, verspeist.
Da es sich m. W. immerhin um inländische Fische handelt, könnte man, hätte man die notwendige Chuzpe, gar behaupten, der einstmals niedliche süße Knut sei eine Gefahr für jeden deutschen Fisch, und von dort ist’s bekanntlich nicht weit zu einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit.

Indes bin ich der törichten Ansicht, der Abschuss eines weiteren Bären erzeugte in diesem Land kein allzu großes Medienecho mehr, zumal sich Bären mit albernen Namen in diesem Land ja nahezu inflationär vermehren. „Bruno, Knut und Flocke“; sollte ich einst durch eine wie auch immer geartete Fügung des Schicksals mich Romanautor nennen dürfen und die Nachfolger der Drei ??? oder auch nur TKKG kreieren wollen, so sind dies schon jetzt einprägsame und kinderbuchgerechte Namen für die Protagonisten. Fein, fein, keine Frage.

Eine hingegen überaus berechtigte Frage ist’s, wer oder was den Bären an sich nun derart ins Zentrum des öffentlichen Interesses zu rücken weiß. Die oft als Argument missbrauchten Knopf- bzw. leider eben nur knopfähnlichen Augen der Jungtiere sind schon seit mindestens 24 Jahren nicht mehr überraschend, und in jungen Jahren ist, mit Ausnahme des Menschen, eigentlich jedes Tier einigermaßen süß; vor allem Pinguine, deren interessantes Äußeres, den Kinofilmen vergangener Jahre zufolge, das öffentliche Bewusstsein allem Anschein nach bereits erreicht zu haben schien.


Wo Deutschland sich ja zur Ablenkung von den ständigen schlechten Nachrichten (Steuererhöhungen, Krieg et.al.) ohnehin gern mit Symbolfiguren um- bzw. eingibt, und sei es nur der so genannte Sänger der Mädchenrockträgergruppe Tokio Hotel, bei dessen Vokaldisharmonien ich persönlich mitunter den Wohlklang des durchaus umstrittenen Gesangs von Dagmar Krause erst so richtig zu schätzen beginne; über Musikgeschmack (siehe auch weiter unten) lässt sich bekanntlich mitunter trefflich streiten.

Und dieser Bill ist doch nun wirklich zum Knuddeln. Hilflos wie ein Eisbär liegt er da und lässt sich seine Stimme entfehlern, total süß umringt von seinen liebenden Ventilatoren, und damit er die sprachlose Zeit mindestens so gut zu überstehen weiß wie bspw. ich, gibt er zuvor diversen anderen Klatsch- und Tratschheinis mündliche und im Anschluss der renommierten Fachzeitschrift Vanity Fair ein schriftliches Interview, in dem er der Welt all das mitteilt, was BILD und BRAVO ihm bislang nicht zu entlocken wussten, unter anderem eben, dass er von Groupies nicht viel hält („Groupie-Sex ekelt mich an“ und vermutlich vice versa); und ich kommentiere einige Auszüge desselben nunmehr wie folgt:

Ich war nicht jemand, der sich meldet und dann leise erzählt. Ich war immer am Rumschreien.

Einige schlechte Eigenschaften aus früher Kindheit legt ein Mensch zeit seines Lebens nicht mehr ab, heißt es.

Ich wusste immer, dass ich die Schule nicht brauche, weil ich Sänger werde.

Frei übersetzt scheint dies eine wertvolle, bereits dutzendfach erfolgreich erprobte Regel für jeden angehenden Prominenten zu sein:
Hauptsache reich und berühmt, Bildung wäre dem Erfolg nur hinderlich.

Ich hatte im Singen immer schlechte Noten, weil ich irgendwelche Volkslieder singen musste.

Richtiges Eingeständnis, aber falscher Schluss. Schade!

Manchmal gucken wir uns an und müssen lachen, weil wir uns nicht vorstellen können, dass jemand ein Poster von einem von uns im Zimmer hat.

Das geht mir übrigens ähnlich.

Indes, mit 1½ Sätzen schaffte es der Befragte in meinem Ansehen wider Erwarten deutlich zu steigen, weshalb ich diesen Teil des heutigen Eintrags auch mit ihnen beende:

VF: Haben Sie schon mal zu einem Mädchen gesagt: „Ich liebe dich“?
B.K.: Ja. Habe ich aber nicht so gemeint.


Es wird also, wie man sieht, in der Tat Zeit, dass Deutschland sich nach neuen süßen Symbolfiguren umschaut; analog zu Eisbär „Flocke“ würde sich der Boulevard sicher auch für Haarreh „Krischna“* brennend interessieren, allein schon wegen des bescheuerten Namens.
Sollte sich nunmehr aber eine Forscherseele daran machen, ein ebensolches Haarreh (Nacktrehe sind vermutlich nicht allzu fotogen) tatsächlich zu züchten, so erbitte ich zumindest, dass es mehr kann als nur dämlich im Gehege kauern und Flaschenmilch saufen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Änderung der Gangart? Nicht immer dieses dröge Rehgehopse; ein etwas unbeholfener Wackellauf sieht doch viel süßer aus. So ein richtig schön hilfsbedürftiges, leicht debiles Säugetier wie auch ebenjener Bill – ein Traum.

Zumal in dem von jeder anständigen Weltpolizei globalisierten Demokratie mindestens verhassten China der diesjährige Wackel-, äh, Fackellauf große globale Kreise zu ziehen vermag.

Dabei sein ist alles, heißt es in Bezug auf die mit Olympia eigentlich nur noch namentlich verwandten modernen Olympischen Spiele auch heutzutage, in einer Zeit der Gewinner, mit Blick auf das offenbar allgegenwärtige doping in fast perverser Weise leitspruchartig. Wen kümmert da schon Tibet? Das Wenige, was uns an Tibet fasziniert, ist ohnehin in einer fast lebenslangen Wanderausstellung ständig auch hierzulande zu sehen. Oder?

Wie tönten schon einst Die Goldenen Zitronen so treffend?
„Hier wurde niemand ausgegrenzt im Wettbewerb der Leuchten.“


Übrigens und apropos „tönen“ wird es, trotz oder aber auch wegen all des obigen Wortschwalls betreffs unsäglicher popular music, tatsächlich mal wieder Zeit für eine Musikempfehlung. Doch welche?
Nun, aufmerksamen Lesern könnte meine neuerliche Affinität zu der leider weithin unbekannten deutschen bayrischen Progressive-Metal-Gruppe High Wheel bereits aufgefallen sein.

Tatsächlich lautet meine diesmonatige Empfehlung wie folgt:
Kauft das Album Back from the void dieser unglaublich faszinierenden Musikgruppe, sobald ihr es irgendwo findet!

Freunde aktueller Porcupine-Tree-Veröffentlichungen, aber auch der frühen Van-der-Graaf-Generator– und Yes-Werke, die obendrein von Gesangschören ähnlich Gentle Giant angetan sind (insbesondere das Lied Void hat selbige zu bieten), sollten einen Blindkauf wagen; diejenigen unter euch, liebe Leser, denen das mal so absolut nichts sagt und die dies auch nicht zu ändern gedenken, werden nach dem unverbindlichen Reinhören noch immer ihre vorschnelle Entscheidung gegebenenfalls zu revidieren fähig sein.

Ich meinerseits, während der vergangenen Tage stets von anspruchsvoller Musik umgeben, benötige nun erst einmal ein wenig seichten Popscheiß, um wieder aufnahmebereit zu sein. Take on me!

In den NachrichtenNetzfundstücke
Kurz vertwittert. (Hä?)

„Ihr müsst mich alle mal!“ // (Können war gestern.)

Ach ja:
Tschüss, Herr Heston. Bitte nicht wiedergeboren werden, danke im Voraus ©.

In den NachrichtenPolitik
„Das schönste am Bloggen ist das Überschriftenausdenken“ / Populisten unter sich

In dem Video werden Bilder von Anschlägen radikaler Islamisten und des ermordeten niederländischen Regisseurs Theo van Gogh neben Koranszenen gezeigt. Die Stimmen von Opfern der Anschläge am 11. September 2001 kurz vor ihrem Tod sind zu hören, ebenso radikale Prediger, die zur Enthauptung der Juden aufrufen. Ein Mädchen ist zu sehen, das Juden als Schweine und Affen bezeichnet – ebenso Leichen von Terroropfern und Enthauptungsszenen aus dem Irak.

Verweist der zitierte Textausschnitt rein inhaltlich noch auf einen durchaus unterstützenswerten Film, der die durch radikalen Islamismus entstandenen Probleme unserer Zeit schonungslos aufdeckt, was immer das heißt, so schafft es der gerüchteweise SPD-nahe SPIEGEL doch immer wieder, aus Nachrichten durch bloße Formulierungen eine Privatfehde zu schmieden.

Denn der Film, um den es geht, stammt nicht von irgendwem und ist natürlich schon aus ethischen Gründen nicht als Zeitkritik zu verstehen, sondern:

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders hat seinen Koran-feindlichen Film […] ins Internet gestellt.

[…]

Seine rechtspopulistische Protestpartei PVV fordert unter anderem einen Einwanderungsstopp für Muslime und ein Verbot des Koran.

Seit mehr als vier Jahren fällt Wilders durch Hasstiraden und respektlose Bemerkungen in den Niederlanden auf […].

(Hervorhebungen von mir.)

Was aber nun, lieber Anonymus plö, c/o SPIEGEL.de, möchte diese Nachricht mitteilen?
Film gut, aber Autor Islamkritiker, also Nazi, also Film wiederum schlecht?

Da habe ich wohl etwas missverstanden.


(Das Zitat in der Überschrift stammt übrigens von einem weiteren Weblogger, um freundliche oder zumindest bemüht höfliche Beachtung wird gebeten.)

Netzfundstücke
Und abermals, Weltgeist!

Am kommenden Dienstag, den 25.03.08 wird Bushido in der Talkshow „Johannes B. Kerner“ zu Gast sein, um u.a. über das Thema „Die deutsche Sprache“ zu reden. Wir sind darauf schon jetzt sehr gespannt und wünschen wie immer gute Unterhaltung.

Dass das Internet voller verwerflicher Inhalte steckt, ist wohl altbekannt; nicht vergessen sollte man allerdings, dass auch sie oft wahre Meisterleistungen des oft beschworenen Weltgeists offenbaren; die besten Komödien schreibt leider nicht mehr das Leben selbst, sondern ausgerechnet der Kerner.

Meinerseits habe ich die Sendung leider verpasst; daher erneut:
Wie war’s?

(Ka-na-da: Indianisches Wort für „niemand zu Hause“. Na ja.)

In den NachrichtenNetzfundstücke
Weil Whitler.

MusikSonstiges
Spendenaufruf im Namen aller Musikfreunde :-)

In Zeiten wie diesen, in denen das, was in den an sich gar nicht mal so schlechten 60-er Jahren mindestens eine untragbare Lärmbelästigung genannt wurde, die werweißwie relevanten Charts hinaufsteigt, ist es Tag für Tag ein Trost, gar ein Hoffnungsschimmer, dass irgendwo da draußen Menschen sich auszutauschen pflegen, deren liebstes hobby die Musik ist, und damit ist nicht die viel zitierte muzak (das Gedudel eben) gemeint, sondern die Musik selbst in all ihren Fassetten, eingeschlossen selbst die oft aufwändig produzierten booklets, die bei anderen Musikhörern unangetastet im Regal verstauben und irgendwann zerfallen – und auch der freie Tausch ebendieser Musik.

Ein Portal, wo Spezies dieser Affinität sich ebenso wie die Musik selbst austauschen können, hat sich mit den Jahren als führendes erwiesen:
Auf HQshare.net gelten strenge Regeln. Minderqualitatives wie MP3 und OGG ist dort verpönt (was heißt das eigentlich genau?), verlustfreie Kompression ist das Zauberwort (hex-hex!), und das gilt auch für die dort digitalisierten und den getauschten Werken beigelegten CD-Cover.

Nun allerdings ist HQshare in Bedrängnis geraten:
Das Land, in dem die Seite gehostet (oje) wird, sieht eD2K-Tauschportale dieser Art als das Urheberrecht verletzende Seiten an, da schon der Verweis zu einer in ebendiesem Netzwerk liegenden Datei den Verweis zu einer widerrechtlich angefertigten Kopie darstellt oder so.

Der Umzug in ein anderes Land indes kostet Zeit und Geld.

Daher mein Anliegen:
Helft und spendet. Jeder Dollar zählt.

Besten Dank!


Nachtrag vom 27.04.08:
Mittlerweile ist der Umzug erledigt. Spenden werden dennoch immer gern gesehen.

In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Neues aus der Schein- und Wörterwelt (inkl. Medienkritik 1½)

Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. (…) Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr als das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.

Na, von wem mag’s sein?

Ja, auch die CDU hatte mal gute Ideen. Leider blieb es bei der Idee. Wesentlich einladender als eine starke Verfassung aufzubauen scheint es zu sein, sie zu zerstören; das wird Herr Schäuble (bekannte Verstöße u. a. gegen Art. 3, 6, 11 MRK, § 261 StPO und Art. 13, 103 (u. v. m.) GG) indes sicher nur ungern bestätigen, seine politischen Gegner (das waren noch Zeiten!) hingegen jederzeit; politische Gegner, die der „allereinzige“ (WDR Poetry Slam vom 24. Februar) SPIEGEL, der nicht unbedingt für seine neutrale Berichterstattung bekannt ist, trotz noch immer zweitgrößter Wählerschar zersetzt, gar in Trümmern wähnt.

(Ob man nun ein Nachrichtenmagazin, das sich zwischen Äquator und Ecuador nicht entscheiden kann und den nahe liegenden Kompromiss Equador letztlich mehrere Minuten lang durch die Newsticker rattern lässt, ernst nehmen sollte, sei einmal dahingestellt.)

Und während man bei heise Farben steigert, knurrtkichert (spex #313) der immerwährende Zentralrat der Juden sich einmal mehr den Untergang Deutschlands herbei; ’s ist schon ein (Eisernes) Kreuz mit all den Nazis und ihrer Schwarz-Rot-Goldenen Symbolik.

Apropos:
160 Jahre Schwarz-Rot-Gold. Nicht alles wird besser mit den Jahren.

Internes
Internes: Aus der Statistik.

Wonach manche Menschen so suchen, ist oft verwunderlich.
Noch verwunderlicher ist, dass sie es hier finden.

Ausgewertet via StatPress, danke, bitte, stets der Ihre.

Sonstiges
Der Neid der Besitzenden

„Der Frühling kommt, die Sonne lacht“ (Die Ärzte), und mit ihr lachen sie, die Pärchen bzw. teilweise schon ausgewachsenen Paare. Es ist gleichsam zum Auswachsen.

Wer schon immer einmal eine innere Leere verspüren wollte, wie es lt. Joanne K. Rowling der Kuss eines Dementors mit sich führt, dem sei gerade im Frühling anzuraten, sich zwecks gemeinsamer Unternehmungen auf die Suche nach ihnen zu begeben.

Es gibt nur schwerlich ein Entrinnen. Die Anwesenheit Verliebter nimmt demjenigen, der die Szene betritt, all seine Hoffnungen und Träume, reißt ihn unsanft aus seinen Gedanken und befördert ihn mithin ins Aus. Schwarze Löcher der Existenz. Man ist schlicht nicht vorhanden. Und man steht neben ihnen, neben sich mit offenen Augen und offenem Mund, und man weiß endlich, was Sehnsucht bedeutet.

Love is like Oxygen. Zwei Euro ins Phrasenschwein.

Netzfundstücke
Popsongs erobern die Charts

I am the walrus

… wer kennt’s?

Überschrift und Quelle: der Niggemeier, wie so oft.
Alle Lieder erkannt? Hier geht’s weiter. Das macht Flickr dennoch nur geringfügig erträglicher.

In den NachrichtenPolitik
Onlinedurchsuchungen

Kurz nach der Entscheidung (die spaßigerweise auch irgendwas mit Big Brother zu tun hat) ließ sich die für den geistigen Unrat verantwortliche Partei nicht nehmen, eine Presseerklärung abzugeben, deren augenscheinlichen Kernsatz ich hier unkommentiert wiedergeben möchte:

Es war richtig, dass Wolfgang Schäuble die rechtsstaatlich fragwürdige Praxis Otto Schilys, die Online-Durchsuchung per Verordnung, ausgesetzt hat. Einmal mehr wird deutlich: Die CDU ist die Partei der inneren Sicherheit und des Rechtsstaates.

Nun ja.

NetzfundstückePersönliches
Innenseiter I: Schöner, äh, tanken?

Auftragsarbeit, am optimalsten nicht beachten:

Sonstiges
Inkohärenz, sprachliche.

Ich will ja jetzt nichts sagen, aber egal.

NetzfundstückeSonstiges
Die Leere des Seins