ComputerIn den NachrichtenMontagsmusik
White Moth Black But­ter­fly – Tempest

Ich bin zu Eul für den Quatsch.Es ist Mon­tag und genau so fühlt man sich auch. Zu alt für den Quatsch ist man jedes Jahr ein biss­chen frü­her (bzw. spä­ter) und kann es, dem Hedo­nis­mus geschul­det, dann doch nicht las­sen. Leben ist, wo Men­schen und Pan­da­bä­ren sind, viel­leicht ist Leben auch des­halb so uner­freu­lich. Das alles war schon mal einfacher.

Ein­fa­cher hat­te es auch der Femi­nis­mus schon ein­mal (All­er­gi­ker­war­nung: kon­ser­va­ti­ve Quel­le): „Wir sind eine emp­find­li­che Gesell­schaft gewor­den, in der jeder sei­ne per­sön­li­chen Befind­lich­kei­ten als Anlass für die Not­wen­dig­keit gro­ßer gesell­schaft­li­cher Debat­ten nimmt.” Ich zum Bei­spiel habe gera­de Hun­ger und die Regie­rung tut nichts dage­gen. Sie ist frei­lich auch aus­rei­chend beschäf­tigt, sie muss das Darknet miss­ver­ste­hen: Ist es das neue Inter­net oder hat der Autor nur ein­fach das Inter­net kon­zep­tio­nell nicht ver­stan­den? Fra­gen über Fragen.

Das Inter­net ist ohne­hin ein gefähr­li­cher Ort. Über eine über­schätz­te Lücke im WPA2-Stan­dard wur­de so viel geschrie­ben, aber so wenig ver­stan­den; als wäre WLAN jemals die groß­ar­tig­ste Ver­bin­dungs­art bei der Fern­kon­to­füh­rung gewe­sen! „Irgend­was an mei­nem Inter­net ist kaputt” ist ande­rer­seits genau die­je­ni­ge Schlag­zei­le, mit der fach­frem­de „Jour­na­li­sten” dank fach­frem­den Publi­kums ihr Gehalt ver­bes­sern kön­nen. „Rus­si­sche Hacker”, im Zwei­fels­fall. Dass eine Sicher­heits­lücke heut­zu­ta­ge immer Logo und Web­site haben muss, um ernst genom­men zu wer­den, kommt die­sem Spiel natür­lich gele­gen. Viel­leicht wäre es im All­ge­mei­nen gut, wür­den sol­che Sicher­heits­the­men künf­tig wie­der nur noch in lang­wei­li­gen tech­ni­schen Tex­ten behan­delt, denn dann wür­den die­je­ni­gen, denen für so was ohne­hin Inter­es­se und Ahnung abkömm­lich sind und die belo­go­te Web­sei­ten wie jene nur aus Sen­sa­ti­ons­lust über­haupt besu­chen, uns in Ruhe arbei­ten lassen.

Apro­pos Arbeit: Arbeit bei Face­book gefun­den? Kün­di­gen! Die freie Zeit kann man ja dann anders fül­len – zum Bei­spiel mit Musik.

White Moth Black But­ter­fly – Tem­pest (from Atone)

Guten Mor­gen.