PersönlichesSonstiges
War­um Deutsch­land ver­blö­det

Für den kleinen Hunger zwischendurch(Den fol­gen­den Text wer­de ich ein­mal im Dia­lekt der mir nahe­zu täg­lich begeg­nen­den Jugend zu ver­fas­sen ver­su­chen, weil ich mal wis­sen will, wie das ist.)

Also ich geh so vor­ge­stern wie­der durch Han­no­ver über’n Weih­nachts­markt und vor­her so in den Zeit­schrif­ten­la­den im Bahn­hof und ich seh da so ’ne Men­ge Zeugs.

Neben Com­pu­ter­ma­ga­zi­nen, die voll den Mist schrei­ben („Rapids­hare leer­saugen“, sic!), hat­ten die auch Bücher und so.

(Herr­je, das fühlt sich schä­big an. Apro­pos schä­big. Ich unter­bre­che das Expe­ri­ment hier und fah­re wie gewohnt fort.)

Außer dem übli­chen Poli­tik­brei („Die Abwracker: Wie Zocker und Poli­ti­ker unse­re Zukunft ver­spie­len“, für Teil 2 schla­ge ich „Die Abzocker: Wie raff­gie­ri­ge Autoren damit Geld ver­die­nen“ vor) hat zu mei­ner Erschüt­te­rung der Anteil an Büchern über den Kul­tur­ver­fall Deutsch­lands zuge­nom­men. Eini­ge Bei­spie­le:

Eini­ge haben dar­aus gar eine Serie gemacht und ver­die­nen so gleich das Dop­pel­te:

Eini­ge Autoren nen­nen nicht nur Anek­do­ten, aus denen sie den Umstand her­lei­ten, dass „wir“ „ver­blö­den“, son­dern war­ten auch mit Ursa­chen für die­sen Umstand auf. Eini­ge benen­nen dabei das Fern­se­hen als Übel­tä­ter, ande­re die Poli­tik, wie­der ande­re kom­men auf ganz ande­re Ideen, aber eines ver­ges­sen sie alle­samt:

Ein Volk, das alle Jah­re wie­der sein durch Finanz­kri­sen und Krieg arg dezi­mier­tes kläg­li­ches Gehalt für Bücher aus­gibt, die es dar­über infor­mie­ren, dass es doof ist, wird die wah­ren Ursa­chen für den Kul­tur­ver­fall nie gänz­lich zu begrei­fen imstan­de sein.
Die Mut­ter der Idio­ten, so sagt man, gebiert täg­lich.

(Übri­gens habe ich in der Nacht von gestern auf heu­te erst­mals selbst erlebt, dass eini­ge Ver­kehrs­un­ter­neh­men jedes Mal völ­lig über­rascht sind, wenn es im Win­ter schneit.)

NetzfundstückeNerdkrams
Kurz ver­linkt XXXI: Bäu­me des Schreckens

Dass sich auch dem schreck­li­chen The­ma Weih­nach­ten noch etwas abge­win­nen lässt, das dem gequäl­ten Infor­ma­tik­stu­den­ten ein Schmun­zeln abringt, zeigt heu­te xkcd:

(Zu den Hin­ter­grün­den für Leu­te, die nicht vom Fach sind: Heap, Baum.)

Anson­sten unbe­dingt beach­tens­wert ist Das Doku­ment des Grau­ens, eine bis­lang zwei­tei­li­ge, unter der CC-BY-NC-Lizenz ver­öf­fent­lich­te (und somit freie) Doku­men­ta­ti­on der Hor­ror­film­ge­schich­te von 1896 bis 1945 mit vie­len Par­al­le­len zu den gesell­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen; so wird etwa der Fall von Jack, dem Schlit­zer, als eine der Inspi­ra­tio­nen für der­lei Amu­se­ment auf­ge­führt. Es han­delt sich somit um ein umfas­sen­des Kom­pen­di­um, das auch die oft nur weni­ge Sekun­den lan­gen Film­ex­pe­ri­men­te aus der Anfangs­zeit der Kine­ma­to­sko­pen kurz erläu­tert und so auch für die­je­ni­gen mei­ner Leser, die von Hor­ror­schin­ken nicht viel hal­ten, inter­es­sant sein könn­te.

(Apro­pos „Doku­ment des Grau­ens“, habt ihr schon das Abstim­mungs­ver­hal­ten der Par­tei­en in den Land­ta­gen zu der Novel­lie­rung des JMStVs gese­hen? Alb­traum­haft!)

Sonstiges
Der Super­markt als Spie­gel der Wirk­lich­keit

Weih­nach­ten, die Zeit, in der die mei­sten Men­schen nicht mehr alle bei­sam­men haben bei­sam­men zu sein beab­sich­ti­gen, ist eigent­lich schon trau­rig genug, betrach­tet man ein­mal sei­ne Ver­eh­rer, die Fami­li­en­le­ben vom Kalen­der abhän­gig machen und Reli­gi­on mit blo­ßer Bereit­schaft zum Kon­sum gleich­set­zen. Die sich ange­sichts die­ser Umstän­de gera­de­zu auf­drän­gen­de Apa­thie wird jedoch immer wie­der auf eine har­te Pro­be gestellt, die Wirk­lich­keit ist im Dezem­ber zyni­scher als in den ande­ren elf Mona­ten.

Auf mei­nem heu­ti­gen Gang durch das loka­le Ein­kaufs­zen­trum such­te ich aus Grün­den unter ande­rem den dor­ti­gen Super­markt auf. Die­ser, ich berich­te­te, gibt sich weih­nacht­lich in der meist­ver­brei­te­ten, aber inak­zep­ta­bel­sten Defi­ni­ti­on von „weih­nacht­lich“, seit die Bäu­me sich all­mäh­lich ent­blät­ter­ten, und fährt nun­mehr rich­tig schwe­res Geschütz auf:

Neben Rega­len mit „weih­nacht­li­chem Gebäck“ (krü­me­li­gem über­zucker­tem Zimt­matsch), „weih­nacht­li­chen Spi­ri­tuo­sen“, „weih­nacht­li­cher Deko­ra­ti­on“ stand ein wei­te­res Regal, mit­tels des­sen der Betrei­ber des Super­mark­tes ein Fer­tig­ge­richt anprei­sen ließ. Es han­delt sich um die­ses offen­bar neue Fer­tig­ge­richt, das mir bis dato tat­säch­lich unbe­kannt war:

Miracolí Avanti

1 Portion

So kon­tra­stiert der Super­markt das Zerr­bild einer glück­li­chen Fami­lie, wie es die Fern­seh­sen­der alle Jah­re wie­der als Ide­al vor­be­ten, sub­til mit dem nur wenig fei­er­li­chen Hei­lig­abend gera­de der Zuschau­er, an die sich die­se Zur­schau­stel­lung exal­tier­ter Mensch­lich­keit wohl wen­den soll; Ein­zel­gän­ger und Jung­ge­sel­len inbe­grif­fen.

Eine Por­ti­on genügt. Fro­hes Fest.

PolitikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Info­kräääääg!

Ach­herr­gott­noch­eins,

wenn man den Nach­rich­ten glau­ben darf, wird die Mensch­heit in Bäl­de aus­ge­löscht wor­den sein, da der „Infor­ma­ti­ons­krieg“ um Wiki­Leaks „tobt“.

Ich weiß jetzt noch nicht, wel­chen Sinn das Wort nun hat; besteht der „Krieg“ dar­in, dass man sich gegen­sei­tig mit Infor­ma­tio­nen beschießt? Ist es ein „Krieg“ dar­um, wer die Infor­ma­tio­nen nun haben darf? Egal; Fakt ist, dass die Welt in kri­mi­nel­le Hacker (laut Inter­view mit Udo Vet­ter wie jemand, der Holz hackt, aus­zu­spre­chen, nicht also „Häcker“) und die USA zwei­ge­teilt ist und wir alle davon betrof­fen sind, weil irgend­wel­che Wurst­pro­jek­te wie PayPal („jetzt noch siche­re­re­rer­erusw.“) nicht mehr funk­tio­nie­ren und jeden­falls längst mit vir­tu­el­len Atom­bom­ben gedroht wird; tschüss, Abend­land.

Ja, im Inter­net ist was los, aber irgend­wie bezweif­le ich, dass der Nor­mal­bür­ger einen Ver­lust an Lebens­qua­li­tät zu befürch­ten hat. Wiki­Leaks ist erst wegen des Rie­sen­boh­eis nicht mehr abschalt­bar, der Rest des Inter­nets hat kaum etwas zu befürch­ten. Mit etwa­igen staat­li­chen Zen­sur­maß­nah­men wäre das Pro­blem nicht zu lösen, wes­halb sie nicht wahr­schein­li­cher sind als zuvor auch.

Aber die­ser gan­ze Auf­stand ist irri­tie­rend, weil die am lau­te­sten krä­hen, die vor­her nicht mal vom Gackern eine Ahnung hat­ten. Die bis­lang tref­fend­ste Poin­te hier­zu hat, wie so oft, xkcd im Titel­text unter­ge­bracht (ein­fach mit der Maus über den Bild­witz fah­ren); er lau­tet über­setzt:

Schü­ler rufen in Mas­sen Prä­si­dent John­son an, damit das Bom­bar­de­ment been­det wird, und es hat die Tele­fon­ver­mitt­lung blockiert. Könn­ten sie unse­re kri­ti­schen Tele­fon­sy­ste­me zum Kol­laps zwin­gen? Hat der erste Tele­fon­krieg begon­nen? Blei­ben Sie dran für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­ser gefähr­li­chen neu­en Tech­nik.

Ob sol­che Schlag­zei­len wohl den Viet­nam­krieg beherrscht haben?
Ich bezweif­le es.

PolitikSonstigesIn den Nachrichten
Von wegen DDR

Zu einem poli­ti­schen Schen­kel­klop­fer zum Wochen­be­ginn lädt heu­te die Titel­sei­te der Süd­deut­schen Zei­tung ein.

Wir erin­nern uns: Wolf­gang Kubicki, sei­nes Zei­chens schles­wig-hol­stei­ni­scher Frak­ti­ons­chef der F.D.P., hat­te im Inter­view mit dem SPIEGEL sei­ne Par­tei mit der DDR ver­gli­chen, ein in letz­ter Zeit belieb­ter Frei­zeit­sport, oder genau genom­men eben nicht, aber genau so gebär­den sich die Par­tei­obe­ren und erle­di­gen das also selbst:

Genos­se Gui­do sitzt in sei­nem Gebraucht­wa­ren­la­den, das Pepi­ta­hüt­chen fest über die Ohren gezo­gen, ver­kün­det trotz­her­zig, den Libe­ra­lis­mus in sei­nem Lauf hiel­ten auch in den kom­men­den hun­dert Jah­ren weder Ochs noch Esel auf; aus dem Polit­bü­ro ertönt die Stim­me von Volks­wirt­schafts­mi­ni­ster Brü­der­le, der ver­ant­wor­tungs­lo­se Abweich­ler möge gefäl­ligst das Meckern ein­stel­len (…).

Und so berich­tet dann nun heu­te auch die Süd­deut­sche Zei­tung, in der F.D.P. sei man empört – empört!!11 – über die­sen Ver­gleich, denn die DDR sei, das steht aller­dings nicht im Text, wohl eher nicht so beliebt; dies im Übri­gen von der Par­tei, die mit Hans-Diet­rich Gen­scher einen der wich­tig­sten Prot­ago­ni­sten der so genann­ten deut­schen Ein­heit in ihren Rei­hen hat. (Fol­ge­rich­tig hät­te die Schlag­zei­le hei­ßen müs­sen: „Ehe­ma­li­ge DDR-Poli­ti­ker distan­zie­ren sich empört von der F.D.P.“; hieß sie aber nicht.)

Ich per­sön­lich hal­te es jeden­falls auch für abwe­gig, F.D.P. und DDR auch nur hypo­the­tisch zu ver­glei­chen. Der­art schlech­te Umfra­ge­er­geb­nis­se hät­te es in der DDR nie gege­ben.


(Sitzt doch heu­te im ÖPNV in Hör­wei­te so ein Real­schü­ler und macht, wäh­rend sei­ne Mit­schü­ler sich unter Zuhil­fe­nah­me der Hän­de gegen­sei­tig echauf­fie­ren, Geräu­sche, wie man sie einst von Bea­vis & Butt-Head ver­nahm, der­weil einer jener Mit­schü­ler „Ich schla­ge kei­ne Opfer“ dumm­schwall­te, sich wohl schreck­lich über­le­gen füh­lend, aber nicht bemer­kend, dass die­je­ni­gen, die er mit sei­nen Strei­chen trak­tier­te, dadurch eben doch sei­ne Opfer wur­den; man kann eben nicht alles haben.)

KaufbefehleMusikkritik
Musik 12/2010 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se

Die­ser Arti­kel ist Teil 6 von 29 der Serie Jah­res­rück­blick

Kaum dreht man sich kurz um, ist das Jahr schon wie­der vor­bei. Regel­mä­ßi­ge Leser die­ser Sei­te wis­sen, was sie erwar­tet, näm­lich Teil zwei der Rück­schau der unblö­de­sten Musikal­ben 2010 nebst Rück­blick auf 40 Jah­re Musik­ge­schich­te, womög­lich noch recht­zei­tig für das ein oder ande­re Gewinn­spiel.

Der Final­aus­schei­dung – ich woll­te euch kei­ne Rück­schau auf fünf­zig oder mehr Alben bie­ten, das läse doch kei­ner – fie­len unter ande­rem die Wise Guys zum Opfer, die mit „Klas­sen­fahrt“ zwar ein im Prin­zip nicht übles Album mit dem ziem­li­chen Kra­cher Ham­let ver­öf­fent­licht haben, aber eben doch nur auf hohem Niveau sta­gnie­ren. Wie immer habe ich es lei­der auch nicht immer geschafft, mich aus­rei­chend umfas­send mit eini­gen viel ver­spre­chen­den Wer­ken zu beschäf­ti­gen, unter ande­rem „Space­trip On A Paper Pla­ne“ von den Saha­ra Sur­fers; ich hof­fe, ihr fin­det den­noch Gefal­len an mei­ner Aus­wahl.

‘Musik 12/2010 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se’ wei­ter­le­sen »

PolitikSonstigesNetzfundstückeIn den Nachrichten
Medi­en­kom­pe-was?

Was mich an all der Bericht­erstat­tung über vor­geb­li­che Maß­nah­men zum Jugend­schutz ja auch erschüt­tert, ist ja die­se Wild-im-Kreis-ren­nen-Atti­tü­de, die­ses stän­di­ge „Kann denn nicht mal einer an die Kin­der den­ken?“, und zwar so, nicht so.

Nico Lum­ma, blog­gen­der SPD­ler, äußer­te sich nun auch zu den Neue­run­gen der kom­men­den JMStV-Ände­rung, und zur all­ge­mei­nen Belu­sti­gung zitie­re ich ihn mal:

Mal eben mul­ti­na­tio­na­le Ver­trä­ge zu schlie­ßen, um sich auf einen glo­ba­len Jugend­schutz­stan­dard für das Inter­net zu eini­gen, dürf­te auch ein paar Tage in Anspruch neh­men. Bis dahin muß der Gesetz­ge­ber aller­dings Rege­lun­gen prä­sen­tie­ren, um Kin­der und Jugend­li­che im Inter­net zu schüt­zen. Das erwar­ten die Bür­ger von ihm. Und ehr­lich gesagt hat mir auch noch nie­mand der über­all fröh­lich auf Maxi­mal­for­de­run­gen pochen­den Dis­ku­tan­ten gesagt, wie ein wir­kungs­vol­ler Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen im Inter­net erfol­gen soll. Der Hin­weis auf Medi­en­kom­pe­tenz allei­ne reicht nicht aus, denn nicht immer sind Eltern anwe­send, wenn Kin­der und Jugend­li­che Inhal­te im Inter­net kon­su­mie­ren oder erstel­len, und das wird mit der ver­stärk­ten mobi­len Nut­zung noch schwie­ri­ger wer­den.

Herr Lum­ma weiß also, dass die Geset­zes­än­de­run­gen im Grun­de zweck­fremd sind, aber so lan­ge kei­ner eine bes­se­re Lösung kennt, soll es wenig­stens so aus­se­hen, dass der Staat was tut. Eltern, so der Tenor, kann der Staat die Auf­sichts­pflicht nicht allein über­las­sen, denn sie kön­nen nicht rund um die Uhr auf­pas­sen, was ihre Kin­der so trei­ben, des­we­gen sei es die Auf­ga­be des Staa­tes. Was für ein hane­bü­che­ner Quark!

Wenn Kin­der in einem gewis­sen Alter, set­zen wir es ein­mal hypo­the­tisch auf 16 Jah­re, noch nicht aus­rei­chend geschult im Umgang mit Medi­en sind, um zu wis­sen, wovon man sich im Inter­net bes­ser fern­hal­ten soll­te, ist das durch­aus die Schuld ihrer Eltern, denn die­se kön­nen unmit­tel­ba­ren Ein­fluss dar­auf aus­üben, wie sie sich im Inter­net bewe­gen. Fehlt nun den Eltern Kom­pe­tenz oder Bereit­schaft, sich mit dem Medi­um Inter­net zu beschäf­ti­gen, so ist es auch kei­nes­falls die Sache des Staa­tes, die Erzie­hung ihrer Kin­der zu selbst­stän­dig den­ken­den Per­so­nen zu über­neh­men, son­dern soll­te viel­mehr die Eltern dazu anhal­ten, das zu ändern, damit sie ihrem Erzie­hungs­auf­trag gerecht wer­den kön­nen.

Genau genom­men ver­sucht der Staat erste­res ja noch nicht ein­mal, denn er will die mit­un­ter nicht gewähr­lei­ste­te Anwe­sen­heit von Eltern seit dem Schlie­ßen des JMStV (2003) dadurch kom­pen­sie­ren, dass er in die Erzie­hung zur Medi­en­kom­pe­tenz als wachen­de, mah­nen­de Instanz ein­greift, denn es kann ja sein, dass Kin­der heim­lich schlim­me Web­sei­ten angucken, wenn die Eltern nicht da sind. Mit die­ser Ein­stel­lung aber wird ein im Inter­net akti­ves Kind auch mit 16 oder 18 Jah­ren nicht zu einem mün­di­gen Inter­net­nut­zer. Anony­mus „FKTVTwi­psy“ schrieb rich­tig:

Medi­en­kom­pe­tenz bedeu­tet doch eher, dass eben nicht immer Eltern anwe­send sein müs­sen, son­dern die Kin­der allei­ne wis­sen, was sie kon­su­mie­ren soll­ten.
Mein Hund ist ja auch nicht dann stu­ben­rein, wenn ich ihm stän­dig eine Tüte ans Hin­ter­teil hal­ten muss.

Über­haupt wird dem Inter­net („Teu­fels­zeug“) hier eine völ­lig über­zo­ge­ne Bedeu­tung zuteil, denn im Inter­net nicht erfah­re­ne Kin­der sto­ßen auch nicht mal eben auf Sei­ten, die ihre Ent­wick­lung zu einem bra­ven Bür­ger nach­hal­tig schä­di­gen könn­ten; selbst ich bin noch nie „zufäl­lig“ auf zum Bei­spiel kin­der­por­no­gra­fi­sche Inhal­te gesto­ßen. (Inwie­weit Sexua­li­tät in einem Alter, in dem ein Kind selbst­stän­dig im Inter­net sur­fen kann, noch ein Tabu sein soll­te, fra­ge ich mich lie­ber nicht.) Was mich als neu­gie­ri­ges Kind ja viel mehr aus der Bahn wer­fen wür­de als eine nack­te Brust, sind die all­täg­li­chen Kriegs- und Mord­be­rich­te, die täg­lich in Zei­tung und Fern­se­hen zu fin­den sind. „Kei­ne Kriegs­be­richt­erstat­tung und Kri­mi­nal­fäl­le vor 22 Uhr“ wäre eine Rege­lung, mit der ich mich abfin­den könn­te, aber ich bin auch nicht in CDU oder SPD, son­dern in der Pira­ten­par­tei und somit, geht es nach der öffent­li­chen Wahr­neh­mung, ohne­hin ein ver­que­rer Spin­ner.

Nein, die Deut­schen brau­chen ihren Krieg. Nur das mit dem Inter­net geht mal so gar nicht.

(Ver­quer ist übri­gens auch die Idee zu einer Ver­fil­mung von The Sims [via].)

PiratenparteiPolitikNetzfundstückeIn den Nachrichten
Kurz ver­linkt XXX: Frei­heit, die ich mei­ne

Die USA – das sind die mit dem Wiki­Leaks-Pro­blem, das fin­det, Rele­vanz hin oder her, auch Austra­li­en – geben stolz bekannt, dass sie den Welt­tag der Pres­se­frei­heit 2011 aus­zu­rich­ten geden­ken. Doch, wirk­lich.

Bevor mich übri­gens die übli­chen Ver­däch­ti­gen dar­auf auf­merk­sam machen, mache ich das als unmit­tel­bar Betrof­fe­ner lie­ber selbst:

Auf der Inter­net­sei­te des Sati­re­ma­ga­zins TITANIC gibt es der­zeit fik­ti­ve Fra­gen und Ant­wor­ten über die Bolo­gna-Reform zu lesen. Aus­zü­ge:

Bis zum Bache­lor-Abschluß habe ich nur sechs Seme­ster Zeit. Ist das über­haupt zu schaf­fen, ohne kaputt zu gehen?
Zuge­ge­ben, die Stu­di­en­ab­läu­fe sind ein wenig gestrafft wor­den. Die dar­aus resul­tie­ren­den Schwie­rig­kei­ten sind bekannt, wes­we­gen ab die­sem Seme­ster auch in den Fächern Demon­strie­ren, Aus­schla­fen und Kif­fen Cre­dit Points ver­ge­ben wer­den.

Schön wär’s ja.
Demon­strie­ren als Wahl­pflicht­fach wäre aller­dings ange­nehm. Ich bin sel­ten aus­ge­schla­fen genug.

Ich habe trotz­dem etwas Angst vor mei­nem Stu­di­um. Zu Recht?
Tre­ten Sie opti­mi­stisch in Ihren neu­en Lebens­ab­schnitt ein, und schon nach weni­gen Jah­ren des Stu­di­ums – sei es der Ento­mo­lo­gie, der Phre­no­lo­gie oder des Trom­pe­ten­spiels – sind Sie qua­li­fi­ziert genug, um Deutsch­land zu ver­las­sen und Ihr wert­vol­les Wis­sen in die Tat umzu­set­zen.

Natür­lich; denn was soll­ten auch qua­li­fi­zier­te Kräf­te in einem Land, das sich kei­ne Arbeits­plät­ze mehr lei­sten möch­te, weil man in Ost­eu­ro­pa trotz der Trans­port­ge­büh­ren immer noch preis­wer­ter davon­kommt?

Mit der Pira­ten­par­tei wäre das wahr­schein­lich nicht pas­siert.

KaufbefehleMusikkritik
Värt­ti­nä – Sele­n­iko

Beim Sich­ten mei­nes Musik­be­stan­des für die anste­hen­de zwei­te Rück­schau 2010 (die erste gab’s hier) fiel mir aus noch unge­klär­ten Umstän­den das 1992er Album „Sele­n­iko“ der fin­ni­schen Folk­rock­popir­gend­was­mu­si­ker Värt­ti­nä in die Hän­de, und nach­dem ich u.a. bei Peter sel­ten ein posi­ti­ves Wort über skan­di­na­vi­sche Volks­mu­sik ver­lie­re, fällt es mir um so schwe­rer, zuzu­ge­ben, dass die­ses Album ein beacht­li­ches ist.

Värt­ti­nä – Leppiäi­nen

Ich ver­ste­he zwar kein Wort, aber offen­bar geht es um Bei­schlaf und Enten. (Bit­te nicht auf die furcht­ba­re Klei­dung ach­ten.)

Erfah­re­ne Musik­ken­ner erken­nen hier viel­leicht die Nähe zum Zeuhl und immer­hin eini­ge musi­ka­li­sche Gemein­sam­kei­ten mit der Folk­mu­sik der 68er-Bar­den. Weni­ger ana­ly­ti­sche Musik­freun­de kön­nen sich auch ein­fach über die gran­dio­se Dar­bie­tung fin­ni­scher Wei­sen freu­en.

Hät­te ich 1992 bereits eine Rück­schau auf die „Musik 1992“ geschrie­ben, so wäre das Album „Sele­n­iko“ aus ande­ren Grün­den ver­mut­lich nicht auf die Besten­li­ste gekom­men, zumal ich es damals noch nicht kann­te. Ich möch­te die­sen Bei­trag daher qua­si als Ersatz für den bis­lang nicht erschie­ne­nen Bei­trag „Musik 1992 – Favo­ri­ten und Ana­ly­se“ ver­stan­den wis­sen.

Übri­gens erschien nach mei­nen Infor­ma­tio­nen 2002 eine Neu­auf­la­ge des Albums. Wenn zugrei­fen, war­um dann nicht jetzt?

In den Nachrichten
Medi­en­kri­tik XLIII: SPIEGEL Online unkon­trol­liert

(Der fol­gen­de Bei­trag ist, wie auch der vori­ge, pri­mär phi­lo­so­phi­scher Natur und kann fach­lich inkor­rekt sein.)

Noch eine sprach­li­che Eigen­heit der deut­schen Medi­en las ich gera­de eben­falls auf SPIEGEL Online:

Auf einer Land­stra­ße in Kala­bri­en hat ein ver­mut­lich unter Dro­gen­ein­fluss ste­hen­der Auto­fah­rer min­de­stens sie­ben Men­schen getö­tet. Bei einem Über­hol­ma­nö­ver ver­lor er die Kon­trol­le über sei­nen Wagen und raste in eine Rad­fah­rer­grup­pe.

Betrach­ten wir die­se Mel­dung allein aus der logi­schen Per­spek­ti­ve, so sehen wir fol­gen­den Ablauf vor unse­rem gei­sti­gen Auge (stel­le ich mir ja auch lustig vor, so ein gei­sti­ges Auge):

  • Mensch nimmt Dro­gem
  • Mensch setzt sich ans Steu­er des Fahr­zeugs
  • Mensch fährt umher
  • Mensch setzt zum Über­ho­len an
  • Mensch ver­liert die Kon­trol­le
  • Fahr­zeug fährt eini­ge ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer tot

Hier ist aber doch (außer der Fra­ge, woher man bei SPIEGEL Online die Gewiss­heit nimmt, dass das Auto­mo­bil „raste“, wenn doch aber eine nor­ma­le Geschwin­dig­keit zum Leu­te­tot­fah­ren völ­lig genügt) der her­vor­ge­ho­be­ne Teil ent­schei­dend:

Ver­liert ein Mensch die Kon­trol­le über ein Gerät, so ist er ab die­sem Zeit­punkt nicht mehr dafür ver­ant­wort­lich zu machen, was die­ses Gerät, nun­mehr unbe­dient, anrich­tet. Man beach­te mei­ne Wort­wahl: Kei­nes­falls hat der „ver­mut­lich unter Dro­gen­ein­fluss ste­hen­de“ Auto­fah­rer – SPIEGEL Online schreibt das, als sei­en Leu­te, die außer Tabak und Alko­hol auch ande­ren Rausch­mit­teln frö­nen, min­de­stens Kin­der­fres­ser – näm­lich jeman­den über­fah­ren; der Vor­gang des Über­fah­rens fand bereits ohne sein Zutun statt.

Somit ist doch aber auch das Vor­ha­ben, den Fah­rer wegen mehr­fa­chen Tot­schlags anzu­kla­gen, zumin­dest frag­wür­dig, denn das hat er nicht getan:

Tot­schlag (…) bezeich­net im Straf­recht eine Form der vor­sätz­li­chen Tötung eines Men­schen.

(Her­vor­he­bung von mir.)

Ich bin kein Jurist und über­zeugt davon, dass der hier mit­un­ter kom­men­tie­ren­de Jurist mir fach­lich nicht zustim­men wird, aber ich kann in dem geschil­der­ten Vor­fall kei­nen Anlass ent­decken, der mich anneh­men lie­ße, hier sei Vor­satz im Spiel gewe­sen. Fahr­läs­sig­keit wäre das rich­ti­ge Wort gewe­sen, fahr­läs­si­ge Tötung und Tot­schlag haben mit­ein­an­der eben nur im Ergeb­nis eine Gemein­sam­keit, näm­lich: Mensch tot.

(Dies ist aus­drück­lich nur auf die deut­sche Rechts­la­ge bezo­gen, dass die ita­lie­ni­sche da völ­lig anders ist oder dass SPIEGEL Online die ita­lie­ni­sche über­haupt kennt, bezweif­le ich aller­dings.)

Ein Bon­mot zum Schluss: In der Mel­dung steht „min­de­stens sie­ben Tote“, in der Über­schrift „acht Tote“. Ist eben so ziem­lich das glei­che, mit so gro­ßen Zah­len hat man’s bei SPIEGEL Online genau so wenig wie mit Juris­dik­ti­on, aber schließ­lich ist’s Sonn­tag, da wird man ja wohl mal …

In den Nachrichten
Elch­test

(Vor­be­mer­kung: Ich bin kei­nes­falls Vege­ta­ri­er, Vega­ner oder habe sonst­wie eigen­ar­ti­ge Ess­ge­wohn­hei­ten.)

SPIEGEL Online berich­tet:

Eine Frau hat in Schwe­den aus Ver­se­hen einen Ski­läu­fer erschos­sen. Der 70-Jäh­ri­ge wur­de anschei­nend von einer Kugel getrof­fen, die ursprüng­lich für einen Elch bestimmt war. Die Jäge­rin steht unter Schock.

Ich stel­le mir zu die­sem Text zwei Fra­gen und ver­su­che sie auch zu beant­wor­ten.

Die erste Fra­ge lau­tet:
War­um wird das Alter des Erschos­se­nen erwähnt, nicht aber das der Schüt­zin?

Ich kann es mir nur so erklä­ren: Wäre der Erschos­se­ne ein Mäd­chen von 13 Jah­ren gewe­sen, so hät­ten sich wohl die mah­nen­den Zei­ge­fin­ger welt­weit erho­ben, in Schwe­den hät­te man das Jagen ver­bo­ten und die Frau wäre für den Rest ihres Lebens als Kin­der­mör­de­rin unten durch. So aber hat es nur einen Mann getrof­fen, der so viel Zeit zum Leben ohne­hin nicht mehr gehabt hät­te, und die Mah­ner hiel­ten sich mit dem Mah­nen zurück.

Die zwei­te Fra­ge lau­tet:
Woher kommt der Schock?

Hier­auf fällt mir lei­der kei­ne ein­leuch­ten­de Ant­wort ein, denn allein der Mord kann nicht der Grund sein. Übli­cher­wei­se geht man als Jäger mit Tötungs­ab­sicht auf die Pirsch, Erle­gen als Sport oder Beruf sozu­sa­gen. Ich mei­ner­seits wäre schon schockiert, sähe ich ein Tier ster­ben (also ein gro­ßes pel­zi­ges mit zwei Augen, kei­ne klei­nen schwar­zen Spin­nen, denn deren Tod bemerkt man in der Regel nicht), dage­gen sind Jäger jeden­falls immun. Es ist erschreckend, wie unter­schied­lich Men­schen Mord bewer­ten, sobald das Getö­te­te vier Bei­ne hat.

(Wäre auch mal inter­es­sant zu erfah­ren: Was genau sagen Jäger eigent­lich, wenn sie aus­drücken möch­ten, dass sie kei­ner Flie­ge Scha­den zufü­gen wür­den?)

Persönliches
Ernst­haf­te Ver­eins­ar­beit

Im Leben eines Men­schen erge­ben sich hin und wie­der aus rät­sel­haf­ter Ursa­che Momen­te, die es mit sich brin­gen, Ver­ant­wor­tung über­neh­men zu müs­sen, Ver­ant­wor­tung mit­un­ter auch für Ver­an­stal­tun­gen, denen man selbst mora­lisch nicht viel abge­win­nen kann.

Ist dann zu vor­ge­rück­ter Stun­de der Lust am Kon­sum jah­res­zeit­üb­li­cher Warm­ge­trän­ke aus­rei­chend gefrönt wor­den, paart sich die­se Lust womög­lich mit der Gegen­wart einer Zeit­ge­nos­sin, die ihr Bewusst­sein längst gegen inne­re Wär­me und Gemüt­lich­keit ein­ge­tauscht hat und trotz anwe­sen­den Lebens­ab­schnitts­part­ners und nicht mehr jugend­li­chen Alters rast­los die nach Halt und Zwei­sam­keit Suchen­de gibt, so wirft dies Schat­ten auf das Wort „Lie­be“.

Es ist bizarr.
Aber es ist ein sehr schö­nes Bizarr.

Sweet memo­ries flas­hing very quick­ly by…
– Rush: Les­sons

PolitikIn den Nachrichten
Wiki­Leaks im Krieg

Bis vor kur­zem hat Wiki­Leaks noch fast nie­man­den in Deutsch­land ernst­haft inter­es­siert, und noch immer ver­wen­det man­cher Zeit­ge­nos­se „die Wiki“ als Ein­heits­be­griff für die Wiki­pe­dia und Wiki­Leaks, weil sich die bei­den Por­ta­le so ähn­lich sehen und obwohl es doch „das Wiki“ hei­ßen müss­te. (Ob es sol­che Men­schen wohl völ­lig ent­gei­stern wür­de, wenn ich ihnen offen­bar­te, jede grö­ße­re deut­sche Infor­ma­ti­ons­web­sei­te sei mit einem eige­nen Wiki aus­ge­stat­tet? Viel­leicht wer­de ich es bei­zei­ten ein­mal aus­pro­bie­ren.)

Nun aller­dings, da Wiki­Leaks mit den eigent­lich nicht ein­mal beson­ders Auf­se­hen erre­gen­den Berich­ten US-ame­ri­ka­ni­scher Diplo­ma­ten über deut­sche Poli­ti­ker nicht nur hier­zu­lan­de media­le Auf­merk­sam­keit erhielt, pas­siert alles recht schnell:

Erst setz­te sich der füh­ren­de Kopf hin­ter dem Por­tal, Juli­an Assan­ge, nach Groß­bri­tan­ni­en ab, weil man ihm mit faden­schei­ni­gen Begrün­dun­gen juri­stisch Ein­halt zu bie­ten gedenkt, nun kün­dig­te Ama­zon, über des­sen CDN die ver­kehrs­rei­chen Sei­ten ver­teilt wur­den, das Ver­trags­ver­hält­nis aus lusti­gen Grün­den. Ein Schen­kel­klop­fer ist vor allem die­ser Satz:

Auch kön­ne bei der gro­ßen Zahl von 250.000 Depe­schen nicht gesi­chert sein, dass durch deren Ver­öf­fent­li­chung nicht Unschul­di­ge wie etwa Men­schen­recht­ler in Gefahr gerie­ten.

Nichts mit „in dubio pro reo“. Die Argu­men­ta­ti­on ver­läuft unge­fähr so: Da gibt es ein gro­ßes Por­tal, das aus irgend­wel­chen Quel­len gehei­me Infor­ma­tio­nen schöpft und sie ver­öf­fent­licht, und das sind inzwi­schen unge­fähr 250.000 Doku­men­te, da weiß man nicht, ob da nicht irgend­et­was Gefähr­li­ches drin­steht. (Wenn man übri­gens die Inter­net­sei­te, auf die ich gera­de die­sen Text stel­le, auf­ruft, dann weiß man auch nicht, ob durch die hie­si­gen Tex­te nicht Unschul­di­ge wie etwa Men­schen­recht­ler in Gefahr gera­ten. Wo bleibt das SEK?)

Wen Wiki­Leaks kon­kret in Gefahr bringt, hat mir bis­lang nie­mand zufrie­den stel­lend beant­wor­tet, und fast bin ich ver­sucht, zu ver­mu­ten, dass es eher die sind, die Wiki­Leaks kri­ti­sie­ren, an deren Hän­den das Blut der Leu­te klebt, deren Ehre Wiki­Leaks wie­der­her­zu­stel­len ver­sucht. Aber das traue ich mich jetzt nicht mehr.

Die diver­sen Domains von Wiki­Leaks sind der­zeit nicht erreich­bar, über die IP 213.251.145.96 kann man die Sei­te jedoch wei­ter­hin auf­ru­fen. (Nach­trag vom 5. Dezem­ber: Inzwi­schen sind an zahl­lo­sen Stel­len im Inter­net alter­na­ti­ve Wei­ter­lei­tun­gen auf Wiki­Leaks auf­ge­taucht. Damit sind direk­te IP-Ver­lin­kun­gen über­flüs­sig.) Viel­leicht ist das eine Fol­ge die­ser Mel­dung:

Der fran­zö­si­sche Mini­ster für Indu­strie, Ener­gie und digi­ta­le Wirt­schaft hat Wiki­Leaks den Krieg erklärt, ver­mut­lich war der Außen­mi­ni­ster gera­de zu Tisch. Frank­reich mischt sich da ein, da die genann­te IP auf fran­zö­si­sche Ser­ver ver­weist. Wie genau man sich die­sen Krieg vor­zu­stel­len hat, inter­es­siert mich; umstellt die fran­zö­si­sche Armee die Ser­ver? Fah­ren sie mit Pan­zern beim Domain­re­gi­strar vor? Allein zur Klä­rung die­ser Fra­ge, fin­de ich, soll­te Frank­reich die Kriegs­er­klä­rung auch umset­zen.

Und was pas­siert, wenn Frank­reich jeman­dem den Krieg erklärt, ist bekannt:
Frank­reich ver­liert und wird besetzt oder holt ande­re Staa­ten zu Hil­fe, die das mit dem Krieg bes­ser kön­nen, und bekommt dann lang­wei­li­ge Gegen­den wie das Saar­land zuge­spro­chen, damit es auf­hört zu nör­geln.

In die­sem Fall tip­pe ich auf erste­res.