In den NachrichtenNetzfundstückePolitik
Problemstoibär abge­schos­sen!

Lasset uns sei­ner geden­ken! Am besten auch des Transrapid


Aus der Welt der lusti­gen Gesetze:

Wer in Deutschland Spam-Nachrichten ver­schickt, muss in Zukunft mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 50000 Euro rechnen.

(Quelle)

Klingt inter­es­sant. Jetzt fehlt nur noch ein Gesetz gegen zu schnel­les Fahren, gegen über­mä­ßi­gen Drogenkonsum und…
Ach, das gibt es schon? Es kann nur schlecht umge­setzt wer­den? Eiderdaus!

- euer Blogspammer

In den NachrichtenPolitik
Apropos Kiddies

Schade, lie­be Leser, dass län­ger von World of Warcraft nichts mehr zu berich­ten war. Sind die Dummen ausgestorben?

Nein, sind sie nicht, aber sie sind auf dem besten Wege dahin:

Der kali­for­ni­sche Radiosender KDND 107.9 ver­an­stal­te­te vor ein paar Tagen einen Wettbewerb mit dem Titel „Hold your Wee for a Wii“. Unter allen Teilnehmern wur­de eine Konsole von Nintendo ver­lost, aller­dings muss­te man dafür auch etwas tun.

Die Aufgabe war es, Unmengen von Flüssigkeit zu sich zu neh­men, ohne die Toilette zu besu­chen. Die 28-jäh­ri­ge Jennifer Strange nahm dar­an teil und woll­te für ihre drei Kinder eine Wii gewin­nen. Alle Teilnehmer wur­den gewarnt, nicht ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Jennifer Strange trank aller­dings zu viel Wasser, so dass sie am Nachmittag des Wettbewerbes tot in ihrer Wohnung auf­ge­fun­den wur­de. Der Arzt stell­te fest, dass eine Wasservergiftung die Todesursache war. Dies pas­siert, wenn der nor­ma­le Elektrolyse-Level des Körpers weit über­schrit­ten wird. Die Organe haben nicht mehr genug Kraft, um die über­schüs­si­ge Flüssigkeit aus dem Körper und dem Gewebe zu pumpen.

(Quelle)

Ich sag euch, ich hab mich voll­ge­macht vor Lachen… ‚tschul­digt das schlech­te Wortspiel, die näch­sten wer­den wie­der besser.
- euer Wasserfreund


Politischer Nachtrag: Da haben doch tat­säch­lich zwei Kinder ein Ehepaar abge­murkst und vor­her „Killerspiele“ gespielt (und ver­mut­lich Brot geges­sen und die Unterwäsche gewech­selt). Is’n Ding. Die c’t (aktu­el­le Ausgabe) stellt das Problem aber von einer Seite dar, die unse­re Politiker in ihrem Verbotswahn (frü­her gab’s Reformen, heu­te fängt man Wähler nur noch mit Verboten, möch­te mir schei­nen) nicht bedacht haben: laut aktu­el­len Studien - die zumin­dest in mei­nen Augen einen Sinn erge­ben - suchen sich Kinder und Jugendliche ihre Spiele nach ihrer Persönlichkeit aus, nicht anders­her­um. Kinder, die schon im Kindergarten aggres­si­ves Verhalten auf­wei­sen, wer­den dem­nach spä­ter ein­mal eher „Killerspiele“ (komi­sches Wort) spie­len als z.B. Anno 1701; bei eher ruhig ver­an­lag­ten Kindern ist’s genau andersrum.

Wer mag drü­ber reden?

MusikNetzfundstücke
Tokio Hotel zum Letzten

Tokio Hotel löst sich auf.

Fangen wir gleich mal an, das Ganze auseinanderzupflücken:

Gesundheitliche Probleme

Mein Gott, das erste Mal ’n Kater, was?

und musi­ka­li­sche Differenzen

Ja, aber nicht inner­halb der Band, son­dern mit dem Rest Deutschlands, möch­te ich meinen…

„Ich habe da stän­dig so einen hohen, quiet­schi­gen Ton in mei­nen Ohren“

Geht mir genau so, wenn ich Tokio Hotel höre. Tinnitus? Ich glau­be kaum.

Glück auf, Deutschland!

Diese Nachricht steckt übri­gens mit vol­ler Absicht in „Musik“.
- euer Roflpinguin

Persönliches
Sternsinger

Aus aktu­el­lem Anlass ein biss­chen Polemie:

Früher waren Ruhestörung und Sachbeschädigung/Häuserbeschmieren noch streng verboten…

Meinjanur.

Persönliches
Willkommen 2007!

Willkommen im neu­en Jahr, lie­be Leser!

Waren das nicht auf­re­gen­de Tage, seit ich hier zuletzt geschrie­ben habe? Weihnachten (oje) und Silvester (oje, oje); tra­di­tio­nell das Schlimmste, das einem kul­tu­raf­fi­nen Fernsehfreund, wie ich es lei­der gewor­den bin, pas­sie­ren kann. Immer das­sel­be Blödprogramm, i.s. hirn­lo­se Zombies, die pau­sen­los „ich wer­de wahn­sin­nig!“ brül­len, und, nach eige­nen Aussagen, „pro­fes­sio­nel­le“ Astrologen (ist das so was wie schwar­ze Schimmel?), nur in die­ser bemit­lei­dens­wer­ten Zeit noch über­trof­fen von Friede-Freude-Eierkuchen-Schund und Rückblicken auf das ver­sem­mel­te Jahr 2006 noch und nöcher, wo natür­lich auch selbst ernann­te „Schtars“ (sic!) wie Deutschlands Vorzeigepfeife Ingolf Lück zu Wort kom­men… widerlich.

Im Gedenken an E. Volkmann und S. Hussein († 2006),
- euer Liebespinguin


P.S.: Kürzlich Printanzeige gefun­den, Überschrift:

„Wiagra“ (sic!) fürs Gehirn?

Wär bes­ser!

Politik
Eigentlich ist es schön…

… dass wir zwar eine Unterschicht haben, aber nach eige­nen Angaben nie­mand zu ihr gehört. So hat jeder mal das Gefühl, über ande­ren zu ste­hen, aber nie­mand fühlt sich benachteiligt.
Und Indizien dafür, dass man über ande­ren steht, fin­det man reich­lich; ich zum Beispiel war kürz­lich in einem Kaufhaus einer gro­ßen deut­schen Handelskette und schau­te dezent durch die Bücherregale dort - und da schau her:
 
Dieter Bohlen
Meine Hammer-Sprüche
(sic!)
 
„Edition BILD?“, dach­te ich und woll­te schon nach­schau­en, doch mal im Ernst: wer wür­de frei­wil­lig die­ses Buch aus dem Regal neh­men, wenn ande­re Leute dabei sind? Nein, nein…
 
Wo doch der Dieter Bohlen sowie­so ein Talent hat, aus Scheiße (A. Klaws) noch Gold (Penunzen, Kröten, Mäuse, Zaster, Kohle) zu machen; da hat er doch neu­lich schwer lei­den müs­sen, der Ärmste, als sei­ne beschei­de­ne Behausung (Villa) über­fal­len und er nebst Gespielin gefes­selt und aus­ge­raubt wur­de. Zum Glück gibt’s sein Hausmitteilungsblatt „BILD“ (sie­he oben), das auch fol­ge­rich­tig erst die Kamerabilder und einen Tag spä­ter sei­ne Freundin bzw. Bettgefährtin aufs Titelblatt druck­te, letz­te­re mit der Unterschrift „ich war nackt gefes­selt“, was sich ver­mut­lich ohne das Wörtchen „nackt“ nicht halb so gut ver­kauft hät­te; womit er dann nach Abzug der Kosten (ca. 50.000 geraub­te Euro) immer noch ein gutes Geschäft gemacht hät­te, der Dieter Bohlen.


Kennt ihr übri­gens die­se wider­li­che Angewohnheit, sich nur noch in Satzfetzen zu unter­hal­ten? „Ey hal­lo?“ (‚tschul­di­gung, ken­nen wir uns?) und „Also!“ (also bit­te was?) sind noch fast harm­lo­se Exemplare. Manchmal weiß ich nicht, ob ich mich drü­ber amü­sie­ren oder „armes Deutschland!“ rufen soll. Ist unse­re Gesellschaft wirk­lich schon so tief gesun­ken? Bin ich denn als jun­ger Mann, der sich noch eini­ger­ma­ßen gewählt aus­drücken kann, der letz­te mei­ner Art? Keine schö­nen Aussichten fürs neue Jahr!


Wo wir gera­de beim Thema Blödsinn (Dieter Bohlen) waren, an die­ser Stelle ein Zitat aus dem Editorial der c’t 26/06 (© Benjamin Benz):

Brot birgt sta­ti­stisch eine weit grö­ße­re Gefahr als Killerspiele. Über 90 Prozent der Amokläufer kon­su­mie­ren in den 24 Stunden vor ihren Massakern Brot. Noch fata­ler sind Eltern. Die Statistik belegt ein­deu­tig: Jeder Verrückte hat welche!

… und wür­den Eltern sich auch mal ’n biss­chen um ihre Kinder küm­mern, statt sie in einem Haushalt mit einer „allein­er­zie­hen­den Glotze“ (auch aus der c’t, kurz zuvor) leben zu las­sen, wäre ver­mut­lich auch eini­ges anders. Ansonsten: Sag ich ja!


Und die Glotze erzieht wahr­lich wun­der­li­che Dinge; dar­auf möch­te ich aber heu­te nicht ein­ge­hen, das wür­de den Rahmen wohl spren­gen. Nur eine klei­ne Kritik zu all dem immer glei­chen Zeichentrickquark, als Beispiel die­se unsäg­li­che „Kim Possible“ c/o Super RTL (wo sonst?): Ein Mädchen, das, wenn es nicht gera­de in Cheerleader-(„Freuführer“-)Miniröcken her­um­läuft, die nicht mal das Gesäß bedecken, im immer glei­chen schwar­zen Anzug durch die Gegend hüpft und dabei teil­wei­se Bewegungen voll­führt, die mich alten Sack schon vom Zuschauen einem Herzinfarkt nahe brin­gen, und neben­bei noch gegen die immer glei­chen (und immer gleich ange­zo­ge­nen) „Bösewichte“ („Schnupper Gas, Bösewicht!“ - Darkwing Duck) „kämpft“, ohne sich wenig­stens in einer ein­zi­gen Folge mal ein ande­res „Outfit“ zuzu­le­gen; muss das nicht irgend­wann mords­mä­ßig stinken?


Kuchen für die Welt!
- euer Teppichluder


P.S.: Das vom deut­schen Sprachverein zum Wort des Jahres 2006 gewähl­te Kuriosum heißt „Fanmei­le“. Die Damen und Herren bewei­sen also Humor. Cool - oder?

Persönliches
Ah? Aha!

Dass die deut­sche Sprache eini­ger­ma­ßen auch lustig sein kann, ver­su­che ich euch, lie­be Leser, ja hin und wie­der zu zei­gen. Die Schriftsprache aller­dings wird manch­mal sogar noch über­trof­fen vom Gesprochenen:

Heute Abend hieß es aus dem AA […]
(tages­schau, 8. Dez. 2006) 

Ich bin ja gene­rell nicht son­der­lich auf­ge­schlos­sen gegen­über Wort- und Sprachspielen, die selbst Stefan Raab bes­ser hin­be­kä­me, aber hier muss es ein­fach sein:
A-A? Is‘ halt Scheiße.

(das klingt in der tages­schau immer irgend­wie bes­ser als in einem Weblog)


Einkaufen im Dezember ist schon ein Spaß für sich, zumal sich die all­ge­gen­wär­ti­gen „Cards“ (ist Glücksspiel nicht ver­bo­ten?) da gern mal ver­meh­ren. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich kann die Frage „sam­meln Sie Punkte?“ nicht mehr hören. Herrje, wenn ich Punkte will, fahr ich mit 100 km/h durch eine Fußgängerzone, aber sicher nicht zum Einkaufen. Auf die tol­len Prämien (ein Kochtopf für 100.000 gesam­mel­te Punkte oder so was) kann ich eigent­lich auch gern ver­zich­ten. Wer nicht?


Noch ein pos­sier­li­cher Nachtrag zum Thema „Frauen“ aus aktu­el­lem Anlass:

Liebe Mädchen (sic!),
seid ihr es nicht, die - evo­lu­ti­ons­be­dingt - in einer Beziehung vor allem Zuneigung und Geborgenheit suchen?
Seid ihr es nicht, die Machos und Chauvinisten aus tief­stem Herzen verabscheuen?
Wart ihr es nicht, die am lau­te­sten geschrien haben, als „Naddel“ sich sei­ner­zeit per SMS von Ralph Siegel trennte?
Doch?
 
Wieso macht ihr es dann genauso?


Bevor’s Niveau wie­der aus­ar­tet, möch­te ich mich aus­nahms­wei­se mit einem Lied verabschieden:

And you’­re so kind and care­ful not to go to her too soon
And she ste­als your voice and lea­ves you how­ling at the moon
(Bob Dylan: Just like Tom Thumb’s blues)

Unterwürfige Grüße an Frau Generalfeldmarschall (was’n Wunder)…

„You’re beau­ti­ful, you’­re beau­ti­ful, you’­re beau­ti­ful, it’s true“
- euer Gammelpinguin (heu­te mal rosarot)


P.S.: Kann man sich eigent­lich entlieben?
P.P.S.: Gib mir dei­ne Liebe, gib mir dei­ne Hand (hi Steffi)…
(Ton Steine Scherben: Der Traum ist aus)

Internes
Wieder da

So, nach der kur­zen Auszeit (wie ange­kün­digt) ist das TuxBlog wie­der da, jung­fräu­lich und frisch…
Zwei Dinge:

  1. Umlaute in den alten Einträgen sind lei­der ver­lo­ren gegan­gen; ich den­ke aber mal, man kann’s noch lesen
  2. die ner­vi­gen Werbebanner las­sen sich lei­der nicht mehr ver­mei­den; Tipp: Firefox/Adblock Plus… oder Webwasher verwenden…

 
Halleluja!
- euer Pinguin

Politik
Die Probleme der Welt

O tem­po­ra, o mores! In was für einer Zeit leben wir?
 
Kinder wer­fen Eier auf Autos und wer­den dafür übern Haufen geschos­sen (jüngst gesche­hen, wo sonst?, in den USA); mili­tan­te Islamisten for­dern den Untergang des Abendlandes und wer­den dafür von die­sem wie Helden gefei­ert (ich sag nur Dänemark); Jugendliche stecken gan­ze Stadtviertel in Brand und wer­den mit Ernesto „Che“ Guevara oder den Aufständischen des 20. Juli ver­gli­chen (Frankreich, schon was län­ger her) - und mit­ten­drin ste­hen die Deutschen und grün­den eine Task Force für jeden Scheiß (wo bleibt eigent­lich die „Task Force Arbeitslosigkeit“?), welch eine Farce, halt, Force; heißt „task for­ce“ nicht eigent­lich „Bereitschaftspolizei“?
Aber wei­ter im Text: ich habe als wäh­len­der Bürger die­ses furcht­ba­ren Staates den Eindruck, eine TF (ich kürz das jetzt mal ab, ich mag das Wort nicht) wird immer dann gegrün­det, wenn Politiker nicht mehr wei­ter­wis­sen. Ich mei­ne, es ist ja schön, dass wir es nicht nötig haben, alles tot­zu­schie­ßen, was unse­re „Werte“ (hoho, haha) miss­ach­tet, aber ein biss­chen weni­ger Appeasement (so’n Lieblingswort von mir) wäre schon lieb.
 
Dinge, für die ich gern eine TF ein­rich­ten würde

  • Islamisten in Deutschland
    (ist schon mal jemand mit einer Bibel durch Saudi-Arabien gelau­fen und hat’s über­lebt? Nein? Also was sol­len dann die Diskussionen über Toleranz und Moscheen statt Kirchen?)
  • Tendenz zur Amerikanisierung
    (also bit­te, die Amerikaner sind doch nicht ernst­haft ein Vorbild für frei­heits­lie­ben­de, kul­tu­rell gebil­de­te, intel­li­gen­te Menschen? Und über­haupt, die gan­ze Sprache; war­um machen wir’s nicht so wie die Franzosen und legen die deut­sche Sprache in der Verfassung als Umgangssprache fest? „cool“… „Party“… „Kids“… „Task Force“… gruselig)
  • Abschaffung christ­li­cher Feste
    (allein schon des­halb, weil ich jetzt schon „so’n Hals“ von dem Weihnachtsgeschmeiß habe, und dabei ist der Dezember nicht mal halb rum, und kaum ist Januar, gibt’s schon wie­der Osterhasen an jeder Ecke, na dan­ke! Sollen die from­men Christen (sie­he ent­spre­chen­der Blogeintrag) doch ihre Feste „still und besinn­lich“ fei­ern, wie sie lustig sind, aber mich sol­len sie da bit­te raus­hal­ten, ich will mei­ne Ruhe, wei­ter nichts! Ist das zu viel ver­langt? Oder soll ich zum Islam über­tre­ten? Immerhin wür­de man sich dann in Deutschland nicht trau­en, mei­ne reli­giö­sen Gefühle durch Weihnachtsquark zu ver­let­zen, aus Angst, ich könn­te mich in die Luft jagen oder so was… gute Idee eigent­lich; schließ­lich gibt’s hier so was wie Religionsfreiheit!
    Apropos: Wieso eigent­lich „Xmas“ statt „Christmas“? „Weil Jesus gekreu­zigt wur­de“, toll, ich schreib auch nicht U statt Pferd, nur weil Pferde ein Hufeisen tra­gen… mei­ne Fresse)

Heute mal in Streitlaune,
- euer poten­zi­el­ler Amokläufer
 
P.S.: Hier gibt’s fei­ne Spielsachen für die, die schon alles haben…

Persönliches
Liebe Frauen…

… was nützt es euch eigent­lich, mit uns Männern zu spie­len? Ich ver­steh euch nicht!
 
Beispiel: Miniröcke, die nicht mal die Potätowierung („Arschgeweih“; vgl. M. Mittermeier: „das sieht aus, als wenn ein Elch einem einen bläst“) ver­decken und jede Unebenheit des oran­gen­häu­ti­gen Hinterteils detail­liert abbil­den; aber wehe, ein Mann (resp. Männchen) wagt es, auch nur aus dem Augenwinkel einen Blick dar­auf zu wer­fen, der not­gei­le Bock. Was soll das?
 
Beispiel: Frau hat Langeweile, flir­tet aus die­sem Grund (i.d.R. mit vol­lem Körpereinsatz) hef­tigst mit einem Mann, der schon lan­ge ein Auge auf sie gewor­fen hat (und sie weiß das!); aber wehe, er macht sich jetzt fal­sche Hoffnungen, der not­gei­le Bock. Was soll das?
 
Beispiel: Mann sieht sein Weibchen eng umschlun­gen mit einem (für ihn) Wildfremden; es stellt sich her­aus, dass es sich um einen lang­jäh­ri­gen Freund (mit­un­ter sogar den besten?) han­delt, alles rein pla­to­nisch etc. und dann ist der Mann das eifer­süch­ti­ge Arschloch und die Frau fein raus; aber jetzt stel­len wir uns die Situation doch mal anders­rum vor, mit einem Mann und sei­ner (besten?) Freundin, und dann über­le­gen wir uns, wie wohl die Frau reagie­ren mag. Noch mal: Was soll das?
 
Flirt als Zeitvertreib, sexu­el­le Aufreizung nur zum Spaß; und da sage noch einer, Männer sei­en Schweine.
 
Ein Hoch der (rhyth­mi­schen) Frauenbewegung!
- euer Chauvinist


P.S.:
Man stel­le sich vor, Männer wür­den zu zweit aufs Klo gehen und sich mit Küsschen begrü­ßen; „ist ja was völ­lig ande­res“? Falsch.

Nerdkrams
Internet Explorer 7: Review

Weil ich das im letz­ten Blogeintrag nicht mehr ver­wur­sten konn­te, hier mal außer­halb der Norm ein klei­ner Technikbericht…
Habe als tech­nisch inter­es­sier­ter Weblogger einen kur­zen Blick auf den neu­en Internet Explorer gewor­fen; und wie schon Gevatter Gaul (Ren & Stimpy Show) sag­te: Nein, Sir, gefällt mir nicht.
 
 
Was sofort auffällt
Erster Start: Aha, die zahl­lo­sen Vorab-Screenshots hat­ten lei­der Recht, das Ding sieht zum Verzweifeln aus. Aber inter­es­san­ter­wei­se hat Microsoft end­lich mal eine Oberfläche ent­wickelt, die sich nicht ins Standardaussehen von Windows (das ja per se auch nicht son­der­lich attrak­tiv ist) einfügt.
(Fast noch schlim­mer trei­ben sie’s bis­her nur in Office 2007; wer Screenshots sucht, kann sich ja mal hier umschauen…)
 
Standardmäßig kei­ne Menüleiste, über­haupt kei­ne Symbolleiste; für Deskmodder ein Graus. Stattdessen „Tabbed Browsing“ (meh­re­re Seiten in einem Fenster), „Livefeeds“ (RSS-Ticker als dyna­mi­sche Lesezeichen) und eine Adressleiste, über deren Inspiration ich nicht all­zu­lan­ge nach­den­ken musste:
 

Firefox
 

Internet Explorer
 
Übrigens, die­se tuf­fi­gen Symbole rechts neben den Tabs im IE las­sen sich für Firefox auch nach­rü­sten; die ent­spre­chen­de Erweiterung nennt sich „MenuX“, gibt’s hier
 
 
Technische Aspekte
Die schlech­te Nachricht zuerst: der neue IE benutzt neue Standardschriftarten, is‘ also nix mehr mit „sans-serif = Arial“; hier wer­den Webdesigner umden­ken müssen.
Schönerweise hin­ge­gen wur­de die Rendering-Engine end­lich mal kom­plett umge­krem­pelt; es gibt immer noch eini­ge Unstimmigkeiten zwi­schen den CSS-Standards und der IE-Darstellung, aber bis­he­ri­ge Firefox-Pluspunkte wie zum Beispiel fest ste­hen­de Textcontainer (fixed) kön­nen jetzt ohne kru­de Browserweichen dar­ge­stellt werden.
 
Auch sehr schön sind die neu­en Sicherheitseinstellungen: fast alle rele­van­ten Neuerungen von Firefox 2.0 (allen vor­an der Phishingschutz) fin­den sich im IE wie­der; jetzt hängt Microsoft nur noch weni­ge Monate anstel­le vie­ler Jahre hin­ter­her, Respekt (klei­ner Zynismus an die­ser Stelle)!
 
Und beim Featureklau aus Firefox war Microsoft groß­zü­gi­ger als erwar­tet: Im Popupmenü „Extras“ - das die sehr unpas­send platz­ier­te Menüleiste gut erset­zen kann - fin­det sich sogar ein Addon-Management, das für die Verwaltung von Browserplugins (BHOs, Browser Helper Objects) zustän­dig ist; sehr nütz­lich, wenn Verdacht auf infi­zier­te ActiveX-Objekte besteht.
 
 
Resümee
Der Internet Explorer 7.0 ist - das muss ich als sonst Microsoft-kri­ti­scher Benutzer lei­der zuge­ben - eine sehr brauch­ba­re Erfindung. Es wur­de nicht am fal­schen Ende gespart; die Neuerungen in der CSS-Darstellung waren (und sind) eben­so wich­tig wie das Tabbed Browsing - bis­her ein K.O.-Kriterium im Browservergleich. Auch die Sicherheitsfeatures sind ein Schritt in die rich­ti­ge Richtung. Lediglich das bun­te Durcheinander der Oberfläche hät­te nicht sein müs­sen; war­ten wir mal ab, was noch passiert…


So, ‚tschul­digt den klei­nen Exkurs, der näch­ste Eintrag wird wie­der interessanter…
- euer Cyberterrorist

MusikPersönliches
Betteln und gebet­telt werden

[1] „Tokio Hotel oder Killerpilze?“
[2] In eige­ner Sache (I)
[3] Welt-AIDS-Tag
[4] In eige­ner Sache (II)


[1] „Tokio Hotel oder Killerpilze?“
Kürzlich im Bus: Diskussion zum oben genann­ten Thema. Von hin­ten eine männ­li­che (!) Stimme „also Killerpilze sind schei­ße“, dar­auf viel­stim­mi­ges weib­li­ches Gekicher und die Bemerkung „haha du stehst auf Tokio Hotel“; und da möch­te ich mal sein­fel­desk ein­ha­ken: ich mei­ne, was ist denn das für eine Frage? Zwei Haufen unmu­si­ka­li­scher Knirpse, kaum Haare am Sack und schon einen auf dicke Rockstarhose machen, „ja nee, is klar“ (A. Schröder); und dann noch mit „Sängern“, die im Sprachheilzentrum besten­falls den Boden wischen dürf­ten, und Texten, die selbst den Backstreet Boys pein­lich sein müss­ten, na dan­ke­schön. Fast wün­sche ich mir die gute alte Blümchen-Zeit zurück - und das will was heißen.
„Ich frag mich, was mach ich eigent­lich hier?“ (Killerpilze) - ich mich auch.


[2] In eige­ner Sache (I)
An die­ser Stelle, kurz dazwi­schen sozu­sa­gen, möch­te ich mich nach ein­ge­hen­der Abwägung der Konsequenzen bei allen ent­schul­di­gen, die sich über mei­ne Meerschweinrezepte echauf­fie­ren. Tut mir echt Leid. Ich bit­te aller­dings dar­um, nicht mit Pinguinrezepten zu kon­tern; ich habe mal gele­sen, die schmecken dann doch eher tranig.
Habe die Ehre, Frau Generalfeldmarschall! *ver­neig*


[3] Welt-AIDS-Tag
Nächstes Thema:
Neulich war ja wie­der der Welt-AIDS-Tag ange­sagt, wo es lusti­ge rote Schleifen für ein klei­nes Entgelt gab. Ich hab dazu nur zwei Senfe abzulassen:

  1. Betteln ist Betteln. Wenn einer vor mir steht und mit einer halb­vol­len Blechbüchse rum­klap­pert, bekommt er von mir höch­stens eine Anzeige wegen Belästigung, aber mit Sicherheit kein Geld; da ist’s mir auch schnurz, ob er für sich (vgl. „Halloween“), für hun­gern­de Kinder in Berlin-Kreuzberg oder für den Weltfrieden sam­melt. Versteht mich nicht falsch: frei­wil­li­ge Spenden sind eine Sache, die ich durch­aus mora­lisch ver­tre­ten kann; aber Penetranz leh­ne ich ab.
  2. An alle Schulkinder, die von ihren Schulautoritäten mit Sicherheit - wie jedes Jahr - von irgend­wel­chen Panik machen­den Filmchen beschallt wur­den und des­we­gen bis ins hohe Alter Angst vor Sex haben wer­den: AIDS ist nicht HIV, auch wenn das so schön ein­fach zu ver­ste­hen wäre. Ein HIV-Infizierter kann 120 Jahre alt wer­den und sich immer noch bester Gesundheit erfreu­en; erst wenn das HIV-Virus AIDS her­vor­ruft, wird’s in der Regel teu­er. Freut mich, wenn ich euch was bei­brin­gen konn­te. :-)

[4] In eige­ner Sache (II)
Hat jemand von euch, wer­te Leser, einen ban­ner- und kosten­frei­en Hoster für das TuxBlog im Angebot? Früher gab es da mal so was wie FunPic, aber ich bin da gera­de nicht sicher, wie es mit der Werbefreiheit in Verbindung mit MySQL aus­sieht. Notfalls muss ich eben doch bei 1&1 unter Vertrag; mache ich nur für ein Weblog aber sehr ungern.
Ich bin jeden­falls der­zeit auf der Suche, bis spä­te­stens November 2007 muss ich „weg“ sein, dann macht der jet­zi­ge Hoster dicht… dan­ke im Voraus!


Übrigens, schö­nes Spiel für zwi­schen­durch: „N“ (heißt echt so)
- le Tüx

Persönliches
Dingo Bär, Dingo Bär…

Kleiner Nachtrag:

Liebe Kinder!
Is‘ ja echt fein, dass ihr jeden Dezember eure musi­ka­li­sche Seite wie­der­ent­deckt, aaaa­ber mal im Ernst: Wer kein Englisch kann, soll­te es las­sen. Auch wenn es lustig klingt, „Dingo Bär, Dingo Bär“ über­all zu hören: es gibt doch so schö­ne deut­sche Weihnachtslieder, zum Beispiel Stille Nacht!

Und um Götz Alsmann zu zitieren:

Dass die eng­li­sche Sprache bes­ser „sing­bar“ ist, ist eine sehr preis­wer­te Ausrede all derer, die sich nicht trau­en, deutsch zu singen.

Für man­che ist es zu nah an der Gefühlswelt, deutsch zu sin­gen; die gehen dann lie­ber durch eine geborg­te mit einem Drei-Wort-Wortschatz!

Meinjanur und tschüss.