Es ist eine ziemlich dumme Idee, sein Fahrzeug aus Bequemlichkeitsgründen auf einem privaten Parkplatz abzustellen, der obendrein als für eine Führungskraft reserviert gekennzeichnet ist.
Mit etwas Glück wird man auf diesen Fehltritt lediglich freundlich hingewiesen, im Normalfall abgeschleppt. Mit etwas Pech allerdings ist der Besitzer des Parkplatzes nicht nur darauf aus, sein Recht geltend zu machen, sondern obendrein mit Kreativität und Humor gesegnet (scheußliches Wort!).
Denn dann kann es passieren, dass er sich rächt.


Ich kenne einen Porschefahrer, seines Zeichens Steuerberater, der sein Kfz. aus ähnlicher Situation, allerdings auf seinem Privatparkplatz, per forschem Vor- und Zurücksetzen unter Vollkontakt befreite. Waren lustige, verlorene Verfahren.
Lustig für wen?
Nicht für die Beteiligten. Aber für die Vertreter und die Richter.
Sadist.
Ja, und zwar lizensierter.
Es gibt Sadistenlizenzen?
Ja. Das liegt innerhalb normaler Parameter.
Das ist beängstigend.
Angst ist für mich keine Option.
Es beängstigt ja auch mich.