I tried but I could not find a way
Looking back all I did was look away
Next time is the best time we all know
But if there is no next time where to go?
Ach.
Guten Morgen!
I tried but I could not find a way
Looking back all I did was look away
Next time is the best time we all know
But if there is no next time where to go?
Ach.
Guten Morgen!
Und aus irgendeinem Grund dann doch wieder der Blick in den Spiegel, und die Freude darüber, dass man sich wie eine Dose Obst doch noch gut gehalten hat, währt auch nur kurz, denn eine Dose Obst wird irgendwann meist ausgelöffelt, nur selbst fühlt man sich der Biotonne täglich ein Stück näher, obwohl man auch bei näherer Betrachtung keine Kennzeichnung hierfür erkennen kann.
Dass die rein äußerliche Erscheinung übereinstimmend als süß bezeichnet wird, als wäre man eine Erdbeere, die man in Milch ertränkt, isst und verdaut, mutet wie eine Farce an, oder man hat einfach nur eine gesellschaftliche Entwicklung verpasst, infolge derer Frauen seit neuestem nur abstoßende Männer bepartnern wollen, und man wäre dann gern so abstoßend, wie man sich fühlt. Die schreckliche Leere unter der Oberfläche sieht man nicht.
Das Alter hinterlässt noch keine Spuren. Die Seele bekommt Schluckauf.
Selbstbild als Fallobst.
“Desire / whispered, spoken / in time / rivers, oceans”
– Talk Talk: Desire
Dass SPIEGEL Online nicht unbedingt ein Qualitätsmagazin ist, stellt man dort ja des Öfteren unter Beweis, zuletzt am Dienstag mit einem ziemlich missratenen Bob-Dylan-Konzertbericht, dessen Autor nämlichem Konzert offenbar nicht einmal beigewohnt hat (und Bob Dylan immerhin richtig schreiben kann, das ist ja auch schon etwas wert).
Lustig wird es aber, wenn SPIEGEL Online versucht, was mit Politik zu schreiben, denn das ist häufig eine Satire auf das Journalismuswesen selbst. Heute zum Beispiel berichtet Michael Sontheimer über den Abschluss des Prozesses gegen Verena Becker, einst aktives Mitglied der RAF.
Ich zitiere auszugsweise:
Vier Jahre für Beihilfe zum Mord, von denen zweieinhalb Jahre wieder abgezogen werden. Das macht 18 Monate Haft. (…)
In seinem Schlussvortrag erklärte [Michael Buback,] der Sohn des RAF-Opfers [Siegfried Buback,] dann: “Das Urteil ist für mich ohne Bedeutung.” Obwohl Becker für ihn die Mörderin seines Vaters ist, wollte er nicht, dass sie dafür verurteilt wird. (…)
Der Sohn des Terroropfers ist neben der Angeklagten der eigentliche Verlierer des Becker-Prozesses. Die Geschichte kennt oft keine Gerechtigkeit.
Mal für uns alte Leute zum Mitdenken: Der Sohn des Terroropfers wollte keine Verurteilung, diese Verurteilung erfolgte aber, und deshalb ist er nun der eigentliche Verlierer? Eine so obskure Logik kenne ich eigentlich nur aus so Frauenzeitschriften, in denen kein Satz ohne dramatische Adjektive oder sonstwie bedauerliche Attribute fallen darf.
Der Leser, der sich von einem einstmals vorgeblich seriösen Medium wie SPIEGEL Online relevante Erkenntnisse anstelle Betroffenheitsprosa erhofft hat, ist neben mir der eigentliche Verlierer dieses Vorgangs. Michael Sontheimer kennt oft keine Gerechtigkeit.
Zurzeit bin ich derart in der Stimmung für rants über die Firma Dell (siehe auch hier und, etwas länger her, hier), dass ich eigentlich eine Facebook-Fanseite “Freunde des gepflegten Dell-Bashings” aufmachen könnte. Doof nur, dass es dort wohl niemand mehr lesen würde: Facebook ist in absehbarer Zeit so gut wie tot. Tja.
Dann muss ich das eben hier machen:
Ich verdiene erhalte gelegentlich Geld dafür, mich mit schlecht bis gar nicht dokumentierten fremden Schnittstellen und Quellcodes zu beschäftigen. Gegenwärtig steht die Kommunikation mit einer SOAP-Schnittstelle auf dem Programm, also das Senden und Erhalten/Auswerten von ziemlich komplexen XML-Strömen, im konkreten Fall achtdimensional verschachtelt. Der Antwort-Datenstrom, dargestellt als XML-Baum, sieht ungefähr so aus (aus Gründen gekürzt und teilweise unkenntlich gemacht):
(Wie man sieht, enthalten einige der XML-Felder HTML-Code, hier zwar als “korrekte” tags angezeigt, aber im Datenstrom als HTML-Entitäten dargestellt, um die Integrität nicht zu gefährden. Das wird im Folgenden noch interessant.)
Nun würde ich natürlich, um mit diesem Informationsgehalt irgendetwas Sinnvolles anfangen zu können, gern neben Browser, PHP-Code und gegebenenfalls SSH-Shell (für das PHP-Fehlerlog) auch diese Struktur stets im Auge behalten. Da zumindest sie sich nicht allzu oft ändert, bietet sich ein Ausdruck an — zumindest war das mein Vorhaben.
Nun stand mir in der vorhandenen Arbeitsumgebung hierfür ein Dell 2145cn zur Verfügung, ein großer, schwerer, lauter Farblaserdrucker. Eigentlich sollte der dieser Aufgabe gewachsen sein, sollte man meinen. Ich habe also das XML-Dokument generiert und den Quelltext ausgegeben, anschließend aus Firefox heraus die Druckfunktion verwendet. Das Ergebnis:
Die HTML-Seite, die im Browser so aussah, …
…
<BESCHREIBUNG><p><b>Test</b></p></BESCHREIBUNG>
…
… endete also so auf Papier:
…
Test
…
Das ist natürlich nicht im Sinne des Entwicklers. Vielleicht, so dachte ich naiverweise, ist allein die HTML-Darstellung ein wenig eigen. Ich ließ stattdessen also den Datenstrom als application/xml ausgeben — ein screenshot davon ist oben zu sehen — und betätigte erneut Strg+P.
Tatsächlich schaffte der Drucker es, mich nochmals zu überraschen: Dort, wo ich nun wenigstens XML-Code erwartet hatte, erschien nämlich gar nichts. Offenbar wurde beim Druck des XML-Dokuments auch der XML-Baum intern in HTML umgewandelt, und da es für die enthaltenen Elemente keine Darstellungsinformationen gab (wie zum Beispiel <b> als “fett” definiert ist), wurden sie schlicht “unsichtbar” dargestellt.
![]()
Ich “löste” das Problem, indem ich ein (nämlich oben stehendes) Bildschirmfoto des XML-Dokuments ausdruckte, was auch funktionierte. Warum aber ein einfacher Ausdruck von XML-/HTML-Code partout nicht klappte, ist für mich unergründlich. Erfahrungsgemäß würde ich jetzt einfach mal Dell die Schuld geben. Dass Firefox zu blöd sei, so etwas wie den Quellcode einer Webseite als Reintext an einen Drucker zu senden, bezweifle ich nämlich dann doch.
Wir schreiben das Jahr 2012, im nachchristlichen Abendland östlich des Landes der Verrückten ist man sich weitgehend darüber einig, dass wir nach unserem Tod vor allem tote Leichen sein werden. Wirklich erstaunlich ist es da, dass jedes Mal, wenn der Schöpfungslehre von der Wissenschaft erneut eins vor den Latz geknallt wird, Schreiberlinge jeglicher Couleur völlig unironisch ihre Spiritualität wiederentdecken.
Das jüngst am CERN entdeckte Boson von 125,3 +/- 0,6 GeV/c² bei 4,9 σ kommt der Vorstellung des bislang unentdeckten Higgs-Bosons recht nahe, und dieses Boson, dessen Nachweis bislang auf wissenschaftlichem Weg unerklärte Zusammenhänge der Elementarphysik klären können soll, wird nicht etwa “Higgs-Boson” oder wenigstens “Higgs-Teilchen” genannt, denn damit kann man den durchschnittlich verblödeten Medienkonsumenten heutzutage nicht mehr anlocken. Nein, das geht so:
(Und das war jetzt nur eine Auswahl der Vorkommen ohne Anführungszeichen.)
Sicher ist das immer noch besser als “magisches Teilchen” oder “Dingsda”, aber wenn es nur um Lesergewinnung geht, sollte man sich vielleicht auf “Sexteilchen” (oder, BILD-konform, “Sex-Teilchen”) verständigen — immerhin hält es, sofern existent, auch an sexueller Interaktion einen gewissen Anteil.
(Wie wird das Higgs-Boson eigentlich in der muslimischen Welt genannt? “Allah-Teilchen” klingt eher nach einem Gebäck. “Ich hätte gern ein Allahteilchen und ein Weißbrot, danke.”)
Warum nennen wir Elektrizität nicht einfach Gottesfeuer, Licht Gottesglanz und Automobile Gotteskutschen? Überhaupt könnten die Medien viel mehr Begriffen ein “Gottes-” voranstellen. Treffender kann man die Bräsigkeit der Gläubigen nur schwerlich persiflieren. Aber vielleicht war auch einfach nur wieder ein Kabel locker.
(Nur so.)
Guten Morgen!
Das mit dem Fußball habe ich, wie angekündigt, euch Lesern, abgesehen von einigen Totalausfällen in Supermärkten und Zeitungen, ja erfolgreich erspart, kein Wort der Berichterstattung erreichte diese Internetpräsenz.
Dass aber die deutsche Mannschaft in einem, wie Zuschauer übereinstimmend berichten, eher mittelmäßigen Spiel das Erreichen des Finales mal wieder nicht hinbekam, ging an mir natürlich ebenso wenig vorüber wie der plötzliche Schwund der schwarz-rot-goldenen Flaggen draußen, denn so richtig stolzer Deutscher darf man eben nur sein, wenn gerade Brüllball läuft, damit man nicht dem völkischen Gedankengut anheimfalle, wobei ein Neonazi, der die schwarz-rot-goldene Flagge der Demokratie anstelle der schwarz-weiß-roten des Kaiserreiches hisst, schon ein bisschen blöde sein muss; sei’s drum.
Allein das plötzliche Desinteresse der Deutschen am Fußballsport ist mir jetzt noch ein paar Zeilen wert, und die überlasse ich Lukas Heinser:
Schlimmer als diese Fans, die es mit ihrer Begeisterung für den Sport dann vielleicht doch ein bisschen übertreiben, sind aber jene Leute, die sich zu internationalen Turnieren in schwarz-rot-goldene Schale werfen und gemeinsam mit der Boulevardpresse darauf hoffen, dass “wir” den Titel holen.
(…) Wer Fußball nur guckt, weil er auf einen Titelgewinn der eigenen Mannschaft hofft, ist kein Fan der Sportart, sondern einfach nur jemand, der sein Verhältnis zu dieser Sportart von einem einzigen Faktor abhängig macht: dem Titel. Mit dieser Einstellung kann man dieser Tage nicht mal mehr Fan des FC Bayern München werden — und selber Sport treiben sowieso nicht.
Ganz Deutschland interessiert sich nicht mehr für uns und unsere Mannschaft. Hat ganz Deutschland vor dem Ausscheiden unserer Mannschaft eigentlich die jüngsten Entwicklungen bezüglich der GEMA-Tarife oder des ESM hinbekommen? Nein? Natürlich nicht, da schießt ja auch niemand ein Tor.
Ganz Deutschland geht es immer noch zu gut.
Ältere, windowserfahrene Anwender oder solche, die (etwa im öffentlichen Dienst) mit betagter Software arbeiten dürfen (“müssen” wäre zu viel gesagt, die aktuellen Office-Pakete von Microsoft sind eine Herausforderung für die Nerven jedes einigermaßen anspruchsvollen Anwenders), sind sicher bereits mit Microsofts “Agenten” — etwa dem Suchhund Rover aus Windows XP, der seine Ursprünge noch in Microsofts experimenteller Windows‑3.1‑Oberfläche Bob hat, oder dem längst legendären, schrecklich aufdringlichen Karl Klammer aus Microsoft Office — bekannt gemacht worden.

Einige dieser “Agenten” waren seit Windows 2000 unter der Produktbezeichnung “Microsoft Agent” separat lauffähig und sogar dazu in der Lage, Texte auf Webseiten und sogar aus dem IRC — mIRC etwa bietet eine Schnittstelle hierfür an — vorzulesen. Mit der Neugestaltung von Office 2007 (Office 12) wurde dieser Office-Assistent von Anfang an durch ein neues Hilfesystem ersetzt, das Produkt Microsoft Agent wird zukünftig nicht mehr gepflegt.
Das ist schade. Zum Glück kann man zumindest auf seiner Website die “Agenten” wiederbeleben, clippy.js macht es möglich. Hierfür benötigt man lediglich die jQuery-Bibliothek — in WordPress bereits enthalten — und die Dateien clippy.min.js und clippy.css aus dem Verzeichnis “build” des öffentlichen GitHub-repositorys. Das Einbinden in WordPress bedarf jedoch ein wenig Handarbeit, da WordPress jQuery im Kompatibilitätsmodus betreibt und der Operator $ somit nicht funktionstüchtig ist. In der Datei clippy.min.js ist daher zunächst mit einem Texteditor jedes “$” durch “jQuery” zu ersetzen.
Nun können die beiden Dateien in ein beliebiges Verzeichnis, bevorzugt innerhalb des WordPress-Stammverzeichnisses, hochgeladen werden. Im Folgenden wird davon ausgegangen, dass clippy.js im Verzeichnis /wordpress/clippy.js/ auf dem Server liegt.
Zunächst sollte das Stylesheet eingebunden werden. Dies erledigt man bevorzugt über den WordPress-Theme-Editor in der “Kopfzeile” (header.php):
<link rel="stylesheet" href="<?php bloginfo('url'); ?>/clippy.js/clippy.css" type="text/css" media="screen" />Sollte der “Agent” auf jeder WordPress-Seite erscheinen können, so ist es empfehlenswert, das JavaScript entweder ebenfalls hier oder in der Fußzeile (footer.php) einzubinden, ansonsten kann dies auch an geeigneter Stelle (etwa in der Datei single.php) erfolgen:
<script src="<?php bloginfo('url'); ?>/clippy.js/clippy.min.js"></script>
Der Aufruf des “Agenten” und eine Durchführung von Aktionen erfolgt anschließend per JavaScript im body der Seite. Ich habe Karl Klammer (“Clippy”) hier auf der Suchergebnis-Seite eingebunden. Der entsprechende Code im Erfolgsfall sieht so aus:
<script type="text/javascript"> clippy.load('Clippy', function(agent){ agent.show(); agent.speak('Offensichtlich suchen Sie nach "<?php echo $_GET['s'] ?>". Hier Ihre Ergebnisse.'); //agent.hide(); }); </script>
Das “Verstecken” des Agenten ist hier auskommentiert, da es unter Umständen sofort erfolgt und somit nicht viel zu sehen ist. Eine vollständige Dokumentation ist der Website zu entnehmen.
Zu beachten ist, dass die Datei clippy.min.js die Agenten und die benötigten JavaScript- und CSS-Dateien standardmäßig von Amazon S3 bezieht, das die Datenschutzbestimmungen der EU zwar berücksichtigt, was dennoch unter Umständen zu Misstrauen führen kann. Als Alternative ist es möglich, die entsprechenden Dateien (ebenfalls im GitHub-repository zu finden) auf seinem eigenen Server zu speichern und die Pfade in der Datei clippy.min.js anzupassen.
Genesis 17: „Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; eure Vorhaut sollt ihr beschneiden.“
(…)
Gott und seine Gebote stehen für gläubige Menschen im Zweifelsfall über den Regeln, die Menschen aufstellen. Wenn der Obrigkeit Gebot nicht ohne Sünde befolgt werden kann, heißt es im „Augsburger Bekenntnis“ von 1530, „soll man Gott mehr gehorchen als den Menschen“.
Ungeahnte Möglichkeiten tun sich auf!
3. Buch Mose (Teil der christlichen Bibel wie der jüdischen Tora), Kap. 20,18:
Wenn ein Mann beim Weibe schläft zur Zeit ihrer Krankheit und entblößt ihre Scham und deckt ihren Brunnen auf, und entblößt den Brunnen ihres Bluts, die sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.
3. Buch Mose, Kap. 25,44 ff:
Willst du aber leibeigene Knechte und Mägde haben, so sollst du sie kaufen von den Heiden, die um euch her sind, und auch von den Kindern der Gäste, die Fremdlinge unter euch sind, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Land zeugen; dieselben mögt ihr zu eigen haben und sollt sie besitzen und eure Kinder nach euch zum Eigentum für und für; die sollt ihr leibeigene Knechte sein lassen.
3. Buch Mose, Kap. 24,10 ff:
Es ging aber aus eines israelitischen Weibes Sohn, der eines ägyptischen Mannes Kind war, unter den Kindern Israel und zankte sich im Lager mit einem israelitischen Mann und lästerte den Namen des HERRN und fluchte.(…) Mose aber sagte es den Kindern Israel; und sie führten den Flucher hinaus vor das Lager und steinigten ihn. Also taten die Kinder Israel, wie der HERR dem Mose geboten hatte.
Das wird ein Spaß!
Falls sich noch jemand fragt, ob Sportjournalisten ihre Berufsbezeichnung eigentlich zu Recht tragen: Es folgen die drei markantesten Stellen aus deutschsprachigen Fußballer-Interviews des Jahres 2012 mit Stand 27.06.2012.
Was macht der Englisch-Unterricht?
Lukas Podolski: Das kommt erst noch.
(General-Anzeiger Bonn, 27. Juni 2012)
Ihr Gips war königsblau. Ein Hinweis auf Ihren nächsten Klub?
Podolski: Auf keinen Fall (lacht)! Ich wollte einen roten Gips haben, aber den gab es nicht.
(BILD am Sonntag, 12. Februar 2012)
Herr Löw, welches Buch lesen Sie eigentlich?
Jogi Löw: Unternehmen Brandenburg, ein Thriller.
(Der Tagesspiegel, 16. Juni 2012)
(Nur, falls noch jemand Gründe sucht, Abonnenten von Sportmagazinen für bescheuert zu halten.)
Im Gedenken an das rezente Familiendrama — drunter machen sie’s nicht — in Ilsede, infolge dessen vier Kinder getötet wurden, fand unlängst ein Trauergottesdienst statt. Die Braunschweiger Zeitung zitiert hierzu heute als Überschrift auf einer Sonderseite:
“Gott behütet jetzt auch diese vier Kinder”
Dass sich an diesem Umstand wohl niemand der Anwesenden gestört hat, dass nämlich Gott, dieses so übermächtige, gütige, beschützende Wesen mit dem skurrilen Humor, Kinder erst nach ihrem Tod für behütenswert befindet und sich die Zeit bis dahin mit Krankheiten, Kriegen und ähnlichen Kleinigkeiten vertreibt, spricht Bände. Diese abscheuliche Verleugnung des Offensichtlichen ist doch immer wieder beeindruckend.
Face down on the bed I could have drowned in those so-called dreams.
Guten Morgen.
Leck mich fett, is’ schon wieder Ende Juni? Dann wird’s Zeit für die allsemestrige Liste der schmackhaftesten Studioalben der ersten sechs Monate, die mir bis dato untergekommen sind. Diesmal habe ich sogar daran gedacht, sie einigermaßen regelmäßig zu sichern, und kann diese Vorgehensweise ebenso empfehlen wie folgende Musikalben. ‘Musik 06/2012 — Favoriten und Analyse’ weiterlesen »