PersönlichesLyrik
Sie. (Frag­ment 10, The show must go on)

„I can’t stand it any­mo­re more / but if Shel­ly would just come back, it would be alright.” – The Vel­vet Under­ground: I Can’t Stand It … Es war weit nach Mit­ter­nacht, als er aus sei­ner Tran­ce erwach­te. „Wie schnell”, dach­te er, „man doch fällt, wenn man sich in Sicher­heit wähnt.” Er sah, spür­te sie noch in …

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LyrikPersönliches
Sie. (Frag­ment 9 dreiföddel)

„Kis­ses for me, save all your kis­ses for me.” – Bro­ther­hood of Man: Save Your Kis­ses For Me … Er wuss­te nicht, was all das zu bedeu­ten hat­te. Sicher, er hat­te vie­les falsch gemacht. Sie hat­te ihm bei­gestan­den, er hat­te es ihr nie gedankt; schlim­mer noch: er hat­te nie ver­stan­den, selbst bei­zu­ste­hen. Aber war sie nicht schon …

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LyrikPersönliches
Sie. (Frag­ment 9 ein­halb, lose)

„Für mich ist die Welt nicht mehr in Ord­nung, nicht früh um 7 und auch nicht nach der Tages­schau.” – Ton Stei­ne Scher­ben: Wir müs­sen hier raus … Es war ihr Stolz, der sie schei­tern ließ. Er hat­te sich das alles so viel leich­ter vor­ge­stellt. Aber es gab so viel, was sie aus­ein­an­der­drück­te, und obwohl er jedes Mal …

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LyrikPersönliches
Sie. (Frag­ment 8)

„I woar z’jung, du woarst z’scheen, sunst hätt i des ois kum­man g’sehn.” – EAV: I hob des G’fühl … Wie eine Kat­ze mit der Beu­te spie­len, bis sie kei­nen Aus­weg mehr sieht. Dann das Genick durch­bei­ßen. In der Tier­welt funk­tio­niert das ziem­lich ein­fach. Er aber war ein Mensch, ein Jäger und Samm­ler. Die­se Jagd soll­te ihm …

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LyrikPersönliches
Pas­siv leben

Was lässt euch eigent­lich glau­ben, dass ihr wisst, was es heißt, am Leben zu sein, wenn ihr die Welt um euch her­um ein­fach gesche­hen lasst? Schaut den Men­schen ins Gesicht, die euch jeden Tag begeg­nen. Sie sind grau. Sie sind leer. Sie sind ihre eige­nen Schat­ten. Liebt ihr oder wer­det ihr geliebt? Lebt ihr oder werdet …

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LyrikPersönliches
Sie. (Frag­ment 6.3, que sera)

„Ever­y­bo­dy needs someo­ne to live by.” – Talk Talk: Desi­re … Eigent­lich hät­te es ganz anders kom­men sol­len. Hat­te er den Frem­den nicht stets benei­det um den Platz in ihrem Her­zen, den er selbst, das wuss­te er, nie­mals wür­de errin­gen kön­nen? Nein, sag­te sie, dazu bestün­de kein Anlass, zwi­schen dem Frem­den und ihr wür­de nie­mals das …

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LyrikPersönliches
Sie. (Frag­ment 6.2, Klimax)

„You can get addic­ted to a cer­tain kind of sad­ness, like resi­gna­ti­on to the end, always the end.” – Gotye: Some­bo­dy I used to know … Als er aus sei­nem Traum erwach­te, war sie fort. Es schien alles so aus­sichts­reich. Er hat­te es nicht geschafft, sie davon zu über­zeu­gen, dass er trotz sei­nes äuße­ren Erschei­nungs­bil­des jemand war, von dem sie …

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LyrikPersönliches
Sie. (Frag­ment 6.1, unvollendet)

… Er hat­te nicht mit ihr gerech­net. Unzäh­li­ge Male schon war er in die­ser klei­nen Stadt gewe­sen, hat­te einen Teil der, wie die Ande­ren sag­ten, besten Jah­re sei­nes Lebens dort zuge­bracht und letzt­lich ver­schwen­det. Er sah Freun­de wie Fein­de kom­men und gehen, ließ sei­ne Lei­den­schaf­ten auf­blü­hen und ver­wel­ken, wie sie ihm gera­de gescha­hen. Es war …

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LyrikSonstigesWie die Anderen
Wie die Ande­ren (extra): Ama­zon roman-tisch?

(Vor­be­mer­kung: Dies ist ein Son­der­teil mei­ner losen Rei­he „Wie die Ande­ren”, dies­mal inspi­riert von Gün­ter Grass; „Son­der­teil” des­halb, weil Herr Grass nicht bloggt.) War­um schwei­ge ich, ver­schwei­ge zu lan­ge, was offen­sicht­lich ist und in Plan­spie­len geübt wur­de, an deren Ende als Kun­den wir allen­falls rat­los sind. Es ist die behaup­te­te Intel­li­genz, die künst­li­che, von Men­schen gemacht, die …

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Lyrik
… weil er lacht, weil er lebt …

Eines Tages kam der Mensch an einen Fluss, der sei­nen Weg kreuz­te. „Ei”, sprach der Mensch, „viel­leicht hilft mir der Fluss, mei­ne Sor­gen zu ver­ges­sen.” Und so setz­te sich der Mensch an den Fluss und nahm die gleich­för­mi­gen Bewe­gun­gen des Was­sers in sich auf. Als er eine Wei­le so geses­sen hat­te, kam eine Ente des Weges …

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Lyrik
Roman­tik im Januar

Der Mor­gen erwacht, und über der Nacht liegt Schwei­gen. Den Wöl­fen ihr Heu­len lud sie mit den Eulen zum Rei­gen. Sie g’nossen den Abend, nach ein­an­der dar­bend, am Meer. Sie lieb­ten den Hafen, wo sie sich einst tra­fen, d’rum sehr. Er hör­te das Tosen und schenk­te ihr Rosen und Wicken. Die Nacht brach her­ein, sie blie­ben allein, um zu bum­sen. (Abt.: Ist das …

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LyrikPolitik
Lee­re Gesichter

Wie aus­drucks­los, wie lebens­müd’, wie todes­nah, wie leer sind, wie man dort oben sieht, eure Gesich­ter! Denn über­schwäng­lich, sie­ges­trun- ken hab’n eure Genos­sen zur Anse­hens­ver­bes­se­rung das Auf­hän­gen beschlos­sen. Dabei haben sie aller­dings die schwar­zen Mar­kie­run­gen eben­so „über­se­hen” wie die Schrift­zü­ge, die dar­auf hin­deu­te­ten, dass dort, wo ihr, „Lin­ke”, statt eure natur­ge­mäß eher aus den unte­ren Gesell­schafts­schich­ten stammende …

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