PersönlichesLyrik
Sie. (Fragment 9 dreiföddel)

“Kiss­es for me, save all your kiss­es for me.” – Broth­er­hood of Man: Save Your Kiss­es For Me … Er wusste nicht, was all das zu bedeuten hat­te. Sich­er, er hat­te vieles falsch gemacht. Sie hat­te ihm beige­s­tanden, er hat­te es ihr nie gedankt; schlim­mer noch: er hat­te nie ver­standen, selb­st beizuste­hen. Aber war sie …

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PersönlichesLyrik
Sie. (Fragment 6.2, Klimax)

“You can get addict­ed to a cer­tain kind of sad­ness, like res­ig­na­tion to the end, always the end.” – Gotye: Some­body I used to know … Als er aus seinem Traum erwachte, war sie fort. Es schien alles so aus­sicht­sre­ich. Er hat­te es nicht geschafft, sie davon zu überzeu­gen, dass er trotz seines äußeren Erschei­n­ungs­bildes …

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LyrikPersönliches
Sie. (Fragment 6.1, unvollendet)

… Er hat­te nicht mit ihr gerech­net. Unzäh­lige Male schon war er in dieser kleinen Stadt gewe­sen, hat­te einen Teil der, wie die Anderen sagten, besten Jahre seines Lebens dort zuge­bracht und let­ztlich ver­schwen­det. Er sah Fre­unde wie Feinde kom­men und gehen, ließ seine Lei­den­schaften auf­blühen und ver­welken, wie sie ihm ger­ade gescha­hen. Es war …

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LyrikSonstigesWie die Anderen
Wie die Anderen (extra): Amazon roman-tisch?

(Vorbe­merkung: Dies ist ein Son­derteil mein­er losen Rei­he “Wie die Anderen”, dies­mal inspiri­ert von Gün­ter Grass; “Son­derteil” deshalb, weil Herr Grass nicht blog­gt.) Warum schweige ich, ver­schweige zu lange, was offen­sichtlich ist und in Plan­spie­len geübt wurde, an deren Ende als Kun­den wir allen­falls rat­los sind. Es ist die behauptete Intel­li­genz, die kün­stliche, von Men­schen …

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Lyrik
… weil er lacht, weil er lebt …

Eines Tages kam der Men­sch an einen Fluss, der seinen Weg kreuzte. “Ei”, sprach der Men­sch, “vielle­icht hil­ft mir der Fluss, meine Sor­gen zu vergessen.” Und so set­zte sich der Men­sch an den Fluss und nahm die gle­ich­för­mi­gen Bewe­gun­gen des Wassers in sich auf. Als er eine Weile so gesessen hat­te, kam eine Ente des …

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Lyrik
Romantik im Januar

Der Mor­gen erwacht, und über der Nacht liegt Schweigen. Den Wölfen ihr Heulen lud sie mit den Eulen zum Reigen. Sie g’nossen den Abend, nach einan­der dar­bend, am Meer. Sie liebten den Hafen, wo sie sich einst trafen, d’rum sehr. Er hörte das Tosen und schenk­te ihr Rosen und Wick­en. Die Nacht brach here­in, sie …

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LyrikPolitik
Leere Gesichter

Wie aus­druck­s­los, wie lebens­müd’, wie todesnah, wie leer sind, wie man dort oben sieht, eure Gesichter! Denn über­schwänglich, siegestrun- ken hab’n eure Genossen zur Anse­hensverbesserung das Aufhän­gen beschlossen. Dabei haben sie allerd­ings die schwarzen Markierun­gen eben­so “überse­hen” wie die Schriftzüge, die darauf hin­deuteten, dass dort, wo ihr, “Linke”, statt eure naturgemäß eher aus den unteren …

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