Archiv für die Kategorie ‘Wie die Anderen’.

Wie die Anderen
Wie die Anderen (4): Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Honk

(Vorbemerkung: Dies ist der vierte Teil meiner losen Reihe „Wie die Anderen“, diesmal inspiriert und genehmigt vom kiezneurotiker.)

Herzlichen Glückwunsch

Manchmal latsche ich in meiner Freizeit irgendwohin. Gewässer, Geschäfte, Gemüse. Beim Latschen bleibe ich manchmal stehen, zum Beispiel vor Whiskeyregalen. Manchmal kaufe ich auch was davon und trinke es dann. Bushmills, Dalmore, Nikka. Hauptsache kein Billigfusel. Passt gut in die Hausbar und auf Gelage. Mit Stil, aber nicht zu nobel. Damit komme ich durch. Damit darf ich mitspielen und muss nicht den Scheiß trinken, den sie vorhalten. Den Jameson, Jim Beam, Johnny Depp und wie die alle heißen. Mit der Extraportion Kotze. Höchstens fuffzehn Euro und ein Kater bis nach Moskau. So viel kann ich gar nicht nachspülen, dass das zu schmecken beginnt. Mit zwölf ist’s egal, mit zwölf ist man cool. Irgendwann später kriegt man Geschmack.

Rein ins Internet. Blogs lesen. Schreibt ein Rantblogger über Whisky. Verrückt. Gutes Thema, guter Blogger.

Bis jetzt.

Geht schon scheiße los. „Ich latsche an manchen Wochenenden mit einer halb ausgesoffenen Whiskyflasche irgendwohin.“

Whisky saufen. Kann man machen. Man kann auch mit ’nem Bugatti einkaufen fahren. Bei ALDI gibt’s Saufwhisky für ’nen Fünfer, schmeckt nach Batteriesäure. Ist halt Verschwendung. Man kann sich auch ’n Ei an die Schiene tackern. Oder nachts in Hamburg Bus fahren. Prost.

Quatscht der Typ weiter. Über Partys. Auf den Partys, auf denen er sich rumtreibt, gibt’s Jägermeister, Apfelkorn. Sauerkirschwodka. Erklärt manches.

Konsequenz? Party meiden. Oder halt Whisky pervertieren. Kost‘ ja nix. Immer noch zu viel. Sonstige Hobbys? Mit halbleeren Bowmore-Flaschen Nüsse kaufen. Er muss den Mist ja irgendwie runterkriegen. Geht mit Waren zur Tanke und ist empört, wenn die Frau dort sie für frisch geklaut hält.

„Was ist das Haupt-Einstellungskriterium von Tankstellen? Dass man ohne Hilfe das Klo findet, damit man den Job ohne Erwachsenenwindeln machen kann?“

Tankenfrauen. Sind so blöd. Kennen nicht mal ihr Sortiment. Oder Jameson. Oder Bowmore. Haha.

Prekariat. Honk. Glückwunsch.

NetzfundstückeWie die Anderen
Wie die Anderen (3): SEAT jetzt auch mit Rausguckfunktion

(Vorbemerkung: Dies ist der dritte Teil meiner losen Reihe „Wie die Anderen“, diesmal erneut inspiriert von Fefe.)

Old and busted: Wetter-Apps auf Smartphones.

New hotness: Windschutzscheiben.

Mit dem SEAT Portable System und der Wetter Live Funktion im SEAT Ibiza ITECH habt ihr stets das aktuelle Wetter im Blick.

Einmal mit Profis!

LyrikSonstigesWie die Anderen
Wie die Anderen (extra): Amazon roman-tisch?

(Vorbemerkung: Dies ist ein Sonderteil meiner losen Reihe „Wie die Anderen“, diesmal inspiriert von Günter Grass; „Sonderteil“ deshalb, weil Herr Grass nicht bloggt.)

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Kunden
wir allenfalls ratlos sind.

Es ist die behauptete Intelligenz,
die künstliche, von Menschen gemacht,
die uns allerlei Weisheit beschert
oder es versucht.

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt „Klugscheißerei“ ist geläufig.

Doch staune ich nicht schlecht
über des Amazons wundersame Algorithmen,
die da einen Roman nicht einmal erkennen würden,
wenn er die Verantwortlichen daselbst
in den Hintern träte.

(Nachbemerkung: Sollte ich eine der Marotten der in dieser Reihe parodierten Autoren versehentlich nicht eingebaut haben, so seid ihr natürlich herzlich eingeladen, es besser zu machen – gern mit Trackback und/oder Kommentar hier unten drunter.)

In den NachrichtenPolitikWie die Anderen
Wie die Anderen (2): C wie Childporn

(Vorbemerkung: Dies ist der zweite Teil meiner losen Reihe „Wie die Anderen“, diesmal inspiriert von Fefe.)

Also DAMIT konnte ja wohl NIEMAND rechnen!!11:

Christian von Boettichers Gespielin war zum Zeitpunkt des Kennenlernens erst 15 (Vorsicht, Kommentar zitiert BILD.de):

Und trotzdem bleibt ein schales Gefühl. Denn Marie (geboren im Februar 1994) war wohl erst 15, als die beiden sich über Facebook Anfang 2010 kennenlernten. Marie war da auf „Fratzenbuch“, wie sie Facebook selbst spöttisch nennt, bereits mit etlichen CDU- und FDP-Politikern verbunden.

Nur, falls noch jemand einen Grund braucht, die CDU nicht zu wählen.

(Nachbemerkung: Sollte ich eine der Marotten der in dieser Reihe parodierten Blogger versehentlich nicht eingebaut haben, so seid ihr natürlich herzlich eingeladen, es besser zu machen – gern mit Trackback und/oder Kommentar hier unten drunter.)

PersönlichesWie die Anderen
Wie die Anderen (1): Milch und Zucker

(Vorbemerkung: Dies ist der Auftakt zu meiner losen Reihe „Wie die Anderen“, diesmal inspiriert von Caschy.)

Dürfte vielleicht einigen meiner Leser nicht bekannt sein: Ich bin ja beruflich und in der Freizeit vor allem Informatiker. Und was macht ein Informatiker so, wenn er nicht gerade an seinen Gadgets rumspielt oder seine sozialen Profile aufhübscht? Klar – er trinkt Kaffee.

Wer kennt das nicht? Man kommt morgens, mittags und abends einfach nicht in die Hufe. Wir Informatiker haben da Abhilfe: Einfach die Kaffeemaschine befüllen, anmachen und kurz warten. Geht easy-peasy und ruckzuck. :wink:

Blöd nur, wenn man seinen Kaffee gern mit Milch trinken würde, denn dann wird erst Unboxing fällig. Das macht normalerweise tierischen Spaß, ist aber bei Milch nicht leicht. Zwischen den Deckel und das Naturprodukt haben die Abfüller nämlich manchmal noch so ein Ding geschraubt, das man ganz easy-peasy abziehen können soll. Sitzt aber meist bombenfest, das Ding. Gibt es zum Beispiel mit Ring oben dran und sieht hinterher so aus:

Lust auf Kaffee hat man dann allerdings eigentlich keine mehr. Bloß nicht auf Zucker umsteigen. Alternativen? Fehlanzeige. :-S

Zu gewinnen gibt es diesmal nichts, aber ich frage mal in die Runde: Und ihr so?

(Nachbemerkung: Sollte ich eine der Marotten der in dieser Reihe parodierten Blogger versehentlich nicht eingebaut haben, so seid ihr natürlich herzlich eingeladen, es besser zu machen – gern mit Trackback und/oder Kommentar hier unten drunter.)

Wie die Anderen
Wie die Anderen: Ein Experiment

Eine Ankündigung in eigener Sache:

Seit ich hier wieder etwas regelmäßiger schreibe, erfahre ich hin und wieder Kritik, ich würde stilistisch allzu deutlich von anderen Insinternetschreibern inspiriert, sei gar ein Kopist.

Wahr ist, dass mein Schreibstil, wie wohl der der meisten Menschen, die nicht nur schreiben, sondern auch lesen, im Laufe der Jahre von einigen Autoren beeinflusst wurde, gelegentlich auch von Bloggern. Falsch ist aber, dass ich deshalb gänzlich auf einen eigenen Stil verzichte. Um diese Kritik künftig etwas abzuschwächen, werde ich in den nächsten Wochen, vielleicht auch Tagen, versuchen, einige Beiträge im Schreibstil bekannter und vielleicht weniger bekannter Blogger zu verfassen, und hoffe, dass meine geneigte Leserschaft den Unterschied bemerkt. Zur Sicherheit werde ich jedenfalls diese Artikel gesondert kennzeichnen.

Anregungen nehme ich selbstverständlich gern entgegen.