Lyrik
Lob­ge­sang des Pop­li­te­ra­ten

Schon vie­les habe ich ver­fasst in Pro­sa und als Reim, doch weni­ge nur lesen es; zu trocken soll es sein?! Ich schrei­be über Emo­ti­on, Hass, Unge­rech­tig­keit, von Lie­be, Sehn­sucht, Eifer­sucht, von Zwie­tracht und von Neid! Das Föje­tong hat mich ent­deckt, ver­ur­teilt mei­nen Schrieb, der „irgend­wie wie and’­re“ sei, ich also nur ein Dieb? Nein!, sag …

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Lyrik
Hin­ter­ge­dicht

Gedan­ken hin­ter Bäu­men. Sie haben sich ver­steckt. Zähl laut bis 20! Träu­me hin­ter Glas, schau sie, doch berühr sie nicht. Der Not­ham­mer ist in dei­nem Her­zen. Wün­sche hin­ter Türen. Du kannst sie erah­nen. Drück die Klin­ke her­ab! Sehn­sucht hin­ter Git­tern. Ein­ge­sperrt. Urteil: Lebens­läng­lich. Lie­be hin­ter Zäu­nen. Reiß die Zäu­ne ab! Du brauchst sie nicht mehr. …

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Lyrik
Lamen­to

In Gedan­ken am Leben doch in Gedan­ken allein, träu­mend nur glück­lich bin ich armes Schwein! Zu viel schon ver­lo­ren, ein Gewinn? Stets nur Schau! Nur Regen, nie Son­ne, seh ich arme Sau! Im Som­mer zu heiß, im Win­ter zu kühl; selbst das Wet­ter treibt mit mir ein hin­ter­häl­tig‘ Spiel! Kei­ne Per­spek­ti­ve, kein Sinn mehr gege­ben, …

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LyrikSonstigesNetzfundstücke
Von Blog­gern, Blogs und Gurus. (Eines wie jedes.)

(Da sich die Blog­ger der­zeit in gegen­sei­ti­ger Hul­di­gung üben, dazu wei­ter unten mehr, hal­te ich als Nicht­blog­ger es für fäl­lig, dass jemand auch mal anmerkt, dass die deutsch­spra­chi­ge Blogo­sphä­re nicht nur aus beden­ken­los Lesens­wer­tem besteht. Die­ser Jemand will gern ich sein.) Mit­un­ter ver­brin­ge ich ein wenig Zeit damit, mir auf­grund irgend­wel­cher Twit­ter­bei­trä­ge, Ver­lin­kun­gen in Ver­lin­kun­gen …

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LyrikIn den NachrichtenMusik
Welt­sicht, gelb und sau­er (Ver­such und Irr­tum)

Man hät­te es wis­sen kön­nen. Man hät­te wis­sen kön­nen, dass das, was pas­sie­ren soll­te, pas­sie­ren soll­te. Dass es so pas­sie­ren soll­te, wie es pas­sie­ren soll­te. Sie wuss­ten es, alle wuss­ten es. Wer sag­te, dass die, die es wuss­ten, es nicht wuss­ten, der log. Wis­sent­lich, um sich selbst zu scho­nen, wis­sent­lich auch wider bes­se­ren Wis­sens. Man …

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PersönlichesLyrik
Ver­steck­te Bot­schaf­ten? Aber nicht doch.

Chao­tisch die Essenz des Den­kens, Inva­lid auch sein Resul­tat. Not­dürf­tig auf Papier geschmiert Dies Werk, auf Eng­lisch ver­fasst: Yet ano­ther day goes by, Depres­sing times, an emp­ty heart, Until the sky will clear one day, For I will find out how to start. Eine Wand aus Papp­ma­ché Hin­dert jeden Denk­pro­zess. Lüge gar ist Vers Num­mer …

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PersönlichesLyrik
Sie. (Frag­ment 3)

(Ihr gewid­met.) … Als er erwach­te, hat­te sich sei­ne Welt ver­än­dert. Müh­sam öff­ne­te er sei­ne trä­nen­nas­sen Augen und blick­te sich um. Aber es war doch alles wie immer? Nein, etwas war anders. Durch sei­nen Kater schien lang­sam die Erin­ne­rung. Er hat­te wie­der ein­mal ver­sagt. Dabei schien zum ersten Mal in sei­nem Leben alles so per­fekt! …

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PersönlichesMusikLyrikSonstiges
Aus dem Post­fach gefischt: Bil­dungs­sor­gen ade!

Wenn sol­che Mails in mei­nem Stu­den­ten­post­fach auf­schla­gen, ver­ste­he ich die Sor­gen um das deut­sche Bil­dungs­sy­stem nicht mehr: (…) im Flur­be­reich vor dem Raum 180, neben dem AStA-Büro im Haupt­ge­bäu­de, lade ich für Don­ners­tag, den 03.06.2010, von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr, auf diver­sen Muster­stüh­len zu einer Sitz­pro­be ein. Bit­te geben Sie ein Votum für „Ihren …

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PersönlichesLyrik
Von dir, hicks. (Frei inter­pre­tier­bar.)

Das trü­be Wet­ter ver­mag nicht zu ver­ber­gen, dass im Her­zen die Son­ne scheint. Hät­te ich je gelernt zu pfei­fen, mei­ne Lip­pen wären längst ver­trock­net. „Weil wir oben auf sind und trocken hin­ter den Ohren“ (The Hirsch Effekt) bzw. eben der sehn­li­che Wunsch, bald­mög­lichst zurück­zu­keh­ren (lies: gar nicht erst auf­zu­bre­chen; „to lea­ve“ heißt es im Eng­li­schen …

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LyrikPersönliches
Die fal­schen Wor­te.

Es wäre auch zu schön gewe­sen, hät­te die Geschich­te mit der Frosch­lei­che kein Nach­spiel gehabt. Das Leben mit all sei­nen kom­pli­zier­ten Zusam­men­hän­gen ist nicht immer ein fai­res, und Über­ein­künf­te bedeu­ten nicht immer Einig­keit. Dies vor­aus­ge­setzt erfüllt es, wenn ein gemüt­li­ches Bei­sam­men­sein, for­ciert durch die berau­schen­de Wir­kung des Alko­hols, dazu führt, dass man sich näher kommt, …

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