Offenbar ist die Piratenpartei jetzt auch zum Vorbild tauglich. Seit neuestem redet man nämlich nicht nur dort ausschließlich in offenen Briefen miteinander, auch in Hollywood ist diese Art der Kommunikation nun angekommen:
Kristen Stewart hat sich bei ihrem Freund und “Twilight”-Kollegen Robert Pattinson öffentlich für einen Seitensprung entschuldigt. In einer Erklärung, die das “People”-Magazin verbreitete, gab die 22-Jährige eine “flüchtige Indiskretion” mit einem verheirateten Mann zu. Gemeint ist demnach der 41-jährige Regisseur Rupert Sanders, mit dem sie in dem Film “Snow White and the Huntsman” gespielt hatte. Sanders hatte kurz vor Stewart seine Frau und Kinder um Vergebung gebeten.
… und er so “kein Problem, aber mach das nie wieder” und sie so “tihi”.
Wäre ich Robert Pattinson und/oder Frau und Kinder von Rupert Sanders, ich wäre ein wenig erbost darüber, dass der Lebenspartner überhaupt auf die Idee kommt, mit jemandem in die Kiste zu springen, dessen Privatleben ohnehin ständig in den Medien ausgebreitet wird (oder eben mit überhaupt irgendwem), aber bei so Leuten ist das wohl nicht so üblich, denn mit einem Weltstar kann man eben hervorragend prahlen.
Allerdings hielte ich persönlich es für angemessener, selbiges Treiben im Familienkreis zu offenbaren, anstatt den jeweiligen Partner via Boulevardpresse darüber in Kenntnis zu setzen. Aber ich bin ja auch kein Filmstar.
Den Terminus “flüchtige Indiskretion” merke ich mir trotzdem mal. Mit so etwas kann man es zumindest zum Bundesverteidigungsminister schaffen.
(Mit Dank an L.!)

“huch”
“Er ist in mich reingerutscht”?
“Und weil ich mich so erschrocken habe, hab ich mich immer auf und ab bewegt”