Es ist Montag. Die Demonstration der ableistischen niedersächsischen Polizeigesetzeskritiker lief wie erwartet ab: Die Polizei Hannover freute sich auf Twitter, dass nur dreimal das Sprengstoffgesetz missachtet worden zu sein scheint. Mit einem schärferen Polizeigesetz wäre das vielleicht in Zukunft auf keinmal zu reduzieren, insofern war die Zündelei vielleicht nicht unbedingt zweckdienlich.
Apropos Polizeigesetz: Ich würde wirklich gern damit aufhören können, mich über die „Linken“ lustig zu machen, so lange die rechtspopulistische CDU/CSU ihre Aggression gegen elementare Bürgerrechte konsequent fortführt. Leider ist die rechtspopulistische CDU/CSU nicht dumm genug, ihren widerlichen Mist in zitierbare Medien schreiben zu lassen, obwohl sie von Verlagen doch enorm viel zu halten scheint. Schade. Stattdessen teilt der „Tagesspiegel“ mit, die frauenquotierte Vorsitzende der „Linken“ habe festgestellt, Berlin – die Stadt, in der Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen marode sind – zeige, „dass eine ‚Radikalisierung nach links‘ gelingen könne.“ Kann ich 1989 noch mal sehen? – Angesichts der Sorge vor einer wirtschaftlichen Stärke des Staates China wäre vielleicht allen Seiten geholfen, schenkten wir Berlin einfach den Chinesen. Ich bin davon überzeugt, dass nahezu alle Probleme der Stadt dann binnen weniger Monate gelöst sein werden.
Aus der Welt der Technik: Der Google-Vorsitzende, mithin Erfüllungsgehilfe des Weltmarktführers in verfolgender Onlinereklame, findet, Privatsphäre sollte bezahlbar sein. Fast hätte ich vor Lachen das Cybern vergessen.
Heute brauche ich ein bisschen Krach und ihr kriegt auch welchen.
Guten Morgen.










