Mir wird geschlechtNetzfundstücke
Kurz angemerkt zu Twitter als Lebensgrundlage

Ich kann der Vermutung kaum etwas entgegensetzen, dass jemand, der seine „Existenz bedroht” sieht (zitiert aus: „Neue Zürcher Zeitung”, gestern), weil er in einem Onlineangebot eines wirtschaftlich handelnden Unternehmens nie mehr gratis höchstens 280 Zeichen langen Nonsens speichern dürfe, in seinem Leben eine Menge falscher Entscheidungen getroffen hat und von Medien jedwelcher Art – und das schließt selbst diesen Text hier ein – zu seinem eigenen Wohl nicht unbedingt auch noch namentlich in die weitere (hier überdies ausländische) Öffentlichkeit gezogen werden sollte, aber ich gehöre auch zu den sichtlich schwindenden Menschen, in deren Augen resp. Verstand der Beruf eines „Writers” (zitiert aus: englischsprachige Wikipedia, Artikel zur Person) nicht unbedingt auf ausgerechnet Twitter ausgeübt werden müssen sollte.

Senfecke:

  1. Natürlich hast du einerseits Recht, daß dies alles absurdes Theater ist. Aber ob wir wollen oder nicht: Twitter, Facebook und andere Datensammelstellen sind nunmal der mittelalterliche Dorfplatz des 21. Jahrhunderts, und es kann nicht angehen daß private Unternehmen die selbsherrlichen und völlig willkürlichen Gesetze für diese Dorfplätze machen.

    Der öffentliche Dorfplatz ist für die Öffentlichkeit, nicht für private Gutsherren mit Gewinnabzielungsabsicht. Im Mittelalter war es der Platz des Gutsherren, und wir haben das aus gutem Grunde geändert. Neofeudalismus ist einfach keinte gute Idee. Dieser writer braucht/will eben den Dorfplatz Twitter für ihren Marktstand damit sie dort ihre Waren verkaufen kann. Wie die Bäuerin die damals Eier und Sellerie aus dem Garten auf dem Dorfmarkt verkaufte. Oder vielleicht besser, der Bänkelsänger der seine Lieder aufführte

    PS: Ich bin nicht bei Twitter, Facebook, Whatsapp, etc. Mein einzigstes soziales Netzwerk im Internet ist IRC und selbst da immer seltener.

  2. Liegt daran daß auch die traditionellen Holzmedien grad gefällt werden. Nicht nur Vice und Butzfied, sondern auch DuMont mit seinen regionalen Klopapierersatz. Das erzeugt schlechte Stimmung. Auch mit Doppelnamen!

  3. @nervos belli:
    „Aber ob wir wollen oder nicht: Twitter, Facebook und andere Datensammelstellen sind nunmal der mittelalterliche Dorfplatz des 21. Jahrhunderts, und es kann nicht angehen daß private Unternehmen die selbsherrlichen und völlig willkürlichen Gesetze für diese Dorfplätze machen.”
    Das sind keine Dorfplätze. Die Skalierung ist ein entscheidender Unterschied. Der Platz hat ne endliche Größe und demnach endlich viele Besucher. Er ist ein zusammenhängendes abgegrenztes Areal. Es gelten für jeden die gleichen Regeln / Gesetze. Die Administration ist überschaubar.

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