NetzfundstückeNerdkrams
Zwei schö­ne Pro­jek­te: Octo­box und per­col

Seit der Sache mit der NSA beginnt das Kon­zept des Selbst­ho­stens der jeweils ver­wen­de­ten Cloud­dien­ste wie­der an Fahrt auf­zu­neh­men. So man­cher, der bis dahin blind den Heils­ver­spre­chen gro­ßer US-ame­ri­ka­ni­scher Kon­zer­ne ver­trau­te, woll­te plötz­lich weg von Goog­le Mail, Drop­box und Ever­no­te.

Wäh­rend das bei Goog­le Mail und Drop­box aber zumin­dest theo­re­tisch ziem­lich ein­fach ist, ist ein taug­li­cher Ersatz für Ever­no­te schwer zu fin­den. Micro­soft bie­tet OneN­ote, Goog­le bie­tet Goog­le Dri­ve, aber bei­de haben hin­sicht­lich ihres Funk­ti­ons­um­fangs Ever­no­te nur wenig ent­ge­gen­zu­set­zen; und selbst hosten kann man sie auch nicht. Bei den frei­en Alter­na­ti­ven sieht es noch weit schlim­mer aus – es man­gelt bereits an einem syn­chro­ni­sier­ten guten vir­tu­el­len Notiz­buch mit Android- und Desk­top­an­bin­dung.

Mög­li­cher­wei­se schließt Octo­box – wahl­wei­se geho­stet oder zum Selbst­in­stal­lie­ren – die­se Lücke. Octo­box, wenn­gleich noch in einer frü­hen Test­pha­se, bie­tet bereits jetzt ein Ever­no­te-ähn­li­ches Aus­se­hen und Mark­down-Unter­stüt­zung, am „Clip­per“ und einer Brow­ser­er­wei­te­rung wird noch gear­bei­tet. Mög­li­cher­wei­se wird es irgend­wann auch mobi­le Anwen­dun­gen geben.

Octobox

Die Beson­der­heit von Octo­box ist, dass es sämt­li­che Noti­zen in der Drop­box spei­chert, ein Kon­to hier­für ist also momen­tan noch von­nö­ten. Die­se Funk­ti­ons­wei­se aber hat Vor­tei­le: Anders als in Ever­no­te liegt alles im Klar­text vor, lässt sich also mit jedem Text­edi­tor bear­bei­ten und bei Bedarf manu­ell sichern; um die Siche­rung selbst küm­mert sich aber eben­falls bereits Drop­box, das auf Wunsch auch gelösch­te Datei­en bis auf Wei­te­res auf­be­wahrt.

Ich emp­feh­le das Pro­jekt im Auge zu behal­ten.

(via red­dit)


Für uns nerds auch nicht unin­ter­es­sant ist übri­gens per­col. per­col ist sozu­sa­gen ein Fil­ter für Pipe-Befeh­le, der eine dem Emacs-helm-Plug­in ähn­li­che Schnell­su­che für Befeh­le, Datei­en und Zei­len anbie­tet. Auf der Git­Hub-Sei­te gibt es eine (etwas hek­ti­sche) Demon­stra­ti­on in GIF-Form.

per­col ergänzt also Shell­be­feh­le um type to find. Ein Bei­spiel:

ls | percol

Die­ser Befehl zeigt zum Bei­spiel die Aus­ga­be von ls mit dem per­col-Fil­ter an:

Percol ls

Der Text „QUERY>“ kann bei­na­he nach Belie­ben ange­passt wer­den.

(via One Thing Well)


In wei­te­ren Nach­rich­ten: Die BPjM ist doch nicht so nutz­los wie gedacht, sie ist zum Bei­spiel ein her­vor­ra­gen­der Ver­sand­han­del für alte Por­nos.

KaufbefehleMusikkritik
Queen – A Night At The Ope­ra

queen-a-night-at-the-operaVon Queen hielt ich aus ähn­li­chem Grund nie all­zu viel wie von Muse: Die­ses Ope­ret­ten­haf­te, Künst­li­che, Über­höh­te tut mir beim Hören auch kör­per­lich weh. Weni­ge Glanz­stücke wie „Sheer Heart Attack“ und „Stone Cold Cra­zy“ ste­hen der grau­en­vol­len „Bohe­mi­an Rhap­so­dy“, dem von Fuß­ball­glot­zern per­ver­tier­ten „We Are The Cham­pi­ons“, dem prah­le­ri­schen „We Will Rock You“ und wei­te­ren Unmög­lich­kei­ten ziem­lich wehr­los gegen­über. Fred­die Mer­cury mag ein Stil prä­gen­der Sän­ger gewe­sen sein, aber sei­nen Stil mag ich nicht.

Blö­der­wei­se schließt man – schlie­ße ich – wider bes­se­ren Wis­sens von einem ein­zi­gen wirk­lich schlech­ten Stück oft auf das gan­ze Album. Lücken­fül­ler als sol­che zu erken­nen ver­mag man nur, wenn man bereit ist, sich dem gan­zen Album trotz der Abschreckung zu wid­men. Vor­ur­tei­le, die ich immer noch nicht ganz abge­baut habe, sind trotz mehr­fa­cher Ver­su­che, mich selbst vom Gegen­teil zu über­zeu­gen, zum Bei­spiel Maril­li­ons „Mis­pla­ced Child­hood“ (wegen „Kay­leigh“, des­sen elen­de Ohr­wurm­me­lo­die einem auch nach fast 30 Jah­ren noch aus jedem zwei­ten Radio­sen­der ent­ge­gen­nu­delt) und eigent­lich jedes Album von Queen, weil ich von Queen zuerst „Queen Rocks“, die­ses selt­sa­me best of aus den Neun­zi­gern, besaß, auf dem zwar die gewohn­ten Mit­klatsch­hym­nen und eini­ge selbst mir gefal­len­de Lie­der („Stone Cold Cra­zy“, „Sheer Heart Attack“, „One Visi­on“) zu fin­den sind, aller­dings nichts, was umwer­fend anders wäre.

Dann habe ich mir noch mal Queens „A Night At The Ope­ra“ von 1975 ange­hört, weil das Inter­net fand, ich hät­te da was ver­passt. Ja, habe ich wirk­lich.

Schon das erste Stück, „Death On Two Legs (Dedi­ca­ted to…)“, hat mit dem fröh­li­chen Pop­rock der Radio-Queen nicht viel zu tun. Lei­se Kla­vier­klän­ge wer­den all­mäh­lich beglei­tet von anschwel­len­der, beklem­men­der Per­kus­si­on. Es folgt ein Ohr­wurm för­dern­der Rock’n’Roll-Teil, in dem sich E‑Gitarre und Kla­vier ein Gefecht lie­fern, wäh­rend Fred­die Mer­cury für Nor­man Shef­field, den vor­ma­li­gen Mana­ger der Band, ein nicht sehr fröh­li­ches Lied­chen zum Besten gibt: „You suck my blood like a leech / You break the law and you breach“, Bri­an May bril­liert dazu mit vor­treff­li­chen Gitar­ren­so­li. An den „zor­ni­gen“ Fred­die Mer­cury könn­te ich mich gewöh­nen.

Ganz anders der „Prophet’s Song“, die bes­se­re „Bohe­mi­an Rhap­so­dy“: Wie­der­um ein Geräusch-Intro, das mich an Wind und Meer erin­nern lässt, Gitar­re und Kla­vier set­zen mit einem ersten Refrain ein: „Oh oh, peo­p­le of the earth / listen to the war­ning, the seer he said: / ‚Bewa­re the storm that gathers here. / Listen to the wise man!‘ “ Einen Gen­re­wech­sel spä­ter geben Bass und Schlag­zeug einen trei­ben­den Marsch­rhyth­mus vor. Der zwei­te mehr­stim­mi­ge Refrain wirkt bei­na­he bedroh­lich. Bedroh­lich­keit ist sowie­so eine nen­nens­wer­te Eigen­schaft die­ses Stücks, aber da ist auch noch der Mit­tel­teil: Fred­die Mer­cury singt im Ter­zett mit zwei sei­ner eige­nen Echos und klingt nicht mal dann nach Ope­ret­ten­kram. Anschlie­ßend fin­den die Musi­ker zurück zum musi­ka­li­schen The­ma des Anfangs.

Queen – The Pro­phe­ts Song

Natür­lich ist auch „A Night At The Ope­ra“ kein per­fek­tes Album, natür­lich hat es Län­gen, Ecken und Kan­ten.

Aber – ich kor­ri­gie­re mich aus­nahms­wei­se gern – „A Night At The Ope­ra“, in sei­ner Dun­kel- wie Ver­trackt­heit das musi­ka­li­sche Gegen­stück zum im Fol­ge­jahr ver­öf­fent­lich­ten „A Day At The Races“, ist nach mei­nem Ein­druck wohl eines der besten Musikal­ben von Queen, es soll­te nicht unge­hört ver­klin­gen.

Aber die „Bohe­mi­an Rhap­so­dy“ hätt‘ wirk­lich nicht sein müs­sen.


Auch mal schön: SPD stimmt gegen Ver­bind­lich­keit von SPD-Kon­vents­be­schluss. Wen wundert’s?

Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Frau­en­ti­tel, Okto­ber 2014.

Es wird Herbst, die Frau­en­zeit­schrif­ten schla­gen wie­der aus.

Die „JOY“ (Aus­ga­be für Okto­ber 2014) ver­spricht „Ham­mer-Haa­re“ – kei­ne schö­ne Aus­sicht:

JOY Oktober 2014

Außer­dem: „Das ver­rät Ihr Name über Sie“ und „Die geheim­sten Loca­ti­ons“ Ber­lins, also nicht ein­fach nur geheim, son­dern rich­tig dol­le geheim, wie man es aus einer uner­forsch­ten Kleinst­stadt wie Ber­lin eben kennt.

Anders­wo geht es längst um Wich­ti­ge­res:

ok! Oktober 2014

Das Maga­zin „ok!“ stellt mit Geris­sen­heit sicher, dass ich die Ankün­di­gung unten rechts drei­mal lese, und anson­sten scheint sich eine Lena Gercke (wer ist das?) von einem Sami Khe­di­ra (wer ist das?) getrennt zu haben. „Das Power-Paar in der Kri­se“, denn es gehört schon eine Men­ge power dazu, Teil eines Paars zu sein, das für irgend­was bekannt gewor­den ist.

Tren­nun­gen schei­nen ohne­hin gera­de en vogue zu sein, weiß man auch bei „InTouch“, deren Titel­re­dak­ti­on es ande­rer­seits als „Kilo-Schock“ erach­tet, wenn man von Schwan­ger­schaft schwe­rer wird:

InTouch 40-2014

Außer­dem, so „InTouch“, sei irgend­ei­ne Sabia hin­sicht­lich irgend­ei­ner Syl­vie zu weit gegan­gen. Sabia, so berich­tet „Clo­ser“ (Mot­to: „Stars, die wirk­lich inter­es­sie­ren“) wie­der­um, habe Syl­vie näm­lich zum Wei­nen gebracht:

Closer 40-2014

Außer­dem noch eine Tren­nung, dies­mal sogar mit jeman­dem, den ich ken­ne: Cora und Ralf Schu­ma­cher näm­lich hät­ten sich eben­falls getrennt. War­um das berich­tens­wert ist? Na, es sei ja auch ein „Schock für [den] kran­ken Schu­mi“ (Micha­el Schu­ma­cher, A.d.V.). Herz­lo­se Cora „&“ Ralf – hät­ten die nicht war­ten kön­nen, bis es „Schu­mi“ wie­der bes­ser geht?

:wallbash:

InternesMir wird geschlecht
In eige­ner Sache: End­lich Sekun­där­quel­le!

Arne Hoff­mann, sei­nes Zei­chens umstrit­te­ner Män­ner­recht­ler und Blog­ger, hat ein Buch geschrie­ben, und ich kom­me auch drin vor:

Männerpolitik

(Hin­weis: Trotz Kom­pres­si­on ist die Voll­an­sicht noch recht groß; ich emp­feh­le eine mobi­le Ansicht nur mit Daten­flat­rate oder im WLAN.)

Mir kom­men die Män­ner­trä­nen vor Rüh­rung – ich hab‘ alles erreicht und füh­le mich mehr als nur bloß geehrt. Eine Fuß­no­te! In einem Buch! Mit Sei­ten drin! Schwe­ster, mei­ne Tablet­ten!

(via @NetReaper)


Apro­pos „ich werd‘ bekloppt“:

Wie wäre es

Ich wüss­te schon, wie das wäre, Twit­ter. Dar­um tu‘ ich es nicht. :irre:

In den NachrichtenPiratenparteiMontagsmusik
Oxi­de & Neu­tri­no – Up Midd­le Fin­ger

Huch - KäuzchenMon­tag. Man soll­te die­ses Wort als Schimpf­wort in ein Schimpf­wör­ter­le­xi­kon auf­neh­men.

Weil’s eben passt: Ein Groß­teil des Bre­mer Lan­des­ver­ban­des der Pira­ten­par­tei, der sich zu Unrecht (loka­le Kopie) nicht mehr will­kom­men fühl­te, hat’s der Ber­li­ner Par­tei­pro­mi­nenz nach­ge­macht und ist aus­ge­tre­ten, natür­lich nicht immer ohne einen Blog­ein­trag. Viel Geschrei aller­or­ten. Der Ber­li­ner Lan­des­ver­band ist schon wei­ter, er hat sich gestern mehr­heit­lich dafür aus­ge­spro­chen, mit vor­han­de­nen Mit­teln eine neue Par­tei zu grün­den, vor­erst als Zweit­par­tei. Ich ver­mu­te, dort wer­den sich in abseh­ba­rer Zeit vie­le Mit­glie­der der „Pro­gres­si­ven Platt­form“ sam­meln, was nur kon­se­quent wäre, immer­hin will am 28. Sep­tem­ber auf der „ande­ren“ Sei­te des Pira­ten­spek­trums auch die Par­tei „Neue Libe­ra­le“ (es gab bereits 2010 den Ver­such einer Par­tei­grün­dung unter die­sem Namen) einen Grün­dungs­par­tei­tag abhal­ten. Damit hät­ten sich nun sowohl der „neo­li­be­ra­le Flü­gel“ als auch der „Flü­gel“ derer, die nach 2009 die Pira­ten­par­tei bei eher mau­em Wäh­ler­zu­spruch von einer Nerd- zu einer erkenn­bar „lin­ken“ Par­tei erwei­tern woll­ten, selbst­stän­dig gemacht; zurück aber bleibt womög­lich kei­ne rau­chen­de Rui­ne, son­dern eine Par­tei, die wohl zumin­dest nicht mehr zwi­schen den stän­di­gen Flü­gel­kämp­fen zer­ris­sen wird und deren Bun­des­vor­stand zu wei­ten Tei­len auch von denen gewählt wur­de, die die Vor­stel­lung von einer Par­tei, die sich vor­ran­gig für direk­te Demo­kra­tie, ein moder­nes Urhe­ber­recht, Daten­schutz und Pri­vat­sphä­re ein­setzt, noch immer nicht auf­ge­ge­ben haben. So weit die Theo­rie.

In der Pra­xis aller­dings ist immer noch Mon­tag. Und Mon­ta­ge sind wirk­lich, wirk­lich nicht gut. Aber was soll’s? Die Mon­tags­stim­mung raus und es kann los­ge­hen.

Oxi­de & Neu­tri­no Up Midd­le Fin­ger

Did­n’t wan­na back we / now they beg fri­end
Up midd­le fin­ger / I show them

Guten Mor­gen. :aufsmaul:

In den NachrichtenPiratenpartei
Aus­ge­lau­ert

Erin­nert sich noch jemand an Chri­sto­pher Lau­er?

Chri­sto­pher Lau­er war unlängst noch, nun, cha­ris­ma­ti­scher Lan­des­vor­sit­zen­der des Lan­des­ver­ban­des Ber­lin der Pira­ten­par­tei Deutsch­land und fiel in den letz­ten Jah­ren meist dadurch auf, dass er poli­ti­sche Geg­ner im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus eben­so wie in die­sen scheuß­li­chen talk­shows genüss­lich zer­riss, wobei er sich auch in der eige­nen Par­tei sel­ten mit Kri­tik zurück­hielt.

Sein jüng­ster gro­ßer Auf­tritt, die Bewer­bung als poli­ti­scher Geschäfts­füh­rer auf dem außer­or­dent­li­chen Bun­des­par­tei­tag in Hal­le, hat­te auch für mich als Teil des anwe­sen­den Publi­kums einen hohen Unter­hal­tungs­wert:

Chri­sto­pher Lau­er gran­dio­se Kan­di­da­tur Rede beim #aBPT14

So dreist und sati­risch die­se Rede auch gewe­sen sein mag, er ver­drängt nur teil­wei­se den schwe­len­den Rich­tungs­streit (wir erin­nern uns: auf die­sem Par­tei­tag hat der pro­gres­si­ve Flü­gel der Pira­ten­par­tei jeg­li­ches Vor­stands­amt auf Bun­des­ebe­ne auf­ge­ben müs­sen). Chri­sto­pher Lau­er als Ver­tre­ter des lin­ken Teils der Pira­ten­par­tei hat sich hier als Lan­des­vor­sit­zen­der also mit einer Mehr­heit – den Libe­ra­len (von den Pro­gres­si­ven gern bekloppter­wei­se auch die Rech­ten genannt) – ange­legt.

Es ist in der Pira­ten­par­tei nicht ver­bo­ten, einen Par­tei­tag zu trol­len, was mir sehr gele­gen kommt; die Sat­zung gilt trotz­dem. Vom neu­en Bun­des­vor­stand, der auf die­sem Par­tei­tag gewählt wur­de, wur­de auch erwar­tet, sich nicht zum Spiel­ball machen zu las­sen, wie es der vor­he­ri­ge Bun­des­vor­stand war. Gerüch­ten zufol­ge hat die­ser Bun­des­vor­stand auch ange­mes­sen reagiert und sat­zungs­ge­mäß nach vor­he­ri­ger Anhö­rung mög­li­cher­wei­se Ord­nungs­maß­nah­men gegen Chri­sto­pher Lau­er ver­hän­gen wol­len, der Anhö­rungs­ter­min wäre der 25. Sep­tem­ber gewe­sen. Auch sonst macht der amtie­ren­de Bun­des­vor­stand vie­les anders und ver­sagt etwa der „open­mind“, der Kon­fe­renz mit dem Sym­bol der ver­krampft geschlos­se­nen erho­be­nen Faust, die Unter­stüt­zung.

Gestern trat Chri­sto­pher Lau­er aus und kam damit einer Amts­ent­he­bung zuvor. Man­che Mit­glie­der der „pro­gres­si­ven“ – 2009 nann­te man ja noch die „Netz­po­li­ti­ker“ in der Par­tei „pro­gres­siv“ – Par­tei­sei­te folg­ten sei­nem Bei­spiel, oft unter gro­ßem Geze­ter (auf Twit­ter) und Applaus (ebd.), denn ein lei­ser, unkom­men­tier­ter Aus­tritt ist ja doch nicht stil­echt.

Sein Man­dat im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus möch­te der „Bubi“ (Chri­sto­pher Lau­er über aus­ge­tre­te­ne Par­tei­mit­glie­der) übri­gens behal­ten. Aus Grün­den.

Wir haben uns das auch ein­fa­cher vor­ge­stellt.


Nach­trag: Auch Anne Helm („THANK YOU BOMBER HARRIS“ – lei­der über­schat­te­te die­se doch eher unüber­leg­te Akti­on ihre bis dahin weit­ge­hend löb­li­che Arbeit für die Men­schen­rech­te) und Oli­ver Höfing­hoff sind aus­ge­tre­ten, bedau­ernd beglei­tet von den Medi­en, die einen Aus­tritt, wenn er nur laut genug ertönt, grund­sätz­lich als Zei­chen für das siche­re Ende der Pira­ten­par­tei deu­ten wol­len; ande­re gehen, weil der Bun­des­vor­stand ihnen ver­meint­lich nicht anti­fa­schi­stisch genug sei. Die Pira­ten­par­tei ist zwar kei­ne Anti­fa-Ver­an­stal­tung, wohl aber ist sie – wie alle guten demo­kra­ti­schen Par­tei­en – tota­li­tä­ren Strö­mun­gen gegen­über nega­tiv ein­ge­stellt.

Die Pira­ten­par­tei stellt zwei­fels­oh­ne gesell­schaft­lich radi­ka­le For­de­run­gen; wem eine Par­tei, in der poli­ti­scher Radi­ka­lis­mus grund­sätz­lich nicht will­kom­men ist, jedoch nicht weit genug geht, der war in der Pira­ten­par­tei von vorn­her­ein falsch. Es wäre ver­früht, den Aus­tritt von Klas­sen­clowns und ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern, die sich mit den Grund­fe­sten der Par­tei von Anfang an nicht iden­ti­fi­zie­ren konn­ten, als Zei­chen für den Nie­der­gang der Par­tei zu ver­ste­hen. Es ist viel­mehr ein siche­res Zei­chen dafür, dass sie wie­der weiß, wo sie ste­hen möch­te, und sich nicht noch län­ger mit Flü­gel­kämp­fen selbst demon­tie­ren will. Ich bin damals in eine Par­tei ein­ge­tre­ten, weil ich das Urhe­ber­recht und aktu­el­le Über­wa­chungs­ge­set­ze in der gege­be­nen Form nicht in Ord­nung fand und fin­de – nicht, um poten­zi­ell Gewalt­be­rei­te zu ver­dre­schen.

Ich fin­de das gut.

PersönlichesLyrik
Sie. (Frag­ment 9 ein­halb, lose)

„Für mich ist die Welt nicht mehr in Ord­nung,
nicht früh um 7 und auch nicht nach der Tages­schau.“
– Ton Stei­ne Scher­ben: Wir müs­sen hier raus


… Es war ihr Stolz, der sie schei­tern ließ.

Er hat­te sich das alles so viel leich­ter vor­ge­stellt. Aber es gab so viel, was sie aus­ein­an­der­drück­te, und obwohl er jedes Mal glaub­te stär­ker zu sein, fühl­te er sich doch schul­dig an sei­ner eige­nen Unzu­läng­lich­keit.

Wohl hat­te er geahnt, dass das nicht gut­ge­hen wür­de. Was konn­te er ihr schon bie­ten außer sei­nem Her­zen, das sich danach sehn­te, die ruhe­lo­se Pha­se zu been­den, und viel­leicht sei­nem Leben, das er noch füh­ren woll­te. Mit ihr? Das klang ver­lockend. Er fühl­te sich zum ersten Mal im Leben gereift, als er bei ihr war, zum ersten Mal wie jemand, der sein Spie­gel­bild noch ertrug.

Und doch: Je mehr er sich nach ihr sehn­te, nach ihr griff, nach ihr rief, desto schwie­ri­ger schien es ihm, Schritt hal­ten zu kön­nen. Sie war ihm immer über­le­gen, sie leb­te. Sie schien uner­reich­bar, das fas­zi­nier­te ihn. Er fühl­te sich ihr nicht gewach­sen, doch er hat­te sich schon viel zu oft unter­schätzt. Was konn­te er ver­lie­ren, wenn er es wag­te? Die­ses Mal, nahm er sich vor, wür­de es für immer sein. Die rich­ti­ge Zeit, der rich­ti­ge Ort, das rich­ti­ge Gefühl. Und doch, bei allem, was sie ihm in lau­en Som­mer­näch­ten gestan­den hat­te, war er immer zu fei­ge gewe­sen, erfüllt von der Furcht sich auf­zu­ge­ben, sich auf sie ein­zu­las­sen.

Das alles war nun vie­le Wochen her, sie war längst wei­ter­ge­zo­gen und hat­te, wer weiß?, ihn längst ver­ges­sen. Er aber blieb zurück, allein und vol­ler Erin­ne­run­gen an ihr Lächeln, ihre Wär­me.

Und er wuss­te, was das bedeu­te­te. …


„Lie­be, Lie­be, Lie­be­lei,
mor­gen ist sie viel­leicht vor­bei.“
– Tony Holi­day: Tan­ze Sam­ba mit mir.

FotografieComputerIn den Nachrichten
Schmeckt sicher „gut“.

Neu­lich bei Ede­ka:

"Kräuter"-Croutons


In wei­te­ren Nach­rich­ten: Das Lei­stungs­schmutz­recht wirkt.

Wer die Inter­net­su­che von web.de, GMX oder T‑Online nutzt, bekommt kei­ne Ergeb­nis­se mehr von „Bild“, „Welt“, „Han­no­ver­sche All­ge­mei­ne“, „Ber­li­ner Zei­tung“ und zahl­rei­chen wei­te­ren Online-Ange­bo­ten von Zei­tun­gen ange­zeigt. Die drei Por­ta­le haben jene Ver­la­ge, die in der VG Media orga­ni­siert sind, um Ansprü­che aus dem neu­en Pres­se-Lei­stungs­schutz­recht gel­tend zu machen, aus­ge­li­stet.

Und als Näch­stes schmeißt Ama­zon alle Autoren raus, die gegen Ama­zon und sein Ange­bot pro­te­stie­ren, und viel­leicht mer­ken dann ein paar Idio­ten, dass sie selbst­ver­ständ­lich gern die For­de­rung stel­len dür­fen, dass ande­re dafür Geld zah­len müs­sen, Wer­bung für sie machen zu dür­fen, die­ses Geschäfts­mo­dell aller­dings nur bedingt rea­li­täts­taug­lich ist.

Ande­rer­seits: Wür­den man­che von ihnen etwas mer­ken, wären sie nie zur HAZ gegan­gen.

PolitikIn den NachrichtenMontagsmusik
Joe Sam­ple Trio – Street Life

;-)Was für ein Wochen­en­de!

Im Osten des Lan­des fan­den wie­der ein­mal Wah­len statt, und weil die Uhren dort anders ticken als im Rest des Lan­des, hat die „Alter­na­ti­ve für Deutsch­land“ den Ein­zug in zwei wei­te­re Lan­des­par­la­men­te geschafft, die F.D.P. bekommt wie üblich den Trost­preis für’s Mit­spie­len. Sym­pa­thi­san­ten der kurz­le­bi­gen Spaß­par­tei AfD fin­den, die Pira­ten sei­en ja wohl weg vom Fen­ster. Wahl­kampf ist der ein­zi­ge Kampf ohne einen Ver­lie­rer. Man kann sich auch tot­dis­ku­tie­ren.

Auch tot ist übri­gens Joe Sam­ple („Joa­chim Bei­spiel“). Das ist ein biss­chen scha­de, er war kein so übler Pia­nist. Begin­nen wir den Tag in stil­lem Geden­ken mit ordent­lich Death Metal pas­sen­der Beglei­tung:

„Street Life“ – Ran­dy Craw­ford (2006)

In wei­te­ren Nach­rich­ten: Chuck Nor­ris ist eine Far­be. Die­ses Inter­net über­rascht mich immer wie­der.

Guten Mor­gen.

PolitikIn den Nachrichten
Bio macht blöd

Erin­nert sich noch jemand an die Grü­nen, von denen man seit ihrem tie­fen Fall im Jahr 1999 nicht mehr viel gehört hat? Die Grü­nen, ich erklä­re das kurz für die Jün­ge­ren, sehen unge­fähr so aus:

Bio macht schön

Eigent­lich also genau so, wie man sich sei­ne Regie­rung schon immer gewünscht hat. Aber die Grü­nen tau­chen in der Pres­se kaum mehr auf, sie sind zu brav und kon­form gewor­den. Das ist auch nicht ganz unbe­ab­sich­tigt, öffent­lich prä­sen­tiert sich die Par­tei bevor­zugt als Alles-ist-erlaubt-Par­tei:

Wir set­zen uns dafür ein, dass alle Men­schen die Frei­heit haben, ihr Leben selbst zu gestal­ten. Die Grü­nen sind eng ver­wur­zelt mit den Bür­ger­rechts­be­we­gun­gen, mit eman­zi­pa­to­ri­schen Bestre­bun­gen. Die­se wie auch liber­tä­re und libe­ra­le Tra­di­tio­nen prä­gen unse­re gemein­sa­me frei­heit­li­che Ori­en­tie­rung. Für eine Gesell­schaft, die jedem eine Chan­ce gibt. Ohne Bevor­mun­dung.

Außer, wenn’s um Klei­dung geht, denn da ver­liert auch eine bay­ri­sche Grü­ne die Fas­sung:

In Tracht nahm [Ver­kehrs­staats­se­kre­tä­rin Doro­thee Bär, CSU] auf der Regie­rungs­bank Platz – was die Grü­nen-Abge­ord­ne­te Syl­via Kot­ting-Uhl (61) zu einer öffent­li­chen Kri­tik im Netz ermun­ter­te. Es ging dabei kei­nes­wegs um Poli­tik, son­dern um das Dirndl der Bam­ber­ge­rin. Die­ses sei „rück­stän­dig“.

Frei­heit gern, aber ohne die Ein­hal­tung der Klei­der­ord­nung ver­fällt hier alles in Anar­chie. Anarchie!!1 :motz:
Turn­schu­he und Män­ner mit lan­gen Haa­ren sind kein Pro­blem, aber Dirndln sind eine kla­re Respekt­lo­sig­keit.

Vor­wärts immer, rück­wärts nim­mer!

KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Dead Sara

Dead SaraIch bin ja meist ein Anhän­ger der lei­sen Töne, mit­un­ter so lei­se, dass ich sie selbst kaum ver­neh­men kann. Das Ein­tau­chen in die Musik bedarf nicht vie­ler Dezi­bel. Sel­ten, ganz sel­ten aber fin­de ich auch an Rock­mu­sik Gefal­len, die nicht lan­ge zögert, son­dern direkt auf den Punkt kommt.

Das Debüt­al­bum von Dead Sara zum Bei­spiel.

Dead Sara ist in die­sem Fall kei­ne tote Frau, son­dern ein Rock­quar­tett – zwei Män­ner, zwei Frau­en, von denen eben­falls kei­ne Sara heißt – aus Los Ange­les, das 2013 mit Muse gemein­sam auf Tour war und trotz­dem nicht schei­ße klingt. Das soll ihnen erst mal wer nach­ma­chen. Ach, „Rock“ ist ja wie­der viel zu kurz gegrif­fen:

Dead Sara | Test On My Pati­ence Live @ The Viper Room 2.27.12

Ist das Gara­gen­grunge? Ist es Stoner­punk? Nein, Dead Sara nen­nen sich selbst eine Rock­band mit mon­strö­sen Gitar­ren­rif­fen und einem wirk­lich fan­ta­sti­schen Gesang. Emi­ly Arm­strong sticht als Front­frau unter den zeit­ge­nös­si­schen Front­frau­en der Rock­mu­sik vor­treff­lich her­vor, die groß­ar­ti­ge Grace Slick von den nicht min­der groß­ar­ti­gen Jef­fer­son Air­plane, heißt es, bewun­dert sie.

Dead Sara ste­hen Nir­va­na musi­ka­lisch nahe, gele­gent­li­che AC/DC-Anlei­hen („Timed Blues“) auf dem Album hin­ge­gen sind ver­mut­lich nur Zufall, aber fal­len nicht ein­mal als Fremd­kör­per auf. Selbst die Sin­gle (kennt ihr eigent­lich noch CD-Sin­gles?) „Wea­ther­man“ ist klas­se:

Dead Sara – „Wea­ther­man“

Ich möch­te das jetzt ein­fach mal emp­foh­len haben.

In den NachrichtenNerdkrams
Kurz gefragt zur gest­ri­gen Apple-Key­note

Außer die­sem Comic fällt mir ange­sichts der momen­ta­nen Apple-Nach­rich­ten­schwem­me gera­de nur eine Fra­ge ein:

Ob es den vie­len, vie­len Men­schen und „Jour­na­li­sten“, die gestern stun­den­lang unge­dul­dig vor dem Bild­schirm oder gar vor Ort aus­harr­ten, um einem pro­fes­sio­nel­len Pro­dukt­ver­tre­ter applau­die­rend dabei zuzu­hö­ren, wie er Din­ge, die Kon­kur­renz­pro­duk­te längst beherr­schen, als inno­va­tiv anpreist, bewusst ist, dass sie nichts wei­ter bei­wohn­ten als einer blo­ßen Ver­kaufs­ver­an­stal­tung, die von einer Tup­per­par­ty nur der Preis der Ware unter­schei­det?

Spaß mit SpamInternes
Anfra­ge Link­ent­fer­nung

Die Soft­ware Word­Press, die seit 2005 auch Basis für die­se Web­site hier ist, hat den gro­ßen Nach­teil, dass sie URLs in Kom­men­ta­ren erlaubt, dass also ein Kom­men­ta­tor zusätz­lich zu sei­nem Senf noch einen Ver­weis auf sei­ne (oder eine belie­bi­ge ande­re) Web­site hin­ter­las­sen kann.

Kom­men­tar­spam­mer haben das jah­re­lang aus­ge­nutzt, da auch Links in Kom­men­ta­ren von schlech­ten Such­ma­schi­nen wie Goog­le oft einen posi­ti­ven Ein­fluss auf die Bewer­tung der jewei­li­gen Web­site hat­te. Auch bei mir hat sich zumin­dest eine Kom­men­ta­to­rin mit einem unauf­fäl­li­gen Ver­weis bemerk­bar gemacht, der Rest ist mög­li­cher­wei­se im Spam­fil­ter hän­gen geblie­ben.

Goog­le mag das aber nicht mehr. Und so bekam ich heu­te eine Mail, die ich hier aus­zugs­wei­se wie­der­ge­be:

Hier­mit möch­ten wir uns an Sie als Web­ma­ster von

(ver­link­te Adres­se)

mit fol­gen­der Bit­te wen­den:
Wir lesen sehr ger­ne Ihre Bei­trä­ge und kom­men­tie­ren die­se auch mit Freu­de. Jedoch möch­ten wir auf die Links in den Kom­men­ta­ren zu unse­rer Web­site ver­zich­ten, dar­um bit­ten wir Sie den unten genann­ten Link zu ent­fer­nen. Den Con­tent kön­nen Sie ganz nach Ihrer Vor­stel­lung belas­sen oder auch löschen. Wir freu­en uns aber natür­lich, wenn Sie den Con­tent trotz­dem belas­sen, damit wir einen Mehr­wert zu ihren Bei­trä­gen bie­ten kön­nen.

Mit ande­ren Wor­ten: Die Ver­ant­wort­li­chen haben irgend­wo gele­sen, dass der „Back­link­s­pam“ von Goog­le nicht mehr so toll gefun­den wird, und wür­den ihn gern nach­träg­lich ent­fer­nen, um ihre Weste rein­zu­wa­schen.

Da hel­fe ich doch gern:

Hal­lo,

> Wir lesen sehr ger­ne Ihre Bei­trä­ge und kom­men­tie­ren die­se auch mit Freu­de.

Das haben Sie genau ein­mal getan.

> Jedoch möch­ten wir auf die Links in den Kom­men­ta­ren zu unse­rer Web­site
> ver­zich­ten, dar­um bit­ten wir Sie den unten genann­ten Link zu ent­fer­nen.

Ich fürch­te, die­sem Wunsch wer­de ich nicht ohne Wei­te­res nach­kom­men.

Ich habe sehr wohl gele­sen, dass Sie momen­tan recht vie­le „Web­ma­ster“ anschrei­ben, weil Sie fürch­ten, dass Sie in Goog­le schlech­ter gestellt wer­den. Das heißt, Sie haben über einen lan­gen Zeit­raum Ihre Web­site aggres­siv per Kom­men­tar­spam bewor­ben (und damit frem­de Web­auf­trit­te, auch den mei­nen, als Lit­faß­säu­le ver­wen­det) und nun ein Pro­blem damit, dass Ihr Spam auch als Spam bewer­tet wird? Das ist unfrei­wil­lig komisch.

Ich mache Ihnen ein Ange­bot: Gegen eine Zah­lung von 20 Euro (Paypal bevor­zugt) ent­fer­ne ich jeden Link auf Ihre Web­site. Anson­sten blei­ben Sie drin.

Ich bin ja nicht so.

PersönlichesMontagsmusik
The Rol­ling Stones – Gim­me Shel­ter

Schräges KäuzchenEs ist Mon­tag. Ich weiß auch nicht, wie wir das immer machen.

Drau­ßen zie­hen Wol­ken vor­bei und ver­decken Erkennt­nis­se und Him­mels­kör­per. Die OECD fand jetzt her­aus, dass Leu­te mit weni­ger Geld weni­ger kau­fen kön­nen. Mit­mensch Durch­schnitts­bür­ger sitzt auf sei­nen Mil­li­ar­den und dreht sich noch mal rum, weil Auf­ste­hen sich ja dann doch nicht lohnt; der näch­ste Krieg kommt bestimmt. Außen so kaputt wie man’s innen eben schon auf­ge­ge­ben hat.

Wenn der eigent­li­che Krieg doch sowie­so der Krieg gegen sich selbst ist, der Kampf gegen die Bequem­lich­keit und um sich und das, was man sich wünscht. Schutz und Zuflucht nur im Schrei­ben, drau­ßen sind Men­schen, und das an einem Mon­tag. Ihr macht es einem schwer. Kryp­tik ist für Nar­ren, auf die Zwölf ver­steht jeder. Es schlägt Drei­zehn (bzw. halb neun).

The Rol­ling Stones – Gim­me Shel­ter – the best ver­si­on ever.

War, child­ren, it’s just a shot away.

Guten Mor­gen.