Archiv für die Kategorie ‘Internes’.

Alles, was unmittelbar diese Seite hier betrifft, etwa Umgestaltungen und Erneuerungen technischer Natur, findet sich früher oder später hier.

InternesNerdkrams
In eigener Sache: WordPress 4.2 und das mit den Smileys

Während ich noch an der Umstellung auf Pelican feile (aktuelle Ausrede: es gibt kein brauchbares Kommentarsystem für statische Seiten, das auch ohne JavaScript funktioniert), habe ich das immer noch existente WordPress auf Version 4.2 aktualisiert.

WordPress 4.2 kann jetzt auch Emojis darstellen, eine Funktion, die hoffentlich niemand, der noch alle Tassen im Schrank hat, ernsthaft vermisst hat. Man könnte ja darauf verzichten, sie einzusetzen, sagt ihr? Ja, das mag sein, aber WordPress bringt im Code einige Änderungen hierfür mit sich, die hier unangenehme Konsequenzen haben.

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InternesMir wird geschlecht
In eigener Sache: Endlich Sekundärquelle!

Arne Hoffmann, seines Zeichens umstrittener Männerrechtler und Blogger, hat ein Buch geschrieben, und ich komme auch drin vor:

Männerpolitik

(Hinweis: Trotz Kompression ist die Vollansicht noch recht groß; ich empfehle eine mobile Ansicht nur mit Datenflatrate oder im WLAN.)

Mir kommen die Männertränen vor Rührung – ich hab‘ alles erreicht und fühle mich mehr als nur bloß geehrt. Eine Fußnote! In einem Buch! Mit Seiten drin! Schwester, meine Tabletten!

(via @NetReaper)


Apropos „ich werd‘ bekloppt“:

Wie wäre es

Ich wüsste schon, wie das wäre, Twitter. Darum tu‘ ich es nicht. :irre:

InternesSpaß mit Spam
Anfrage Linkentfernung

Die Software WordPress, die seit 2005 auch Basis für diese Website hier ist, hat den großen Nachteil, dass sie URLs in Kommentaren erlaubt, dass also ein Kommentator zusätzlich zu seinem Senf noch einen Verweis auf seine (oder eine beliebige andere) Website hinterlassen kann.

Kommentarspammer haben das jahrelang ausgenutzt, da auch Links in Kommentaren von schlechten Suchmaschinen wie Google oft einen positiven Einfluss auf die Bewertung der jeweiligen Website hatte. Auch bei mir hat sich zumindest eine Kommentatorin mit einem unauffälligen Verweis bemerkbar gemacht, der Rest ist möglicherweise im Spamfilter hängen geblieben.

Google mag das aber nicht mehr. Und so bekam ich heute eine Mail, die ich hier auszugsweise wiedergebe:

Hiermit möchten wir uns an Sie als Webmaster von

(verlinkte Adresse)

mit folgender Bitte wenden:
Wir lesen sehr gerne Ihre Beiträge und kommentieren diese auch mit Freude. Jedoch möchten wir auf die Links in den Kommentaren zu unserer Website verzichten, darum bitten wir Sie den unten genannten Link zu entfernen. Den Content können Sie ganz nach Ihrer Vorstellung belassen oder auch löschen. Wir freuen uns aber natürlich, wenn Sie den Content trotzdem belassen, damit wir einen Mehrwert zu ihren Beiträgen bieten können.

Mit anderen Worten: Die Verantwortlichen haben irgendwo gelesen, dass der „Backlinkspam“ von Google nicht mehr so toll gefunden wird, und würden ihn gern nachträglich entfernen, um ihre Weste reinzuwaschen.

Da helfe ich doch gern:

Hallo,

> Wir lesen sehr gerne Ihre Beiträge und kommentieren diese auch mit Freude.

Das haben Sie genau einmal getan.

> Jedoch möchten wir auf die Links in den Kommentaren zu unserer Website
> verzichten, darum bitten wir Sie den unten genannten Link zu entfernen.

Ich fürchte, diesem Wunsch werde ich nicht ohne Weiteres nachkommen.

Ich habe sehr wohl gelesen, dass Sie momentan recht viele „Webmaster“ anschreiben, weil Sie fürchten, dass Sie in Google schlechter gestellt werden. Das heißt, Sie haben über einen langen Zeitraum Ihre Website aggressiv per Kommentarspam beworben (und damit fremde Webauftritte, auch den meinen, als Litfaßsäule verwendet) und nun ein Problem damit, dass Ihr Spam auch als Spam bewertet wird? Das ist unfreiwillig komisch.

Ich mache Ihnen ein Angebot: Gegen eine Zahlung von 20 Euro (Paypal bevorzugt) entferne ich jeden Link auf Ihre Website. Ansonsten bleiben Sie drin.

Ich bin ja nicht so.

Internes
Suchbegriffe, Monat Juli 2014

Was hatten wir denn lange nicht? Ach ja: Eure häufigsten Suchbegriffe, die euch hierher geführt haben.

Und was ihr im Juli bisher wieder für kreative Ideen hattet!

Suchbegriffe: Helene Fischer

Nein, natürlich ist es nicht so schlimm, obwohl die Sexualität von Helene Fischer für eine steigende Zahl von Menschen eine Rolle zu spielen scheint. Warum? Wer weiß. Einige von euch suchten auch nach vernünftigeren Dingen:

frauen ficken

Halt, ich fang‘ noch mal an. Einige von euch suchten auch nach vernünftigeren Dingen:

Kätzchen

Na also, geht doch.

alternatives feedly

Hier entlang!

vim latest binary

Hier entlang!

blow job mädchen

„Und – was bist du von Beruf?“ – „Och …“

erotikzone frau

Ich dachte immer, das heißt Sperrgebiet.

funfzehn jahrige last sick von hinten ficken

zwolf jahriger such mitt hürn aus

kostenlos ficken über whatsapp

Einfach Schwanz in die Ladebuchse und los!

fick seiten wie whats app

WhatsApp, die olle Fickseite! – Wobei: Erlaubt der neue Besitzer so was überhaupt?

Ansonsten gehe ich davon aus, das hier war der gleiche:

merkbefreiung

Und dann immerhin auch:

hexen quälen und ficken porno

Wenn in einem solchen dann noch Helene Fischer mitspielt, implodiert wahrscheinlich das Internet.

Manchmal, ganz selten, frage ich mich, was ich eigentlich falsch mache.

Internes
Suchbegriffe, 4. Februar 2014

Apropos „Kopf gegen Wand“: Manchmal, wenn ich schlechte Laune habe, lese ich meine Zugriffsstatistiken. Davon wird sie dann auch nicht besser.

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InternesNerdkrams
In eigener Sache: Ich und das OSBN

Gelegentlich – etwa im September 2010 – bemerke ich bei den großen Blogs einen gewissen Hang dazu, miteinander einen elitären (lies: geschlossenen) Zirkel zu bilden, der sich gegenseitig beweihräuchert und auf uns gewöhnliche Insinternetschreiber, die wir vor allem aus Jux denn aus Profitgier Texte publizieren und nicht auf irgendwelche blöden Konferenzen fahren, um uns dort dafür, dass wir ins Internet reinschreiben, beklatschen zu lassen, mit einer Mischung aus Arroganz und Mitleid herabblickt, weshalb ich in der Regel davon absehe, meine Internetpräsenz ein „Blog“ zu nennen und mich so als einen von ihnen begreifen zu lassen.

Insofern halte ich das Open-Source-Blog-Netzwerk für beachtlich, stellt es doch einen Gegenentwurf zum elitären Zirkel dar, indem die einzige Bedingung zur Teilnahme die ist, dass man gelegentlich auch mal das Thema „freie Software“ näher beleuchtet, ob Mozilla oder WordPress oder freie Betriebssysteme. Man muss genau genommen nicht mal Blogger sein.

Natürlich ist dieses Netzwerk reich gefüllt an Linuxblogs, BSD- oder Windows-Artikel sind eher selten. Wer meine bisherigen Texte aufmerksam verfolgt hat, der hat wahrscheinlich bereits festgestellt, dass ich Linux gegenüber keine Antipathie entwickelt habe, ihm aber zumindest wie jedem anderen System auch mit gesundem Misstrauen begegne. In einem linuxfreundlichen Blognetzwerk ein Nicht-Blog mit Windows- und BSD-Affinität (und allerlei völlig anderen Themen) unterzubringen schien mir, schelmisch, wie ich gelegentlich bin, eine amüsante Idee zu sein, der ich im Folgenden nachging. Es kann ja nicht schaden, der Homogenität etwas Farbe beizumischen.

Wie dem auch sei: Gestern wurde „Hirnfick 2.0“ in das OSBN aufgenommen. Die Unterwanderung kann beginnen. Ich freue mich darauf.

Nur, falls wer fragt.

Internes
Suchbegriffe, Monat Mai 2013

Der Monat hat erst angefangen, aber wie schon vor etwa einem Jahr haben bereits viele Leute mit sehr merkwürdigen Vorlieben hierher gefunden.

Suchen Mai 2013

Abgesehen von offensichtlichen Suchbegriffen zu mehr oder weniger aktuellen Texten meinerseits gab es auch einige sehr spezielle Anfragen:

telefon app android 4.0

Nö, für Android brauchst du keine Telefon-App, da ist schon eine drauf. Du installierst ja auch keinen Browser für Firefox.

ferder die frauen ficken

Das heißt „Verder“, herrje!

anständige mädchen ficken gern

Das ist ein wenig pauschal, oder?

fick dene mutter in den asch widio

„Widio“. WIDIO! Machen Inzestvideos blöd oder setzt ihre Betrachtung Blödheit voraus? Und warum lässt man solche Leute das Internet benutzen?

In eine ähnliche Kategorie fällt allerdings auch:

pornos auslander ficken veise frrauen

Weise Frrauen verzweifeln still.

Apropos:

ficken beim schmalz auslassen

Also ich lasse das Ficken eigentlich immer aus – das Schmalz jedoch ebenfalls.

katherine jenkins brust 14. märz 2010

Am 15. März 2010 war sie nicht mehr interessant.

pinguin witze

Hier entlang bitte. Wobei: Warst du das?

wie ficken pinguiene

Dann nämlich besser nicht.

Ach, gab es denn überhaupt keine interessanten Suchanfragen im bisherigen Mai? Doch, eine:

rat zu der musikgruppe freiwild,ab welchem alter geeignet

Belanglose „Rockmusik“ ist nicht ab, sondern bis zu einem bestimmten Alter geeignet. Wer mit, sagen wir mal, Beginn der Volljährigkeit immer noch nichts Besseres hört, der wird diese Hölle niemals mehr verlassen können und den Rest seines Lebens mit, schauder, Musik aus dem Radio verbringen. Es liegt in unser aller Verantwortung, dass das nie passiert! Oder wollt ihr das wirklich einem Menschen antun?

(Bei Leuten allerdings, die nach „fick dene mutter in den asch widio“ suchen, ist das wahrscheinlich nicht mehr sonderlich schlimm.)

Ich wende mich ab mit Grausen.

InternesNerdkrams
Ein wenig JavaScript-Nostalgie: clippy.js und WordPress

Ältere, windowserfahrene Anwender oder solche, die (etwa im öffentlichen Dienst) mit betagter Software arbeiten dürfen („müssen“ wäre zu viel gesagt, die aktuellen Office-Pakete von Microsoft sind eine Herausforderung für die Nerven jedes einigermaßen anspruchsvollen Anwenders), sind sicher bereits mit Microsofts „Agenten“ – etwa dem Suchhund Rover aus Windows XP, der seine Ursprünge noch in Microsofts experimenteller Windows-3.1-Oberfläche Bob hat, oder dem längst legendären, schrecklich aufdringlichen Karl Klammer aus Microsoft Office – bekannt gemacht worden.

Einige dieser „Agenten“ waren seit Windows 2000 unter der Produktbezeichnung „Microsoft Agent“ separat lauffähig und sogar dazu in der Lage, Texte auf Webseiten und sogar aus dem IRC – mIRC etwa bietet eine Schnittstelle hierfür an – vorzulesen. Mit der Neugestaltung von Office 2007 (Office 12) wurde dieser Office-Assistent von Anfang an durch ein neues Hilfesystem ersetzt, das Produkt Microsoft Agent wird zukünftig nicht mehr gepflegt.

Das ist schade. Zum Glück kann man zumindest auf seiner Website die „Agenten“ wiederbeleben, clippy.js macht es möglich. Hierfür benötigt man lediglich die jQuery-Bibliothek – in WordPress bereits enthalten – und die Dateien clippy.min.js und clippy.css aus dem Verzeichnis „build“ des öffentlichen GitHub-repositorys. Das Einbinden in WordPress bedarf jedoch ein wenig Handarbeit, da WordPress jQuery im Kompatibilitätsmodus betreibt und der Operator $ somit nicht funktionstüchtig ist. In der Datei clippy.min.js ist daher zunächst mit einem Texteditor jedes „$“ durch „jQuery“ zu ersetzen.

Nun können die beiden Dateien in ein beliebiges Verzeichnis, bevorzugt innerhalb des WordPress-Stammverzeichnisses, hochgeladen werden. Im Folgenden wird davon ausgegangen, dass clippy.js im Verzeichnis /wordpress/clippy.js/ auf dem Server liegt.

Zunächst sollte das Stylesheet eingebunden werden. Dies erledigt man bevorzugt über den WordPress-Theme-Editor in der „Kopfzeile“ (header.php):

Sollte der „Agent“ auf jeder WordPress-Seite erscheinen können, so ist es empfehlenswert, das JavaScript entweder ebenfalls hier oder in der Fußzeile (footer.php) einzubinden, ansonsten kann dies auch an geeigneter Stelle (etwa in der Datei single.php) erfolgen:

Der Aufruf des „Agenten“ und eine Durchführung von Aktionen erfolgt anschließend per JavaScript im body der Seite. Ich habe Karl Klammer („Clippy“) hier auf der Suchergebnis-Seite eingebunden. Der entsprechende Code im Erfolgsfall sieht so aus:

Das „Verstecken“ des Agenten ist hier auskommentiert, da es unter Umständen sofort erfolgt und somit nicht viel zu sehen ist. Eine vollständige Dokumentation ist der Website zu entnehmen.

Zu beachten ist, dass die Datei clippy.min.js die Agenten und die benötigten JavaScript- und CSS-Dateien standardmäßig von Amazon S3 bezieht, das die Datenschutzbestimmungen der EU zwar berücksichtigt, was dennoch unter Umständen zu Misstrauen führen kann. Als Alternative ist es möglich, die entsprechenden Dateien (ebenfalls im GitHub-repository zu finden) auf seinem eigenen Server zu speichern und die Pfade in der Datei clippy.min.js anzupassen.

Internes
Suchbegriffe, Monat Mai 2012

Ein weiterer Monat ist vorüber, und als ich gerade durch die Suchbegriffe des Monats blätterte, fasste ich mir mehr als nur einmal an den Kopf. Dass Leute eigenartige Vorstellungen vom Internet haben, ist ja nicht sonderlich verwerflich, aber dass eine bekannte Suchmaschine glaubt, diese Vorstellungen würden ausgerechnet von mir erfüllt, bereitet mir Kummer. Was habe ich nur getan? Weiterlesen ‘Suchbegriffe, Monat Mai 2012’ »

InternesNerdkrams
Hallöchen, Uberspace!

brief,

nach einigem Hin und Her und letztendlich überzeugt von chriszim, der wie DerBastard und einige andere den Wechsel vollzogen hat, läuft tuxproject.de nun auf Uberspace und nicht mehr auf All-Inkl.com. (Gelegentliche Links, die sich noch merkwürdig verhalten, werden nach und nach korrigiert.)

Warum weg?

Ich hatte mit All-Inkl nie größere Probleme, für den bloßen Betrieb von WordPress gibt es zweifelsohne keinen besseren shared hoster. Deren Server laufen in der Regel schnell, stabil und ohne nennenswerte Last, und der Support gibt sich manchmal wirklich Mühe. Was mir aber gefehlt hat, war der Shell-Zugang – gelegentliche Arbeiten „unter der Haube“ waren oft recht langwierig, zumal einige WordPress-Plugins an den Verzeichnisrechten herumfummeln wollten und ein regelmäßiger Gang zum „KAS“, dem All-Inkl-Kontrollzentrum, mir nicht erspart blieb. Ich könnte natürlich auch bei All-Inkl Shellzugriff erhalten, jedoch wäre dies mit nicht unerheblichen Mehrkosten verbunden, die ich nicht aufbringen will, wenngleich ich das natürlich könnte.

Auch habe ich im Verlauf der letzten Wochen begonnen, meine Mailkorrespondenz weitgehend auf tuxproject.de zu verlagern. Nun sind die IMAP-Server von All-Inkl merkwürdig konfiguriert, das Anlegen von Unterordnern ist bitteschön per Weboberfläche statt per IMAP zu erledigen, und auch sonst fühlte sich einiges an der Konfiguration doch überaus rückständig an.

Warum hin?

Uberspace ist all das, was ich bei All-Inkl vermisst habe: Zwar ist die Serverlast im Mittel etwas höher, aber es ist vieles möglich, was All-Inkl nicht so gern sieht. Shellzugriff ist ebenso eine Selbstverständlichkeit wie Cronjobs, also wiederkehrende Aufgaben, die bei All-Inkl ebenfalls einen Tarifwechsel erfordern würden. PHP, Perl und MySQL sind gleichbleibend vorhanden, neu sind Ruby, Python und die Möglichkeit, fehlende Module bei Bedarf nachzuinstallieren.

Dabei weist Uberspace die Besonderheit auf, dass es nicht versucht, Konkurrenzkämpfe zu gewinnen (obwohl 1 Euro pro Monat – einsfuffzich mit Domain – ein bemerkenswerter Mindestpreis ist), sondern, dass es sich primär an uns Bastler richtet, die lieber mit der Konsole als mit bunten GUIs den Administrator spielen. Das bedeutet aber auch, dass die Inbetriebnahme keine Sache von wenigen Klicks ist, sondern zunächst einige Handarbeit ansteht: Transferieren der bestehenden Dateien per lftp, Einspielen und Korrigieren der Datenbank (bei dem gesprächigen Piwik ein ziemlich umfangreiches Unterfangen), Setzen der benötigten Rechte für die eingesetzten WordPress-Plugins, die ja immer etwas zu meckern haben.

Die Betreiber stehen per Mail und Twitter allerdings jederzeit zur Seite und bieten Hilfestellung. Diese ist nicht auf bunte Anleitungen beschränkt, sondern auftretende Probleme werden detailliert erläutert und, wo möglich, ein Lösungsweg aufgezeigt. Das geht auch ziemlich schnell; eine kurze Mail etwa genügte, und gerade einmal anderthalb Stunden später (trotz bereits weit fortgeschrittener Uhrzeit) war ein mir fehlendes Perlmodul, das ich aus Gründen nicht unbedingt in meinem Profil installieren wollte, serverweit eingerichtet. Noch nicht einmal eine virtuelle Entblößung ist notwendig: Persönliche Daten werden nicht erhoben. Finde ich gut.

Warum nicht?

Der etwas höhere Aufwand gegenüber Klick-und-fertig-Anbietern wie die zuvor von mir benutzten bplaced und All-Inkl ist sicher eine Einstiegshürde für alle, die nur mal eben eine Webseite einrichten möchten. Ansonsten bleibt der schale Beigeschmack des kleinen Anbieters mit der, konzeptbedingt, ungewissen Zukunft. Aber wer weiß schon, was morgen ist?

Und wenn ich es irgendwann mal bereue, ist All-Inkl ja immer noch da. Hoffentlich.

Internes
Winterputz, Anfang 2012.

(Noch einmal ein wenig Technik für regelmäßige Leser; ich bitte ihre unregelmäßigen Zeitgenossen um geneigtes Ignorieren.)

Hinter den Kulissen geht hier gerade einiges ab.

Fast genau ein Jahr nach Stefan Domanskes selbigem Tun bin ich dabei, hier ein bisschen Kahlschlag zu betreiben. („Ein bisschen“ Kahlschlag, das klingt ein bisschen nach „ein bisschen“ Krieg, oder?)

Mindestens einer meiner Leser weiß, dass ich auch in Bezug auf WordPress ein olles Spielkind bin und bleibe. Hirnfick 2.0 hatte bereits, als es noch knallgrün war, TuxBlog hieß und ein Blog zu sein versuchte, manche Spielerei, die eigentlich gar nicht nötig war, von mir angetragen bekommen, im Laufe des letzten Jahres waren hier teilweise knapp 50 Plugins aktiv, die natürlich die Ladezeit nicht sonderlich positiv beeinflusst haben.

Dem Kahlschlag zum Opfer fielen also im Laufe der vergangenen Nacht diverse – zum Teil seit langem inaktive – Erweiterungen für den Administrationsbereich, aber auch das, was ihr, die Besucher, zu sehen bekommt, wurde – und wird noch – behutsam aufgeräumt. Die Kategorien erfahren gerade eine Entschlackungskur: Artikel, die in drei oder mehr Kategorien stecken, missfallen mir, da dies nicht zur Übersicht beiträgt. Mit der vergleichsweise neuen Unsitte, Artikel zu verschlagworten („taggen“), kann ich bis heute nichts anfangen – geeignete tags zu finden, die den Kern komplexer Gedankengänge in wenigen Buchstaben zu erfassen vermögen, erscheint mir oft schwieriger als das Ausdenken einer guten Überschrift; aber dies gelingt mir zumeist.

Vor allem aber habe ich einen von Stefans Gedankengängen adaptiert:

Keine Pseudo-Funktionen mehr. RSS-Feeds abonniere ich nicht über einen Button auf der Seite, ebenso wenig schiebe ich Links in meine sozialen Netze über Knöpfe auf der Webseite. Das mache ich mit Bookmarklets oder über die Funktionen meines Browsers. Da muss ich nämlich nicht suchen und weiß, wie sie funktionieren.

Der RSS-Verweis bleibt vorerst, wo er ist, da es inzwischen Usus zu sein scheint, die RSS-Automatismen zum Beispiel von Firefox nur mehr per optionaler Erweiterung nutzbar zu machen – die Verweise zu den „sozialen Netzwerken“ unter jedem Artikel aber, die es ermöglichten, per Klick meinen Senf per zum Beispiel Digg zu bewerben, sind gestrichen. Das hat drei Gründe:

  1. Die zur Verfügung stehenden WordPress-Plugins besitzen eine überschaubare Funktionalität: Entweder basieren sie auf externen, ziemlich großen JavaScript-Bibliotheken (etwa das Twitter-mit-Zähler-widget) oder sie verzichten auf die Integration der Netzwerke, die mir wichtig sind.
  2. Die neben Twitter – das vielmehr ein Mikroblog als ein wirkliches soziales Netzwerk ist – einzige Plattform dieser Art, die ich selbst aktiv nutze, ist Geraspora, und für sie existiert noch keine Umsetzung eines solchen widgets.
  3. Ich halte meine Leser für ausreichend kompetent, im Falle einer Nutzung eines sozialen Netzwerks selbst in der Lage zu sein, Verweise hierher in ihrer Zeitleiste unterzubringen. (Tatsächlich erhielt ich unlängst eine Vielzahl an Aufrufen per Facebook, obwohl es hier eigentlich niemals eine Facebook-Anbindung gab; andersherum blieben Besuche von Technorati, Digg und Co. bislang weitgehend aus.)

Diverse Artikel werden im Laufe des Tages noch ihre Kategorisierung wechseln, vielleicht werden noch ein paar Kategorien verschwinden oder es entstehen neue. Kleinere Änderungen (und vielleicht eine größere, ziemlich bunte, sofern alles klappt) am theme werden folgen. Wenn ihr Ideen habt, die ich schon immer mal hätte umsetzen sollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, sie mir mitzuteilen.

Danke für die Aufmerksamkeit.


Nachtrag vom 9. Januar: Die ziemlich bunte Änderung wurde vorgenommen.

Internes
Suchbegriffe, 24. Dezember 2011

Und als ich gerade so in meiner Nichtblogstatistik wühlte, schaute ich mal nach, wonach die Leute diese Woche so gesucht haben, als sie bei mir landeten, und ich konnte es nicht fassen.

Bemerkenswerte Auszüge:

justin bieber nackt

Beunruhigend: 39 Menschen sind darauf hereingefallen.

selbstmord emo

Oft.

amoklauf lustig

Hihi.

barcodes von lustigen sachen

Warum? Nein, ernsthaft: Warum?!

brief der eine frau anmacht

„He, wunderschöne Frau! Typen wie dich können wir hier nicht besonders gut leiden!“

daisy fickt donald

Wahrscheinlich – in den Comics wird es nur angedeutet. (Manchmal aber sehr eindeutig.)

fick deine mutter lesen

Aus der beliebten Reihe: „Wenn ein Satz nicht so endet, wie er Kartoffel“.

ich ficke keine gehirne

Beruhigend.

ich wünsche mir eine tochter gibt es ein gerät

Ja, nennt sich „Penis“. Keiner verfügbar? Dann wird das kompliziert, fürchte ich.

samengrüß in der nacht

Ein guter Titel für einen Schlager eigentlich.

windows zerficken

Purer Sex.

Mir fröstelt’s.

Internes
Statistiken September ’11

Da schreibt man mal einen Tag lang nichts und hofft, dass in der Zeit etwas passiert, über das man eben am übernächsten Tag schreiben könnte, aber Pustekuchen. Stattdessen erreicht mich die Frage, wieso ein Nichtblog, das thematisch mit Linux nur sporadisch zu tun hat, auf „tuxproject.de“ liegt. Die Antwort ist simpel: Ich ersann die Adresse, als ich über eine Internetseite nachdachte, auf der ich meine damals aktuellen diversen Projekte vorstellen wollte. Als Nachfolger meiner ersten, mittlerweile aufgrund undurchdachten Handelns meinerseits nicht mehr existenten ersten Internetseite „The Sumpfkuh Project“ erschien mir der Name nur konsequent – von Sumpfkühen zu Pinguinen ist der Schritt nicht weit. Eigentlich dient tuxproject.de immer noch demselben Zweck, Dreh- und Angelpunkt ist aber das Nichtblog geworden. Konnte damals noch keiner ahnen, bleibt jetzt aber auch dabei. Tja.

Und so wenig Leute lesen ja hier nun auch nicht mit. Statistikfreunden präsentiere ich im Folgenden eine Rückschau auf den September. Der ist noch nicht vorbei, aber viel passieren wird da wohl nicht mehr. Die Zahlen lieferte mir das großartige Piwik, datenschutzfreundlich und übersichtlich aufbereitet.

Die meisten Besucher schauten hier am 13. September 2011 vorbei, insgesamt 283 von ihnen. Vermutlich hat da wieder irgendjemand einen Link in irgendeinem Forum hinterlassen, wahrscheinlich war ich es selbst. Im ganzen Monat hat es bisher für ungefähr 3.000 eindeutige Besucher genügt, wovon etwa die Hälfte mit Firefox unterwegs ist. Der neue Firefox 7 ist noch nicht oft vertreten, in den letzten Tagen stieg die Zahl seiner Benutzer aber bereits. Chrome ist bei meinen Lesern genau so beliebt wie der Internet Explorer, nämlich zum Glück pro Version nur im einstelligen Prozentbereich, was für ein gesundes Urteilsvermögen eurerseits, liebe Leser, spricht.

Mein Beitrag über die Betrugsmaschen von Streaminganbietern – veröffentlicht immerhin bereits im Juni – führt immer noch die Liste der meistgelesenen Beiträge an. Das ist gut, denn je mehr Leute ihn lesen, desto weniger fallen auf Cine24.tv, KinoX.to und den Rest der Betrügerbande herein.

Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: Etwa 70 Prozent meiner Besucher benutzen Windows, nur neun Prozent Linux oder Android. An meinen gelegentlichen Computerbeiträgen kann das nicht liegen, denn diese sind in der Regel nicht gezielt auf ein bestimmtes Betriebssystem zugeschnitten. Von einigen linuxbezogenen Internetportalen weiß ich, dass die Statistik dort ungefähr gegenteilig aussieht. Ich folgere: Linuxnutzer interessieren sich eher für Themen, die Windowsnutzer ausgrenzen, andersherum gilt das aber nicht.

Das kann ich selbstverständlich nicht unterstützen. Und deswegen wird es hier auch weiterhin nur am Rande um Linux gehen.
Selbst schuld.


(Nachtrag vom 14. Januar 2012: Habe den ersten Absatz inhaltlich vervollständigt.)

Internes
In eigener Sache: Behutsame Umgestaltung

Liebe Leser, die ihr nicht mit einem mobilen Browser hier herumsurft und somit in den Genuss des blauen Themes kommt,

wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, bastle ich gerade ein wenig an den Grafiken. Das hatte ich schon länger geplant, war doch das Penrose-Dreieck des alten Logos ein wenig blass und verpixelt, und nun habe ich, angeregt von Thomas‘ ebensolchem Tun, die Muße gefunden, mittels Bildbearbeitung und einigen CSS-Spielereien ein neues zu basteln, das moderner, kompakter und weniger stümperhaft aussieht aussehen soll, und die Seite selbst behutsam an das neue Logo angepasst. In einer kurzen Umfrage meinerseits hat sich aus drei grundlegenden Logokonzepten das nun eingebaute als das bevorzugte ergeben.

Den Zwischenstand meiner Basteleien seht ihr ja oben; er ist jedoch noch nicht endgültig.
Konstruktive Kritik in Form von (möglichst begründeten) Änderungsvorschlägen ist selbstverständlich erwünscht, am besten direkt hier drunter. Ein direkter Vergleich folgt:

Vorher:

Nachher:

Ich werde dieser Tage voraussichtlich noch ein paar kleine Änderungen vornehmen und hoffe, sie stoßen nicht auf allzu viel Ablehnung.
Bis dahin danke ich erst einmal für die Aufmerksamkeit.

Internes
Flattr? Ohne mich.

Einige vorzügliche und weniger vorzügliche Weblogs und Plattformen wie WikiLeaks setzen ja nun seit einiger Zeit auf das Bezahlsystem „Flattr“, das, in schönstem Werbesprech, eine Art „soziales Bezahlsystem“ sein soll. Der Grundgedanke lautet: Man zahlt einen bestimmten Betrag ein und klickt dann überall, wo einem etwas gefällt, auf den „Flattr“-Knopf. Betätigt man zwei dieser Knöpfe, wird jeweils die Hälfte des Geldes an die Betreiber der beiden „geflattrten“ Angebote überwiesen, bei hundert Betätigungen werden die Beträge dann mitunter eben recht klein. (Eventuelle Flattr-Nutzer unter meinen Lesern werden gebeten, mich gegebenenfalls zu korrigieren.)

Natürlich ist damit auch immer ein Hintergedanke verbunden, denn anders als etwa das bewährte PayPal, das, räusper, auch ich hier verwende (über Spenden freue ich mich wirklich außerordentlich, bitte mal in die Seitenleiste sehen), hat Flattr manches mit dem viral verbreiteten Spionagewerkzeug „Gefällt mir“ von Facebook gemeinsam, etwa das Prinzip „Wie du mir, so ich dir“.

Im Gegensatz zu einer normalen Spende nämlich ist bei Flattr die Verlockung schneller gegeben, einen Klick auch zu erwidern. „Ich hab dich geflattrt, kannst du mich mal zurückflattrn?“, solche Dialoge kannte ich zuvor nur aus den „sozialen“ Portalen des von VZnet: „… hat dich gegruschelt, möchtest du ihn/sie/es zurückgruscheln?“. Wer die Schwierigkeit hieran noch nicht erkannt hat, den stoße ich gern mit der Nase darauf: „Zurückflattrn“ geht ohne Flattr-Knopf nun mal nicht, und um einen solchen einbauen zu können, braucht man eine Internetpräsenz, die dies ermöglicht. Die bisherigen Flattr-Nutzer, natürlich auch der unvermeidliche Robert Basic, loben indes eben primär den „sozialen Aspekt“ und erdreisten sich natürlich nicht, zu erwähnen, dass dieser „soziale Aspekt“ nur wirkt, wenn man einer von ihnen ist. Nichtblogger und Nichtbesitzer einer zumindest dafür geeigneten Plattform haben selbst schon aus technischem Grund keine Möglichkeit, von Flattr zu profitieren, sind hingegen als williges Spendervolk gern gesehen. Die sind ja auch selbst schuld, steht ihnen ja frei, mit dem Bloggen anzufangen. (Dieses Problem ist bei Nutzung von PayPal nicht vorhanden, dort sind Spenden auch an registrierte E-Mail-Adressen möglich.) Aber Hauptsache, man ist sozial und ein Teil des Netzes. Wer würde es einem verargen? Das ist die Zukunft, der Trend. Betteln 2.0, Mann!

Man kann Flattr auch aus verschiedenen anderen Gründen nicht mögen; die bislang blödeste Begründung, die mir untergekommen ist, war zum Beispiel, dass Flattr als bloßer Dienstleister auch Zahlungen an nationalistische Webportale nicht verweigert. „Alles, was Nazis mal angefasst haben, ist kontaminiert und wird ihnen überlassen.“ Das ist natürlich nur interessant für eine kleine Minderheit der Internetnutzer, denen sonst keine guten Gründe einfallen, Flattr abzulehnen. Viel bedeutsamer ist es, dass die eigentliche Funktion Flattrs, nämlich das Zahlen von Kleinbeiträgen, von Flattr nur unzureichend erfüllt werden kann.

Wenn man nämlich sein Flattr-Konto befüllen möchte, nicht im Besitz einer Kreditkarte ist und für das langwierige manuelle Überweisen nicht genügend Zeit oder Nerven vorhanden ist oder sind, bleibt hierfür nur PayPal übrig; und da im Internet ja alles schnell-schnell (wikiwiki) gehen muss, ist ein PayPal-Konto für das Gros der Flattr-Nutzer vermutlich eine Selbstverständlichkeit, so wenig man auch von PayPal halten sollte. Damit wäre einer der mitunter vorgeschobenen Gründe, Flattr „statt“ PayPal zu nutzen, hinfällig.

„Kleinbeträge“ beziehungsweise, für die Freunde des überflüssigen Superlativs, „Kleinstbeträge“ sind normalerweise im Sprachgebrauch zwischen 0,01 und 10 Euro anzusiedeln. In Verbindung mit erwähnter PayPal-Nutzung bleibt nur von dem ursprünglich eingezahlten Beitrag nicht mehr viel übrig, denn sowohl PayPal als auch Flattr nehmen Gebühren vom Empfänger. Schön, mag jetzt der Leser sagen, denn so kostet es mich nichts; stimmt, man muss zwar weniger selbst zahlen, dafür kommt aber auch weniger beim Adressaten an. Möchte man etwa einem seiner bevorzugten Blogger eine Spende von 2 Euro zukommen lassen und zahlt also 2 Euro via PayPal auf sein Flattr-Konto mit dem Vorsatz, den Betrag anschließend via Flattr zu versenden, ein, so tut man dem bevorzugten Blogger einen weniger großen und den beiden Anbietern einen um so größeren Gefallen als beabsichtigt:

Von den 2 Euro gehen 39 Cent an PayPal, Flattr sieht davon also nur 1,61 Euro.
Von diesen 1,61 Euro gehen wiederum 10 Prozent, also 0,16 Euro, an Flattr selbst, wenn man auf das Gnöbbsche drückt.

Mehr als 1/4 des Betrags, den man zu spenden bereit wäre, geht also im Beispiel, das nicht ungewöhnlich sein dürfte, schon beim Zahlungsprozess unterwegs verloren. Da stimmt es auch nur wenig zuversichtlich, dass Googles Pläne, eine mobile Micropayment-Alternative zu etablieren, gerade mal wieder durch die Blogs geistern, denn die bei Google üblichen Gebühren sind unabhängig von der Frage, ob es eine gute Idee ist, dass Google dem erstellten Nutzerprofil nun auch noch das Einkaufsverhalten zuordnen kann, auch nicht von schlechten Eltern.

Hinzu gesellt sich schließlich der ethische Aspekt. Hier kann ich nun nur für mich sprechen: Ich schreibe um des Schreibens Willen. Ich schreibe, weil ich gern schreibe, und schon ein Dank oder gar ein Link geben mir Anlass, damit auch so bald nicht aufzuhören. Die mancherorts nicht eben rar gesäten Hinweise darauf, dass man, statt sich zu bedanken, auch wortlos ein paar Kröten da lassen kann, stellen das Ziel in Frage. Würde ich etwa aus dem Zahlungsverhalten meiner Leser Schlüsse darauf ziehen, welche meiner Texte sich der größten Beliebtheit erfreuen, so würde ich wohl auch, vielleicht unbemerkt, meine zukünftige Themenauswahl daran ausrichten. Das wäre dann aber nicht mehr Schreiben um des Schreibens Willen, sondern bloße Profitgier; würde ich also für das Schreiben bezahlt, würde das Schreiben für mich so auch einen seiner wesentlichen Reize verlieren. Ihr kennt das vielleicht aus der Schule: Aufsätze zu einem vorgegebenen Thema waren nie sonderlich reizvoll zu recherchieren. Da lobe ich mir doch PayPal, denn wer über es an mich eine Zahlung abwickelt, lässt mich zwar wissen, dass ich nicht immer nur hanebüchenen Quatsch verfasse, jedoch erfahre ich nichts über die Wertung einzelner Texte. Der „soziale Aspekt“ besteht hier darin, die Arbeit eines anderen Internetnutzers ohne Hintergedanken und ohne zusätzliche 10 Prozent Gebühren einfach mal zu würdigen.

Wenn schon die Selbstverständlichkeit, einfach mal „danke“ zu sagen oder zu schreiben, im Internet zur Seltenheit geworden ist, so sollten wir sie doch wenigstens nicht der selbst ernannten Bloggerelite überlassen.

All diese Bedenken lassen letztlich nur einen Schluss zu:
Flattr? Ohne mich.