Internes
Winterputz, Anfang 2012.

(Noch einmal ein wenig Technik für regelmäßige Leser; ich bitte ihre unregelmäßigen Zeitgenossen um geneigtes Ignorieren.)

Hinter den Kulissen geht hier gerade einiges ab.

Fast genau ein Jahr nach Stefan Domanskes selbigem Tun bin ich dabei, hier ein bisschen Kahlschlag zu betreiben. („Ein bisschen“ Kahlschlag, das klingt ein bisschen nach „ein bisschen“ Krieg, oder?)

Mindestens einer meiner Leser weiß, dass ich auch in Bezug auf WordPress ein olles Spielkind bin und bleibe. Hirnfick 2.0 hatte bereits, als es noch knallgrün war, TuxBlog hieß und ein Blog zu sein versuchte, manche Spielerei, die eigentlich gar nicht nötig war, von mir angetragen bekommen, im Laufe des letzten Jahres waren hier teilweise knapp 50 Plugins aktiv, die natürlich die Ladezeit nicht sonderlich positiv beeinflusst haben.

Dem Kahlschlag zum Opfer fielen also im Laufe der vergangenen Nacht diverse – zum Teil seit langem inaktive – Erweiterungen für den Administrationsbereich, aber auch das, was ihr, die Besucher, zu sehen bekommt, wurde – und wird noch – behutsam aufgeräumt. Die Kategorien erfahren gerade eine Entschlackungskur: Artikel, die in drei oder mehr Kategorien stecken, missfallen mir, da dies nicht zur Übersicht beiträgt. Mit der vergleichsweise neuen Unsitte, Artikel zu verschlagworten („taggen“), kann ich bis heute nichts anfangen – geeignete tags zu finden, die den Kern komplexer Gedankengänge in wenigen Buchstaben zu erfassen vermögen, erscheint mir oft schwieriger als das Ausdenken einer guten Überschrift; aber dies gelingt mir zumeist.

Vor allem aber habe ich einen von Stefans Gedankengängen adaptiert:

Keine Pseudo-Funktionen mehr. RSS-Feeds abonniere ich nicht über einen Button auf der Seite, ebenso wenig schiebe ich Links in meine sozialen Netze über Knöpfe auf der Webseite. Das mache ich mit Bookmarklets oder über die Funktionen meines Browsers. Da muss ich nämlich nicht suchen und weiß, wie sie funktionieren.

Der RSS-Verweis bleibt vorerst, wo er ist, da es inzwischen Usus zu sein scheint, die RSS-Automatismen zum Beispiel von Firefox nur mehr per optionaler Erweiterung nutzbar zu machen – die Verweise zu den „sozialen Netzwerken“ unter jedem Artikel aber, die es ermöglichten, per Klick meinen Senf per zum Beispiel Digg zu bewerben, sind gestrichen. Das hat drei Gründe:

  1. Die zur Verfügung stehenden WordPress-Plugins besitzen eine überschaubare Funktionalität: Entweder basieren sie auf externen, ziemlich großen JavaScript-Bibliotheken (etwa das Twitter-mit-Zähler-widget) oder sie verzichten auf die Integration der Netzwerke, die mir wichtig sind.
  2. Die neben Twitter – das vielmehr ein Mikroblog als ein wirkliches soziales Netzwerk ist – einzige Plattform dieser Art, die ich selbst aktiv nutze, ist Geraspora, und für sie existiert noch keine Umsetzung eines solchen widgets.
  3. Ich halte meine Leser für ausreichend kompetent, im Falle einer Nutzung eines sozialen Netzwerks selbst in der Lage zu sein, Verweise hierher in ihrer Zeitleiste unterzubringen. (Tatsächlich erhielt ich unlängst eine Vielzahl an Aufrufen per Facebook, obwohl es hier eigentlich niemals eine Facebook-Anbindung gab; andersherum blieben Besuche von Technorati, Digg und Co. bislang weitgehend aus.)

Diverse Artikel werden im Laufe des Tages noch ihre Kategorisierung wechseln, vielleicht werden noch ein paar Kategorien verschwinden oder es entstehen neue. Kleinere Änderungen (und vielleicht eine größere, ziemlich bunte, sofern alles klappt) am theme werden folgen. Wenn ihr Ideen habt, die ich schon immer mal hätte umsetzen sollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, sie mir mitzuteilen.

Danke für die Aufmerksamkeit.


Nachtrag vom 9. Januar: Die ziemlich bunte Änderung wurde vorgenommen.

Senfecke:

  1. Wenn ihr Ideen habt, die ich schon immer mal hätte umsetzen sollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, sie mir mitzuteilen.

    Nimm das Bettel-Widget raus. Du erhältst eh nicht einen müden Cent für Dein Geschreibsel.

  2. Anregungen:
    – interne Links deutlicher abheben
    – Schrift grösser
    – weniger relevante Textschnipsel verkleinern (bzw. proportional so lassen, siehe Anregung 2) und/oder verblassen (bspw. erlaubte Tags)
    – Dein antispam-dingens is nun ganz kaputt

  3. Nimm das Bettel-Widget raus. Du erhältst eh nicht einen müden Cent für Dein Geschreibsel.

    Pah.

    – Dein antispam-dingens is nun ganz kaputt

    Wie? :shock:

  4. Zumindest kenne ich einen, der tatsächlich zu doof dafür ist: Du selbst. Denn um Debian auf dem Desktop von vorneherein aus dem Weg zu gehen, setztest Du lieber auf Mint, und dann doch lieber auf Fedora, was Dir wenigstens vorübergehendes Erwachen aus geistiger Umnachtung bescheinigt.

  5. Während du erst daraufhin deine Ubuntu-Affinität aufgabst und somit wesentlich später aus geistiger Umnachtung erwachtest. Tatsächlich hatte und – auf einem meiner Rechner – hat die Nutzung von Mint Debian Edition einen simplen Grund: Es ist stabil und hübsch. Mint DE und Debian Testing sind, technisch gesehen, übrigens nahezu identisch.

  6. Apropos Benachrichtigung, da könnte auch mal bisschen Zeit investiert werden.
    Entweder:
    Nur eine Benachrichtigung schicken, bis man wieder auf der Seite war
    oder besser:
    einen aussagekräfigen Betreff mitsenden.
    5 Mails mit dem Titel „Benachrichtigung“ sind etwas suboptimal, weil man überall reinkucken muss, ob sie sich auf den selben Fred beziehen.
    Alternativ dazu (oder zusätzlich), wenn du mal ganz viel Langeweile haben solltest, könnte man die Mails je nach Artikel auch mit vernünftigen Message-IDs ausstatten, so dass man die im Mailprogramm threaden kann und somit das Problem halbwegs umgehen.

  7. Das von mir momentan eingesetzte, juristisch okäye Benachrichtigngs-Plugin erlaubt da nicht viel Modifikation – sonst hätte ich die schon vorgenommen. Alternative bekannt?

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